Bleigewicht an Schwert befestigen

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    • Bleigewicht an Schwert befestigen

      Guten Tag zusammen,

      für meinen neuen Segler ( Eigenkreation ) möchte ich als Schwert ein Helikopter Rotorblatt einsetzen. Das hat ein sauberes Profil, ist leicht und sehr stabil.
      Es besteht aus Aluminium und ist ein Hohlprofil. Gewindestangen zur Befestigung im Rumpf habe ich bereits mit etwas Überstand im Profil einlaminiert.
      Das Gewicht ist die übliche Spindelform von der ich jeweils einen halben Abguss gemacht habe. Bei meinen sonstigen Schwert - Eigenbauten habe ich immer
      flaches Material verwendet und konnte die Bleihälften einfach links und rechts anschrauben. Mit dem Profil geht das nun nicht so einfach.
      Wenn ich mich hier konfus ausgedrückt haben sollte, mache ich gerne mal ein Bild von meinem Problem.

      Vielen Dank
      Gruß Ralf
    • Moin,

      darf ich mich kurz einhaken? Stehe vor einer ähnlichen Fragestellung, wenn nicht bitte Bescheid geben.

      Auch ich habe für meinen M-Boot Rumpf ein profiliertes Schwert, aber da die Bleibombe (ca. 2,8kg) vorher an einem anderen Schwert gesteckt hat, ist der Schlitz etwas zu lang und minimal zu breit.
      Ist es da besser die Schwertaufnahme im Blei (mit Spachtel?) anzupassen oder reicht es, das Schwert mit ordentlich Harz (angedickt mit Microballons) einzukleben und vorher genau auszurichten?

      Grüße
      Nick
    • Hallo Ralf,
      ich habe auch vor das gleiche "Detail" bei einem 1/5 Piratenjolle als Kielschwert - Kielbombe einzusetzen. Ich habe allerdings ein Rotorblatt, das symetrisch ist ( es verjüngt sich nicht = immer gleich breit ). Ich überlege mir, dass ich das Rotorblatt nicht gleich mit der Bleibombe fixieren werde. Sondern nur für's Testzwecke vorläufig schrauben und beobachten ob die Lage des Gewichts stimmt. Es könnte nämlich sein, dass das Boot eventuell vorne oder hinten zu tief im Wasser liegt. Vorausgesetzt Du hast bei deinem Modell die Möglichkeit das ganze entlang des Kiels zu verschieben.
      Gruss
    • Moin,

      testen (Lage im Wasser) sollte man das schon vorher.

      Wenn die Bleibombe aus 2 Hälften besteht, würde ich diese mit
      einem Stift quer durch auch durch das Schwert fixieren, das lässt
      sich auch zum testen ganz gut mit einer Schraube M3 oder M4
      machen. Endgültig würde ich die Schraube dann durch eine aus
      VA-Stahl ersetzen, das Schwert in der Bombe mit Harz einkleben.
      Schraubenkopf versenken und überspachteln.
      Soll die Bombe mal lackiert werden? Dann die Bombe dünn mit
      Glasroving umwickeln und einmal einharzen, spachteln, schleifen
      und lacken.
      mit besten Grüßen aus einer kleinen ostfriesischen Werft

      ich zeichne noch mit Bleistift auf Papier, kann kein CAD, fräse nicht CNC,
      sondern habe Handwerkzeug wie Laubsäge und Feile in Gebrauch ....
    • piper28 schrieb:

      wenn Du es vernünftig ausgerichtet bekommst, dann sollte das mit dickem Harz schon gehen. Ich fixiere so heikle Sachen immer mit etwas 5 min Epoxy und
      mache die endgültige Verklebung dann mit normalem 45 min oder 60 min Epoxy.
      Moin piper,
      danke für den Tipp.
      Hab die Bombe jetzt erstmal mit 5min Epoxy angeheftet und werde sie dann mit angedicktem Harz vollends eingießen.
    • Hallo Ralf,
      mir ist noch weitere Überlegungen hinsichtlich "Kielschwert - Kielbombe" und warum sie am Anfang noch nicht fix verbunden sein sollten eingefallen. Nachdem dein Segelboot ein "Eigenkreation" ist, gehe ich von der Annahme aus, dass Du auch die Segelgrößen ( Groß + Genua bzw. Fock ) selber festgelegt hast. Aus diesem Grund musst Du dich an die Segeleigenschaften des Bootes heran tasten. Das heißt, dass der Lateraldruckpunkt des Segels und des Kielschwerts aufeinander abgestimmt sein sollten. Damit das Boot ohne Luv - oder Leegierig zu sein sich gut steuern lässt. Es könnte aber sein, dass meine Überlegungen ohnehin dir bereits bekannt sind. Jedenfalls ich wünsche dir viel Spass und gutes gelingen beim realisieren deines Projektes.
      Gruß
    • Hallo und vielen Dank allen Tippgebern und Helfern.
      @Boris: ja genau so war mein Plan
      @Tekin: mein Rotorblatt ist ebenfalls über die gesamte Länge gleich breit
      Hinsichtlich Lateralpunkt habe ich kaum Spielraum, ich kann lediglich das Gewicht am Schwert etwas vor oder zurück versetzt befestigen.
      Segelschwerpunkt ist kein Problem, da ich meine Masten auf Schienen setze.
      Das Boot ist eher ein Versuchsträger bzw. Zweckboot ohne Ambitionen scale zu sein.
      Ich erstelle mal einen kleinen Bericht im Segelbootabteil.

      Viele Grüße
      Ralf
    • Moin,

      kannst ja Blei flach zwischen die beiden Hälften legen, dann wird die Bombe zwar
      etwas breiter, aber Du kommst dichter an Dein Wunschgewicht heran.
      Flaches Blei kannst Du bei Deinem Dachdecker des Vertrauens anfragen
      (Reste aus seiner Schrottkiste genügen ja schon), wenn er regelkonform arbeitet
      hat er 1,25 mm dicke Reste von neuer Ware, oder dünn gewaschenes Material
      unter 1 mm aus Rückbau- oder Reparaturarbeiten, kannst Du problemlos mit
      einer kräftigen Schere oder einfache Blechsechere zuschneiden. Wenn Du da
      bei Dir nichts bekommen kannst, melde Dich einfach.
      mit besten Grüßen aus einer kleinen ostfriesischen Werft

      ich zeichne noch mit Bleistift auf Papier, kann kein CAD, fräse nicht CNC,
      sondern habe Handwerkzeug wie Laubsäge und Feile in Gebrauch ....