PZ-01 - Airboat der Warschauer Polizei - Bau eines Airboat-Anfängers

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    • @Olli76 - moin
      schliesse mich an - sage top bis dahin - beobachte dein
      Airboat-Projekt mit Interesse!
      Ich bin ja eher der Gfk-Aufleger aber wenn du da an
      Formenbaukrempel denkst, könnte da für Form- und
      Abformtechnik Silikon-Formbaumasse gut geeignet
      sein (www. bacuplast. de) die haben für ihre Produkte
      immer gute Info-Beilageblätter und im Shop auch.
      Gruss Jörg
      :moin: und bis bald - Jörg
      aber, ich habe keine Zeit, es eilig zu haben :t:
    • Danke! :)
      Ich werd' das Urmodell klassisch mit Glasfaser und allem Drum und Dran abformen und aus der Negativform dann Rumpf und Kabine laminieren. Für Silikon würde ich jetzt keinen Vorteil sehen, zumal es relativ teuer ist und ich trotzdem ja einen stabilen Hinterbau brauche. Oder übersehe ich was?
      Informiert hab ich mich schon über den theoretischen Ablauf. Gibt ja diverse Quellen. Mal sehen, ob es dann aber auch in der Praxis so klappt. :kratz:
      Olli
    • nabend Olli
      Bei meinen ersten Bootsrumpf - und Deckformen hatte ich
      immer das Ausformproblem, weil nicht genügend
      " konisch mitgedacht" - heißt: in Ausform-Richtung
      muss zwingend eine konische Original-Rumpf- oder
      Decksform eingeplant werden. Das betrifft im Besonderen
      Monoformen. Moderater sind da Halbschalen-Formen,
      wobei immer eine Mittelfuge (od. Flansch) entsteht.
      Bei deinem Rumpf könntest du mono formen.
      Bei dem Deck sehe ich durch die Fensterrahmen
      nur die Halbschalen-Form.
      Ich sehe aber auch, dass du genügend Info hast,
      um das selbst hinzukriegen
      An's Werk , ich schau mal über die Reling.
      Gruß Jörg
      :moin: und bis bald - Jörg
      aber, ich habe keine Zeit, es eilig zu haben :t:
    • noch als Nachtrag:
      klar, die Fensterrahmen sind probeweise aufgesetzt.
      Deutlich wird dadurch aber - wenn schon vorstehende
      Profile das Ausformen fast unmöglich machen, dass
      Vorausdenken erforderlich ist!
      Dann noch , das nervige Anhaften deines schönen
      Fertigrumpfes an der Form, obwohl genügend
      Trennwachs oder -Mittel aufgetragen wurde??!!
      Ein Kollege hier hat das gut erklärt.
      Deshalb, ich lege nur noch auf.......
      Gruß Jörg
      :moin: und bis bald - Jörg
      aber, ich habe keine Zeit, es eilig zu haben :t:
    • Die Kabine wollte ich als einteilige Form machen. Die Fensterrahmen sind nur zur Ansicht rangestellt. Es war nicht geplant, die mit an das Urmodell zu bauen und dann das mit den ganzen Details abzuformen. Ich wollte sie später direkt an den fertigen Gfk-Abzug angebringen.
      Oder meint ihr, es wäre besser alle Fenster und Türrahmen gleich mit abzuformen?
      Frag mich auch, ob es klappt fein strukturierte Oberflächen (Stichwort Sandpapierbelag als Anti-Rutsch-Decksbelag) abzubilden. Oder schmiert das Trennmittel alles zu oder - noch schlimmer - lässt sich nachher nicht mehr ordentlich entformen?
      Olli
    • Hallo Olli

      Ich denke das es besser/einfacher ist, kleine oder struckturierte Teile hinterher dran zu machen. Gerade wenn ein solches Projekt "nur einmal" bzw. zum 1. mal gemacht wird sollte es doch so einfach wie möglich sein. Und vorallem ERFOLGREICH! Ich selbst gehöre hier zu den "Lernenden" und somit ist meine Meinung bzw. meine Gedanken eher als "frei" zu betrachten. Dennoch steht eines wohl immer fest : "Mache dir den Job so einfach wie möglich!"

      Gruss
      Mikel
      Wenige wissen vieles,Niemand weiss alles...
      Doch mancher möchte alles besser wissen! :pf:
    • moin
      Mikel hat da kompl. recht!
      Auch der fein-geriffelte Decksbelag
      ist im handischen Ausformen ein
      komplizierter Bereich! Wenn man
      bedenkt, dass im Profi-Formenbau
      zum Ausformen Druckluft oder
      Wasserdruck angewendet wird??!!
      Leute, ich habe mir das mal in
      Holland im realen Gfk- Schiffbau
      angesehen - das knackt uns knirscht -
      bis da ein 10Meter-Yachtrumpf aus
      der Form rutscht.
      Dann hat man da trotzdem noch diese
      Form in 8 Formensegmente aufgeteilt,
      um Ausformprobleme im Plan-B-Ver-
      fahren noch hinzukriegen!!
      Zu deinem Struktur-Decksbelag:
      Das ist in Ausformrichtung eine saug-
      haftende Struktur, die mind. Druckluft
      zum Ablösen benötigt.
      Der einfache Weg : nimm die später
      aufzuklebenden Riffelplatten -0,5mm-
      aus Polystrol.
      Auch da bin ich im Modellbau-Kauf-
      haus fündig geworden .
      Also, gutes Gelingen
      Gruß Jörg
      :moin: und bis bald - Jörg
      aber, ich habe keine Zeit, es eilig zu haben :t:
    • Theoretisch kannst Du die rauhe Oberfläche des Decksbelages in der Form einbringen, da Du ja senkrecht zur Fläche entformst. Da sehe ich weniger ein Problem. Bei Fliegern ist es durchaus üblich, im Scalebau Blechstöße und Nieten mit ab zu formen.
      Ich sehe eher das Problem beim sicheren Trennen. Du musst das Trennwachs ja mit einem gewissen Druck auspolieren. Da kann es Dir passieren das Du auf den Spitzen zu viel weg polierst und die Trennwirkung dadurch schlecht ist. Andererseits kann es Dir passieren, das Dein Wachs sehr feine Strukturen zusetzt.
      Die Fensterrahmen kannst Du auch mit abformen, aber dann kommst Du um eine mehrteilige Form nicht rum.
      Ich habe bei neuen Formen prinzipiell zum Trennwachs immer auch Folientrennmittel verwendet.

      Heiko
    • Neu

      Viele Dank euch!

      Mal schauen, wie ich es mache. Muss mich noch etwas gedulden, bis wieder Modellbaukasse wieder ausreichend gefüllt ist. Das GfK-Gelumpe ist ganz schön teuer. :(

      In der Zwischenzeit kann ich wenigstens schon mal ein paar Details bauen (lassen, dem Drucker sei Dank). Heute habe ich einen Fahrersitz fertig gedruckt und zusammengesetzt. Die Datei ist auch schon in der Filebase, falls sie jemand brauchen kann.

      20200528_174052.jpg20200528_174105.jpg20200528_174133.jpg

      Ich muss sagen, früher habe ich die Modellbauer, die sich Teile drucken auch belächelt und als 'keinen echten Modellbau' abgetan. Aber es ist schon echt praktisch und Hand auf's Herz: So von Hand hätte ich den Sitz niemals hinbekommen.
      Noch ein bisschen Kunststoffspachtel und Spritzspachtel drauf, ein wenig schleifen und lackieren und - fertig. 8)

      so long...
      Olli
    • Neu

      moin
      @Olli76 - bei diesen Klein- und Zubehörteilen, die in 1:5 bis 1:10 -
      Größen kaum oder ?teuer?! zu kriegen sind, sehe ich die
      3D-Druckerei ein. Dein Sitz ist schon mal Klasse
      Welcher Drucker käme da - mit Kleinpreis und Mindesfunktion -
      denn infrage ? Ich habe keine Ahnung von diesen Dingern
      Bitte kurz u. knapp als Info, ich möchte dein Thema nicht
      stören.
      Danke und Gruß - Jörg
      :moin: und bis bald - Jörg
      aber, ich habe keine Zeit, es eilig zu haben :t:
    • Neu

      Hallo Jörg!
      So richtig tief drin im Thema bin ich noch nicht, um Drucker empfehlen zu können.
      Ich habe einen Filamentdrucker, der Kunstoff von einer Spule erwärmt und über eine Düse in Form schmilzt.
      Dann gibt es noch Drucker, die mit flüssigem Harz funktionieren. Damit lassen sich detailliertere Drucke ohne die für Filamentdruckern typischen Schichten realisieren. Üblicherweise haben die aber einen kleineren Bauraum.
      Brauchbare Drucker fangen so bei 250 / 300 € an.