Anwendung von molotow Farbe

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    • Kleiner Tip am Rande:
      Man soll ja nach jedem Lackieren den Sprühkopf leer sprühen.
      Das mache ich fast immer in einen kleinen, verschließbaren Behälter.
      Man sollte nicht glauben, wieviel Farbe amn da zum Pinseln zusammen bekommt.
      Gruß Achim

      HoTT Mx12 - Mx20 - Mc20 / Georg Breusing (Werftaufenthalt), Cap San Diego, Southampton Tug (gepimpt),
      Feuerwehrschiff (2mot. 160cm Schaffer-Rumpf), Aeronaut Victoria, Aeronaut Princess, Aeronaut ANNA 3, Micro Magic, St.Germain, Robbe Atlantis, SPRINTA Rc. Ein paar Flieger.

      mfsv-bs.de/
    • Mit einem Detail bin ich noch nicht zufrieden.
      Abgeklebt habe ich mit Tamiya Masking Tape. Da die Abkleberei um die Schanzkleidstützen eine Heidenarbeit war, habe ich es für die drei Durchgänge dran gelassen ( nach jedem Durchgang sofort abziehen und genau an der gleichen Stelle wieder Abkleben - ob das besser gegangen wäre ? )
      Nun sieht man die Streifen - ich denke mal Kleberspuren vom Tape - , wie bekomme ich diese weg ? ( ich habe mal zwei Pfeile an solche Stellen gemacht )
      Und zweite Frage: Wie macht Ihr es , erst Wasserlinie dann Unter / Oberwasserschiff oder anders herum ? Irgendwie hat jedes wohl seine Vorteile ....
      Danke schon mal :)
      Dateien
    • Hallo Tom,
      für mich sieht das eher nach Farbnebel aus. Wenn es aber tatsächlich nur Kleberrückstände vom Maskierband sind, dann kann ich Dir Terpentinersatz empfehlen. Habe damit bis jetzt nur positive Erfahrungen gemacht. Auf Kunststoff - sowie auf Lackoberflächen.
      Aber trotzdem sicherheitshalber eine Probe machen, den Molotow-Lack kenne ich nicht.

      Gruß, Manfred
    • Moin,

      ähnliches Problem hatte ich auch schon, habe es darauf geschoben, das
      der Lack noch nicht genug getrocknet war, genau weiß ich es nicht.

      Bei der Sanierung meines Mooring Tugs habe ich die Schanz von innen
      lackiert und dann abgeklebt, aber so, das ich eine Art Fußleiste beim
      Lackieren das Decks bekomme. Ob das 100%ig richtig ist, kann ich nicht
      behaupten, aber auf den Frachtern, auf denen ich mitgefahren bin, war
      es so und der Bootsmann war streng darin, die Höhe immer genau gleich
      hinzubekommen.

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      mit besten Grüßen aus einer kleinen ostfriesischen Werft

      ich zeichne noch mit Bleistift auf Papier, kann kein CAD, fräse nicht CNC,
      sondern habe Handwerkzeug wie Laubsäge und Feile in Gebrauch ....
    • gaffelfreund schrieb:

      für mich sieht das eher nach Farbnebel aus. Wenn es aber tatsächlich nur Kleberrückstände vom Maskierband sind, dann kann ich Dir Terpentinersatz empfehlen.
      vorsichtig mit Isopropanol, für dünne Kleberückstände reicht das. Zuviel schrubbern lässt aber auch damit etwas Farbe mitgehen.

      J
      In der Werft: Ausflugskutter (Antje II) - SRB MAX CARSTENSEN - Ponton/Schute - Spaßboot auf Basis Möwe Rumpf 1:20
      Am Ausrüstungskai: 7m Strandrettungsboot GESINA 1:10, Planbau - Springer Tug aus PS 1:20 und immer mal wieder eines der fertigen Modelle
      Im Hafen: SRB WILMA SIKORSKI 1:20; Motorrettungsboot LÜBECK 1:20; Graupner Feuerlöschboot 1:25(?)
    • Danke für die Tipps

      -Terpentinersatz - werde ich mal testen

      -für das Schanzkleid Rumpf habe ich es auch mit diesem unteren Rand vor, Auf dem Peildeck ist es kein richtiges Schanzkleid, in echt nur 30cm hoch, da habe ich den Wechsel genau in die Ecke gemacht

      Isopropanol - genau das ist mein Problem. Habe vorher schon viel damit abgewischt, um Fett und staubfrei zu bekommen. Da habe ich gemerkt, das dabei aber auch Farbe abgeht. ( Nach Google ist es ja auch ein "alkoholisches Lösungsmittel" )
      Nun will ich auf keinen Fall den Lack "angreifen" . Vielleicht gibt es noch was ?
      Molotow Premium ist eine Nitro-Alkydal-Verbindung - vielleicht kann jemand damit etwa anfangen
    • Wwaschbenzin hat bei mir auch funktioniert.
      Gruß Achim

      HoTT Mx12 - Mx20 - Mc20 / Georg Breusing (Werftaufenthalt), Cap San Diego, Southampton Tug (gepimpt),
      Feuerwehrschiff (2mot. 160cm Schaffer-Rumpf), Aeronaut Victoria, Aeronaut Princess, Aeronaut ANNA 3, Micro Magic, St.Germain, Robbe Atlantis, SPRINTA Rc. Ein paar Flieger.

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    • Habe einen Tipp verfolgt, der ganz vielversprechend aussieht. Wegradieren.
      Ganz leicht ohne viel Druck und dann -sorry- mit Spucke weggewischt . Die Radierkrümmel waren leicht grün.
      Habe ein Bild aus der gleichen Ecke gemacht. Es waren drei "Tamiya" Streifen. Nur der in der Ecke ist noch da, dazu muss ich nur noch den Radiergummi "anspitzen". Immer mit der Lupe kontrolliert, das ich nicht die Farboberfläche kaputt mache :)
      Dateien
    • Habe so alle Spuren beseitigt :)
      Und um dieses Thema abzurunden, von Tesa habe ich jetzt das Malerband "TAPETEN" im Test , für empfindlichen Oberflächen ( mit leichter Haftkraft ähnlich Tamiya ) , damit der Lack nicht "abgezogen" wird - und bis zu sieben Tage rückstandslos entfernbar. Und dann gibt es noch Tesa Profi-Malerband AUSSEN oder INNEN, dort ist extra angegeben, das es innerhalb von acht Wochen / bis zu fünf Monate rückstandsfrei entfernbar ist. So eine Angabe habe ich zu Tamiya nicht gefunden.
    • Ich hatte mit Tamiya ähnliche Erfahrungen gemacht - das war aber schon etwas älter und vielleicht hat es deswegen Klebespuren hinterlassen. Gut funktioniert bei mir das blaue Kunststoffabklebeband von Tesa und natürlich Maskierungsfolie vom Airbrush.
      Aber auf Molotow Premium nutze ich auch hemmungslos Isolierband zum abkleben - entweder Cellpack oder Coroplast, funktioniert bei mir einwandfrei.

      Und an alle Mitleser weil es oben nicht richtig klar gesagt wurde: keinen Alkohohl, wie Spiritus, Ethanol, Isopropanol auf den Molotow Lack - dieser wird dadurch angelöst.
      Grüße,
      Ike
    • Hallo Ike, das blaue Tesa ist das von mir erwähnte "Tesa Profi-Malerband AUSSEN , dort ist extra angegeben, das es innerhalb von acht Wochen rückstandsfrei entfernbar ist" .
      Danke für die Bestätigung, das dies gut auf Molotow Premium funktioniert :)

      Bei mir war es so, das Molotow Premium auf Holz besser haftet als auf PS. ( beides ohne Vorbehandlung ) Nur beim PS waren bei mir kleine Farbecken mit dem Tamiya abgelöst worden. siehe 4.Bild am roten Streifen :
      Baubericht FLB-40 M 1:35
    • nettom schrieb:

      ei mir war es so, das Molotow Premium auf Holz besser haftet als auf PS. ( beides ohne Vorbehandlung )
      Moin, auf PS ohne Haftgrund oder Spritzspachtel ist ech Glückssache. Ich hab mal eine Seite vo Süllrand vergessen zu grundieren, ein bisschen Bewegung im Material und ich konnte die Farbe großflächig vom Süllrand abziehen. Mit Haftgrund oder Spritzspachtel ist das noirmal fest wie Sau.

      Holz sollte grober sein, da ist die Chance großer, dass es auch ohne Haftgrund gut hält.
      J
      In der Werft: Ausflugskutter (Antje II) - SRB MAX CARSTENSEN - Ponton/Schute - Spaßboot auf Basis Möwe Rumpf 1:20
      Am Ausrüstungskai: 7m Strandrettungsboot GESINA 1:10, Planbau - Springer Tug aus PS 1:20 und immer mal wieder eines der fertigen Modelle
      Im Hafen: SRB WILMA SIKORSKI 1:20; Motorrettungsboot LÜBECK 1:20; Graupner Feuerlöschboot 1:25(?)
    • Normalerweise hält der Molotow Premium Lack auch ohne Grundierung auf ABS und PS. Es kann jedoch sein, das durch Fett, Silikonspray oder nur durch Staub eine Haftung verhindert wird.

      Natürlich hatte ich auch schon Stellen wo der Lack nicht gehalten hat.... Habe das jedoch im Allgemeinen auf die mangelnde Reinigung geschoben.
      Ganz schwierig ist jegliche Form von Silkonfett und Spray, das sollte man in der Werkstatt nur sehr bewusst verwenden. Spuren davon werden schnell von einem Gegenstand auf den Anderen übertragen und gelangen über die Finger aufs Modell. Und da kann man mit Spüli und Wasser lange Putzen bis das wieder weg ist.

      Und dann kann es auch immer sein, das bei der Produktion irgendwas auf den Kunststoff gekommen ist, was eine Haftung verhindert.
      Grüße,
      Ike