U-Boot VIIC Arkmodel

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Hoffentlich gibt es vorläufig keinen Frost:-)

      Ich habe heute den Tank etwas nach hinten versetzt.
      Dabei gab es mal wieder ein Problem.
      Ich hätte die Leitung zum Tank ändern müssen, jedenfalls habe ich geflutet und als ich lenzen wollte, war der Schlauch abgeknickt. Das Rohr abziehen ging nicht so einfach, weil sich der Tank satt anlegt und Reibung erzeugt. Jedenfalls habe ich bei der Aktion noch ein Motorkabel abgerissen, d.h auch hinten nochmal zerlegen.
      Aber letztlich doch erfolgreich, ich muss am Heck jetzt noch 20 g auflegen, damit es geflutet sauber liegt. Aufgetaucht kommen die Flutschlitze vorne und hinten gerade so raus, es werden ca. 550 ml benötigt, dann ist der Boden vom Wintergarten gerade so im Wasser.
      Dateien
    • Ja, fast gut, aber eben nur fast.
      Ich habe nochmal einen neuen Tank gemacht, etwas mehr Durchmesser und etwas länger, der Vorgänger war absolut am Limit und prall gefüllt.
      Das Boot lässt sich jetzt tatsächlich auf Seerortiefe einstellen und bleibt stehen.
      Allerdings ist durch den größeren Tank auch der Schwerpunkt wieder etwas nach vorne gewandert.Ich musste am Heck nochmal 20g auflegen, jetzt also 40g.
      Dadurch bekommt das Boot mit dem Hintern wieder nicht richtig hoch.
      Ich werde jetzt das Akkufach etwas kürzen, dann komme ich mit dem Tank noch etwas nach hinten. Dann müsste es passen.
      Dateien
    • Na also, das Boot ist für den ersten Außeneinsatz fertig.
      Das Zusatzgewicht von 40 g konnte ich nach der Änderung am Tecnikgerüst wieder entfernen.
      Es liegt nach dem Auftauchen wieder besser im Wasser. Es dürfte hinten noch minimal höher kommen, aber noch weiter nach hinten komme ich mit dem Tank nicht mehr.
      Ich lasse es jetzt mal so. Damit hat das Boot exakt denselben Ballast wie zuletzt mit dem Kolbentank mit dem Unterschied, dass es wesentlich weiter hochkommt.
      Zum Trimmen ist das Arkmodel wesentlich einfacher als das Revell.
      Dateien
    • Das glaube ich gern. Da ja der Maßstab linear steigt, steigt das Volumen allerdings kubisch an. D.h.,dass da gehörig mehr Auftrieb ist. Beim Revell hat man allein schon durch die Gegebenheiten der Mindestwandstärken des Plastikspritzgusses ein Mehrgewicht im Verhältnis zum Auftrieb. Mt dem Bisschen, was bleibt, muss man dann noch die Oberflächenspannung gekonnt überwinden. Daher sind kleine Boote oftmals schwerer zu bauen als die Großen. Das unterschätzen viele, da kleine Boote eher so einen Ü-Ei-Charakter hervorrufen (zu Unrecht).

      Freu mich dass das VII so gut läuft. Wie hast du es mit den Endschaltern gelöst?
    • Hallo Danny,

      da gebe ich dir in allen Details recht, je kleiner desto schwieriger in Griff zu bekommen.
      Endschalter habe ich im Moment noch nicht drin. Ich werde das Boot erstmal erproben und dann später vielleicht noch welche setzen.
      Könntest du mal ein Bild einstellen, wie du das mit den Endschaltern realisierst?

      ich habe jetzt die Zeit zum Tauchen/Auftauchen gemessen. Das dauert doch recht lang, ziemlich genau eine Minute. Das Boot benötigt aber auch gut 600 ml zum Tauchen, (Kolenzank 300ml) es sind 8 Baby-NiMH-Zellen mit 4800 mAh drin, voll geladen 11,5 V.
      Die Pumpe wird wie schon wähnt nicht einmal warm.
      Ist die Fördermenge aus deiner Sicht mit dieser Pumpe im normalen Bereich?
      (Die Schläuche sind ziemlich gerade verlegt und auch im Durchmesser größer als der Pumpenschlauch.
      Aber mit diesem kleinen Nachteil einer Schlauchpumpe (geringere Förderleitstung) habe ich kein Problem, dafür taucht das Boot jetzt statisch und kommt gelenzt ordentlich aus dem Wasser.

      Als nächstes steht die Erprobung im See an....
    • Oh Mann, bei einem U-Boot gibts doch immer wieder etwas neues, was man nicht auf dem Schirm hatte.
      Ich war mir sicher, dass alles passt und habe heute die erste Testfahrt auf dem See gewagt Erstmal ein paar Runden über Wasser gefahren, um zu sehen, wie es sich verhält.
      Das war schon mal viel besser als vor dem Umbau. Dadurch, dass der schwere Kolbentank raus ist, liegt es deutlich stabiler. Die Ruderausschläge habe ich etwas vergrößern können, indem ich Taschen in den Rumpf ausgearbeitet habe.
      Dann geflutet, dass der Turm noch etwa 1 cm rausschaute. Wenn man dann langsam vorwärts fährt, kommt die Bugspitze raus und lässt sich auch mit Tiefenruder nicht nach unten drücken.
      Was da los ist, bis jetzt keine Ahnung.
      Dann plötzlich selbstständiges Lenzen, also Wasser im Boot.
      Also das Boot rausgenommen, Druckkörper ausgebaut und tatsächlich Wasser drin, nicht viel, aber so, dass der Sensor geschaltet hat.
      Bevor ich nach Hause gefahren bin, habe ich nochmal Druck reingepustet.
      Zu Hause angekommen, ca. 2h später, war der Druck noch drin.
      Dachte dann, es muss am Tanksystem liegen, der Druckkörper ist ja dicht.
      Auseinander gebaut, Tank gefüllt, alles dicht.
      Boot wieder montiert, ins Testbecken gesetzt, keine Blasen und trotzdem wieder Wasser drin.
      Wieder montiert und ins Testbecken gesetzt, aber endlich einen Verdacht gehabt. Der Unterschied zwischen Testbecken und See ist das Fahren. Also im Testbecken die Motoren laufen lassen und prompt kamen an einem Simmerring Blasen. Der Simmerring war durch den Innendruck etwas rausgewandert und hat bei laufendem Motor nicht mehr gedichtet, bei stehendem Motor war es wohl zeitweise dicht, ich hatte keine Blasen entdeckt. Ich habe jetzt vor die Simmerringe Unterlegscheiben geklebt. Es liegt gerade wieder im Wasser, scheint wieder okay zu sein.
      Im Moment mit gefülltem Tank, nachher noch mit leerem Tank und wieder Test mit laufenden Motoren.
      Dateien
    • Es wird langsam, das Boot war heute trotz ungemütlichem Wetter ca. 1,5h im Teich.

      Überwasserfahrt:
      youtu.be/BKuTvWFnI2M

      Versuche Schleichfahrt auf Seerohrtiefe
      youtu.be/VwPm0-DnNik
      youtu.be/F-KsPRA6Mh0

      (Leider wird die Videoqualität nach dem Hochladen auf YouTube deutlich schlechter)

      Die Einstellungen des Boots passen noch nicht richtig. Es neigt bei Unterwasserfahrt dazu, mit dem Bug hochzukommen, ich musste ordentlich auf Tiefe drücken.
      Das vordere Tiefenruder-Servo positioniert nicht mehr korrekt, das muss ich noch austauschen.
      Die Trimmung werde ich vermutlich etwas buglastig einstellen.
    • So langsam reichts mir.
      Gestern noch das Servo für das vordere Tiefenruder montiert.
      Heute Morgen dann alles wieder zusammengebaut, im Testbecken nachgetrimmt (es war vorne doch etwas zu leicht), alles super.
      Plötzlich massive Störungen, nichts funktioniert mehr richtig, ich vermute einen Wackelkontakt am Empfänger, also wieder alles auseinander bauen.
      Ich werde jetzt den Empfänger tauschen, ich habe noch einen Corona RP8D1 da, hätte ich gleich machen sollen.
    • das sieht stark so aus, als ob bei der Fahrstufe die Wirkung des Tiefenruders nicht ausreicht. Die vorderen Ruder braucht man gar nicht erst gangbar machen. Deren Wirkung ist gering. Die Folge ist ein träges Schwingverhalten deines Bootes. Denn ehe du die die Auftauchtendenz feststellst und Gegenmaßnahmen triffst, ist die Reaktion des Bootes so träge, dass es durchbricht. Entweder du vergrößerst die hinteren Ruder leicht (die Wirkung potenziert sich durch den Strom der Schrauben) oder du baust einen Lageregler ein, der entsprechend eingestellt wird. Dieser reagiert so schnell, dass das Boot bleibt, wo es ist. Die vorderen Ruder, scale hin oder her, bringen meiner Meinung nach nichts anderes als eine Störquelle ein.
    • Da sagst du was, Danny.
      Ich habe am Freitag Abend noch ein neues Servo für das vordere Tiefenruder eingebaut. Es war ein Savöx-Miniservo, neu. Da es kleiner war, musste die Aufnahme noch modifiziert werden.

      Gestern hätte ich besser nichts gemacht, da habe ich nur Mist gebaut:

      Also alles montiert, zum nächsten Trimmversuch fertig gemacht.
      Habe dann am Testbecken gemerkt, dass das vordere Tiefenruder klemmt.
      Ich dachte egal, kümmere ich nach dem Trimmen drum.
      Das war ein Fehler, durch die Blockade ist das Servo abgeraucht, das Gehäuse ist angeschmolzen.
      Seltsam dabei, dass offensichtlich dadurch die Drähte zum On/Off-Schalter direkt an der Lötstelle beide einen Bruch hatten (waren aber nicht angekokelt). Daher die Störungen im System, es hat alles gesponnen.
      Dann wie schon erwähnt, den Empfänger gegen einen Corona getauscht und wieder ein anderes Servo eingebaut, da musste ich von meinem Dragon das Segelverstellservo verwenden.
      Wieder alles montiert und dann gemerkt, dass ich Seitenruder und hinteres Tiefenruder am Empfänger vertauscht hatte, also das Ganze nochmal...

      Aber jetzt ist wieder alles fertig, beim Tauchen im Testbecken habe ich noch festgestellt, dass sich unter der Bugspitze ein Luftpolster sammelt, da habe ich jetzt noch zwei Bohrungen gesetzt.

      Die Sache mit dem vorderen Tiefenruder kann ich beim nächsten Test ja schon mal probieren, indem ich den Servoweg reduziere oder ganz auf null setze.
    • So, heute war das Boot 2 Stunden im See.

      Jetzt ist es ein U-Boot.

      Bei dem Tauchvideo habe ich nur das Seitenruder betätigen können, mit der anderen Hand gefilmt. Ich habe beide Tiefenruder in Richtung tauchen vorgetrimmt, damit es unter Wasser auf ebenem Kiel läuft. Warum ich soweit vortrimmen muss, weiß ich noch nicht.
      Hat jemand eine Erklärung?
      Ist aber auch kein Drama, denn so läuft es prima ohne korrigieren zum müssen.
      youtu.be/Dmv9B4z-SJM

      Und noch ein Video auftauchen:
      youtu.be/CISa18HLVfs

      Das einzige, was schade ist:
      Das Seitenruder-Servo ist auch noch ausgefallen, muss ich aber erst bestellen. Da werde ich das hintere Servo für Tiefenruder auch gleich ersetzen.
      Dann sind die Kinderkrankheiten hoffentlich ausgemerzt.
      Dateien
    • Neu

      So, das Boot ist fertig, die neuen Servos sind verbaut und heute war wieder tauchen angesagt.

      Die Sache mit den Verwirbelungen, wie Danny schreibt, muss man wohl hinnehmen.
      Was heute deutlich zu spüren war, dass man für Kurvenfahrt unter Wasser die Tiefenruder mehr anstellen muss als bei Geradeausfahrt. Das hängt vermutlich auch mit Verwirbelungen zusammen.
      Habe jetzt mal einen Mixer an der Funke entsprechend programmiert, vielleicht kann ich den Effekt damit noch reduzieren. Ansonsten alles gut.
      Dateien