Anwendung von molotow Farbe

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    • Anwendung von molotow Farbe

      Nun gibt es ein weiteres für mich neues Thema: die Farbe
      Soweit ich hier Empfehlungen gefunden habe, ist die Verträglichkeit vom Schichtaufbau wichtig. Folgendes ist mein Plan:
      1) Spritzspachtel (gröberer Oberflächenglättung )
      2) Filler ( feinere Oberflächenglättung )
      3) Grundierung
      4) Farbschicht
      5) Aufkleber/Abziehbilder ( Tiefenmarkierung etc.)
      6) Lackschicht

      1) ?
      2) ?
      3) molotow URBAN FINE-ART™ GRUNDIERUNG - STYROPOR GEEIGNET Art-Nr.: 337320
      4) belton molotow -premium - ( Farben seidenmatt #001 bis #231 ) diese Farben sind seidenmatt
      5) ?
      6) belton molotow -premium Klarlack glanz #252 oder matt #253

      Kann mir jemand für 1 und 2 passend zu belton etwas empfehlen ?
      Und leider gibt es keinen Lack seidenmatt - Welchen Lack seidenmatt eines anderen Herstellers kann ich für molotow Farben nehmen ?
      Danke schon mal :)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von nettom ()

    • Moin,
      Spritzspachtel von Duplicolor ist eigentlich ganz gut sehr 'spachtelnd'.
      bauhaus.info/spachtelmassen-au…spritzspachtel/p/12523303
      Wenn der gut durchgetrocknet ist, dann geht auch Nitro Lack gut drauf (Molotow Premium), nur sollte der Nitrolack nicht zu dick sein, lieber mehrfach drübergehen.

      Spritzpachtel vom Obi Eigenmarke deckt und füllt auch gut, víst aber dünner, da hatte ich schnell Lecknasen.

      Bisher hab ich die Molotow Premium immer direkt auf den Spritzspachtel draufgesprüht, ohne Grundierung. Beim nächsten gibt's ne Schicht Grundierung (auch weil ich nicht überall Spritzspachtel drauf haben werde).

      Auf die verschiedenen Molotow Premium Farben hab ich eine Mattlackschicht von Molotow Premium gesprüht, ohne Probleme.
      Für die Molotow Premium hab ich mir feinere Sprühköpfe gekauft (soft, weiss mit blauem Sprüheinsatz). Aber da gibt's auch Leute die schwören auf anderes, kommt sicher auch auf die Größe des Bootes an.
      VG
      Joerg
      In der Werft: 7m Strandrettungsboot GESINA 1:10, Planbau, Springer Tug aus PS 1:20; Spaßboot auf Basis Möwe Rumpf 1:20
      Am Ausrüstungskai: immer mal wieder eines der fertigen Modelle
      Im Hafen: SRB WILMA SIKORSKI 1:20; Motorrettungsboot LÜBECK 1:20; Graupner Feuerlöschboot 1:25(?)
    • Moin zusammen,

      aufgrund der verschiedenen Empfehlungen hier im Forum habe ich auch für Molotow Farben entschieden. Bin bisher mit den (ersten Probe-)Ergebnissen zufrieden.
      Die Anwendung im Hobbykeller hat allerdings zu massiven Protesten meiner besseren Hälfte geführt: Geruchsbelästigung. Fürs Lackieren werde ich somit nach draußen verbandt. Damit komme ich zu meiner Frage:

      Die Farben sollen ja aus der Graffiti-Szene stammen, sollten also "allwettertauglich" sein. Hat jemand Erfahrungen sammeln können, bis zu welcher Temperatur (hier im Norden gehen die ja im Moment ziemlich nach unten) man draußen sprühen kann um noch ein annehmbares Ergebnis zu erzielen? (Klar, bei Wind und Regen ist schlecht lackieren...., trocken und windstill sollte es schon sein).

      Danke für Tipps.

      Grüße
      Holger
      In der Werft:
      Barkasse Felix (Krick)
      Fischkutter Antje (Krick)
      Hafenschlepper Jonny (aeronaut)
    • jonny01 schrieb:

      Die Farben sollen ja aus der Graffiti-Szene stammen, sollten also "allwettertauglich" sein. Hat jemand Erfahrungen sammeln können, bis zu welcher Temperatur (hier im Norden gehen die ja im Moment ziemlich nach unten) man draußen sprühen kann um noch ein annehmbares Ergebnis zu erzielen? (Klar, bei Wind und Regen ist schlecht lackieren...., trocken und windstill sollte es schon sein).
      Moin Holger,
      das Wetter wird bei dir kaum anders sein als bei mir, vielleicht hängt der Nebel länger an den Harburger Bergen ...

      Ich habs bei miesen Temperaturen ausprobiert, dabei das Schiff erst rausgestellt, wenn die Farbe gut geschüttelt war und für mich gute Ergebnisse gabs mit soften Sprühköpfen (blauer Sprühkreis).
      (kauf ich bei Artservice Jerwitz zwischen Sterschanze und Schlump <4€ die Dose)

      Wichtig ist draussen, vielleicht micht gerade Nebel und am besten ein klein wenig Luftzug weil die Farbe einem echt die Luft nehmen kann, auch draussen. Aber sie lässt sich gut nass in gerade-nicht-mehr-nass sprühen und deckt echt klasse.
      Je nach Untergrund dauert das Durchtrocknen aber schonmal länger, gerade wenn es kalt ist (meist nehm ich nach einer Stunde das Boot und pack es ins Badezimmer.... da hält man sich ja nicht so lange auf...
      Grundierung bei PS ist aber Pflicht, hab mal Akkukästen direkt gesprüht, das hielt nicht so toll. Sprühspachtel (DupliColor gut durchgetrocknet) mag zwar nicht unbedingt Nitrolacke, sofern diese aber nicht zu fett sind geht es, dafür sind wieder die Soft-Düsen gut, mit Sprühspachtel drunter dauert das Durchtrocknen länger!

      Ein Zitat aus meinen Bauberichten in der Parallelwelt:
      "FAAAAAAAAARBE ....
      gestern Abend hat's mich dann gepackt. Bei "5°C und Luftfeuchte vorhanden" auf der Terasse wollte ich mal die erste Dose Molotow Lack ausprobieren - funktioniert angeblich ja bei jedem Wetter"
      <-- Hält auch nach 2 1/2 Jahren perfekt-am Unterwasserschiff.

      Grundsätzlich bin ich immer im Verzug, so dass ich viel bei einstelligen Temperaturen sprühe. Allerdings versuche ich immer mindestens 5 Grad zu haben und vermeide zu feuchtes Wetter (Regen, Nebel). Auch der aktuelle Kahn hat gerade eine Schicht Unterwasserschiff bei knapp unter 10 Grad bekommen. Leider war der Sprühspachtel von Obi, der mir eh nicht so gut gefiel und eventuell auch wieder weich wurde, hab das Modell zu früh (selber Abend) auf den Ständer gestellt .... nächsten Tag war die Farbe aber bombenfest. Die vier Kerben werden abgeschliffen und spätter korrigiert.

      VG
      Joerg
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    • Hallo Jörg,

      danke für den Tipp.
      Sprühspachtel wohl bestenfalls für Holz (Deck und Aufbauten)? Der Rumpf ist ja glatt, da sollte doch reine Grundierung (Haftgrund) reichen?
      Hast Du es hiermit shop.molotow.com/dosen.html?farbtyp=grundierung probiert? Füller und Haftgrund sollten dann ja aufeinander abgestimmt sein.

      Grüße
      Holger
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    • jonny01 schrieb:

      Hast Du es hiermit shop.molotow.com/dosen.html?farbtyp=grundierung probiert? Füller und Haftgrund sollten dann ja aufeinander abgestimmt sein.
      Nee, sollte aber ich vielleicht mal! Den Sprühspachtel hatte ich schon vor den Molotow Farben.

      Ok Sprühspachtel, da wo gebastelt wurde ;0) brauch ich nicht ewige Schleiforgien machen. Haftgrund würd ich aber mindestens nehmen. Und das feine Anschleifen nicht vergessen.
      VG
      Joerg
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    • Ich hatte mal Molotow u.a. wegen dem Schichtaufbau direkt angeschrieben. Jeweils wurde nur auf die eigene Marke eine Verträglichkeit zugesichert. Kompatibilität zu anderen Marken wurde immer auf eigene Versuche hingewiesen.
      Hier die Antwort von Moltow :
      Lt. unserem Anwendungstechniker ist Epoxydharz sehr schwer zu lackieren, da die Farbe darauf sehr schwer haften bleibt.
      Er empfiehlt, den Untergrund anzuschleifen und danach eine Grundierung zu verwendet:
      Für helle Farben:
      shop.molotow.com/dosen/hitcolor-haftgrund-weiss-400ml.html
      Für dunkle Farben:
      shop.molotow.com/dosen/hitcolor-haftgrund-grau-400ml.html

      In dem Zuge habe ich von "Kwasny" folgende Empfehlung, hier wären Filler und Haftgrund in einem Produkt und die Molotow Lacke (Schicht 5) sollten verträglich sein.
      1. Epoxy Harz
      1.1 Zwischenschliff (rel. Grob P120-320)
      2. Grundierung (sorgt für Haftung zum Untergrund) AutoK Filler/Haftgrund Art. 233 001
      2.1 Zwischenschliff (P240-320)
      3. Spritzspachtel (füllt grobe Unebenheiten und Poren) AutoK Spritzspachtel Art. 233 032
      3.1 Zwischenschliff (P320)
      4.1 Füller (glättet Schleifspuren und füllt leichte Unebenheiten) AutoK Filler/Haftgrund Art. 233 001
      Endschliff (P500-800)
      5. Deck bzw. Farblack
      6. Ggf. Klarlack zur Oberflächenversiegelung z.B. AutoK Schutzklarlack Art. 233 017

      Diesen Aufbau habe ich jetzt vor, habe aber auch wegen den Temperaturen erstmal verschoben :)
    • Hallo zusammen,

      habe am Wochenende einmal ein wenig experimentiert. Fazit vorweg: Molotow-Farben lassen sich auch bei ca. 5o noch gut verarbeiten. Allerdings habe ich, nachdem die Farbe "staubtrocken" war, das Bauteil zum Austrocknen in den Bastelkeller verbracht. Dünstet allerdings noch nach, so dass gewisse Geruchsbelästigungen noch da sind. Verflüchtigen sich aber bei guter Belüftung relativ rasch und sind nicht so intensiv, als wenn direkt in der Bastelstube gespritzt wird.
      Vorgestrichen waren alle Bauteile mit Porenfüller. Nach Anschliff erfolgte eine Grundierung (teils mit der Grundierung von Molotow, teils mit Grundierung von Obi -einmal gespritzt, einmal gestrichen). Nach Zwischenschliff erwies sich die gestrichene Grundierung von Obi als am besten, wenn unmittelbar weitergearbeitet werden soll. Ein Farbauftrag hier zeigte das beste Ergebnis. Farbe nur auf die Grundierung bei den übrigen Teilen brachte teilweise zufriedenstellende Ergebniss, teilweise aber nur schwach (Holzstrukturen schimmerten durch). Hier ist dann Nacharbeit erforderlich.

      Zusammenfassend: Der von Tom beschriebene Schichtaufbau verspricht die besten Ergenisse. Für nicht sichtbare Teile (z.B. im Inneren des Rumpfes) kann mit etwas geringerem Aufwand auch ein zufriedenstellendes Ergebnis erreicht werden.

      Grüße
      Holger
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    • Hallo zusammen,

      mich betrifft das Thema nun auch erstmals.
      Ich möchte meine Bordwände/Kabinenwände lackieren.(Sperrholz)
      Welche Reihenfolge ist denn nun am besten? Würde auch am liebsten mit den Molotow-Farben arbeiten. Hier gibt es ja auch Filler und Grundierung.

      Kann ich direkt mit der Grundierung von Molotow anfangen, oder sollte ich zuerst einen separaten Porenfüller verwenden(zur Unterbindung der Saugfähigkeit) und danach dann erst mit Molotow grundieren und fillern?
      Beste Grüße

      Michael

      In der Werft:
      Billing Boats RMS Titanic 1:144
    • jonny01 schrieb:

      Hallo Michael,

      ich würde zunächst den Filler verwenden und dann die Grundierung.
      Ein gesonderter Porenfüller sollte sich damit erübrigen. Die Deckkraft der Molotow-Farben tut dann ein übriges.

      Gruß

      Holger
      Vielen Dank für die schnelle Antwort.
      Mein erster Gedanke war auch, dass ich mir einen separaten Porenfüller eventuell sparen könnte.
      Gut ne zweite Meinung zu hören, Danke :thumbup:

      Aber erst Fillern und dann grundieren? Ok... In der Produktbeschreibung für die Grundierung heißt es: "[...] für saugende Untergründe."
      Somit wäre das jetzt meine erste Wahl gewesen, um ein ungleichmäßies aufsaugen zu unterbinden und anschließend zu fillern.

      Lag ich wohl falsch... :kratz:
      Beste Grüße

      Michael

      In der Werft:
      Billing Boats RMS Titanic 1:144
    • Hallo Michael,

      der Filler soll ja kleine Unebenheiten ausgleichen. Die Grundierung (Haftgrund) bildet dann die Basis für den Decklack.
      Bei Kunststoff sollte allerdings erst der Haftgrund aufgebracht werden, damit der Filler dann sein Werk verrichten kann ("haftet" sonst möglicherweise schlecht und platzt ab). Da wäre also nach dem "Fillern" evtl. noch eine zweite Grundierung nötig.

      Gruß

      Holger
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    • jonny01 schrieb:

      Hallo Michael,

      der Filler soll ja kleine Unebenheiten ausgleichen. Die Grundierung (Haftgrund) bildet dann die Basis für den Decklack.
      Bei Kunststoff sollte allerdings erst der Haftgrund aufgebracht werden, damit der Filler dann sein Werk verrichten kann ("haftet" sonst möglicherweise schlecht und platzt ab). Da wäre also nach dem "Fillern" evtl. noch eine zweite Grundierung nötig.

      Gruß

      Holger

      ja das klingt logisch.
      Danke für die Info's.

      Wie sieht's eigentlich mit den Klarlacken von molotow aus? Welcher ist da zu empfehlen? Vor allem auch für den Rumpf wenn's drum geht dass der möglichst wasserdicht werden soll.
      Was sagen da die Erfahrungen?
      Beste Grüße

      Michael

      In der Werft:
      Billing Boats RMS Titanic 1:144
    • Hallo Michael,

      mit den Klarlacken habe ich noch keine Erfahrungen gemacht.
      Zur ersten Anwendung steht hier eine Dose Belton Molotow Premium Klarlack (matt), die aber erst dann als Finish verwendet wird, wenn die (Farb-) Lackierarbeiten abgeschlossen sind.

      Wasserdicht wirst du den Rumpf nur mit Lacken nicht bekommen.
      Hier empfiehlt es sich, zunächst das Holz mit Epoxy-Harz zu tränken. Am besten auch von innen. Möglichst von innen (wenn du die Beplankung aussen sichtbar behalten wirst) auch mit Glasfasermatte (und Harz) belegen. Für eine glatte Außenhaut ebenfalls mit Glasfasermatte belegen. Das erfordert dann aber viel Spachtel- und Schleifarbeit.

      Gruß

      Holger
      In der Werft:
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    • Hallo Holger,

      zum Thema Rumpf abdichten habe ich an anderer Stelle hier im Forum auch schon ein Thema aufgemacht (rc-modellbau-schiffe.de/wbb2/i…&postID=567177#post567177 )
      Da wurde im Endeffekt auch schon das gesagt, was du hier berichtest.
      Meinte mit "Wasserdicht" hier beim Thema Farben auch eher, dass einfach die die farbgebende Lackschicht möglichst gut geschützt ist. Da hab ich mich ein bisschen falsch ausgedrückt. Klar gehört zu einem dichten Rumpf in erster Linie die Versiegelung mit Harz/Eposeal etc.

      Zum Thema Klarlack noch: Ich habe gestern mal noch den Hersteller direkt angeschrieben und gefragt was die da am ehesten empfehlen für unsere Zwecke, da ich auf der Homepage von Molotow unterschiedliche Klarlacke gefunden habe. Werde dann die Antwort von Molotow hier mal noch mit reinpacken, vielleicht interessiert es ja auch den ein oder anderen.
      Beste Grüße

      Michael

      In der Werft:
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