Baubericht X-Bow SX 148

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    • Baubericht X-Bow SX 148

      Wenn man an Schiffsmodelle denkt, hat man ja mancherlei im Kopf, je nach Neigung. Auf einer Reise in den Norden, fuhren wir an ihr vorbei. Seven Viking .
      Etliche Bilder gemacht, schön. Zuhause die Bilder gesichtet, ja das war es. Das mal bauen!
      Nun mal geschaut was man da an Plänen oder was anderen kriegen kann. Außer ein paar Videos und Bildern nichts. Allerdings gibt es ein 3 d Modell dieses Schiffs. Das ist Scale, das heißt die Maße sollten stimmen. So, nun soll anhand dieses Modells das eigentliche Modell entstehen. Geplant 1 : 50. Die Daten sind folgende: Baujahr 2013 auf der Ullstein Werft in Norwegen. Baunummer SX 148. Länge 106,5m, Breite 24,5 m. Tiefgang max 8 m, Geschwindigkeit max. 14 Knoten.Antrieb 3 Azimut Props, 1 Querstromruder, 2 Thruster versenkbar. Auf Deck ein 135 Tonnen Kran. Soweit vorerst zu den Daten. Ich bin gespannt ob dieses Vorhaben gelingt, so sind diverse Technische Probleme zu lösen. Die 3 Gondeln im Heck, 2 versenkbare Thruster. Na ja, ist sicher ein längeres Projekt. Freue mich auf Eure Ratschläge und Mithilfe. Da jedoch X- Bow Schiffe seltene Modelle sind, möchte ich gerne eins bauen, dann mal los. Gruß Helmut
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    • Hallo Frank, schön wenn Dir dieser Typ von Schiff auch gefällt. Zur Größe ist klar, 2,13 m lang und 49 cm breit ist nicht klein, Transport und Gewicht dazu. Steht man am Teich, ist die Größe aber schon toll. Das andere ist, der Antrieb in 1:100, lieber nicht daran denken. Also von daher nen Brummer. Es gäbe zwar in 1: 75 verschiedene Komponenten, aber da hängt der Brotkorb recht hoch. Zusätzlich noch die Aussicht mal nach Hamburg zum 1: 50 treffen zu fahren.
    • Hallo Matthes, vielen Dank für deine aufmunternden Worte. Der Rumpf wird sicherlich "auf Spant" gebaut. Beim Fomo Modell habe ich mit Balsa beplankt und 1 Lage 120 er Glasfaser drauf. Dies hat dann doch einen relativ leichten Rumpf ergeben. Zum 3 d Druck, bei 2,13 m Länge brauche ich sehr viel Material und muß dann trotzdem noch mit Glasfaser drüber. Außer man hat einen "Großen Drucker".
      Kleinere Teile werde ich sicher so machen. Nach dem ich Holzwurm bin, liegt mir das erste näher. Spanten aus Sperrholz, 10 mm. Beplankung dann in 3 mm. Das müsste gut sein. Gruß Helmut
    • Hi Helmut,

      dazu kommt das der 3D Druck auch so seine Tücken hat, ich versuche seit einiger Zeit für meine Hermann Marwede das Helikopter Arbeitsdeck aus ABS zu drucken
      und habe da noch Probleme mit Warping, also das sie der Bauteil verzieht während des druckens. Jetzt habe ich eine Gehäuse für den Drücker gebaut und schaue mal
      ob mein Drucker das jetzt hinbekommt. Der Rumpf meiner Marwede ist auch auf Spant gebaut und mit GFK überzogen, das Tochterboot wird
      aber aus dem Drucker kommen. Die Tocherbootwanne ist bereits aus dem 3D Drucker entstanden und recht stabil. Mir fehlt nur gerade die Zeit...

      Gruß

      Matthes
    • Hallo, Gestern habe ich mit den Thrustern bgonnen, die Maße aus dem Modell abgenommen und gezeichnet. Siehe Bild. Dann gings auf den Drucker. Das ganze mit Stütze gedruckt. Dann hat sich die hintere Stütze selbstständig gemacht, daher die Spannpratzen, Nachdem auf der Spule nicht mehr also viel drauf war, ich der Meinung war das ist dann eh gleich weg, wartete ich auf diesen Moment. Leider war dieser dann heute morgen um 4.15 Uhr. Man will ja immer alles gut verbrauchen, also Resterolle eingebaut. Das wird schon reichen, dann ins Bett. Leider ein falscher Entschluß. Das Filament ging aus. Muß aber die Konstruktion noch abändern. Da die Dinger ja versenkbar sein sollen, muß der Schaft noch anders werden. Offen ist noch der Antrieb dazu. Motor in die Mitte, Deckel drauf. Oder was mit Getriebe. Wie denkt ihr dazu? Freu mich auf Euren Beitrag. Gruß Helmut
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    • Hallo Helmut,

      Respekt vor deine Entscheidung ein solch großes Modell zu bauen.
      Ist dir bewusst, das du mit ca. 2,1 m² eine ziemlich große Segelfläche haben wirst ?
      Bei meiner 197 cm Yacht ist das ähnlich. Deshalb habe ich 3 Querstahler vorgesehen, deren Motorleistung in Summe schon größer ist, als die des Hauptantriebes.
      Ich nehme an, dass du auch alle Akkus herausnehmbar machen wirst. Oder hast du schon eine mobile Slipanlage für dein 50 kg Modell geplant ?

      Ach ja, und nicht vergessen den Schwerpunkt so tief wie nur irgend möglich. Beim letzten Schaufahren in Travemünde hatte doch eine kleine Windböe einen Kreuzfahrer umgedreht ;(

      Ich wünsche dir jedenfalls gutes Gelingen beim Bau.
      M.f.G. Jörg
      Im Bau: Megayacht, Yachttender

      in Fahrt: Moonraker, Pegasus III, Andrea Gail
    • Und ich sitze auch schon in der ersten Reihe, hoffentlich wird`s net zu eng..............

      LG Gerhard
      AUF DER WERFT
      Schlepper Bison im Endausbau
      NORDIC 1:50
      Hafenschlepper Neuhaus-Hans Weiterbau 1:20
      Schaufelradschlepper Eppleton Hall Echtdampf Status Wartet
      IM HAFEN

      Schnellboot Tiger
      Panzerschnellboot Reichskriegsmarine
      Ausflugsboot Taifun
      Springer Tug
      AUSGELAGERT
      Verkehrsboot Reichskriegsmarine
      2-Master ELBE

      Was nicht raucht hat keinen Dampf
    • Hallo, Vielen Dank für die Mut machenden Rückmeldungen. Nun war zuerst Großreine machen auf der Werft angesagt. ( Sehr notwendig ). Dann hab ich mir mal ein paar Zeichenblätter geschnappt und einige Striche gemacht. Damit man auch mal sieht was da raus kommen soll. Bernd hat mich dann ins Grübeln geschickt. ( Leisten) . Ah ja da wäre noch eine Option. Sehr aufwendig aber, toll. Hab dann schnell mal die Helling vom Garagendachboden geholt und aufgebaut. Muß noch abgeschliffen werden, und am Werkstattboden festgeschraubt werden. Nicht wundern 1 Teil hätte nicht gereicht, so sinds 2. Maximal 3 wäre dann so um 5,50 m. Zurück zu den Leisten, da müßte ich erst schauen ob ich einen 3mm halbrund Fräser hätte. Also Beplankung in 3 mm. Könnte dann alte Spanten nehmen, mit neuem Profil ist klar. Also Bernd an Brettern fehlt es nicht. Es ist halt wesentlich Zeit aufwendiger. Ein Leistchen mit einer Pinnnadel ist halt gleich hingeleimt, die andere Methode hat den Reiz, daß das Modell dann Spantenlos ist. Und dazu eine tolle Festigkeit hat, wenn es gut verleimt ist. Nachdem die Rundungen am Modell nicht so Extrem sind, wäre das mal zum Überlegen. Die Leisten haben auf den Bildern noch 6 mm Stärke, 18mm breite. Das könnte man aber noch schmäler machen. Interessant wäre es.! Gruß Helmut
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    • Hallo Bernd, Echt Klasse. Mit einer Einschränkung: Du brauchst dich nicht zu verstecken! :clap: Aber der Größen vergleich ist sehr so eindrucksvoll. Zu deinem Vorschlag die Leistchen nur 1,5 mm zu machen. Es bleibt ja dann zum schleifen nicht mehr allzuviel übrig. Mit 2 oder 3 Lagen GFK wird die Sache sicher stabil, dazwischen ist aber möglichst nicht hinkommen angesagt. Habs gleich ausprobiert:
      Leistchen 1,5 mm und Biegetest. Bernd das wäre vorstellbar. Welche Stärke hast du verarbeitet? Für die großen geraden Flächen wäre Sperrholz auch noch denkbar. Erstmal nochmals vielen Dank, für deinen Tipp. Gruß Helmut
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