R.M.S. Titanic - Vom Display Modell zum Vollfunktions RC-Kit

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    • Parobro schrieb:

      Aber dann braucht man doch Kupplungen immer, man verbindet ja Motor mit Kupplung und Welle, welchen Motor man dann nimmt spielt dann doch keine Rolle?
      So ist es, wenn kein Getriebe dazwischen ist (s.u.).

      Aber selbst mit Getriebe muß man dieses ja auch irgendwie mit der Welle verbinden, und hier kommt die Kupplung wieder ins Spiel. Außer das Getriebe hat schon eine Vorrichtung eine Welle aufzunehmen.
      mich frage weil es sich so laß das man mit dem 385er direkt verbinden kann und mit 380er braucht man kupplung
      Das hast du wahrscheinlich falsch verstanden, "Direktantrieb" bezog sich auf einen Antrieb ohne Getriebe, also Motor-Kupplung-Welle.
    • Hallo,
      Vorsicht bei den Motordaten und der Typangabe.
      Hinter der gleichen Typangabe RS-385-SH können sich ganz verschiedene Leistungsdaten verstecken.
      1.:hier
      oder
      2.: hier:

      Um sicher zu gehen, welche Leistungsdaten sich hinter der Typbezeichnung genau verbergen, der sollte sich an die Herstellerbezeichnung halten wie z.B: Igarashi N2738-125

      Dabei stehen die
      27 für den Gehäusedurchmesser in mm,
      38 = Gehäuselänge in mm,
      125 = Windungszahl je Ankernut.

      Von jedem Gehäusetyp (380, 400, 500, 600, 700, 900) gibt es eine Vielzahl an Varianten. Z.B. mit 3, 5, 7 bis hin zu 12 teiligem Kollektor. Dazu gibt es bei jeder Variante noch Untervarianten, die sich in der Windungszahl unterscheiden. Dabei gilt: Je höher die Windungszahl desto geringer die Drehzahl und die Abgabeleistung. Das Drehmoment ist bei Bürstenmotoren immer proportional der Amperewindungszahl ( = Nennstrom x Windungszahl) und proportional zur Rotoroberfläche.

      Also langsamdrehende Motoren für Schiffsantriebe benötigen immer eine hohe Windungszahl je Gehäusegröße.
      Reicht bei gegebener Drehzahl die Leistung nicht aus, so wählt man das Gehäuse eine Nr. größer.

      Übrigens: Die Anzahl der Kollektorlamellen hat keinen Einfluß auf die Höhe der Leistung oder Drehzahl. Sie dient einzig dazu die Laufruhe zu erhöhen und die Drehmomentstöße zu verringern. Vergleichbar mit der Zylinderzahl bei Verbrennungsmotoren.

      M.f.G. Jörg
      Im Bau: Megayacht, Yachttender

      in Fahrt: Moonraker, Pegasus III, Andrea Gail

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Käptn Graubeer ()

    • Racker schrieb:

      Parobro schrieb:

      Aber dann braucht man doch Kupplungen immer, man verbindet ja Motor mit Kupplung und Welle, welchen Motor man dann nimmt spielt dann doch keine Rolle?
      So ist es, wenn kein Getriebe dazwischen ist (s.u.).
      Aber selbst mit Getriebe muß man dieses ja auch irgendwie mit der Welle verbinden, und hier kommt die Kupplung wieder ins Spiel. Außer das Getriebe hat schon eine Vorrichtung eine Welle aufzunehmen.
      mich frage weil es sich so laß das man mit dem 385er direkt verbinden kann und mit 380er braucht man kupplung
      Das hast du wahrscheinlich falsch verstanden, "Direktantrieb" bezog sich auf einen Antrieb ohne Getriebe, also Motor-Kupplung-Welle.
      Achso ok das verstehe ich endlich, ein direktantrieb ist also Motor, Kupplung und Welle


      Und dann gibt es noch Getriebe die wohl vor die Kupplung kommt, gecheckt.
      Bis später, bin mal weiter bauen
    • Käptn Graubeer schrieb:

      Hallo,
      Vorsicht bei den Motordaten und der Typangabe.
      Hinter der gleichen Typangabe RS-385-SH können sich ganz verschiedene Leistungsdaten verstecken.
      1.:hier
      oder
      2.: hier:

      Um sicher zu gehen, welche Leistungsdaten sich hinter der Typbezeichnung genau verbergen, der sollte sich an die Herstellerbezeichnung halten wie z.B: Igarashi N2738-125

      Dabei stehen die
      27 für den Gehäusedurchmesser in mm,
      38 = Gehäuselänge in mm,
      125 = Windungszahl je Ankernut.

      Von jedem Gehäusetyp (380, 400, 500, 600, 700, 900) gibt es eine Vielzahl an Varianten. Z.B. mit 3, 5, 7 bis hin zu 12 teiligem Kollektor. Dazu gibt es bei jeder Variante noch Untervarianten, die sich in der Windungszahl unterscheiden. Dabei gilt: Je höher die Windungszahl desto geringer die Drehzahl und die Abgabeleistung. Das Drehmoment ist bei Bürstenmotoren immer proportional der Amperewindungszahl ( = Nennstrom x Windungszahl) und proportional zur Rotoroberfläche.

      Also langsamdrehende Motoren für Schiffsantriebe benötigen immer eine hohe Windungszahl je Gehäusegröße.
      Reicht bei gegebener Drehzahl die Leistung nicht aus, so wählt man das Gehäuse eine Nr. größer.

      Übrigens: Die Anzahl der Kollektorlamellen hat keinen Einfluß auf die Höhe der Leistung oder Drehzahl. Sie dient einzig dazu die Laufruhe zu erhöhen und die Drehmomentstöße zu verringern. Vergleichbar mit der Zylinderzahl bei Verbrennungsmotoren.

      M.f.G. Jörg
      ok das ist ne Menge Input, sprich es gibt verschiedene Arten vom selben Motor die einen stärker und die anderen schwächer, das macht es ja nicht komplizierter :D

      welche benutz ich den am besten für smoothed fahren und ohne ein Gewinde haben zu müssen.
      Bis später, bin mal weiter bauen
    • Neu

      Hallo Pablo,

      bei all diesen verschiedenen Motortypen und ihren Ausführungen kann ich deine Irritation sehr gut verstehen.

      Schau dir einfach mal das Datenblatt des von mir verlinkten Igarashi N2738-125 genauer an. Dann wirst du feststellen das dieser schon sehr gut als Direktantrieb mit den von mir empfohlenen 25er und 35er Props geeignet ist..

      Oberhalb der Grafik mit den Motorkennlinien gibt es einen Datenblock. In diesem steht unter der Angabe "Poles" die Zahl 5. Ein Hinweis darauf, das der Rotor und Kollektor 5-teilig sind.

      Leider hat sich aufgrund der fehlerhaften Übersetzung "Poles" vom Englischen ins Deutsche die Bezeichnung Ankerpole oder Polzahl verbreitet.

      Technisch korrekt wäre für die Teilung des Rotors ( = der sich drehende Teil hier auch Anker genannt ) die Bezeichnung Nutzahl.

      Der Begriff Polzahl steht eigentlich für die Anzahl der magnetischen Pole im Stator. Da immer zwei Pole ( magnet. Nord- und Südpol) ein Polpaar bilden, Spricht man auch von der Polpaarzahl.

      Eine Erhöhung der Polpaarzahl im Stator auf z.B. 2, also 4 Pole , bewirkt eine Halbierung der Drehzahl. Daher findet man bei großen Gleichstommaschinen die Nenndrehzahltypen mit 3.000 , 1.500, 750 U/min.. etc. mit entsprechend größeren Polpaarzahlen.

      Eine ähnliche Lastdrehzahl mit ca. 4.800 U/min. aber größerer Leistung bietet dieser Motor. Das 500er-Gehäuse ist eine Nr. größer als das o.g. 380er.
      Dieser wäre aber mit 13 Watt 2-fach überdimensioniert. Selbst wenn er alleine das Modell antreiben würde.


      M.f.G. Jörg
      Im Bau: Megayacht, Yachttender

      in Fahrt: Moonraker, Pegasus III, Andrea Gail

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    • Neu

      maxfly95 schrieb:

      Moin, noch mal etwas ganz anderes, bei 6kg Verdrängung hat das Polystyrol vom Rumpf ganz schön zu arbeiten, der Rumpf sollte daher zumindest von innen laminiert werden.
      VG Max
      also bei mir biegt nichts dergleichen und bei 2 freunden von mir die schon weiter sind auch nichts. Aber ich mache einen 3D gedruckten boden drauf, so oder so für halterungen usw


      Chief EB schrieb:

      Parobro schrieb:

      So ich bin fast soweit, jemand n ordentlichen Fahrtenregler, nicht allzu teure Funke, servo und soundmodel/ smoker?

      wäre richtig top weil dann kann das ganze zusammenbauen beginnen :)
      ein verständliches Deutsch wäre nicht schlecht. Willst Du das von jemand kaufen? Oder willst Du Empfehlungen?
      Gruß
      Dieter
      kommt doch auf das selbe hinaus oder? allerdings wenn ich ne empfehlung bekomme wäre das erstmal besser als mir was anzubieten das ich kaufen soll ohne das ich sagte was cih wollen würde :P
      Bis später, bin mal weiter bauen