Graupner Pegasus 3

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    • Graupner Pegasus 3

      Guten Morgen ,
      mein Name ist Daniel 39 Jahre alt und mein Sohn Philipp 8 Jahre .

      Wir haben eine Pegasus 3 über Kleinanzeigen gekauft. Regler hab ich bereits erneuert. Die Motoren laufen auch gut ( im Pool beim Schwager getestet) das ganze System ist vom Vorgänger auf 6Volt ausgelegt.

      Jetzt zu meiner Frage , da die Motoren nichts lesbares mehr aufgedruckt haben .Wie Messe ich den verbrauchten Strom .
      Ich habe für den Antrieb eine 6V 12Ah Bleibatterie ,möchte jedoch nicht nach einer Stunde Fahrt mit meinem Sohn feststellen müssen, dass der Akku mitten auf dem Gewässer leer ist :bhi2:
    • Hallo Daniel,
      zunächst einmal herzlich willkommen hier im Forum.

      Dann Glückwunsch zu deinem schönen Modell. Eines der schönsten Modelle auf dem Wasser.

      Einen ersten Anhaltspunkt über die Fahrzeit bekommst du über eine Strommessung der Motoren bei Vollast. Dazu schleifst du entweder ein 20 A-Messgerät in eine der Motorleitungen ein, hälst das Modell im Wasser (Planschbecken, Badewanne, ...) fest und gehst bei vollgeladenem Akku langsam auf Vollgas für ca. 2 sec.
      Das gleiche für den anderen Motor. Danach zur Kontrolle des Spannungseinbruchs am Akku eine Spannungsmessung, ebenfalls für nur ca. 2 sec.
      Oder du bestimmst die Stromaufnahme mit einem 6V - 20A Netzgerät .

      Die Kapazität deines Pb-Akkus von 12 Ah gilt nur für eine Belastung von max. 12Ah : 20 h = 0,6 A.
      Die real entnehmbare Strommenge reduziert sich erheblich mit zunehmender Belastung.
      Bei 1 h -Entladung auf etwa die Hälfte.

      Angenommen deine Motoren benötigen bei Vollast ca. 2 x 6 A = 12 A so ergäbe sich eine theoret. mind.Fahrzeit bei 80% Entladung von rund t = 12 Ah x 0,8 x 0,5 : 12 A = 0,4 h = 24 min. Dauervollgas.

      Falls deine RC-Steuerung telemetriefähig ist kannst du über ein Spannungsmodul die Akkuspannung während der Fahrt in Echtzeit am Senderdisplay anzeigen lassen.

      Falls nicht, hin und wieder mal an Land steuern und per Hand mit einem DMM messen und die Akkuspannung im Stillstand mit dem Wellenbild bei Vollgas merken. Nach einigen Versuchen bekommt man ein Gefühl für den Ladezustand des Akkus. Dabei gilt: Spannungswert unbelastet bei 6V, entspricht etwa halbvoll .

      Noch besser sind kleine Akkuwächter, die bei unterschreiten der einstellbaren Warnschwelle einen lauten Alarmton von Bord melden.

      M.f.G. Jörg
      Im Bau: Megayacht, Yachttender

      in Fahrt: Moonraker, Pegasus III, Andrea Gail

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Käptn Graubeer ()

    • Hallo Jörg, vielen Dank für die Zahlreichen Tipps.


      Meine Steuerung ist Telemetriefähig , daran hängt aber ein kleinere 6V Bleiakku 4,5 Ah , der die Steuerung und Empfänger , Beleuchtung versorgt .

      Werde zwischendurch an Land und mit dem Multimeter nochmal nachmessen.

      Besser als schwimmen gehen

      Danke
    • Hallo Daniel,

      " .. da 6volt halbvoll entspricht ,kann die Spannung vom Antriebsakku tiefer wie 6Volt fallen?

      Falls es so ist , stellt mein Regler navy 540 sich dann automatisch ab
      sobald die Spannung unter 6Volt ist. Da der Regler laut Aufdruck ab
      6Volt funktioniert ."

      Je nach Belastung des 6 V - Pb - Akkus kann die Spannung, unabhängig von seinem Ladezustand, um ca. 1 - 2 V absinken. Im Extremfall auch auf 0 - 1 V bei Kurzschluß.

      Der normale Spannungsbereich für Pb-Zellen liegt bei 2,2 V /Zelle= voll, 2 V = halbvoll und 1,85 V = Leer (mit 20% Restladung zur Wiederbelebung) im unbelasteten Zustand ( = Leerlaufspannung)

      Der Steller wird womöglich noch eine Spannung von 4,5 - 5 Volt als Funktionsminimum akzeptieren. Ausprobieren würde ich dies aber eher an Land, z.B. mit einem regelbaren Netzgerät.

      Um in dieser Hinsicht einen sicheren Betrieb zu gewährleisten würde ich die Fahrspannung auf sichere 7,2 V, besser auf 12 V Akkunennspannung erhöhen.

      Um die Motoren dabei nicht zu überlasten, ist evt. ein Propellertausch gegen einen kleineren Durchmesser oder mit geringerer Steigung notwendig.

      M.f.G. Jörg
      Im Bau: Megayacht, Yachttender

      in Fahrt: Moonraker, Pegasus III, Andrea Gail
    • Hallo Daniel,

      man kann so wie von Jörg beschrieben an das Problem rangehen, aber mit der Zeit entwickelst Du ein Gespür für die Fahrzeit. Das Gute an Bleiakkus ist, dass sie nicht so plötzlich einbrechen wie z.B. Lipos, d.h. mit der Zeit wird das Modell bei Vollgas einfach langsamer, aber es wird nicht einfach stehen bleiben. Wenn der Punkt erreicht ist, ist immer noch genügend Zeit ans Ufer zu fahren.

      Wenn Deine Funke vielleicht einen Timer hat, den Du über den Gaskanal starten kannst, dann hast Du eine weitere Richtschnur an der Du Dich orientieren kannst.

      Gruß
      Jörg
      Meine Homepage: Joerg´s Modellwerft
    • Hallo Daniel,

      eine weitere, oft genutzte Möglichkeit der Spannungsüberwachung ist auch der Einsatz eines sogenannter Spannungswächters oder Lipo-Alarm-Wächters, je nach Akku-Art. Es sind kleine, leichte und oft preiswerte Bausätze bzw. Bausteine, die durch Signale den kritischen Ladezustand der Akkus anzeigen. Sie werden hauptsächlich, aber nicht nur, von den „Fliegern“ genutzt. Im Netz findest Du weitere, auch detaillierte Informationen.
      Gruß, woldig
    • Vielen Dank für Eure hilfreichen antworten .Da mein Sender eine Überwachung drin hat , hab ich es erstmal so gelöst : der hintere kleine 6v 4,5ah ist erstmal nur als Ballast zum ausgleichen
      :)
      Hab den großen 6v 12ah erstmal für an allem angeschlossen. So bin ich auf Nummer sicher und die erste Testfahrt hat auch super in Dinslaken geklappt. Leider hab ich feststellen müssen, dass durch die Ankerführung am Rumpf bei fährt gegen die Windrichtung Wasser eintritt .

      Hat meine Pegasus etwa zu viel Tiefgang ?
      Da ich den Anker ablassen eh nie nutze, hab ich diesen dann transparent dicht gemacht.

      Hier ein zwei Bilder

      Gruß Daniel
    • Moin, die Pegasus war als Empfehlung mit Mabuchi 700er Motoren von Graupner her ausgelegt. Meine fährt mit 540er Mabuchi und 2x 6v 4,5 AH. Zur Stromversorgung aller anderen Extras ist ein 12V 1,1 AH drin. Damit kann ich locker 2 Stunden fahren. Vorausgesetzt man fährt nicht dauernd Vollgas. Ich glaube miT deinem 6v 12Ah hast du zwar Fahrtzeit ohne Ende aber auch deutlich Zuviel Tiefgang. Das Bild wirkt auch als wäre dein Pegasus etwas Buglastig. Ich habe mal ein Bild meiner Pegasus angehängt. Als Tiefgangspunkt sind die Streifen auf dem Rumpf gute Anhaltspunkte.
      Dateien
      :mattes:
      Modelle: S-38 Schaffer
      Adolph Bermpohl mit Vegesack
      Pegasus 3 Fahrbereit mit Sonderfunktionen
      Zerstörer Schleswig Holstein ( Standmodell) komplett Eigenbau nach Werftplan 1:100
      Zerstörer Schleswig Holstein ( Standmodell )Bausatz Udos Modellwerft mit korrigierter Brücke 1:100
      Im Bau EGV Frankfurt am Main 1:100
      Für später: Fregatte Schleswig-Holstein, Fregatte Braunschweig
    • Hallo Daniel,

      der Wassereintritt vorne am Bug bei großer Fahrt und hoher Bugwelle, könnte durch ein fehlendes Ankerkettenrohr zwischen Rumpf und Deck verursacht werden. Ich habe schon manche Modelle gesehen, bei denen die Ankerkette einfach direkt aus einem Loch im Rumpf geführt wird. Der Erbauer hat sich den Aufwand gespart und das Kettenrohr unter dem Vordeck einfach weggelassen.

      Meine Pegasus III läuft mit 2 Stück 70 W Motoren an 12 V max. maßstäbliche 11,5 km/h ( Orig, ca. 32 kn )
      Mit 15 Ah LiFe kann ich mind. 50 min. Dauervollgas fahren. Oder 10 h gemütlich auf dem Wasser Spaß haben.

      Hier bei voller Fahrt:
      Pegasus III-04.jpg

      oder hier mit Beleuchtung:
      Pegasus III-18.jpg

      Zur Stromversorgung sind 4 Stück 15-Ah Lifes installiert:
      Pegasus III Technik_1.jpg

      Das Fahrgewicht liegt mit vollgeladenen Akkus bei max. 7 kg inkl. 20 W Stereoanlage. ^^ .

      M.f.G. Jörg
      Im Bau: Megayacht, Yachttender

      in Fahrt: Moonraker, Pegasus III, Andrea Gail
    • Gezaubeer könnte recht haben. Da meine Anker funktionsfähig sind habe ich natürlich ein durchgehendes Rohr von der Klüse zum Deck also auch kein Wasser. Trotzdem denke ich dein Bug ist zu tief im Wasser.
      :mattes:
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