Baubericht Alzeda M: 1/5

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    • Manchmal kommt man(n) mit dem, was man sich so vornimmt nicht weiter voran als erwünscht bzw. gedacht. Jedenfalls ich habe versucht die Sitzfläche von der Sitzbank ( die mir nicht so besonders gefiel ) nochmals neu zu polstern. Dazu habe ich die Polsterelemente aus 12 mm Pappelsperrholz ausgeschnitten und mit einem Distanz von 1,5 mm aneinader befestigt anschließend die Oberfläche mit selbstklebendem Hartschaumstoff belegt bei 1,5 mm Distanzen eingeschnitten ( damit ich die Lederfalten in die Splaten von Elementen einklemmen kann ). Die Oberkante von der Rückenlehne möchte ich mit einem Ziernahtband versehen aber ich bin mir nicht ganz sicher ob das im Detail zu dem 1:1 Original wiederspricht. Für die endgültige Ausführung habe ich aber noch Zeit.
      Alzeda 102.jpgAlzeda 103.jpgAlzeda 104.jpgAlzeda 105.jpgAlzeda 106.jpgAlzeda 101.jpg
    • Hallo Tekin,

      ich weiß leider nicht welche Nähmaschine du zur Verfügung hast. In aller Regel werden solche Polster folgendermaßen
      realisiert ...

      Du schneidest Leder mit genügend Übermaß zu und zeichnest deine Nähte mit einem Silberkugelschreiber an. Danach nimmst du
      einen Schaum oder ein Moosgummi und verklebst das Ganze mit einem Sprühkleber auf der Rückseite. Im Anschluss verklebst du noch ein Trägermaterial über
      den Schaum - hier nimmst du am besten Leinen ...
      In der Skizze siehst du zum einen das Leder (hier in beige dargestellt) und einen Polsterschaum oder Moosgummi (in der Skizze schwarz) und
      das Trägermaterial (rot).
      Die Dicke vom Schaum ist davon abhängig, wie stark die Polsterung ausfallen soll ….
      Wenn der Kleber getrocknet ist, mit einer geeigneten Nähmaschine die angezeichneten Nähte durchsteppen. Das Trägermaterial dient dazu, damit
      sich die Nähte beim verkleben auf die Sitzfläche nicht verzieht.

      2019-12-20 18_46_05-Window.png

      Grüße
      Ingo
      … mal sehen, ob es schwimmt :???: … oder fliegt :lol:

      ingos-modellbau.de
    • ingos schrieb:

      ich weiß leider nicht welche Nähmaschine du zur Verfügung hast. In aller Regel werden solche Polster folgendermaßen
      realisiert ...
      Hallo Ingo,
      Vielen Dank für Dein Feedback. Ich wollte bei dieser Sitzpolsterung die einzelnen "Sitzelemente" sich sehr markant bemerkbar machen und ich habe deshalb diese Variante gewählt. Unter dem Leder auf dem Trägermaterial habe ich wie Du vorgeschlagen hast eine selbstklebende Moosgummi angebracht. Das Bezugmaterial ( in diesem Fall Leder ) habe ich nicht mit dem Moosgummi zusammen geklebt.
      Die Dicke von Schaum kann ich insofern ganz leicht bestimmen, in dem ich "x" belibiege Lagen übereinander kleben kann.
      Grüße
      Tekin
    • Hallo an Alle Forumteilnehmer,
      die mein Baubericht bis jetzt mitverfolgt / gelesen und mit Ihrer Anerkennung mich motiviert haben. Ich benötige Eure Hilfestellung hinsichtlich "Update" dieses Modells.
      Ich habe zwar im Vorfeld basierend auf einigen Faustregeln bereits Überlegungen getätigt. Ich muss aber zugeben meine Kenntnisse reichen nicht aus um eine verlässliche Entscheidung über die Leistungsmerkmale der Komponenten zu treffen ob sie gemeinsam funktionieren würden oder nicht. Angedacht sind folgende Komponente:
      Motor : Plettenberg 355 BM / 30 / 7 / Evolution
      Regler: AS 26-100 RW Evolution II 3-8 S Lipo 100 Amp Vor / Zurück
      Stromquelle: 8S Lipo
      Schraube: 42 mm 4 Blatt Propeller 0.8 Steigung
      Bitte teilt mir Eure Erfahrungen / Angerungen / Verbesserungsvorschläge mit
      Ich bin für jede Hilfestellung dankbar
      Viele Grüße
      Tekin

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von MadRoo ()

    • Ich würde niemals einen Bürstenmotor verwenden, sondern einen bürstenlosen Motor, der viel moderner und effizienter ist. Andreas hat mich empfohlen:

      * Motor SSS 4082 1250 kV (Größe des Motors ist 40 mm Durchmesser und 82 mm Länge und 1250 kV bedeutet, dass er sich mit 1250 U / min pro Batteriespannung dreht, sodass ein LIPO 2S mit 7,4 V 9250 U / min ergibt.)
      * ESC Hobbywing Seaking 180A

      es.aliexpress.com/item/3295285…042311.0.0.274263c0kNHO70
    • Emilio schrieb:

      Ich würde niemals einen Bürstenmotor verwenden, sondern einen bürstenlosen Motor, der viel moderner und effizienter ist. Andreas hat mich empfohlen:

      * Motor SSS 4082 1250 kV (Größe des Motors ist 40 mm Durchmesser und 82 mm Länge und 1250 kV bedeutet, dass er sich mit 1250 U / min pro Batteriespannung dreht, sodass ein LIPO 2S mit 7,4 V 9250 U / min ergibt.)
      * ESC Hobbywing Seaking 180A

      es.aliexpress.com/item/3295285…042311.0.0.274263c0kNHO70
      Hola Emilio,

      Vielen Dank für Deinen Input. Die Idee mit einem Bürstenmotor ist nicht endgültig. Es kann sein, dass ich eventuell einen bürstenlosen Motor verwende. Das Boot war bis jetzt nicht am Wasser und ich kann daher nicht einschätzen ob es unter Umständen zusätzliche Gewichte notwendig sein werden, damit es ein "Originalgetreues - Fahrbild" gibt. Ich überlege mir deshalb wenn zusätzliche "Gewichte" erforlich sind dann ein Bürstenmotor mit LiFe Akkus ( Mehrere Zellen = Mehr Gewicht ) oder bürstenloser Motor mit LiPo Zellen ( weniger Gewicht ).
      Viele Grüße
      Tekin
    • Neu

      Rene schrieb:

      wie, machen lassen?


      tppower.com/ die haben sicher eine Reihe Motoren auf Lager aber wenn es um langsam drehende Motoren geht werden diese erst angefertigt. das dauert bis zu 6 Wochen. Man kann auf der Web seite die Motoren konfigurieren . Für einen 4050 KV800 kommen so um die 120€ zusammen
      julius

      Fahrbereit:
      Torpedo 1/8
      Torpedo 1/6
      Tiller Projekt
      O-Jolle
      Catboat Molly
      Emma
      Ghost
      Im Bau :
      Alzeda
      Seeadler
    • Neu

      Meine 2 Pfennig: um ein 1:5er Boot mit geschätzten 7-8 Kg fahrfertig standesgemäss zu befeuern, wirst du mindestens 0,8-1 kW Dauerleistung benötigen, je nach Rumpf. In dieser Leistungsklasse sind Bürstenmotoren a) selten und b) auch nicht günstig. Und auch Brushless-Motoren haben in dieser Kategorie ihren Preis.

      Ich habe mir für eine 1:5 Chris Craft Barrel Back (siehe Avatar) von tppowereurope.com einen TP 5650 mit 820 Kv bauen lassen, den ich an 6s LiFePO4 betreibe, an einer 55 mm-Schraube mit Steigung 1. Läuft absolut ruhig und entspannt, mit super Wirkungsgrad. Falls die Alzeda, wie ich vermute, eher leichter und schneller läuft, kannst du ja entsprechend variieren - wahrscheinlich wärst du mit einem etwas kleineren Prop mit etwas mehr Steigung (z. B. 45-50 mm x 1,2-1,4) besser bedient; je nachdem, was du so findest. Im Zweifelsfall hier schauen.
      @Sauger, du hast ja nun sicher schon einen Vergleich: wie verhält sich die Alzeda zur Barrel Back? Leichter & schneller, oder ähnlich majestätisch (= etwas behäbig)?

      Lieben Gruss & gutes Gelingen
      Rainer
      Ich hab' auch keine Ahnung, ich tu nur so.
    • Neu

      Kleine Ergänzung noch: ein TP 5650 war auch für meine Zwecke Overkill, ein 4060 oder 4070 hätt's auch getan. Aber bei der Barrel Back ist die Länge des Motors problematisch, damit er nicht unter der Sitzbank hevorschaut; deshalb der 5650, der zwar viel dicker (und teurer) ist, aber kürzer. Ganz konkret war's sogar der 5650 7Y V3 von tppowerusa.com, der witzigerweise anders spezifiziert ist als auf der europäischen Webseite. Die Unterschiede konnten sie mir damals schon nicht erklären...

      Für die Alzeda würde ich auch etwas im Bereich 4060/4070 ins Auge fassen, Wicklung/Drehzahl je nach angepeilter Betriebsspannung.
      Ich hab' auch keine Ahnung, ich tu nur so.
    • Neu

      Hallo Rainer,
      Vielen Dank für Deinen Input. Dankenswerte weise sind mir bis jetzt sehr viele Informationen und Ideen zugetragen worden. Ich werde sicherlich noch einige Zeit benötigen mich in diesem "Dschungel" zurecht zu finden. Ich möchte natürlich ein Setup zusammen stellen bzw. finden, das funktioniert. Sonst besteht sicherlich die Gefahr, dass mir mit viel Mühe und Fleiss fertiggestelltes Boot in Flammen aufgeht.
      Viele Grüße
      Tekin