PZ-01 - Airboat der Warschauer Polizei - Bau eines Airboat-Anfängers

  • Hallo Olli


    Ich glaube das 60% Schub schon genügen um ein richtig flottes Fahrbild zu erzeugen. 6S LiPo sind auch notwendig um dem Motor die nötige Energie zu liefern. Zur genaueren Klärung deiner Frage empfehle ich ein ausgiebiges Gespräch mit H.Ramoser. Zum einen kennt er seine Propeller sehr genau und weis was Sie leisten. Zum andern sollte er mittlerweile recht "beschlagen" sein was das Thema Airboat angeht.
    Auf seiner Internetseite gibt es auch Berechnungsformeln zum Thema Schub. Ich persönlich finde DAS HIER sehr wissendswert. Doch geht für mich eben nichts über ein klärendes Gespräch...
    ---
    Habe mir den Motor angesehen, wenn du von dem hier sprichst dann würde ich sagen das du auf dem richtigen Weg bist. Der schafft deinen 14" Prop immer noch. Der Preis ist für dieses Kraftpaket i.O.
    Es wird jedoch nicht ganz leicht/günstig werden einen Regler zu finden der zum einen eben mehr als 6S LiPo kann und zum andern eine Rückwärtsfunktion hat. ( Auch wenn eigendlich nicht rückwärts gefahren wird, ist der Vorteil es zu können sehr oft nicht von der Hand zu weisen. Habe das schon selbst erlebt... )


    Achte beim Regler darauf das er eine deutliche Leistungsreserve hat. Ich würde hier einen Regler wählen der eher an 100A ran kommt als knapp über 80A zu liegen. Diese Regler sind teuer und nichts ist ärgerlicher als wenn so`n Teil abraucht weil man(n) am falschen Ende gespart hat.



    Gruss


    Mikel

  • Eher den hier. Man kann natürlich auch deutlich mehr Geld ausgeben. Ich will es aber erstmal im Rahmen halten.


    Mit dem Berechnungstool http://www.ecalc.ch kann man schon recht detailliert rumrechnen.


    Motor gibt es mit 320, 275 und 237 KV. Je nachdem mehr Schub oder mehr Fahrzeit.


    Der Regler muss schon ein halbwegs vernünftiger sein. Kann man ja aber auch in anderen Modellen verwenden. Gibt ja genug Auswahl.


    Olli

  • Moin!


    Ich hab mit den Messingarbeiten begonnen.


    20210510_214404.jpg


    Hab mir dafür eine Vorrichtung gebaut, die von Wem55 inspiriert und mit Ideen aus dem Internet vervollständigt wurde. Damit sollen die Käfige gebogen werden.
    Dazu hab ich zwei Winkelprofile aus Stahl mit einem bzw. zwei Kugellagern versehen und wollte sie an den Backen des Schraubstocks befestigen. Leider hab ich die Schrauben am Schraubstock nicht gelöst bekommen. So musste ich sie ausbohren. Nun passen leider metrische Schrauben nicht.
    Der Schraubstock ist von Stanley. Eine Mail an den Hersteller gab bisher keine Antwort.
    Die gesuchte Schraube hat einen Durchmesser von etwa 5-6 mm. Hat einer ne Ahnung, welche Zoll-Schrauben in Frage kommen könnten. Habe bei erster Recherche gesehen, dass es da auch verschiedene Systeme gibt.
    Blöd, wieder Zwangspause, bis das geklärt ist.


    20210510_214426.jpg


    Olli

  • Hallo Oli


    Hier wäre jetzt der GENAUE Durchmesser der Schraube wichtig !
    5mm =M5
    6mm =M6
    Frage : Kannst du den Durchmesser der Bohrung genau messen ?
    Diese "Kernbohrung" bestimmt den ( noch ) möglichen Schraubendurchmesser.
    So wären vieleicht noch metrische Schrauben machbar.


    Gruss
    Mikel

  • Hi.


    Es ist ja nicht nur der Durchmesser, sondern auch die Steigung, die nicht passt. Eine M6 Schraube passt zwar in die Bohrung, lässt sich nur max. eine Umdrehungen eindrehen. Ich hab jetzt ein Sortiment von Zoll-Schrauben bestellt. Vermutlich wird es 1/4 -Zoll sein. Irgendwas aus dem Sortiment wird wohl passen.
    Danke!

  • So, meine Biegevorrichtung hat endlich funktioniert.
    Nun das nächste Problem: Ich hatte ganz vergessen wie sehr ich löten hasse. :bw:
    Ich habe versucht, die Querstreben an die Bügel zu löten. Habe dazu das Profil der Querstreben an den Querschnitt des Bügels angepasst (gefeilt), aber sie wollten partout nicht halten. Ich nehme mal an, dass mein Lötkolben zu schwach ist (30 Watt, bis 450°) oder was meint ihr? An den kleinen Querstreben hat es gehalten.
    Ist ein Standardlot ansonsten für Messing ok?
    20210526_181506.jpg


    Olli


    Ach so: die Rohre haben einen Durchmesser von 8mm, Innendurchmesser: 7mm.

  • Hallo Olli


    Es erscheint mir warscheinlich das dein Lötkolben für die Aufgabe zu klein/schwach ist. Du möchtest 2 "Rahmen" verbinden deren Wände 7mm auseinander stehen... Da geht SEHR VIEL Wärmeenergie eben in dem Hohlraum verloren.
    Tip: Du Kaufst /leihst dir im Baumarkt einen 100 Watt Lötkolben, oder du nutzt eine externe Flamme. Zum Beispiel ein Bunsenbrenner. Es geht im Grunde daraum die Löttemperatur am/im Lötbereich STABIL hoch zu halten.
    Der 30 Watt Kolben schaft das einfach nicht. Ich habe mir DEN gekauft in 100 Watt. Habs nicht bereut.


    Gruss
    Mikel

  • SCHUFT!! :D:fg:


    Spaß beiseite, schaut doch gut aus. Insgesammt jedoch, mit einem Leistungsstarken Kolben wären dir Arbeitsschritte erspart geblieben. :saint:


    Gruss
    Mikel

  • Also, mein Kolben ist schon leistungsstark genug. :lol:
    Ging mit der Lötlampe wirklich gut und fix. Von zwei Seiten für vielleicht 5-10 sec Bauteil erhitzt, Lot rangehalten und es lief schön in die Ritzen. So, genug davon.
    Bin nur mal auf das Gewicht gespannt. Sind doch ne Menge Streben.

  • Stimmt schon, genug davon!! Sonst gibt`s noch Schimpfe... :saint:
    Bin auch mal auf das Gewicht gespannt. Sag mal was an wenn`s fertig ist.


    Gruss
    Michael

  • Hallo Airboatinteressierte und die, die es werden wollen... ;)


    Der Käfig ist annährend fertig, ging letztendlich ganz gut. 670 g wiegt er bisher und ist damit noch im Rahmen. 800 g habe ich dafür eingerechnet.


    20210618_103718_klein.jpg


    Ansonsten hab ich die Decköffnungen reingeschnitten, besser gesagt geflext. Eine 'normale' Dremel-Trennscheibe ist nach ungefähr 3 Zentimetern durch.


    20210618_103735_klein.jpg


    Deck und Rumpfschale sind mit 30 min Epoxi verklebt und ich hab begonnen, beides zu verschleifen und einige Unschönheiten wegzuspachteln. Da ist aber zum Glück nur wenig Nacharbeit notwendig. Man hätte jetzt noch mehr auf Genauigkeit und Perfektion beim Urmodell achten können. Aber ich hatte dann irgendwann genug.


    Die verklebte Deck-Rumpf-Kombination ist sehr verwindungssteif und macht einen brauchbaren Eindruck. Schwimmen tut sie auch. :P


    Im Moment weiß ich nicht so richtig, wo und wie ich weiter machen soll. Ich will mich aber erstmal auf den Rumpf konzentrieren und die Kabine später machen. Anstehen folgende Arbeiten:


    • Anti-Rutsch-Belag Deck
    • Motorwanne herstellen / einbauen
    • Prop-Käfig verschleifen, Kleinteile anbauen, ins Modell einbauen
    • Motorträger / Befestigung Riemenantrieb
    • Herstellung der Ruder (3D-Druck, klassisch aus Holz oder als Gfk-Laminat?! - ist noch nicht entschieden)
    • Herstellung und Befestigung Badeplattform (ist natürlich keine, mir fällt aber kein besserer Begriff ein)


    Olli

  • Hallo Olli
    Ich sitze in der ersten Reihe und lese begeistert mit ! Ist noch viel zu tun, sicherlich. Aber was ich bisher sehe lässt mich mit großen Augen auf die Fortschritte warten. Also : Schön so weiter machen !!!


    Gruss
    Mikel

  • Hi!

    Nee, leider geht es im Moment nicht weiter. Bin wieder auf meinen Großbaustellen im Garten unterwegs und komplett eingebunden. Dieses Jahr standen Pflasterarbeiten an Einfahrt und Wegen, eine antike Gartenmauer und die Planung sowie Verlegung der automatischen Gartenbewässerung an.

    Hoffe, dass ich bald mal wieder weiterbauen kann.

    :wink:

    Olli

  • Hallo Olli


    Der nächste Winter kommt bestimmt ! GRINS!!

    Ist genau wie bei mir auch. Solange die Sonne scheint bin ich RC mässig unterwegs. Am Teich oder im Wald. Keine Zeit bzw. keine Lust zum bauen. DOCH : Wie gesagt...


    Gruss

    Mikel

Participate now!

Don’t have an account yet? Register yourself now and be a part of our community!