12 V Bleiakku für die ganze Elektrik

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    • Wo ein 10A-Schalter hin passt, passt auch ein XT60 als Brücke.
      Vielleicht sogar ein XT90.
      Ich hatte als junger Pimpf mal einen Absturz wegen eines Schalters.
      Seitdem gibt's in meinen Modellen grundsätzlich keine Schalter mehr.
      Gruß Achim

      HoTT Mx12 - Mx20 - Mc20 - Mc28 / Georg Breusing (Werftaufenthalt), Cap San Diego, Southampton Tug (gepimpt),
      Feuerwehrschiff (2mot. 160cm Schaffer-Rumpf), Aeronaut Victoria, Aeronaut ANNA 3, Micro Magic, St.Germain, Robbe Atlantis, SPRINTA Rc. Ein paar Flieger.

      mfsv-bs.de/
    • Racker schrieb:

      StefanK schrieb:

      Belastbarkeit (...)
      Der max. Strom, der unter Last geschaltet werden darf.Was aber nicht heißt, das jeder Schalter 50A Dauerstrom verkraftet ...
      hatte ich gehofft, allerdings fehlt letzterer Wert und man kann nur raten...

      Bei der ständigen Diskussion, ob man im Modell belasssen oder laden sollte- ich finde es regelt sich ganz allein:
      Bei Hochstromanwendungen also deutlich über 1C ist der Akku in ein paar Minuten leer und ich habe mehrere dabei. In diesem Fall ist der Stress für die Zellen verschärft und es gibt ein erhöhtes Risiko. Da nehme ich aber die Packs sowieso raus.
      Der Scale Fahrer mit einem Pack der mit 20C - 40C oder mehr verkauft wird, aber nur mit 0,5C belastet wird ist etwas anderes.
      Stefan

      Modelle fahrbereit: T22, S130 (robbe), Bugsier 1 (2x)
      Baustellen: Weselmann-Kümo, Minensucher 1943, Tor Anglia
    • Hallo Albert,
      ich baue in meinen Schiffen eigentlich immer Lasttrennschalter die weit über 200A Strom aushalten (Laut Hersteller) ein.
      Dieser wird direkt zwischen dem Akku und den unterschiedlichen Verbrauchern bzw. meiner Stromverteilung eingebaut.

      s-l1600.jpg

      In meinem 4-Meter-Containerschiff habe ich in jeder Rumpfhälfte 2 Stück 12V / 45 Ah Bleiakkus eingebaut.
      Der Vorteil dieses Schalter ist, dass ich auch noch zwischen 2 Akkus umschalten kann.

      Der Nachteil, für Powerboote und kleine Modelle nicht geeignet.

      Bezugsquelle: ebay.de/itm/600A-Boot-Batterie…ksid=p2057872.m2749.l2649

      Grüsse
      Joachim

      Quelle Bild: ebay.de/itm/600A-Boot-Batterie…ksid=p2057872.m2749.l2649
      Im Bau: Forenmodell 2015 Baunummer 25 - Schubschiff "sture isbjørn" und Containerschiff CM/S Cap Trafalgar im Maßstab 1:50
    • Scouter schrieb:

      Nur kurz am Rande bemerkt. Ein Schalter, der bei 230V~ 10A schalten kann, kann noch lange nicht bei 12V= 10A schalten.
      sorry, muss das nochmals stressen:
      Ich habe gerade einen Kipp-Schalter in der Hand mit folgenden Daten
      3A 230VAC
      6A 115VAC
      was bedeutet das dann für
      12VAC ?
      12VDC ? das ist für uns Modellbauer die relevanteste Frage
      Ich würde daraus folgern, dass ich den Schalter bedenkenlos mit 6A Dauerlast bei 12v betreiben darf
      Stefan

      Modelle fahrbereit: T22, S130 (robbe), Bugsier 1 (2x)
      Baustellen: Weselmann-Kümo, Minensucher 1943, Tor Anglia
    • @Stefan - würde ich nicht verwenden
      Ein Schalter, der nur für Wechselspannung gebaut wird, ist eigentlich für Gleichstrom nicht geeignet, der Grund - Gleichstrom zieht beim Trennen einen kleinen Lichtbogen, den die Kontakte aushalten müssen und der Kontaktabstand dürfte auch größer sein, Wechselstrom hingegen löscht sich beim Nulldurchgang selbst .
      Auf der sicheren Seite für uns Modellbauer sind KFZ-Kippschalter wie z.B. dieser
      conrad.at/de/search.html?searc…&category=%1Ft14%1Fc14745
    • alpe schrieb:

      Ein Schalter, der nur für Wechselspannung gebaut wird, ist eigentlich für Gleichstrom nicht geeignet, der Grund - Gleichstrom zieht beim Trennen einen kleinen Lichtbogen, den die Kontakte aushalten müssen und der Kontaktabstand dürfte auch größer sein, Wechselstrom hingegen löscht sich beim Nulldurchgang selbst .
      Danke für die Erläuterung.

      Zum Glück schaltet man selten unter Vollast aus, sondern eher mit dem Ruhestrom der RC-Anlage - vielleicht 100mA.
      Ist das dann problemloser?
      Stefan

      Modelle fahrbereit: T22, S130 (robbe), Bugsier 1 (2x)
      Baustellen: Weselmann-Kümo, Minensucher 1943, Tor Anglia
    • StefanK schrieb:

      was bedeutet das dann für
      12VAC ?
      Mindestens 6A.

      12VDC ? das ist für uns Modellbauer die relevanteste Frage
      Ich würde daraus folgern, dass ich den Schalter bedenkenlos mit 6A Dauerlast bei 12v betreiben darf
      Lichtbögen bei Gleichstrom sind erst ab ca. 30V kritisch, bei 12V sehe ich auch mit einem "AC" Schalter keine Probleme sofern der angegebene maximale Strom im Betrieb nicht überschritten wird und nicht unter Last geschaltet wird. Besser sind aber natürlich KFZ-Schalter.
    • noch eine Info von Wikipedia
      Beim Öffnen eines Schalters nimmt die Kontaktkraft zunächst ab, die metallischen Berührflächen werden kleiner. Damit steigt der elektrische Widerstand, die Kontaktstelle heizt sich auf, das Kontaktmaterial schmilzt bei höheren Strömen. Reißt die verbindende Materialbrücke ab, wird sich bei Spannungen über etwa 12…20 V und Strömen über etwa 2 A ein Lichtbogen ausbilden, d. h. die Luft wird ionisiert, was sich in bläulichem Leuchten äußert. Über den Bogen kann der Strom weiterhin fließen. Es entstehen sehr hohe Verlustleistungen, die zum Schmelzen und Verdampfen von Kontaktmaterial führen. Ist der Abstand der Kontakte ausreichend groß oder (bei Wechselstrom) geht der Strom durch Null, kann der Lichtbogen verlöschen.
    • Ich schalte meine Modelle über die Haupsicherung (10-40A) Habe bis jetzt keine negativen Erfahrungen gemacht. Der Bleiakku in der Sovremennyj soll auch drin bleiben, ein Ausbau wäre zu kompliziert. Lipos lade ich in einer Alukiste, in der Beutel mit Vogelsand liegen, wenn es brennt schmilzt die Folie und der Sand rieselt raus. Habe Bilder einer abgebrannten Kellerwerkstatt gesehen.... nicht lustig.

      Raspor
    • StefanK schrieb:

      wenn ich manchmal am Modellteich beobachte, wie langwierig da Modelle in Betrieb genommen werden, bin ich froh, dass ich mit 1x Schalten meine Boote fahrfertig habe. Gerade mit 2 bis 3 Kindern kommt schnell Stress auf.
      Kann ich verstehen...
      Aber kommt halt doch auch manchmal auf die Größe an ;)

      - meinen Kleinsten kann ich aus der Jackentasche ziehen und in den Tümpel werfen, der schaltet sich über Reed-Kontakt ein. Spielraum für Schalter und Ladebuchse gabs eh nich: ca 32 gr...
      1S-Lipo, 180 mAh. Rumpf kann man auch nicht öffnen, ist fest verklebt. Geladen wird über 2 Aufbauteile an Deck.

      - meine beiden "Großen" fahren auf 24+12 bzw 24+12+19,6V
      Die Akkus müssen schon aus Gewichtsgründen raus, sonst wiegen die Stücke um die 32-35 kg.
      Geladen wird dann ausserhalb. Und da ist bei Anfahrt natürlich eine gewisse "Stöpselei" notwendig. Grundfunktionen will man ja auch noch schnell testen, dauert dann halt..

      Peter

      PS
      War mal beim Schaufahren von Graupner an den Bürgerseen bei Kirchheim T.
      Jeder Teilnehmer bekommt Zeit-Slot von 30 min.
      KLeine schwimmende Plattform, auf der sich dann ca. 10 Teilnehmer quetschen.
      Einer wäre mir beinahe in die Aufbauten reingetreten, ich musste ja 4x laufen. Nach etwa 10min war ich im Wasser, habe gerade noch meine Moderation mitbekommen, und dann die Flucht ergriffen.
      Hab ja dann wieder 10 Min gebraucht, um abzubauen..
      Aber ein Hauptschalter, der alles trennt, macht für meine Modelle keinen Sinn. Die Akkus müssen eh raus.



      @'albert'
      Wo willst du denn das einbauen? 12V lassen jetzt schon mal auf Größeres schließen...
      (Desshalb auch die obigen Ausführungen an Stefan)
    • Moin,

      da merkt man mal wieder deutlich, es gibt keine
      eine „die richtige“ Antwort auf so simple Fragen.....
      mit besten Grüßen aus einer kleinen ostfriesischen Werft

      ich zeichne noch mit Bleistift auf Papier, kann kein CAD, fräse nicht CNC,
      sondern habe Handwerkzeug wie Laubsäge und Feile in Gebrauch ....