benötige dringend Hilfe bei schwimmnudelboot

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    • benötige dringend Hilfe bei schwimmnudelboot

      Hallo zusammen

      ich habe für meinen Enkel ein Feuerwehrboot mit einfachsten Mitteln gebaut. die Idee hierfür hatte ich vergangenes Jahr in Friedrichshafen gesehen. Aus der Errinnerung habe ich das Boot mit vorhandenen Materialien (außer Regler und Schwimmnudel) gebaut.

      Das Ergebnis finde ich persöhnlich sehr gut gelungen, auch meinem Enkel macht das Boot riesen Spaß.

      20200614_171404.jpg

      nun haben wir aber folgendes Problem:

      der Motor, ein Speed 400 6V wird im Betrieb sehr heiß, sodass ich mir die Finger verbrand habe. als Akku habe ich eine 2S 5000er Lipo verbaut. Und die Leistung habe ich am Sender auf 40% redziert, sodass der Motor gar nicht so hoch dreht. Leistung ist immer noch satt vorhanden, bei mehr Leistung schwabt das Wasser über den Bug.

      kann uns hier jemand helfen


      mfg

      grandfather Armin
    • Hallo Armin,
      Du hast einen Motorradmotor in einen Bus eingebaut. Die PS reichen locker, aber am Drehmoment hapert es. Je nachdem, wieviel Arbeit Du reinstecken willst:
      1. Wasserkühlung oder
      2. Getriebe oder
      3. anderer Motor oder
      4. anderer Akku (6 Volt , etwa 5 Zellen NiMH) oder

      :id:

      5. am einfachsten ist eine kleinere Schraube. Dann dreht der Motor leichter, wird nur halb so warm und fährt doppelt so lange!

      Auf die einfachsten Dinge kommt man immer zum Schluss :thumbup:

      Eins muss ich noch loswerden: ein 5000 Akku in einem Spielzeug, das revolutioniert mein Verständnis vom „modelltypischen Kurzzeitbetrieb“. :bhi2:
    • Hallo

      Danke für deine schnelle Antwort.....

      ich komme aus dem Flugmodellbau... und habe mit Schiffen gar keine Ahnung.

      wenn hilft besorge ich mir mal eine kleinere Schraube. jetzt ist eine 35mm drauf ( 3Blatt). meinst eine kleinere, 30mm 2Blatt hilft ..... wie gesagt Leistung habe ich genug in dem Boot..

      was meinst du mit dem Akku ??? den hab ich halt noch gehabt, ich hab noch einige 3500er (2S)
    • Nein, nein! Auf keinen Fall brushless. Das bedeutet ja noch mehr Leistung.
      Deine Schraube ist für den Motor einfach zu groß. Zusammen mit der hohen Spannung führt das zur Überhitzung des Motors. Die Nennspannungen dieser alten Motoren wurden festgelegt, als wir noch mit Bleiakkus gefahren sind. Da waren die 6 Volt nur am Anfang in voller Höhe verfügbar. Jetzt prügelst Du mit 8 V den Strom durch den Motor, der sich nicht frei drehen kann.
      Also Probier es mit einer 30 oder sogar 25 Schraube (Die gibt es mit 4mm Gewinde). Auf keinen Fall Rennschrauben, da ist die Steigung zu hoch. 3 Blatt ist okay.
      Gruß
      St.
    • Grandfather schrieb:


      nun haben wir aber folgendes Problem:

      der Motor, ein Speed 400 6V wird im Betrieb sehr heiß, sodass ich mir die Finger verbrand habe. als Akku habe ich eine 2S 5000er Lipo verbaut.

      vielleicht den Motor austauschen gegen einen Mabuchi RS-385 für 12V und mit 2S betreiben - identisches Gehäuse aber als 5-poler weniger Drehzahl, dafür mehr Drehmoment.
      Stefan

      Modelle fahrbereit: T22, S130 (robbe), Bugsier 1 (2x)
      Baustellen: Weselmann-Kümo, Minensucher 1943, Tor Anglia
    • Moin,

      Drehzahl und Schraubendurchmesser passen hier nicht, so wie Steffen es schreibt.
      Dein Boot braucht Schub, also langsam drehende Schraube, somit den Motor auf
      jeden Fall wechseln.
      BL zu Leistungsstark? - sorry - Quatsch, BL geht auch, aber nicht gerade einen
      mit 4200 kV, sondern deutlich unter 1000 kV
      mit besten Grüßen aus einer kleinen ostfriesischen Werft

      ich zeichne noch mit Bleistift auf Papier, kann kein CAD, fräse nicht CNC,
      sondern habe Handwerkzeug wie Laubsäge und Feile in Gebrauch ....
    • Moin,
      hab den 400er Speed an der Wilma Sikorski, links im Bild 29er Hydropropeller, bei dem ich die Seiten etwas gestutzt habe (damit Rennpropeller). Trotzden hab ich einen kleine Ventilator am Motor nachgerüstet, da Originalmotoraufnahme kein platz für Kühlung oder Aussenläufer BL lässt.
      Also Schraube max 30mm, 2 Blatt und Rennschraube können nicht schaden. Wenn du dann immer noch Vollgas fährst wird allerdings trotzdem heiss.
      Ich würd schauen ob ich einen Motor gleicher Größe mit weniger Umdrehungen und mehr Kraft? einbauen kannst.

      Ich hatte auch mal den:
      krickshop.de/Elektronik-Motore…rticle&ProdNr=42116&p=354

      an der Rennschraube, war für die Wilma aber doch zu langsam.
      J
      In der Werft: 7m Strandrettungsboot GESINA 1:10, Planbau, Springer Tug aus PS 1:20; Spaßboot auf Basis Möwe Rumpf 1:20
      Am Ausrüstungskai: immer mal wieder eines der fertigen Modelle
      Im Hafen: SRB WILMA SIKORSKI 1:20; Motorrettungsboot LÜBECK 1:20; Graupner Feuerlöschboot 1:25(?)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von JojoHH () aus folgendem Grund: typo

    • Grandfather schrieb:

      was meinst du mit dem Akku ??? den hab ich halt noch gehabt, ich hab noch einige 3500er (2S)
      Hallo Armin, ich bin dir noch die Antwort zu Deiner Nachfrage schuldig. Das war nur so ein Gedanke, der mich zum Lachen brachte. Hängt damit zusammen, das zu Zeiten von Robbe und Graupner auf den Beipackzetteln zu den Motoren immer mit drauf stand, dieses Produkt sei nur für den im Modellbau üblichen Kurzzeitbetrieb geeignet. Das klang immer so nach 10 Minuten bis maximal eine Stunde und mit Blei oder NiCd war gerade bei kleineren Modellen gar nicht mehr drin. Aber mit deinem Akku, und wenn Schraube und Motor dann mal zusammenpassen, bist Du da weit weit drüber hinaus.
      Grüße
      Steffen
    • Neu

      Hallo zusammen

      noch mal danke für eure Hilfe bis daher. Nun habe ich aber noch weitere Frage, von denen ich hier im Forum Antworten erhoffe. Ich habe mal das Boot im CAD gezeichnet, damit ich die Fragen besser formulieren kann.
      Bild 2a.JPGBild 2b.JPG

      der Schnitt A-A ist der aktuelle Stand des Boot´s. heißt das Boot hat einen ebenen Bootsrumpf. Diese Variante hat den Nachteile, dass das Wasser vorne über das Boot schwappt und man das Gefühl hat das es vorne untertauchen möchte. Ich habe schon eine weitere Schwimmnudel an den Kiel im vorderen Bereich geklebt, in der Hoffnung, dass das Boot mehr Auftrieb erzeugt. Dies hat aber nur einen kleinen Erfolg gebracht. Ich habe nun eine neue Variante gebaut, ist aber noch nicht fertig, da nun immer mehr Fragen auftauchen. Die neue Variant hat nun einen "richtigen" Bootsrumpf bekommen (siehe Schnitte B-B und Bild unten).
      Bild 2c.JPG

      Ist es nun Sinnvoll die Antriebswelle eher Waagerecht einzubauen, was aber die folge hätte, dass der Motor und die Welle kpl. unter die Wasserlinie ist. ist die Antriebswelle dann noch Wasserdicht ?

      Ich denke dies sind einfache Fragen, über die erfahrene Modellbauer eher lachen. Aber für unerfahrene Modellbauer kann das schnell teuer und frustrierend werden. Gerne kann ich vom derzeitigen Stand auch mal Bilder einstellen (wenn gewünscht).

      mfg

      Armin
    • Neu

      Moin,

      der zweite Entwurf ist schlechter als der erste - mal so aus dem Bauch heraus.

      So,
      jetzt Fragen meinerseits dazu:
      kennst Du den Unterschied zwischen Verdränger und Gleiter?
      einfach mal aus dem Bauch heraus: wie schnell soll das Boot laufen?
      So schnell wie ein Schlauchboot mit 60PS-Außenborder oder eher
      klein-Kinder-Fahrt mit 2 PS?

      Zum Unterwasserteil des zweiten Entwurfs: der saugt sich fest und wird so
      nie ins gleiten kommen, der Schwulst um die Rumpfkante ist sehr hinderlich.
      Hier mal ein Hinweis zur Entstehung des dritten Entwurfs:
      - lass die Nudel hinten an der Kante weg
      - zieh die Nudel an den Seiten in den letzten 2/3 der Rumpflänge nach achtern (hinten) parallel
      - lass die Nudeln seitlich am Heck abruppt enden (Abrisskante)
      - der Rumpf ist V-förmig, das ist sehr gut, zieh das durch bis ganz zum Heck
      - Bilde am Heck einen Spiegel aus, der Rumpf bekommt so eine Abrisskante
      - Rumpfboden und Nudel dürfen seitlich zueinander plan sein, Du bekommst etwas mehr Tiefgang
      - dadurch das Du am Heck deutlich mehr Verdrängung bekommst, mußt Du dann auch
      die Technik anders anordnen
      - da Du bisher keinen Gleiter hattest, brauchtest Du auch bisher keinen Hydro Propeller
      - fang mit getauchtem Prop an

      Für Empfehlungen vom Setup (Motor, regler, Akku, Welle, Prop, Anstellwinkel im Rumpf,
      Anordnung des Props unter oder hinter dem Rumpf) bräuchte man noch mehr Daten
      von Dir zu dem Projekt ....

      Ja, Antriebswellen kann man so dicht bekommen, das das Wasser nicht ins
      Boot läuft, willst Du eine fertige kaufen, brauchst Du Bezugsquellen, oder
      willst Du selber bauen?

      Bilder von dem, was Du bisher erschaffen hast? : ja, natürlich gerne, denn
      es hat wohl keiner Zeit bei Dir vorbei zu schauen und uns hierüber zu
      berichten,
      soll heissen: Bilder sagen mehr als tausend Worte ..... :bild:
      mit besten Grüßen aus einer kleinen ostfriesischen Werft

      ich zeichne noch mit Bleistift auf Papier, kann kein CAD, fräse nicht CNC,
      sondern habe Handwerkzeug wie Laubsäge und Feile in Gebrauch ....
    • Neu

      Moin,

      diese Wellenanlagen sind i.O., kann man mit Fett verfüllen (Vaseline o.ä., nicht harzend, nicht wasserlöslich, kein Öl!)

      alles weitere siehe oben
      mit besten Grüßen aus einer kleinen ostfriesischen Werft

      ich zeichne noch mit Bleistift auf Papier, kann kein CAD, fräse nicht CNC,
      sondern habe Handwerkzeug wie Laubsäge und Feile in Gebrauch ....
    • Neu

      guten Morgen

      hier mal 2 Bilder vom derzeitigen Stand:
      20200630_072644.jpg 20200630_072652.jpg

      Ich denke hier sieht man die GFK Schale unten gut. Ich habe das Boot auch schon mit 2kg beschwert und hinter dem anderen Boot hergezogen. Dies sah nicht schlecht aus. Auf jeden Fall schwappte das Wasser nicht mehr vorne über in das innere. Allerdings sind wir auch nicht so schnell gefahren. Ist aber auch nicht Ziel des Bootes.

      Wenn Ihr jetzt die Welle einbauen müsstet, wie würdet Ihr die Welle einbauen ? Bei der ersten Variante waren es 10° (Schnitt A-A). würdet Ihr eher Richtung 0° gehen oder auch wieder 10° noch oben neigen.

      mfg

      Armin
    • Neu

      Das Problem ist die Rumpfform (Verdränger), die sich mit zunehmender Geschwindigkeit quasi "eingräbt" , das Schiff versinkt in seiner eigenen Welle. Bestes Beispiel ist da der "Springer Tug", der vom Längsschnitt identisch ist, aber einen platten Rumpfboden hat. Der wird schon fast zum Uboot, weil er meist völlig übermotorisiert wird. Es genügt ein relativ schwacher Motor, um den Dampfer auf Rumpfgeschwindigkeit zu bringen, dann schwappt auch nichts über.