Umwandeln von JPG o.ä. in Vektorgrafik

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    • Umwandeln von JPG o.ä. in Vektorgrafik

      Hallo zusammen,

      irgendwie bin ich vielleicht zu blöd, aber ich finde keine vernünftige Möglichkeit, zumindest das mein Kopf es auch nachvollziehen kann, eingescannte Zeichnungen, also JPG oder TIF, in Plattendateien umzuwandeln. Gibt es eine Möglichkeit diese auf einfache Art zu vektorisierten? Ich hab bisher mit Umwandeln von JPG immen mich mit meinem Designcad mühsam versucht nachzuzeichnen. Da der Spantenriss ja einige Informationen besitzt die ich für eine Vektor Datei nicht benötige. Wenn ich mit z.B. Inkscape nehme, kann ich zwar Umrandungen auswählen..... aber. Hat da jemand eine Idee oder Tip für mich?
      Viele Grüße Hajo
    • Hallo Hajo

      Das einzige Programm das vernünftig Vektorisieren kann ist der Adobe Illustrator. Es gibt auch sehr viele Einstellmöglichkeiten womit man das vektorisieren auf die Zeichnung einstellen kann.
      Leider hat der seinen Preis...
      Inkscape kann es auch aber doch leider nur rudimentär.
      Wenn du im Internet suchst gibt es noch einige mehr Programme die es teilweise ganz gut hinbringen (halt nicht so gut wie der Illustrator). Da müsstest du ausprobieren.
      Was dir allerdings nicht erspart bleibt, ist das nach zeichnen. Selbst der Illustraotr kann hier nicht fertige CAD Zeichnungen liefern.
      Schick mir doch mal eine Datei ud ich mach sie dir. Dann kannst du entscheiden...

      Gruss

      Markus
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    • Die Methode von Obelix funktioniert natürlich auch. (Danke Obelix!)
      Dabei musst du aber alles nach zeichnen. Je nach Qualität des Vektorisierens können auch Teile ohne nachzeichnen verwendet werden.
      Fusion 360 hat dafür eine expliziete Funktion drin. Mit der kann man Bilder auf eine Ebene laden, skalieren und dann nachzeichnen.
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    • chabawookie schrieb:

      Fusion 360 hat dafür eine expliziete Funktion drin. Mit der kann man Bilder auf eine Ebene laden, skalieren und dann nachzeichnen.
      auch einige andere CAD Programme.
      Ich würde es auch so machen*, denn dann zeichnet man die eine Hälfte, spiegelt und stellt fest , dass der Plan nicht wirklich symmetrisch ist.

      *hab aber Illustrator zur Verfügung. Bleibt aber 2dimensional, für's schneiden reichts.
      VG
      Joerg
      In der Werft: Ausflugskutter (Antje II) - SRB MAX CARSTENSEN - Ponton/Schute - Spaßboot auf Basis Möwe Rumpf 1:20
      Am Ausrüstungskai: 7m Strandrettungsboot GESINA 1:10, Planbau - Springer Tug aus PS 1:20 und immer mal wieder eines der fertigen Modelle
      Im Hafen: SRB WILMA SIKORSKI 1:20; Motorrettungsboot LÜBECK 1:20; Graupner Feuerlöschboot 1:25(?)
    • erst einmal Danke für die bisherigen Antworten. Dass das ganze nicht automatisch geht war schon klar, nur sehen meine Ergebnisse meist sehr krumm und schief aus. Auch bei In Inkscape kann ich über Ebenen nachzeichnen, nur bei den Rundungen wird es sehr bescheiden... Keine Ahnung ob Fusion da besser ist, hab ich noch nicht ausprobiert. Aber i n meinem Kopf ist nur begrenzte Kapazität vorhanden ...

      Deine Idee immer nur eine Hälfte vom Spantenriss zu nehmen ist gut, danke....
      Viele Grüße Hajo
    • Hi,
      Inkscape musst du nur rausfinden wie man runde Linien zeichnet.
      Wie im Illustrator gibt's im Prinzip gibt's gerade Linien oder Linien mit Biegung, da is an jedem Ende ein 'Regler' mit dem man die Steigung einstellen kann bzw. sollte man jeden Punkt in seiner Funktion umschalten können. Frag aber nicht wie, ich benutze es egher nur zum anschauen, wenn ich Vektorgrafiken geliefert bekomme.
      Wenn es für dich aber grundsätzlich viel zu lernen wäre, dann wäre vielleicht ein CAD Program vorteilhafter, weil du da dann später in 3D weitermachen kannst.

      Auf die schnelle finde ich nur Anleitungen in Englisch, wie z.B.:
      Ich denke aber es gibt auch welche in deutsch. Egal wie du es nachher machst es dauert am Anfang immer.

      J
      In der Werft: Ausflugskutter (Antje II) - SRB MAX CARSTENSEN - Ponton/Schute - Spaßboot auf Basis Möwe Rumpf 1:20
      Am Ausrüstungskai: 7m Strandrettungsboot GESINA 1:10, Planbau - Springer Tug aus PS 1:20 und immer mal wieder eines der fertigen Modelle
      Im Hafen: SRB WILMA SIKORSKI 1:20; Motorrettungsboot LÜBECK 1:20; Graupner Feuerlöschboot 1:25(?)
    • Hallo,

      der Unterschied von Bild- und Vektordateien ist so elementar, dass es keine einfachen Umwandler dafür gibt. Bei einem Bild wird eine Fläche (hier meist 1 inch x 1 inch) in Punkte eingeteilt. Bei 150 dpi (dots per inch) sind es 150 Punkte. Jeder dieser Punkte bekommt einen Farbwert zugeordnet (entweder rot, grün, blau im RGB-Farbsystem oder cyan, magenta, yellow, kontrast (schwarz) im CMYK-Farbsystem). Welche Farbe der Nachbarpunkt hat, ist dem Punkt nicht bekannt. Ob er und weitere Punkte die gleiche Farbe haben und so eine Linie bilden, ist nur dem Auge und dem Gehirn des Betrachters sichtbar.

      Bei Vektoren ist das anders. hier werden ein Startpunkt, eine Richtung und eine Länge definiert und so eine Linie an einer bestimmten Stelle in einer bestimmten Richtung und einer bestimmten Länge definiert.

      Der Versuch, Auge und Gehirn des Betrachters nachzubilden, ist offensichtlich nicht durch Algorithmen zu lösen. Denn wenn ein Punkt nur eine Nuance anders ist, als die anderen Punkte (es gibt Millionen Farben) ist dann die Linie dort zu Ende? Oder ist das ein "Fehler" und wird ausgeglichen durch die Fortsetzung der Linie? Durch die symmetrische Anordnung der Bildpunkte ergibt sich bei Rundungen und Schrägen eine Art "Sägezahnmuster". Soll das Umwandlungsprogramm das ignorieren und eine gleichmäßige Schräge/Rundung daraus machen? Überspitzt gesagt, könnte man dann keine Fotos von Kreissägeblättern vektorisieren - es würden immer Kreise daraus entstehen.

      Es steckt also immer viel Arbeit im Vektorisieren. Entweder weil händisch nachgezeichnet wird - oder weil Fehler der automatischen Vektorisierung augebügelt werden müssen.

      Viele Grüße
      Tim
    • Danke für die Theorie!
      Es ist aufwendig, aber es lohnt sich. Die vorteile die Zeichnungen in einem CAD weiter zu verarbeiten sind enorm.
      Beliebige Skalierung, kopieren, Abstimmung der Elemente und vor allem wenn man 3D zeichnen will für einen 3D Drucker ist es unverzichtbar.
      Ausserdem natürlich auch notwendig für alle CNC Daten...
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    • JojoHH schrieb:

      denn dann zeichnet man die eine Hälfte, spiegelt und stellt fest , dass der Plan nicht wirklich symmetrisch ist
      Man zeichnet bei CAD grundsätzlich alles nur 1x, danach wird gespeigelt, kopiert, geflippt, rotiert oder was sonst nötig ist.
      1. Weils nur so genau symmetrisch wird
      2. Weil man viel Zeit spart. Ein guter CAD-Zeichner ist immer so "faul" wie möglich und so fleissig wie nötig

      Clumsy_fingers schrieb:

      Es steckt also immer viel Arbeit im Vektorisieren. Entweder weil händisch nachgezeichnet wird - oder weil Fehler der automatischen Vektorisierung augebügelt werden müssen
      Genau, darum mach ich es lieber gleich selber. Da ich auch beruflich mit 3D-CAD arbeite, geht das relativ schnell. Und händisch erzeugte Daten werden im Normalfall kleiner sein, als umgewandelte. Weil ich händisch wohl mit weniger Bögen und daher weniger Bezugspunkten (Anfang, Bogen, Ende) erstelle als die Umwandlung. Das spart nicht nur Daten, macht auch die Fräse schneller
    • Nabens ,

      schau dir das mal an : rc-network.de/magazin/artikel_05/art_05-006/art_006-01.html

      Damit konnte ich auch einen Strakplan von einem Segelfliegerrumpf problemlos vektorisieren , der erste Spant hat n ganzen Abend gedauert , die letzten waren Minutensache
      Sebastian

      Avanti 2 von Krick
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      Pegasus III von Graupner
      Sea Commander von Graupner