M/S "EPSHOLM" - ein Modell entsteht zum zweiten Mal

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    • Hallo,
      nachdem die ZUFRIEDENHEIT den Status "fertig" bekommen hat, ist sie auf ihren neuen Stammplatz im Regal gelandet. Auf dem Tisch ist wieder Platz. So habe ich die EPSHOLM wieder hervorgeholt. Zunächst wurde erst einmal eine Bestandsaufnahme gemacht. Auch in diesem Modell befand sich inzwischen ein Topsound 2 Modul von Graupner. Allerdings lag alles noch recht provisorisch drin rum. Das wollte ich ändern. Dieses Modul hatte noch den originalen Stecker (Tamiya) für die Stromversorgung. In meinem Fundus fand ich aber keinen Akku der den Spannungsvorgaben (6 - 12V) für das Modul entsprach und einen entsprechenden Stecker hatte. Einen großen Fahrakku wollte ich logischerweise nicht zusätzlich dafür einbauen. Da kam mir eine simple Idee. Für meine IOM und RG65 habe ich eine größere Anzahl fünfzellige Akkus. Aus AA und AAA-Zellen. Ich baute mir einfach einen Adapter um zwei dieser Akkus in Reihe an das Modul anschließen zu können.
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      Zwei JR-Stecker wurden entsprechend zusammengelötet (plus von einem Stecker an minus des anderen Steckers). Die beiden freien Anschlüsse wurden mit dem Tamiya-Stecker polrichtig verbunden. Schon hatte ich die erforderlichen 12V ohne einen neuen Akku anzuschaffen oder selbst zu konfektionieren. Nun musste ich nur noch ein zusätzliches Akkufach bauen und den Lautsprecher montieren.
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      Bei der ganzen Aktion merkte ich dann, dass das Ruderservo eine Macke hatte. Es wurde dann gleich mit getauscht.
    • Moin miteinander,
      beim Kramen in Vorbereitung auf den Weiterbau fielen mir auch wieder die Zeichnungen in die Hände, die am Anfang standen. Zur Info hier mal Seitenansicht und Draufsichten des Originalschiffes im Originalzustand. Nicht viel Ähnlichkeit mit dem aktuellen Aussehen. Aber gut für den Bau eines originalgetreuen Rumpfes. Und eine Darstellung der Inneneinrichtung nach dem Umbau zum Angelkutter. Bis auf die Sitzbank? auf dem Achterdeck habe ich alles noch so vorgefunden.
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      Hier mal das erste Modell vor dem Neubau. Ich habe es aus der Kiste geholt und in Sichtweite positioniert. Da kann man schon mal Details abgucken. Geht schneller, als sich das wieder mühsam aus den Fotos rauszusuchen.
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    • Weiter geht's,
      es wurde dann mal eben die Ankereinrichtung begonnen. Die stählerne Basis auf dem Steven wurde ebenfalls aus Blech angefertigt. Für die Befestigungsbolzen wurden Löcher gebohrt und die Bolzen eingeschlagen. Alles auf einem Abfallstück Sperrholz. Als alle Bolzen an ihrem Platz waren, wurden sie mit dem Blech verlötet. Danach auf der Unterseite abgeschnitten und mit dem Blech bündig gefeilt. Dann kam noch die Führung für den Anker auf die Platte. Der Bügel sorgt dafür, dass der Anker nicht aus der Führung springen kann und dient ausserdem als Fixpunkt für das Vorstag.
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      Der Anker ist beim Original eine Schweißkonstruktion. Bei mir wurde er aus Messingteilen zusammengelötet. Weil mir die Flunken etwas dünn erschienen, wurden sie von beiden Seiten mit aufgeklebten Doppelungen verstärkt. Aus dickerem Blech wollte ich sie nicht anfertigen um nicht so große Wärme bei Löten einbringen zu müssen.
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      Probeliegen des Ankers in der Vorrichtung.
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    • Moin,
      die Ankergerätschaften, inklusive Kette, wurden gleich schwarz lackiert.
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      Und das Lümmellager für den Großbaum wurde angefertigt.
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      Sieht am Mast dann so aus. Beim Original besteht das aus zwei verschraubten Halbschalen. Den Flansch für das Verschrauben habe ich nur angedeutet.
    • Moin,
      wieder ein paar Kleinigkeiten gemacht. Die Geländer am Bug bekamen ihren Abschluß. Und vier Hölzer wurden zugerichtet und lackiert. Die sitzen später innen am Schanzkleid visavis zur Leinenklüse. Im Deckshaus und in der Niedergangshaube wurden die Rahmen der Bullaugen eingesetzt.
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      Und vier Stangen wurden hergestellt. Aus dünnem MS-Rohr mit eingelöteter M 1 - Schraube am oberen Ende. Im Original halten sie zwei Balken, die über das Dach der Kapitänskajüte gelegt und festgespannt wurden. Keine Ahnung warum. Litt der Kapitän womöglich unter zu starken Blähungen das das Dach angehoben wurde? Spaß beiseite. Auf dem Originalfoto ist am Anstrich zu erkennen, dass sie erst kürzlich angebracht wurden. Auf meinen ersten Fotos des Schiffes fehlen sie auch noch. Wahrscheinlich hatte man inzwischen festgestellt, dass sonst das Dach nicht mehr stabil genug war für die Rettungsflöße. Ist aber reine Spekulation. Immerhin ist es ein ganz ulkiges Detail was am Modell nicht fehlen soll.
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    • Kleiner Nachschlag,
      der Schornstein wurde auch fertig gemacht. Diesmal statt aus Holz aus Messing. Zwei Stücken MS-Rohr (Angelrutenverlängerung) entsprechenden Durchmessers abgelängt und auf eine Bodenplatte gelötet. Die Seiten mit MS-Blech verschlossen. Anschließend innen etwas von den Rohren abgefräst. Und die Deckplatte eingepasst und festgelötet. Für die Verstärkung am oberen Rand kam wieder Schrumpfschlauch zum Einsatz. Drei Lagen mit Sekundenkleber dazwischen. Als alles kalt war wurde sauber abgeschnitten. Das Abgasrohr entstand aus Alu, da ich kein MS-Rohr passender Größe in meinem Fundus fand.
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    • Moin,
      mir kam die Idee, in den Deckssalon ein wenig Einrichtung reinzubringen. Durch die großen Fenster kann man ja doch relativ gut reinschauen. Es wird nicht sonderlich detailiert sein. Aber so ist es nicht so kahl. Die Bilder sind zum Teil von unten gemacht. Zum Teil durch die Fensteröffnungen. Da mir die Idee erst in vorgerücktem Stadium kam, musste ich jetzt etwas knobeln. Es waren Aussparungen für den Süllrand am Deck und bereits vorhandenen Versteifungen vorzusehen. Dargestellt werden die Wände die den Niedergang nach unten sowie den Sanitärbereich abtrennen. Neben dem Eingang befindet sich ein Schrank und daneben eine Spüle. Später kommen noch Sitzbänke und ein Tisch rein.
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    • Treppen gebaut, da nichts Passendes im Fundus. In ein etwas breiteres Reststück Flugzeugsperrholz habe ich mit einem 1mm Fräser Nuten gefräst. Dann wurden aus dem Sperrholz Streifen herausgetrennt. In entsprechendem Winkel zu den gefrästen Nuten. Aus einer 1mm starken Leiste wurden die Stufen zugeschnitten, mit den Wangen verklebt und dann lackiert.
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      Für die Dachkante des Salons brauchte ich noch ein paar Kniehölzer. Dazu wurde an eine Leiste zunächst eine Hohlkehle gefräst. Dann wurde die Leiste im 2mm-Abstand quer geschlitzt. Da ich keine Edelkolzleiste entsprechenden Formates im Fundus gefunden hatte, musste das Teil dann noch gebeizt werden.
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    • Hallo,
      sch..... Gartenarbeit. Man kommt kaum noch dazu etwas "Sinnvolles" zu tun. Trotzdem ist es etwas weiter gegangen. Fensterrahmen wurden angefertigt und mit Scharnieren bestückt. Und verglast wurden sie natürlich auch.
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      Auf dem ersten Bild sind außerdem ein paar Rohlinge für die Leinenklüsen zu sehen. Die wurden noch entsprechend bearbeitet, abgerundet, schwarz lackiert und angebracht. Als Montagehilfe eignete sich ein Fräserschaft. Der Durchmesser war perfekt. Die Klüsen wurden auf den Schaft gesteckt, Klebstoff dazugefügt und das Ganze dann in die Bohrungen im Schanzkleid gesteckt. So kamen die Klüsen an den richtigen Platz ohne lange hin -und herzurutschen.
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      Nach viel Abklebearbeit wurde das Schanzkleid von innen rot lackiert.
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      Für den Salon wurde noch ein Tisch gebaut und auf dem Fußboden befestigt. Das ganze Teil wird zum Schluß von unten an die Sitzbänke geschraubt.
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      Dann habe ich mich an den Bau der Türen für den Salon gemacht. Die durften nur sehr flach ausfallen. Deshalb habe ich es mal mit selbstklebender Möbelfolie probiert. Dünner gings nicht. Auf die Folie wurden aus dünnen Leisten die Rahmenteile aufgeklebt. Nach dem Zuschneiden wurde die Tür an den Aufbau geklebt. Ist ja selbstklebend. Die Folie imitiert die Türfüllungen und hebt das optisch etwas ab.
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      Nach dem Testbau wurden dann noch eine Kleinserie gefertigt.
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      Als alle Türen angebracht waren wurde der ganze Salonaufbau mit Klarlack lackiert.

      Neben den Türen führt eine Leiter auf das Dach. Die wurde aus MS-Draht gebaut und silbern lackiert. Ist im Original aus Edelstahl.
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    • Hallo,
      viel Zeit für den Weiterbau ist im Sommer nicht geblieben. Aber ein paar Kleinigkeiten sind doch entstanden/passiert.
      Die Türen und die Leiter hatte ich ja bereits erwähnt. Das sah dann so aus.
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      Das Salon-Teil wurde dann weiter komplettiert. Mit Rettungsringen an der Vorderfront Und Gardinen an den Fenstern. Diese wurden nach Originalfotos skaliert und ausgedruckt. Und dann hinter die Fenster geklebt. Das Betreten verboten Schild entstand in gleicher Weise.
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      Nebenbei entstand die Auflage für den Großbaum auf dem Dach des Salons.
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      An der Vorderwand wurde noch die Funkboje angebracht. Und auf dem Dach das Gitter über dem Oberlicht. Der Lüfteraufsatz wurde mit Drehbank und Fräse angefertigt. Zunächst wurde ein Rundstab passenden Durchmessers plan gedreht. Dann auf der Fräse mittels Teilapparat der Ring Löcher gebohrt. Anschließend die Phase auf der Drehbank angebracht.
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      Dann galt es, noch zwei Lüfter anzufertigen. Da sie von der Form her etwas kompliziert sind, versuchte ich, ob es die irgendwo fertig gibt. Habe leider nichts gefunden. Obwohl ich die Originale schon auf vielen Segelyachten entdeckt habe. Nach einigem Überlegen entschied ich mich für folgenden Weg. Für jeden der beiden Lüfter wurden zwei Drehteile angefertigt. Einmal die runden Sockel. Das sind einfache Ringe. Dann zwei Scheiben mit Zapfen in der Mitte. Die Zapfen passend zu den Sockeln. Dann wurden die Scheiben mit der Fräse soweit bearbeitet, dass quasi ein L übrig blieb. Das wurde mit dem Sockelring verlötet und dann mittels Feile und handgeführtem Fräser in Form gebracht.
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    • Moin,
      für die Laternen habe ich wieder auf das Angebot von PEBA zurückgegriffen und diese schon mal zusammengeklebt.
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      Nach langem Überlegen habe ich mich allerdings entschlossen, auf eine Beleuchtung diesmal zu verzichten. Als Teenager war ich das letzte mal bei einem Nachtfahren. Sollte ich doch noch einmal in die Verlegenheit kommen, wird eben eine anderes Modell zum Einsatz gebracht.

      Aus Messingdraht und einem Stück MS-Rohr wurde die kleine Reling auf dem Schanzkleid und die Reling am Heck angefertigt. Da das Original aus Edelstahl besteht, wurde sie silbern lackiert.
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      Dann kamen die Namensschilder an die Reihe. Vom Originalfoto skaliert und auf selbstklebende, bedruckbare Folie ausgedruckt. Auf dünne ABS-Plättchen geklebt, passend zurechtgeschnitten und mit etwas Klarlack fixiert. Nach dem Trocknen angeklebt und mit ein paar Stiften gesichert.
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      Am Heck steht auf einer Säule ein Korb für eine Leine. Der wurde aus MS-Rohr, MS-Blech und MS-Draht nachgebildet, lackiert und aufgestellt.
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      Ein paar passende Klüsen für Bug und Heck fanden sich noch in der Kramkiste.
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    • Moin,
      mal ein kleines update. Nachdem die "Partyhöhle" (Salon) in Schiffsmitte fertig war, mußte ich mich entscheiden, ob ich vorn oder achtern weitermache. Ich entschied mich für das Vorschiff, da dafür schon reichlich vorgefertigte Teile in der Box lagen.
      Auf der Bugspitze wurde die Führung für den Anker angebracht. In Ruhestellung liegt er auf der Rolle über die beim Ankern die Kette läuft. Ein massiver Stahlbügel verhindert, dass etwas aus der Führung springen kann. Hier natürlich alles aus Messing zusammengelötet.
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      Ebenfalls aus MS die Niedergangshaube. In die die Trommel für die Kette integriert ist. Angetrieben bei Bedarf durch eine extra Kette von der Winde weiter hinten.
      Nach dem Lackieren konnten die Glasscheiben in die Bullaugen gedrückt und das ganze an Deck befestigt werden.
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      Unter der Sitzbank sind Schalter und Ladebuchse versteckt. Wobei ich die Ladebuchsen eher selten benutze. Zum Laden nehme ich üblicherweise die Akkus aus den Modellen.

      Die Beschläge am Mast wurden ebenfalls aus MS gefertigt und nach dem Anbringen lackiert. Das untere Ende des Mastes hatte eine Stahlmanschette. Darüber saß das Lager für den Großbaum. Am Mastoberteil finden sich ein paar Augen für die Takelage und das Podest für die Topplaterne. Da die Gaffelgabel beim Original ein Metallteil war. wurde sie ebenfalls aus MS-Blech angefertigt.
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      Dann kam die Winde an die Reihe. Sie wurde lackiert, eine Leine aufgetrommelt und dann an ihrem Platz verschraubt. Wegen der geringen Auflagefläche wollte ich mich nicht auf eine Klebestelle verlassen.
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      Anschließend wurde die Ankerkette aufgetrommelt und der Anker daran befestigt. Wie beim Original wurde mit einer kleineren Kette der Anker zusätzlich gesichert. Außerdem kam ein Tropfen Klebstoff unter den Anker. Damit nichts wackelt und klappert beim Transport.
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      Der auf dem Niedergang abgelegte Fender wurde zugekauft. Beim ersten Modell hatte ich ihn noch selbst angefertigt. Das war, glaube ich, eine Kugel aus einem Deoroller. Die mit einem angeklebten Konus komplettiert wurde. Diesmal fand ich trotz eifrigster Suche keine einigermaßen geeignete Kugel. Ein Tischtennisball war mein Favorit. War aber leider um 8mm im Durchmesser zu groß. Zum Glück gibt's ja Hobby Lobby Modellbau.
      Die Festmacherleine wurde drapiert. Und dann wurde die Takelage angebracht. Damit war der Vorschiffsbereich (fast) fertig. Fast deshalb, weil die Leinen alle unmittelbar an den Nagelbänken enden. Die aufgeschossenen Leinen bringe ich später separat an. Den kleine Trick sieht niemand. Und die aufgeschossenen Leinen lassen sich auf dem Tisch einfach leichter herstellen als "vor Ort". Schleßlich habe ich Handwerkerpfoten und keine Hebammenfinger.
    • Moin,
      eigentlich wollte ich noch im alten Jahr fertig werden. Habe das aber nicht ganz geschafft. Deswegen schon die nächste Baustelle hervorgekramt und an der EPSHOLM nur langsam weiter gebaut. Aber der Reihe nach.
      Zuerst habe ich mir den achteren Mast vorgenommen. Einen Messingring aufgezogen und durchgebohrt. Einen MS-Draht eingezogen als Basis für den ganzen anzulötenden Kleinkram. Als der Masttopp fertig war, ging es weiter unten voran. Die Sat-Schüssel wurde aus dem Boden einer Spraydose ausgeschnitten und mit ein paar Kleinteilen komplettiert. Die Flagge stammt aus dem Drucker und wurde mit Klarlack versiegelt. Aus ein paar Messingteilen wurden die Ausleger für die Fahrstörlaternen zusammengelötet.
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      Dann kam der Baumbeschlag an die Reihe. Aus Messingteilen zusammengelötet und am Mast angebracht. Dort mit dem Baum komplettiert.
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      Als nächstes wurden, natürlich wieder aus Messing, die Halterungen für die Rettungsringe am Steuerhaus zusammengelötet, lackiert und probeweise angepasst.
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      Die Rettungsringe sind übrigens von PEBA.
    • Nun galt es das Deckshaus zu komplettieren und diverse Deko-Artikel zu platzieren. An der Steuerbordseite des Deckshauses befindet sich eine Handpumpe. Die Form des Gehäuses und der Hebel zur Betätigung lassen eigentlich nur den Schluss zu, dass es sich um eine Membranpume handelt. Keine Ahnung, wozu sie benutzt wurde. Ich tippe aber auf Deckwaschen nach dem Schlachten der Fische. Das Steuerhaus bekam ein wenig Inneneinrichtung spendiert. Kompass, Fahrhebel, Steuerrad und ein paar Displays. Später kam noch ein Stuhl dazu. Dann konnte endlich das Dach aufgeleimt werden.
      Die Rettungsflöße kamen auf die Halterung. Zunächst einmal mit etwas Klebstoff fixiert. Dann konnten Gurte imitiert werden. Die, im Original eher sehr kleine, Tür zum Maschinenraum wurde aufgeklebt. Verbotsschilder, Transponder und Geländer wurden ebenfalls angebracht. Die Leiter achtern am Deckshaus wurde noch lackiert. Und die schwarzen "Bälle" wurden angebracht. Nicht zu vergessen der "Kettentrieb" für die Ankerwinde. Der war zwar nie angebracht wenn ich das Schiff besucht habe. Ich habe ihn aber der Originaltät wegen an beiden Modellen dargestellt. Ist schon etwas urig, die Ankerwinde über diese Kette zu betreiben.
      An der Bb-Seite gab es noch eine Handpumpe. Ganz offensichtlich eine Kolbenpumpe, die das Wasser einfach an Deck gepumpt hat. Vermutlich die Notlenzpumpe. Meist war sie sowieso mit diversen Gerätschaften zugestellt. Als da wären Bierfässer, Gasflaschen oder Kühlboxen. Letztere baue ich vielleich noch. Die Brücke wurde noch mit Schiffsglocke, Lampen und Schiffsnamen versehen. Der Name fällt etwas zu wuchtig aus. Aber passendere Buchstaben (Größe und Form) habe ich trotz intensivster Suche nicht finden können. Auf der Brücke und achtern wurden noch zwei Lautsprecher angebracht. An Bb-Seite diverse Lüftungsrohre.
      Die Takelung des achteren Mastes erfolgte analog dem ersten Modell. Um das Deckhaus abnehmen zu können, darf die Takelage nicht fest angebracht werden am Mast, da alles auf oder am Deckshaus endet. Daher wurde eine Öse geschlitzt und somit zum Haken. Die Takelage besteht aus Fliesenlegergummi. Sie wird am Mast nur eingehangen. Kann somit immer ausgehängt werden wenn das Deckshaus abgenommen wird.
      Das Schapp achtern ist mit einem Vorhängeschloß verschlossen. Es entstand aus einem MS-Drahtbügel und Schrumpfschlauch.
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    • Irgendwie hatte ich es lange vor mir hergeschoben. Weil ich nach einer gut machbaren Lösung gesucht habe. Ich brauchte noch Rahmen für die Fenster des Steuerhauses. Diverse Versuche (einteilige Rahmen zu bauen) brachten nicht das gewünschte Ergebnis. So bekam jedes Fenster einen Rahmen aus vier Einzelteilen. Da das Steuerhaus praktisch schon komplett war, gestaltete sich das Anbringen der Rahmen etwas fummelig. Kurzentschlossen fertigte ich mir eine simple Vorrichtung, auf der ich das Steuerhaus mit einem Kabelbinder befestigen konnte. Das ganze in den Schraubstock gespannt. Und schon hatte ich beide Hände frei beim Einkleben der Rahmenteile.
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      Mitte Januar war auch diese Fummelei vorbei. Dabei hatte ich auch noch die Schleuderscheibe bauen müssen. Die sah bei der EPSHOLM etwas atypisch aus. Ein Fertigteil eignete sich da nicht. Ich hatte auch nichts in der passenden Größe im Fundus. Aus einer dünnen Platte wurde also ein passendes Quadrat zugeschnitten und ein rundes Loch in der Mitte angebracht. Darum herum kam ein schmaler Ring aus Messing. Innerhalb des Ringes wurde der Kanal für den Riementrieb angedeutet. Nachdem alles lackiert war, konnte es in das entsprechende Fenster eingesetzt werden.
      Hier noch ein paar Fotos des nun soweit fertigen Modells.
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      Zum Schluß noch einmal ein gemeinsames Foto beider Modelle. Gut zu erkennen, das der modifizierte ELKE-Rumpf des ersten Modells (oben) doch ganz erheblich von dem Rumpf nach Originalzeichnungen abweicht.
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    • So, am 1. Mai ging's nun endlich mal an den Teich. Leider hat sich sonst niemand dort blicken lassen. Es wäre schön gewesen, hätte jemand das Modell steuern können während ich filmte. So musste ich alles allein machen. Deswegen auch etwas weiter weg vom Ufer und dafür mit mehr Zoom. Wird leider alles etwas wackelig dadurch. Zumal ich in der Eile vergessen hatte den Gurt für die Funke mitzunehmen. Ich also alles krampfhaft festhalten musste.

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      Ein paar Fotos habe ich bei der Gelegenheit natürlich auch noch gemacht.
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      Nun stehe ich vor der Frage, was ich mit der ersten EPSHOLM anstelle. Zwei Modelle vom gleichen Original brauche ich ja eigentlich nicht. Andererseits kann man Modelle ja selten zu einem angemessenen Preis verkaufen. Vielleicht sollte ich es mal dem früheren Eigner anbieten. Er selbst, oder einer seiner Leute, weiß den Wert vielleicht zu schätzen. Oder sie sind zu geknickt wegen des Verlustes des Originals.
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