Grau mal anders... M/S GALAXY, Radio London, ex. USS DENSITY AM-218

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    • Grau mal anders... M/S GALAXY, Radio London, ex. USS DENSITY AM-218

      Moin!

      Der Quatsch geht weiter!



      Dieser Thread hat den Wahnsinn ausgelöst:
      Sowas blödes!

      Ich war echt hin und hergerissen. NICHT NOCH EIN PROJEKT!!!!!!!! :no1:

      Also...ich will die S-Fregatte ABRAHAM CRIJNSSEN F 816 der Niederländer bauen...trau mich nicht...besorge mir nach langer Modellbauabstinenz Baukästen der Niederländischen Mienesucher der DOKKUM Klasse, um zu "üben", verliebe mich in die Schiffe und sind mir nun zu schade zum "üben" weil "oberhochsee" selten und besorge mir den DUMAS Baukasten der USS WHITEHALL, weil daraus die Hr. Ms. JAGUAR F822 werden kann. Damit kann man ja "üben"! Immerhin ein Niederländer der Königlichen Marine!

      Fang damit an, mache Fehler...recherciere...finde dieses Schwesterschiff als Piratensender... echt verlodderter Kahn, aber extrem coole Geschichte!
      Überlegung: Da fallen Deine Fehler nicht ins Gewicht, mußt Dich nicht ärgern, wird trotzdem cool! Will trotzdem noch JAGUAR bauen...brauche 2. WHITEHALL Bausatz. Überall bei Händlern ausverkauft, oder aus GB, CZ oder USA beziehen. Teure Variante. Als ich dann ZU DIESEM ZEITPUNKT (Zufall oder Fingerzeig?) über ein deutsches Bucht Angebot der WHITEHALL stolpere und ca. 30% in der Anschaffung sparen kann, schlage ich zu! :dno:

      Nur nicht verzetteln!!!!

      Ziel:
      R/C Schiff mit funktionierenden Piratensender auf der 266m Welle. (Mittelwelle 1133 Khz) in 1:96
      "Übungsschiff" zur Erfahrung für den Bau der Niederländischen Fregatte Hr Ms JAGUAR F 822 (Schwesterschiff) im gleichen Maßstab...

      Durchführung:
      Umbau aus dem DUMAS Bausatz USS WHITEHALL PCE-856, Bestellnummer 1252
      Bereits begonnener Bau der JAGUAR mit handwerklichen Fehlern!


      Sonderfunktionen:
      evt. Anker Funktion (sofern es Sinn macht! Denke eher nicht!) :kratz:
      Radiosender MW
      Beleuchtung, Sound

      Herausforderungen:

      extremer Leichtbau
      Eigenbau Scale Propeller
      Stabilität des Modells im Wasser (Funkmast!!!)
      Abnehmbarer Funkmast für Transport
      Sound und Funksender


      So, und nun ein kleiner Baubericht!
      magnificus in minisculum
    • Normalerweise fange ich ja immer mit der Geschichte des Originals an, Abmessungen und so...
      Das kommt aber etwas später...





      ...obwohl DUMAS schon lange am Markt ist und die WHITEHALL zu den Bestsellern gehört, gibt es darüber wenig Info oder Bauberichte. Ich habe nur 3 unvollendete gefunden, einen in Deutschland. Ein Mitglied hier bei uns hat ja auch eine gebaut.

      Man soll ja nicht mit Lästern anfangen, aber der Bausatz ist für das, was geboten wird eigentlich zu teuer.
      Aber gut, wenn es denn sein soll!

      Die Sache hat so ihre Tücken...



      Das Bild oben zeigt einen älteren Kit. Inzwischen ist der Decalbogen größer und es sind mehr Teile im Beschlagsatz.

      Im Bausatz enthalten ist:

      - Bauanleitung (Text) in Englisch. SEHR GUT abgefasst, wenn man Englisch versteht...der Hersteller regt an, Kontakt aufzunehmen, falls Fragen existieren! Das funktioniert auch. Ich habe da angerufen und man hat umgehen geholfen, als ich die PDF Kopie der Bauanleitung brauchte. War in 20 Minuten per e-mail da! Hut ab!)
      - reich bebilderte Schritt für Schritt Anleitung mit Skizzen, ähnlich wie bei Plastikbausätzen. Aber Achtung! Ohne den Text zu lesen kann da schnell mal was schief laufen! Aber durchaus SEHR HILFREICH!

      - ein rudimentärer Bauplan 1:1 des MODELLS mit Drauf- und Seitenansicht sowie Detailzeichnungen.
      Originalzeichnungen der Schiffe gibt es on-line, und im Vergleich zeigen sich die Vereinfachungen und Fehler. Das ist aber ja bei z.B. Graupner / Robbe und so auch nicht anders!


      - Decalbogen


      - tiefgezogener Rumpf in zwei Hälften. Sehr dünn!!!

      - gelasertes Balsa für Unterkonstruktion des Aufbaus (gut!)


      - gelasertes Sperrholz für Aufbaudecks und Anbauteile


      - gestanzte extrudierte Schaumplatten für Aufbauteile und Hauptdeck, Spanten, Ständer (später mehr dazu!)



      - Polystyrol Tiefziehteile für Schornstein, Beiboot Rumpf, Waffen und RichtgeräteSplitterschutzwannen, extrem dünn, z.T. brüchig


      - Diverse Rundhölzer, Leisten, Vierkantleisten
      - Styrol vierkant Stäbe
      - Messing Röhrchen / Stangen
      - eine Rolle Plastik dreikant "Kram" für die Scheuerleisten



      - ein SEHR kleiner Beschlagsatz mit Messing Ösen für Bullaugen, Alu Wasserbomben und "Takelgarn", "Ankerklüsen" und transparentes Styrol für Verglasung.

      "Beschlagsatz" (Wenigstens mit korrekter WWII 48 Sterne Flagge!):



      Ruder, Wellen oder Propeller fahlen komplett. Diese wären in einfacher Form als Techniksatz von DUMAS zu bekommen, wären aber nicht Scale. Da würde ich die Finger von lassen!

      Ernsthafte Beschlagteile fehlen komplett, sind aber von Drittanbietern in USA und Europa in Weißmetall zu bekommen in 1:96, ebenso die Reling.

      Was ergibt das, wenn es so gebaut wird wie der Bausatz geliefert wird?

      Ein Spielzeugschiffchen!

      Ein schönes Modell läßt sich aber daraus erschaffen, wenn man sich auf den Rumpf einlassen möchte!
      magnificus in minisculum

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von PW569 ()

    • Ich hatte mir damals das Modell von JoJo Modellbau auf der Messe in Bremen ( November 2009) gekauft. Glücklicherweise hatten die auch gleich Beschlagteile im Preis dabei. Muss halt gesondert geordert werden. Leider habe ich vergessen, welcher Hersteller es war. War auf jeden Fall alles Weißmetall.
      Hier mal ein Beispiel:
      P1030304_a.JPG

      Gruß
      Martin
    • Hier der Vorschlag von DUMAS der durch HR (USA) zu beziehenden Beschlagteile.



      Ich bin mir nicht 100% sicher, aber die aus England sind wohl besser. Sorgen bereitet mir hingegen das Gewicht der Weißmetallteile bei der Baugröße. Die abgebildeten und vorgeschlagenen Teile sind aber auch noch nicht ALLES was man bräuchte!
      magnificus in minisculum
    • Baupläne:

      Hier (exemplarisch Aufbauten) die DUMAS Version:



      Zum Vergleich die von der Niederländischen Marine zum Modellbau freigegebene Version der Werftpläne:



      Die im Internet zum freien Download (rechtefrei) verfügbaren original Werftpläne sind jedoch noch genauer. Habe ich nur gerade keinen Ausschnitt zur Hand!
      magnificus in minisculum
    • Wie gesagt, mit der JAGUAR war ich ja bereits "im Stillen" angefangen.

      Die Rumpfhälften habe ich schon verheiratet!



      Siehe links. Polystyrol läßt sich ja gut Kleben / Verschweißen. Blöd nur, daß an den tifgezogenen Teilen im Positiv Luftbohrungen waren an den Klebekanten. Diese bilden sich als Blasen ab. Hatte ich glatt geschliffen zur Verklebung...und glatt durchgeschliffen...Ergebnis: Löcher! Hat aber dann doch gut geklappt. In den Ritz habe ich dann Aceton geträufelt. Das hat die Sache aber sehr weich gemacht! Um den Spalt zu schließen, von innen noch einen Polysterolstreifen über die Naht geklebt. Zum Abschluß kam dann ein Streifen Glasfasegewebe (im Kit enthalten) auf die Naht von innen. Mit Sekundenkleber getränkt und aushärten lassen.

      Blöd konstruiert: im achteren Bereich gibt es einen Kiel. Statt den in den Rumpf einzuformen oder die überstehenden Streifen zu benutzen, soll der glatt abgeschnitten werden und später aus anderem PVC Extruderschaumplatten stumpf aufgeklebt werden. Habe ich so nicht gemacht, sondern die überhängenden Polystyrolstreifen and den Rumpfhälften dran gelassen. Blöd nur, die waren werkseitig zu kurz. Kann man aber mit arbeiten. Lieber mit dem Polystyrol arbeiten und den Rumpf nicht weiter schwächen als später mit den Schaumplatten rumfummeln!

      Es wird aber noch viel gespachtelt werden müssen. Aber bevor ich das mache, braucht der Rumpf stabilität durch Spanten! Leider ist der Bug zu stumpf. DUMAS schlägt dem Puristen vor, den spitz zu spachteln. Müsste aber einiges drauf an einer kritischen Stelle. Bin mir da nicht ganz einig mit! Im Gegensatz zu dem Krieger hatte die GALAXY eine menge Bullaugen im Rumpf...
      magnificus in minisculum
    • Den bereits für die JAGUAR geschaffenen Bauständer werde ich weiter benutzen. Wenn der 2 Kit da ist gibt es 2.0



      Leider hat der Rumpf beim Tiefziehen auch Luftblasen zwischen Positiv und Polystyrol gehabt, die sich nun als kleine Beulen abbilden...eventuell Bleistiftmarkierungen im Foto sichtbar...schleifen...aber wie gesagt, das Material ist echt dünn!
      Ebenso Falten. die sind bereits übergespachtelt.
      magnificus in minisculum
    • Nun ist erstmal wieder nachdenken angesagt. Das Modell ist so konstruiert, daß deas gesammte mittlere Deck mit Deckshaus und Brücke und Gefechtsmast abgenommen werden kann zum Zugang ins Innere. Das funktioniert auch beim Krieger. Bei dem Radio Schiff steht da genau der Funkmast drin und der große hintere Aufbau auf dem Winchdeck des ehemaligen Minenräumers, in dem der Sender untergebracht war. Hmm? Die Abspannung des Sendemasts verkompliziert die Angelegenheit weiter. Da werde ich wohl das Konzept überdenken müssen. Habe sowieso noch keine Wellenanlagen...
      magnificus in minisculum
    • Hier mal die Eckdaten von Original und Modell:

      LOA 56,30 m
      Breite 10,6 m
      Tiefgang max. 2,90 m
      Verdrängung ausgerüstet max 975 t
      Geschwindigkeit 15 Knoten
      Maschinenleistung 1.800 BHP
      Funkmasthöhe 212 Fuß, also ca. 65 m (bin aber nicht sicher ob über Wasserlinie oder Deck!)

      In 1:96
      LOA 58,65 cm
      Beam 10,97 cm
      Tiefgang 3,02 cm
      Verdrängung 1,016 Kg

      Funkmasthöhe: ca. 67,7 cm
      magnificus in minisculum
    • Nur Probleme...

      Der Krieger hat ursprünglich keine Bullaugen im Rumpf...die GALAXY schon!

      Da regen sich die neuen Eigner von fertigen oder angefangenen Modellen immer auf, daß die Bullaugen nicht schön in Linie sind...und bei der GALAXY sind die im Original "wie Kraut und Rüben" eingebaut! :keule:



      ...nicht, daß es da dann später "Kommentare" gibt! :kratz:
      magnificus in minisculum