Restaurierung 2er Surmounts für Matchracing

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    • Restaurierung 2er Surmounts für Matchracing

      Hallo Kollegen,


      vor Jahren habe ich für meinen Arbeitgeber mal zwei Surmounts von Hobbyking bestellt, die wir als Messedemonstratoren für optische Messtechnik benutzt haben. Über den Jahrenwechsel wurden sie nun ausrangiert und ich hab sie vor der Entsorgung gerettet (Modelle wegschmeißen geht mal gar nicht!).


      So übel sahen sie gar nicht aus, jedenfalls nicht so schlecht, dass man das nicht mehr hinkriegt. Ein paar Sachen fehlen, aber nichts dramatisches. Eigentlich hab ich ja schon eine „Legend“, auch von Hobbyking, mit der ich seit Jahren hochzufrieden bin und bräuchte keinen weiteren Segler. Die ist größer, schneller und schicker als die Surmount. Aber mein Ziel ist, zwei identische Boote aufzubauen, damit man unter gleichen Voraussetzungen matchracen kann … ohne dass sich der Verlierer mit seinem schwächeren Material herausreden kann :fg: (wahrscheinlich werde ich das dann sein und mir wünschen, ich hätte sie nie gebaut :/ ). Das stelle ich mir jedenfalls ganz spannend vor.


      Werde also in loser Folge über das Projekt berichten …
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    • Los gings mit einer Komplettentkernung und Säuberung. Riggs und Rümpfe sind bis auf einige Bohrungen im Deck intakt, aber das sollte kein Problem werden. (Winden-)Servos funktionieren alle, Takelung muss neu gemacht werden und die Kielbomben brauchen noch Ballast. Nur ein Zugangsdeckel zum Rumpf fehlt, da muss ich mir was überlegen.


      Wie’s der Zufall will hat mir ein Freund kürzlich ein paar neue 2600mAh Li-Ionen Akkuzellen vorbeigebracht, die der übrig hatte und nicht mehr brauchte. Perfekt, um daraus 2s-Akkupacks für die Segler zu machen! Also hab ich am Wochenende mal Akkupacks zusammen genagelt. Kabel, Stecker und Balanceranschlüsse habe ich von meinen Fliegern und alten Akkus rumliegen. Wenn man mal weiß, wie die Balancerkabel verlötet werden müssen ist der Rest relativ einfach. Beim verlöten an den Polen der Akkus aber darauf achten, dass sie nicht zu heiß werden. Daher mit größter Lötspitze und 450 Grad nur kurz draufhalten und der Akku wird nur handwarm.


      Ich hatte sechs Zellen, konnte also 3 Packs machen. Jetzt nur noch einschrumpfen oder mit Isolierband umwickeln und die Stromversorgung ist schon mal gesichert ...
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      Gestern waren die Kielbomben dran. Ich hatte leider nicht genug kleine Kugeln und musste die kleinen (ca. 1 - 1,5 mm Durchmesser) mit größeren (ca. 8 mm) mischen. Grundsätzlich gilt, je kleiner desto besser, also desto mehr Gewicht kriegt man rein weil die Zwischenräume geringer sind. Von den kleinen hatte ich noch ca. 450 g je Bombe und der Rest wurde mit großen aufgefüllt. Allerdings hab ich dreimal alles wieder raus gepult und neu gefüllt, bis ich rausgekriegt habe, in welcher Reihenfolge und Menge die Befüllung am erfolgreichsten (also am schwersten) wird. Die Unterschiede waren mitunter über 100 g!

      Am Schluss hab ich das Bombengewicht mit viel schütteln, klopfen und verdichten aber auf 890 g (inkl. Eigengewicht des Gehäuses von 38 g) gekriegt. Und wenn man zu geizig ist, sich dünnflüssiges Epoxy zum ausgießen zu kaufen und statt dessen normal viskoses nimmt, dann sitzt man zum Auffüllen 2 Stunden rum und tröpfelt mit ner Spritze immer wieder Epoxy in die Öffnung bis sich alles gefüllt hat. :bw: :kaf1:

      Am Ende kam ich aber dann auf gute 930 g Gesamtgewicht, damit kann ich gut leben. Und vor Allem sind beide genau gleich schwer.
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      Mal ne Frage: Ich hab gestern Risse im Gelcoat der einen Surmount entdeckt. Leider nicht nur Risse sondern an einer Stelle auch eine Abplatzung (siehe Bild).

      Weiß jemand wie man da am besten ran geht? Spontan würde ich sagen, dünnen Sekundenkleber reinlaufen lassen und drüberschleifen/polieren. Was meint Ihr?

      Danke für Tipps!
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