3D Drucker - welche Bauteile

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    • 3D Drucker - welche Bauteile

      Für das weiterkommen an meinem Modell brauche ich wohl noch maschinelle Unterstützung. Im Moment denke ich, mit einem Filament-Drucker ( gegenüber einer kleinen Portalfräse) komme ich wohl am weitesten. Zur Auswahl Drucker habe ich hier schon vieles gelesen - kann man immer sehr viel lernen.
      Dazu mal einen allgemeinen Dank für alle , die hier Beiträge reinschreiben :)

      Meine konkrete Frage hier, um ein Gefühl vorab zu bekommen, für welche Bauteile ich den 3D Drucker dann benutzen könnte.

      1. Kann man dünnwandiges T-Profil ( 2x2 / Wandstärke 0.5 - Fensterrahmen ) drucken ? ( bzw. was sind die dünnsten Wandstärken bei Bauteilen max. 20x 20x20mm Größe)
      2. Könnte man auf Türen eine Nietimitation ( Durchm. max. 1mm / 0,5 erhaben ) drucken ?

      Im freecad bin ich schon eingearbeitet :)

      Danke für Eure Hilfe :)
    • Moin Tom
      mit meinem china drucker Anet a6 hab ich schon fensterrahmen in 10x14 mm und wandstärke 0,75 mm gedruckt ebenfalls nietimitationen versucht die aber in der meist etwas nachbearbeitungswürdigen oberfläche eher schlecht zu erhalten sind . Prinzipiell geht das alles... hängt dann vom Drucker und dem Filament ab ob das auch super wird. Also hilft da nur ausprobieren bis es funktioniert
      Gruß Wolfgang
      wer Rechtschreibfehler findet darf sie behalten
      In Bau : Nordic in 1:50 Baubericht Notfallschlepper Nordic in 1:50
      ForenModell NR .63 Baubericht 63FM2018
      Opduwer in 1:10
    • Hallo Tom,

      als günstige, einsteigerfreundliche FDM (Fused deposition modelling) 3D-Drucker empfehle ich die Creality Ender an (z.B. Ender 2, Ender 3).
      Ich hab mit einem Ender 2 angefangen. Dieser liefert ohne große Modifikationen out of the Box ein sehr gutes Druckbild.
      Die minimal fertigbaren Dimensionen bzgl. Wandsträrken hängen bei einem FDM Drucker von folgenden Maschinenparametern ab:
      • Höhe der Layer (Beim Ender2 bis minimal 0.05 mm, üblich sind aber 0.1 mm bis 0.3 mm)

      • Durchmesser der Düse (minimal 0.1 mm möglich, häufig aber eher 0.2 mm, üblich sind 0.4 mm)
      Des Weiteren muss beachtet werden, dass die Positionierung des Druckkopfes auch einer Toleranz unterliegt. Diese kann je nach Druckermodell und Kallibrierung schwanken.

      Im Falle deines T-Profils würde ich eine Düse mit 0.1 mm nehmen und eine möglicht geringe Layerhöhe wählen (0.08 mm). Bei kleinen Bauteilen empfieht es sich, die Druckgeschwindigkeit zu verringern (20 - 30 mm/s)

      Viele Grüße,
      Nikolaj
      Auf See:
      Unter Segel: Cacatua Galerita, Paddy (Dulcibella); AnnaXS (MicroMagic); Lundi (Footi)
      Unter Motor: Lotse Survey; EnteEnte (Ente mit Brushless und Küken); Werbegeschenke (Rennboote)
      Werft:
      Segler Rotwein (Hegi)
      Flotte Damen 1:50: Stan Launch 804; MultiCat 1205 Kludde; Stan Tug 1205 SWS Essex; Stan Tug 1606 MTS Vulcan; Stan Tug 1907 Jotünn
      Basic Design:
      Flotte Damen 1:50: Fast Crew Suplier 5009; Stan Tug 1405 Gerd Bliede
    • Ich hatte letztes Jahr eine ähnliche Überlegung, was ist für mich sinnvoller: Fräse oder Drucker?
      Entschieden habe ich mich für den Drucker.
      Warum? Er steht im Arbeitszimmer und macht keinen Dreck. Er sit relativ leise und stört nicht wenn er stundenlang läuft. Die Fräse müsste wegen Lärm und Dreck in die Werkstatt und wäre nicht so gut unter beobachtung.
      Ich finde es toll, Abends noch eben etwas am PC zu zeichnen, dann während dem Fernsehschauen auszudrucken, und wenn ich später ins Bett gehe noch schnell das fertige Teil zu begutachten.

      Zu Deinem Vorhaben:
      Wirklich feine Details sind eher nicht die Stärke eines FDM 3D Druckers. Dafür muss auf jeden Fall eine feine Düse, z.B. 0,2mm, in den Drucker. Jedoch hat das sicher einen Grund, das fast alle Drucker mit 0,4mm Düse ausgeliefert werden. Du solltest dir auch im klaren sein, das die Oberfläche eines Druckteils nicht glatt ist. Feine Details würden dann bei der Nachbearbeitung sowieso wieder verschwinden. Entweder mit Lack, bzw. Spachtelmasse zugedeckt oder schlicht weggeschliffen werden.
      Ich habe selbst keinen Harz-Drucker - aber man hört viel gutes und definitiv sind die besser für feine Details - vielleicht wäre das die Bessere alternative?
      Aber, ich habe keinen Harz-Drucker, da ich dieses Harz nicht in der Wohnung verarbeiten möchte. Ich weis nicht welche Chemie da am Werk ist, und was die mit meiner Gesundheit macht. Evtl. bin ich da aber auch zu vorsichtig.
      Grüße,
      Ike
    • Tom
      Sie einmal hier
      Fla Wa Entfernungsmesser-1.JPGDas ist ein Entfernungsmesser z.b. Hipper Bismarck usw. im Maßstab 1/100 den ich gezeichnet habe
      Wakeltopf mittelteil -2.JPGich habe sogar die Schrauben dargestellt
      Wakeltopf mittelteil -1.JPG und die Stützen die man ja bei den meisten Modellen in dem Maßstab nie zu sehen bekommt oder auch falsch in der Größe
      IMG_20170825_2125242.jpgbei meinem Druck kannst du alles wieder erkennen.
      IMG_20170728_172135.jpgund das beste an dem "Wackeltopf " der funktioniert wie ein echter, der richtet sich immer wieder aus je nach Wellengang.
      Gedruckt habe ich mit einer 0,3 mm Düse und 0,1 mm Zustellung, bei einer zustellung von 0,05 mm würde das bestimmt noch besser aussehen nur dauert ein Druck dann ewig

      Bei ganz kleinen Teilen ist ein sauberer Druck nicht möglich, jedenfals mit dieser Art von Druckern nicht.

      Mit ABS bekommst du das auch nicht hin da sollte man schon ein Material nehmen das sich nicht beim Druck schnell verformen kann, PLA ASA und HD PLA kann man dafür bedenkenlos nehmen
      von Wood lässt man am besten gleich die Finger das verstopft die feine Düse, es sei denn man benutzt einen 1 mm Düse.

      Bei meinem GI Joe Modell habe ich die Schrauben auch nach gebildet
      IMG_20180118_194713.jpg
      Gruß Peter

      In Bau F123 Fregatte Bayern 1:100
      Schnellboot Klasse 143 in Bau
      GI Joe Airboat in der Fertigstellung
      Admiral Hipper in der Werft
      CNC Fräse in der Entwicklung
    • Hallo Tom,

      im Prinzip gibt es kein Optimum.
      Für kleine feine Strukturen würde ich aber mittlerweile immer zu SLA - Druckern raten, auch wenn die Schweinerei nicht zu verachten ist.
      Wohnraumtauglich sind aber keine der drei Varianten, also weder die Fräse, noch FDM- oder SLA-Drucker.
      Denn leider ignorieren leider viele, dass die FDM - Drucker auch nicht gesundheitsförderlich sind. D.h. auch diese Geräte benötigen entweder eine Absaugung oder eine aufwändige Filterung. ;)

      VG
      Eckart
    • Hallo zusammen,

      ich habe auch lange über einen Drucker nachgedacht. Ich war nicht überzeugt von der Oberfläche die auf den gedruckten Teilen entsteht.

      Seid ein paar Tagen habe ich einen SLA Drucker, den Elegoo Mars. Bei Amazon für schlappe 279€ zu haben.

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      Da dachte ich mir ein Versuch ist es wert.
      Ganz klar der Drucker ist für kleine Teile. Aber um die ging es mir ja. Alles andere kann ich auf der Drehbank oder meiner kleinen manuellen Fräse machen.

      ich habe mich auch lange im Voraus mit dem Thema Harz etc. auseinander gesetzt.

      Die Drucke sind der Hammer! Seht selbst:

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      3EAC7352-25D0-4496-89A5-87EC318B8431.jpeg

      Zwecks der Handhabung sollte man sich gut organisieren. Ich werde dazu noch hier im Forum schreiben.

      Für Wohnräume ist er nicht geeignet und man braucht Platz für eine „Reinigungsstraße“
      Mit freundlichen Grüßen vom Eisweiher

      Max Berg

      Der SMC Murgtal e.V. am Eisweiher in Gernsbach
    • Die Teile sehen super aus das bekommt man mit einem anderen Drucker so nicht hin.
      Für kleine Teile super nur so ein Drucker muss Teile machen der ist nicht dafür geeignet einmal im Jahr etwas zu machen.

      Ideal sind auch Pulver Drucker aber wer hat mal eben 20000 und mehr dafür übrig ganz abgesehen von den Materialien.
      Gruß Peter

      In Bau F123 Fregatte Bayern 1:100
      Schnellboot Klasse 143 in Bau
      GI Joe Airboat in der Fertigstellung
      Admiral Hipper in der Werft
      CNC Fräse in der Entwicklung
    • Modellteile schrieb:

      mal eben 20000 und mehr dafür übrig ganz abgesehen von den Materialien.
      oooch, meinst Du den Ring fürn reichen Scheich?
      3D_Ring.jpg
      Wofür Laser so heute so gut sind...

      Ist aber schon vor 6 Jahren auf der Lasermesse in München vom Institut f. Lasertechnik aus Aachen gezeigt worden.
      Der Elegoo Mars steht auch auf meiner Einkaufsliste (plus Reinigungsbad, Absaugung und Nachhärte-UV-Lichkammer)


      viereck schrieb:

      ich habe mich auch lange im Voraus mit dem Thema Harz etc. auseinander gesetzt.
      Welchen Harz kannst Du empfehlen und wie behandelst Du nach?

      Frohes Sparen
      Georg
      Fast Crew Supplier
      VSP RAVE Tug
      Anti-Rolling

      Viele Laser
      Happy Hunter 1982,
      Neptun I 2016 (für den Nachwuchs)
      Neptun II 2017 (für die Badewanne)
    • Hi,

      ich verwende das Harz von Elegoo. Das stinkt nicht.

      Spühlen mit Isopropanol.


      Nachhärten mache ich in so einem Fingernagelding von Amazon.

      NailStar Professionelle UV-Nagellampe 36W inkl. 4 Leuchtmitteln x 9W und Timer amazon.de/dp/B00R4M0TI0/ref=cm_sw_r_cp_api_i_wJhPDbNYRA7PV
      Mit freundlichen Grüßen vom Eisweiher

      Max Berg

      Der SMC Murgtal e.V. am Eisweiher in Gernsbach
    • viereck schrieb:

      Hallo zusammen,

      ich habe auch lange über einen Drucker nachgedacht. Ich war nicht überzeugt von der Oberfläche die auf den gedruckten Teilen entsteht.
      Seid ein paar Tagen habe ich einen SLA Drucker, den Elegoo Mars. Bei Amazon für schlappe 279€ zu haben.

      EAEEEF40-9B60-4F6D-8BB8-8A3B7A8FB5AA.jpeg

      Zwecks der Handhabung sollte man sich gut organisieren. Ich werde dazu noch hier im Forum schreiben.
      Hallo Max,
      ja so eine kleine Anwendungsdokumentation würde mich interesieren :wink:
      Auf dem Wasser: VO-77 "Flying Frog" / Jet-Sprint-Boot / White Duck /

      In der Werft: Fischkutter Margarete

      Gruß Hagen
    • Hallo zusammen,

      hier auch noch ein paar Infos über Erfahrungen die ich gemacht habe,
      Ich arbeite seit längerem mit normalen Filament Druckern, die sind spitze bei größeren Teilen und Hohlkörpern, werden die
      Teile aber kleiner/detailierter , geht der Druck schief oder Das Bauteil hat keine Details mehr.
      Noch ein Problem ist manchmal der Support, beim Entfernen brechen machmal die falschen Teile ab ,und schleifen für eine glatte Oberfläche
      ist schon sehr aufwändig und mühsam.
      Was mich manchmal schon sehr geärgert hat.

      Ich bin am Drucken weil ich nur Abends nach der Arbeit etwas Zeit habe und nicht an einem Zubehörteil den ganzen Abend schnitzen und
      basteln kann und will. Irgendwann soll das Modell ja auch im Wasser sein, und eventuelle 4 Jahre Bauzeit sind für mich nicht in Ordnung.

      Jetzt habe ich mir bei Ebay den Anycubic Photon S für 289 Euronen gekauft, vor einem Jahr waren mir einfach über 500.- zuviel für
      einen 3 D SLA Drucker( Ich habe lange überlegt). Nach kurzer Einarbeitung in den Anycubic Slicer und ein paar "Try and Error" Versuchen bin ich total begeistert.
      Das Anycubic Harz riecht nicht und ausserdem hat der Drucker einen Aktivkohlefilter an dem leicht ranzukommen ist , desweiteren sind
      mitlerweile die Scheiben UV undurchlässig. ( Hat aber trotzdem nichts in Wohnräumen zu suchen)

      20191031_173832.JPG20191031_173844.JPG

      Mit den Filamentdruckern habe ich mir noch ein paar Zubehörteile , wie Spachtelhalter und Behälterabdeckung erstellt,
      so muss ich nicht jedesmal das Harz wieder in die Flasche füllen.
      Bei dem Photon gibt es ein stabiles Stahl/Aluminium Gehäuse und die ganze Front lässt sich einfach hochklappen.
      Einen Manko haben die SLA Drucker , Sie können nur volle Körper drucken und der Bauraum ist relativ klein.
      Ansonsten unheimlich schneller Druck ca 1/3 der Zeit gegen einen FDM Drucker und es sind kleinste/fragile Teile mit einer
      Detailtreue möglich die die FDM Drucker einfach nicht schaffen. Mann kann auch den Bauraum mit verschiedensten Teilen vollstellen, die
      alle gleichzeitig hochwertig gedruckt werden.
      Die Teile sind nach Reinigung und etwas Nachhärtung sofort lackierbar.
      Haltbarkeit der Bauteile sollte auch kein Problem sein , diese sind aus Resin.


      20191031_173403.JPG20191031_173454.JPG

      z.B. Klampen, Poller für eine Yacht und Beschlagteile für ein U-Boot, kompletter Fahrstand für einen Schlepper.

      mein Fazit: man benötigt eigendlich beide Techniken um unabhängig vom Zubehörhandel zu sein und um eigene Ideen umzusetzen.
      Das ist aber nur meine persönliche Meinung.Vielleicht hilft diese Info ja jemanden.

      PS: diese Drucker können nicht nur Modellteile, sind auch für Ersatzteilgewinnung gut oder für nette Gimmicks,
      und während der faule Modellbauer an der Matratze horcht produzieren die Geräte die Teile zum weiterbauen. :GN2:
      viele Grüße :wink:
      Ralf
    • subcrack schrieb:

      Sie können nur volle Körper drucken
      In der Slicer-Software Chitubox gibt es die Möglichkeit mittels der Funtion "Hollow" die Objekte hohl zu drucken, die Wandstärke kann man einstellen.
      Mit der Funktion "Dig Hole" sollten dann aber Öffnungen geschaffen werden, damit das zum Drucken nicht benötigte Harz abfließen kann.
      Grüße
      Manfred
    • subcrack schrieb:

      Jetzt habe ich mir bei Ebay den Anycubic Photon S für 289 Euronen gekauft, vor einem Jahr waren mir einfach über 500.- zuviel für
      einen 3 D SLA Drucker( Ich habe lange überlegt). Nach kurzer Einarbeitung in den Anycubic Slicer und ein paar "Try and Error" Versuchen bin ich total begeistert.
      Das Anycubic Harz riecht nicht und ausserdem hat der Drucker einen Aktivkohlefilter an dem leicht ranzukommen ist , desweiteren sind
      mitlerweile die Scheiben UV undurchlässig. ( Hat aber trotzdem nichts in Wohnräumen zu suchen)
      Hallo Ralf,
      du schreibst von einem Photon "S" , nach Bild und Preis sollte es aber ein Photon ohne "S" sein oder ?? Ich frage nach weil ich noch schwanke zwischen den beiden.
      Wichtig ist mir der Aktivkohlefilter und den hat doch nur der "S" ?

      Beste Grüße
      Jörg