Projekt Schnellboot S-100 von Italerie im M.1:35

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    • StefanK schrieb:

      Harald_D schrieb:

      Decals habe ich auch schon aufgebracht und die Schrauben mit True Metall Paste von AK behandelt. Wenn die Paste richtig durchgetrocknet ist, kann man sie richtig aufpolieren. Das sieht dann wirklich wie richtiges Metall aus. Ein Teufelszeug.
      Ich dachte immer, die Propeller der Schnellboote waren aus Edelstahl, daher wäre eine silbrige Lackierung korrekt. Mein S130 hat daher mit Revell Silberfarbe bemalte Schrauben. Allerdings finde ich jetzt meine dafür Quelle nicht mehr und kann es nicht belegen.
      Ich weiß leider auch nicht genau aus welchem Material die Schrauben am Original gefertigt wurden. Wirklich gute Literatur dazu gibt es ja nicht und im Net habe ich auch nicht wirklich etwas dazu gefunden.

      Habe aber immer angenommen, daß die Schiffspropeller wie bei anderen Schlachtschiffen wohl, damals und auch heute noch manchmal üblich, aus Bronze gegossen worden sind.
      Wenn man sich dazu einmal den Propeller der Prinz Eugen in Laboe anschaut (müßte auf Grund des Aussehens eigentlich auch Bronze oder Rotguss sein), stellt man auch eine gewisse äußerliche Ähnlichkeit zu dem des Schnellboots fest.

      Wozu ich auch keine Information finden konnte, ist die Frage ob es sich bei dem sichtbaren Rohr (s. Foto oben am Modell) zwischen dem Rumpsaustritt und der Schiffschraubenhalterung um das Stevenrohr oder die freiliegende Welle handelt.
      Ich habe es jetzt einfach mal so gehandhabt, dass ich es als Stevenrohr ausgeführt habe. Deshalb die rote Lackierung.

      Sollte ich mit dieser Annahme allerdings falsch liegen, wäre ich gerne für eine Aufklärung dankbar. Würde es dann, obwohl nicht drehbar (ist im Prinzip aber auch egal, da es bei ausgestellten Modell nicht auffällt), mit einer Metallfarbe nachbehandeln.
      Grüsse von Harald
    • Exkursion: Besatzung


      Als Abwechslung habe ich mich jetzt auch schon ein bisschen um die zukünftige Besatzung gekümmert.
      Leider sind die Figuren die Italeri zum Boot anbietet, von der Anatomie und Ausgestaltung (bis auf vier Stück) nicht besonders gelungen.

      Deshalb greife ich auf Bausätze anderer Firmen (z.B. Miniart) und Köpfe von Hornet (Foto einfach genial) zurück.
      Das bedeutet aber auch, da es nur wenig bis gar keine Marinefiguren (jedenfalls habe ich keine gefunden), z.T. erhebliche Nacharbeiten, wie z.B. die selber aufmodellierte Schwimmweste (2K Putty Greenpower von AK) beim Kommandanten.

      Aber sehr selbst

      45.jpg

      Köpfe sind von der Fa. Hornet. Schon beeindruckend wie ausdruckstark die sind, wenn man bedenkt, dass die Figuren in wirklichkeit kleiner als auf dem Foto sind.

      wird fortgesetzt.... (sobald sich wieder was tut :kaf1: )
      Grüsse von Harald
    • Harald_D schrieb:

      Ich weiß leider auch nicht genau aus welchem Material die Schrauben am Original gefertigt wurden. Wirklich gute Literatur dazu gibt es ja nicht und im Net habe ich auch nicht wirklich etwas dazu gefunden.
      ich habe meine "Quelle" wieder gefunden:
      prinzeugen.com/S97.htm
      Diese Seite hatte schon mal bessere Zeiten gesehen und 2003 war auch noch ein Foto eingebunden, bei dem ein hellgrauer Propellerflügel aus dem Schlamm ragte. Das Material ist auf dem Foto definitiv keine Bronze o.ä, die nach Jahrzehnten eine deutliche Patina annehmen dürfte. Ich habe diese Seite samt Foto in meinem persönlichem Web-Archiv gefunden, das leider nur noch unter Win-XP auf einem alten PC läuft.
      Außerdem vermute ich anhand der Fotos und Pläne, dass die S-Boote auch freilaufende Wellen hatten.
      Stefan

      Modelle fahrbereit: T22, S130 (robbe), Bugsier 1 (2x)
      Baustellen: Weselmann-Kümo, Minensucher 1943, Tor Anglia

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von StefanK ()