Erste Testfahrt mit Problemen

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    • Hallo

      heute war ich mal wieder auf Probefahrt mit meiner AB und der Vegesack.
      Die Vegesack liegt sehr gut im Wasser, auch mit der von mir selbst eingebauten Elektronik ( Akku, Fahrtenregler und Empfänger ). Auch der Graupner Speed 300 und die von mir eingabauten Flexwelle liefen einwandfrei. Allerdings ist Wasser in die Vegesack eingedrungen. Ich vermute mal, das es noch offene stellen zwischen Schiffrumpf und dem Deck gibt. Ich habe es mit dem Pattex Stabilit Express verklebt. Leider bin ich mit dem kleber nicht zu frieden. Gibt es eine Alternative?
    • Moin Matthias,
      eine neuralgische Stelle bei der Vegesack ist die Verklebung dew Kiels im Bereich des Ruderschutzes, besonders, wenn man den von Graupner vorgesehen Holzkiel verwendet. Da könnte eher eine Undichtigkeit bestehen als zwischen Deck und Rumpf (war bei mir so).
      Alternative zu Stabilit wäre z.B. Epoxy.
      Kreative Grüße
      Hermann


      Aedifico ergo sum


      Fahrbereit: Guggs' Du hier

      In Arbeit: Bermpohl, Chris Craft Constellation
    • Moin Matthias,
      althergebracht gibt es da z.B. Uhu plus, von mittlerweiel fast allen enschl. bekannten Klebstoffherstellern gibt es das sog. 5 Minuten-epoxi für schnelle Verklebungen und 20 Minuten-epoxi für die etwas längerfristigen Sachen. vorteilhaft ist, dass diese Gebinde komponentengetrennt in paarigen Injektionsbehältern vekauft werden, das erleichtert das präzise Mischen der Komponenenten erheblich.
      Selbstverständlich kann man auch aus Standard-epoxi mittels Füllstoff seien eingenen Kleber mischen. Sehr gut geeignet sind auch Epoxi-Spachtelmassen (gibt's im Bereich Bootsbau), die füllen in erster Linie, kleben aber auch sehr gut.
      Kreative Grüße
      Hermann


      Aedifico ergo sum


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    • Moin Matthias,
      Löschmonitore gab's auf den Kreuzern der Breusingklasse nicht. Feuerlöschen erfolgte per Schlauch, manuell durch die Rettungsmänner. Viele bauen dennoch einen Löschmonitor z.B. auf's Vordeck - Spieltrieb halt, aber absolut vorbildfern. Ich hatte sowas auch mal auf meiner AB, hab ihn dann wieder demontiert, den Mannlochdeckel auf dem Vordeck beweglich gebaut und daraus per Spindelmechanik einen Rettungsmann mit Löschschlauch an Deck erscheinen lassen. Kam immer gut als Funktion. Wenn ich damals mehr Kanäle zur Verfügung gehabt hätte, häte ich die Figur noch drehbar gemacht und die Wurfweite des Wasserstrahls regelbar. Geplant ist, das so in meine restaurierte AB einzubauen - mal sehen.
      Kreative Grüße
      Hermann


      Aedifico ergo sum


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    • Guten Morgen an alle

      Habe mich jetzt entschlossen, die Motoren in meiner AB zu tauschen.
      Für die beiden Aussenmotoren habe ich diese bestellt:
      conrad.de/de/p/motraxx-x-drive…omotor-5700-u-244478.html

      Als Mittelmotor wurde mir ein Speed 720 torque von Graupner empfohlen.

      Leider gibt es diesen Motor nirgends mehr zu kaufen.

      Gibt es eine alternative zu diesem Motor?

      Ich betreibe meine AB mit 7,2V Akkus

      Gruss Matthias
    • Hallo Matthias, falls Du Dir irgendwo die Leistungsdaten vom Speed 720 besorgen kannst, vergleiche sie doch mal mit diesem hier: GLEICHSTROMMOTOR Johnson 12 V 2607022 /504, hab ich so in der Bucht gesehen und die Baugröße passt m.E. mit Speed 700.
      Technische Daten:
      - Betriebsspannung 2...12 V-
      - Stromaufnahme Leerlauf 3,8 A, Vollast 62,3 A
      - abgegebene Leistung max. 310 W
      - max. Drehmoment 247 mNm
      - Drehzahl bei 12 V: 11.967 U/min
      - Sinterbronze-Gleitlager
      Motormaße ohne Welle (Lxø): 71,5x45 mm, Wellenmaße (Lxø): 8,5x3,15 mm.

      Gruß Steffen
    • Hallo
      Graupner Speed 720 BB Torque 6-12 Volt , #6372
      Technische Daten : Speed 720
      Nennspannung 12 V
      Betriebsspannungsbereich 6 ... 13 V
      Leerlaufdrehzahl 4100 min -1
      Leerlaufstromaufnahme 0,75 A
      Stromaufnahme bei max. Wirkungsgrad 3 A
      Blockierstromaufnahme 13,5 A
      Höchster Wirkungsgrad ohne Getriebe 75 %
      Gehäuselänge, ohne Welle 72 mm
      Durchmesser 44,5 mm
      Freie Wellenlänge 6,5 mm
      Wellendurchmesser 5 mm
      Gewicht 380 g
      Mfg. Rainer
    • Hallo Matthias,
      ausgehend vom Original mit 1765 kW verteilt auf 3 Motoren erreichte sie max. 24 kn.
      Für dein Modell in 1 : 25 benötigst du dann für maßstäbliche 4,8 kn (2,6 m/s) eine Gesamtwellenleistung von rund 113 W.

      Bei 3 gleichen Bürstenmotoren mit einem eta max von ca. 0,7 wäre das eine Aufnahmeleistung von ca. 54 W je Motor.
      Dies entspräche einem Strom bei 7,2 V von 3 x 7,5 A.
      Oder bei 12 V von 3 x 4,5 A.

      Bei 3 gleichen 50 mm Props mit einer Steigung von 45 mm ergäbe sich eine Lastdrehzahl von ca. 2,6 m/s : 0,7 : 0,045 m = 82,5 U/s = 4.950 U/min.

      Für 12 V erhält man dann eine spezif. Leerlauf-Drehzahl von rund 485 U/V. Und bei 7,2 V von 809 U/V.

      Auf die Schnelle würde ich in 1. Näherung Johnson 65890 12V mit evt. 45er Props an 12 V empfehlen.

      M.f.G. Jörg
      Im Bau: Megayacht, Yachttender

      in Fahrt: Moonraker, Pegasus III, Andrea Gail

      Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von Käptn Graubeer ()

    • Hallo Matthias,

      Nachtrag:
      Auf der Suche nach einem 485 U/V Motor bin ich nun auf den HC971 gestoßen.
      Mit einer spezif. Drehzahl von 5.800 U/min : 12V = 483 U/V stellt dieser Motor laut Anbieter an 12 V ca. 65 W bei 5.050 U/min mit einem Strom von 8 A zur Verfügung.
      Dies entspricht ca. 70% mehr Leistung als die geforderten 38 W bei 5.000 U/min und sollte damit genügend Reserve bieten um die o.g. Fahrleistungen sicher zu erreichen und auf Dauer ohne zusätzliche Kühlung auszukommen.

      M.f.G. Jörg
      Im Bau: Megayacht, Yachttender

      in Fahrt: Moonraker, Pegasus III, Andrea Gail
    • Moin Jungs,

      bei den alten Rettungskreuzern war die Maschinenleistung nicht gleich verteilt , sondern:
      Mitte : 1350 PS (auf Festpropeller 1,2 m Durchmesser)
      Seite: je 525 PS (auf Verstellpropeller 0,8 m Durchmesser)

      Insofern sehen drei gleich große Props unter dem Heck eher suboptimal aus.

      So weit 5 Cent von mir dazu.

      Gruß Gerrit
      Oft ist es in der Werkstatt einfach produktiver als hier am "Daddelkasten" :pf: :wink:
    • Hallo DGZRS-Experten,

      laut Wikipedia hat die Adolph Bermpohl noch 2 baugleiche Schwesterschiffe: Die Georg Breusing und die Arwed Emminghaus. Alle haben eine Verdrängung von 90 t und erreichen 24 kn mit 2400 PS. Bis auf die Arwed Emminghaus. Diese ist mit nur 18 kn angegeben.

      Handelt es sich hier um einen (temporären) Druckfehler bei Wiki ?

      M.f.G. Jörg
      Im Bau: Megayacht, Yachttender

      in Fahrt: Moonraker, Pegasus III, Andrea Gail
    • Moin Jörg,

      nein, kein Druckfehler,
      die drei Schiffe konnten ursprünglich (mit 85 t Verdrängung) bis zu 24 kn laufen (Nachweis in mehreren Büchern, u.a. Schumacher 1986; Der Seenotkreuzer, Entwicklung und Bauprogramm 1957 - 1976).

      Im Laufe der Zeit veränderte sich einerseits die Ausrüstung (Gewichtszunahme),
      andererseits änderten sich die Spritpreise und auch der Zustand der Maschinenanlagen, weshalb in späteren Quellen die besagte Kombination von 90 t und 19 kn (so nachzulesen im DGzRS - Jahrbuch 1987) auftaucht. Durch den Umbau der Tochterboote zu Selbstaufrichtern kam da sicher auch noch das eine oder andere "Pfund" dazu. Inwieweit hier auch der Umbau mit den Staukeilen am Heck einen Beitrag leistete, ???

      Genaueres müsste ich aus etlichen Quellen noch zusammensuchen.

      So weit 5 Cent von mir dazu.

      Gruß Gerrit
      Oft ist es in der Werkstatt einfach produktiver als hier am "Daddelkasten" :pf: :wink:
    • Moin,

      Mittelmotor größer und Prop (scale) auch größer als die äußeren
      mag ja optisch richtig sein, ist aber im Modell sehr schwierig im
      Setup aufeinander anzugleichen. Soll heißen: wenn es richtig gut
      und rund laufen soll, dann 3 gleiche Setups fahren, weil es einfacher
      ist.
      Ich mache das bei meiner Weser so (auf Ausstellungen wird dann
      der größere Prop angelegt, dann ist es scale), denn die Rechnerei
      mit einem Booster mittig habe ich irgendwann drangegeben, es
      ergaben sich immer wieder zu starke Abweichungen zueinander,
      denen man zwar mit Servotrimm und Mischern hätte beikommen
      können, aber letztendlich passen die Kurven nicht aufeinander.
      mit besten Grüßen aus einer kleinen ostfriesischen Werft

      ich zeichne noch mit Bleistift auf Papier, kann kein CAD, fräse nicht CNC,
      sondern habe Handwerkzeug wie Laubsäge und Feile in Gebrauch ....
    • Hallo,

      ich würde mich Boris' Ausführungen anschließen.
      Natürlich kann man die unterschiedlich großen Leistungen für das Modell berechnen.
      Aber da für jede Fahrstufe und Drehzahl sich die Propellerzu- u. abströmverhältnisse ändern und sich auch gegenseitig abwechselnd positiv und negativ beeinflussen, ist eine kontinuierlich proportionale Beschleunigung für alle Motoren regelungstechnisch extrem schwierig zu lösen.
      Daher tendiere ich auch der Einfachheit halber zu einer 3-fach Lösung mit drei identischen Motor-Propeller Kombinationen: 3 x HC971 an 12 V mit 45er Ms 3-Blatt Props.
      Diese Motorlösung bietet einerseits Reserven um den Fahrspaß zu erhöhen und andererseits werden die Motoren nicht überlastet.

      Wer dennoch eine maßstabsgetreue Motor-Proplösung probieren will, für den ergäbe sich aus diesen Leistungsdaten für das Original von 2 x 386 kW und 1 x 994 kW für 24 kn,

      im Modell mit 1 : 25 für 2,6 m/s ( = 9,4 km/h) folgende Motor-Pop-Kombination:

      1 x 64 W bei 4.950 U/min mit einem 50er-Ms-Prop (H/D=0,9) und
      2 x 25 W bei 7.080 U/min mit je einem 35er-Ms-Prop (H/D=0,9).

      Dazu passen folgende Motoren:
      1 x HC971 an 12 V mit 64 W und ca. 8 A bei 5.050 U/min, und
      2 Stück Johnson 65890 12V an 12V mit ca. 20 W und 2,8 A bei ca. 6.800 U/min.

      Bei letzterem ist die Reserveleistung für eine Korrektur nach oben aber bedeutend geringer.

      M.f.G. Jörg
      Im Bau: Megayacht, Yachttender

      in Fahrt: Moonraker, Pegasus III, Andrea Gail
    • Hallo Matthias,

      Matthias Kothe schrieb:

      Bin am überlegen die "alten Motoren auszubauen und durch neue zu ersetzen. Dabei bin ich am überlegen ob ich die beiden Aussenmotoren über einen Kanal steuere, den Mittelmotor durch einen anderen Kanal zuschalten kann.

      Macht das Sinn?
      In meiner AB habe ich aktuell ( zu Testzwecken ) zwei Akkus 7,2V 4300 mAheingebaut
      wenn du vorbildgetreue Fahrleistungen erreichen möchtest, macht es durchaus Sinn über neue Motoren, Steller und Akkus nachzudenken. Besonders dann, wenn noch die 20 Jahre alten original von Graupner empfohlenen Motoren verbaut sind.

      Da die Stromwärmeverluste quadratisch mit dem Strom steigen, empfiehlt sich bei gegebener Leistung die Spannung so hoch wie möglich zu wählen.

      Matthias Kothe schrieb:

      ich fahre aber mit 7,2V akkus

      Wie verändert sich dann die Motorleistung?
      Wenn du einen 12 V-Antrieb nur mit 7,2 V betreibst, so sinkt die Stromaufnahme überproportional stärker ab. Die Leistung fällt dann etwa auf 30%.

      Für eine annehmbare Fahrzeit und sicheres Handling würde ich auch auf folgende LiFePo-Akkus mit 1,34 kg wechseln.
      Bei 80%-iger Entladung ergäbe sich bei o.g. Strombelastung von 8A + 2,8 A + 2,8 A = 13,6 A eine Fahrzeit von min. t = 8Ah : 13,6A = 0,59 h = 35 min. bei Dauervollgas.

      Die LiFePos können, im Gegensatz zu LiPos, im Boot verbleiben, und dort auch über eine schaltbare Ladebuchse ganz bequem mit einem Ladekabel geladen werden.

      M.f.G. Jörg
      Im Bau: Megayacht, Yachttender

      in Fahrt: Moonraker, Pegasus III, Andrea Gail