Umbau Revell VIIC zum statisch tauchenden Boot

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    • Umbau Revell VIIC zum statisch tauchenden Boot

      Hallo zusammen,

      ich plane ein neues U-Boot-Modell, ein Revell VIIC 41 Platinum habe ich bestellt.
      Den Druckkörper möchte ich diesmal selbst bauen und die Antriebsmotoen möglichst als Direktantrieb im Wasser laufen lassen.

      Kennt jemand geeignete Antriebe?

      Die Servos sollen auch außerhalb des Druckkörper platziert werden, da findet man genug Alternativen.
      Ich hoffe auf diese Weise mehr Platz im Druckkörper für Akku und Schlauchpumpe zu schaffen.

      Würde mich über Antworten freuen.

      Viele Grüße
      Iring
    • Ja okay, danke.
      ich habe jetzt mal Brushlessmotoren da, die wohl unter Wasser betrieben werden können. Musste allerdings noch einen Regler nachbestellen. Ich habe zwar noch welche übrig, das sind aber alles Flugregler. Und die können leider nur in eine Richtung drehen,das hatte ich nicht bedacht.

      Frohe Weihnachten
      Iring
    • Hallo zusammen,

      der Druckkörper ist soweit grob zusammen, es gab und gibt aber erhebliche Probleme. Das erste Konzept, ein Stück Fahrradschlauch über eine Graupner-Zahnradpumpe mit 2/2-Wegeventil zu füllen und zu sperren ist gescheitert, da der Durchlass durch das Ventil zu gering war. Es hat nicht sicher funktioniert. Dann den Silikon-Schlauch mit einem Miniservo plattgedrückt, hat kurz einigermaßen bis zum Servodefekt funktioniert. Inzwischen knicke ich den Silikon-Schlauch über ein Servo ab, das scheint zu funktionieren, ohne dass das Servo hohen Belastungen ausgesetzt wird. Der Fahrrad-Schlauch lässt sich so in ca. 10 Sekunden mit 150 ml füllen. Der Fahrradschlauch selbst ist nicht geklebt, sondern an den Enden einmal umgelegt und mit einem geschlitzten Hydraulikrohr D8mm geklemmt.

      Mein Hauptproblem sind aktuell Funkstörungen der Graupnerpumpe. Sie sollte eigentlich entstört sein. Je länger man die Pumpe in Betrieb hat, desto größer werden die Störungen bis nichts mehr geht. Ich habe jetzt den großen gelben Kondensator von Graupner zwischen + und - gelötet, damit ist es schon wesentlich besser.

      Meine Frage:
      Spricht etwas dagegen, die Antenne außerhalb des Druckkörpers zu verlegen? Ich habe es schon ausprobiert (bevor der Kondensator reinkam), es war deutlich besser.
      An der Pumpe kann ich ohne weiteres nichts mehr machen, der Motor befindet sich in einem Kunststoffgehäuse, das vernietet ist.
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    • Hi Iring,
      klar kannst du die Antenne auch nach draußen legen. Du kannst sogar mit einem ganz dünnen Draht direkt die Netzabweiser bzw. die original Antenne als Antenne verwenden.
      Bei meiner Kupfernautilus blieb uns gar nichts anderes übrig als die Antenne außerhalb des Rumpfes zu montieren.

      Wegen der Störungen kann es generell auch schon helfen Kabel oder Komponenten anders zu verbauen. Manchmal sammelt ein Strom oder Servokabel regelrecht die Störungen ein und gibt sie an den Empfänger weiter, da helfen manchmal schon wenige cm Veränderung und es wird deutlich besser.
      Und der Empfänger spielt eine Große Rolle, da kann man auch immer noch mal einen anderen ausprobieren (sofern vorhanden)
      Ich habe damals den wohl letzten 40 Mhz Schulze Empfänger ergattert - der ist sehr gut - aber bei Engel und CO wird man sicher auch jetzt noch Empfänger mit guter Signalaufbereitung bekommen.
      Grüße,
      Ike
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      Hallo zusammen,

      habe mal wieder ein paar Fragen.
      Ich werde wohl bald den Rumpf zusammenkleben, deshalb muss ich mir über die Gestaltung des Decks Gedanken machen. Es ist bei der Platinum- Ausführung ein Holzdecke dabei ( unter 0,3 mm stark, selbstklebend).
      Würdet ihr das verwenden? Falls ja bringt es nichts, die Flutschlitze des Kunststoffdecks zu öffnen. Wie würde man das Deck behandeln? Einfach überlackieren lässt die schwarzen Striche verschwinden. Und so ist es zu hell. Wenn man alte Originalfotos anschaut, sieht man eigentlich nie Holzdecks, hatten das nur einige Boote?
      Freue mich auf eure Anregungen.
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    • Neu

      Die Decks waren aus dünnem Stahl mit Holzbeplankung und wurden mit schwarzer Holzfarbe behandelt. Durch die Witterung und Salzwasser bleichte das Holz aus und die Farbe änderte sich von schwarz nach braun und fleckenweise auch weiß.
      Die Luken im Deck waren aus Metall und in einer Farbe ähnlich der Holzfarbe gestrichen (schwarz oder grau).
      Der vordere und hintere Teil des Decks war aus Metall und wurden wie der Turm und Rumpf (oben) gestrichen, oder in der gleiche Farbe wie die Luken.

      Wenn das Boot tauchen soll musst du dafür sorgen, daß die Luft unter dem Deck entweichen kann. Hier sind also Flutschlitze oder größere Löcher nötig. Wegen der Oberflächenspannung des Wasser sollten diese nicht zu klein sein.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Racker ()

    • Neu

      Es hatten nicht alle Boote ein Holzdeck. Soweit ich weis, ist man im laufe des Krieges dazu übergegangen die Stahldecks beim Bau durch einfache Holzdecks zu ersetzen. Grund: Materialknappheit.

      Flutöffnungen brauchst du auf jeden Fall, aber da werden die schmalen Originalschlitze wegen der Oberflächenspannung des Wassers nichts bringen. Als nach Gefühl irgendwie etwas größere Löcher schaffen. Z.B: im bereich des Schnorchels, am Turm usw. 3mm Durchmesser ist Minimum, mehr ist besser.

      Das Holzdeck kannst du verwenden wenn dir der zusätzliche Auftrieb egal ist.
      Wenn, dann würde ich es ordentlich dunkel und ungleichmäßig einfärben. Beize, Wasserfarbe, Schmutz von der Werkbank irgendwie sowas. Dann das Holz mit Holzöl (Leinöl oder so) behandeln. Danach schwarze Farbe in die Ritzen einreiben und den Überschuss abwischen.
      Zum Schluss matten Klarlack drüber. Fertig.
      Grüße,
      Ike