14,5' Runabout in 1:20

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    • Ragnar schrieb:

      Temperatur des Motors.....

      probiere doch mal eine etwas kleinere Schraube.
      Vllt. ist dann das Problem schon behoben.
      Ja, das ist ein valider Ansatz. Leider sind 15mm (und eben etwas kleiner) Schrauben nicht mehr ganz "marktüblich". Das ist wieder ein Eigenbau aus einem ausgelasertem Messing-Teil, fest auf die Welle gelötet.
      Besser wäre wohl eine 2-Blatt Schraube, die müsste ich mir selbst aussägen.
      Stefan

      Modelle fahrbereit: T22, S130 (robbe), Bugsier 1 (2x), Örjan (14cm Schlepper)
      Baustellen: Griech. Fischerboot, Weselmann-Kümo, Minensucher 1943
    • Stefan, Guten Morgen,
      Du hast ein sehr gutes Modell gebaut. Es beruht auf einer Vorlage und ist einer frühen Version der amerikanischen Motorboote Typs RUNABOUT nachempfunden. D. h. es gab und gibt die Runabouts in vielen Versionen. Somit sind Modifikationen an Deinem Modell entbehrlich. Es muß ja nicht in jedem Punkt der Vorlage entsprechen. Das Fahrbild ist völlig in Ordnung, der Wenderadius könnte kleiner sein und die Geschwindigkeit ist für ein historisches Vorbild (45 bis 65 SAE-PS) schon recht hoch.
      Wenn Du verschlimmbessern willst dann vergrößer das Ruder. Nimm z. B. sehr dünnes Blech, falte es in der Mitte und schiebe es über das vorhandene Ruder. Wenn es paßt nur noch verlöten oder kleben.
      Mit einem Gruß, Wolf

      - alle sagten: „Das geht nicht!“, bis der kam der es machte.
    • woldig schrieb:

      Stefan, Guten Morgen,
      Du hast ein sehr gutes Modell gebaut. Es beruht auf einer Vorlage und ist einer frühen Version der amerikanischen Motorboote Typs RUNABOUT nachempfunden. D. h. es gab und gibt die Runabouts in vielen Versionen. Somit sind Modifikationen an Deinem Modell entbehrlich. Es muß ja nicht in jedem Punkt der Vorlage entsprechen. Das Fahrbild ist völlig in Ordnung, der Wenderadius könnte kleiner sein und die Geschwindigkeit ist für ein historisches Vorbild (45 bis 65 SAE-PS) schon recht hoch.
      Wenn Du verschlimmbessern willst dann vergrößer das Ruder. Nimm z. B. sehr dünnes Blech, falte es in der Mitte und schiebe es über das vorhandene Ruder. Wenn es paßt nur noch verlöten oder kleben.
      Hallo Wolf,

      danke für die Blumen. Das Modell wird wohl technisch nicht mehr groß verändert - die Ruder-Anlenkung hat vielleicht noch etwas Potenzial für einen höheren Ausschlag nach links. Ansonsten muss sich der Sohnemann auch daran gewöhnen, dass dieses Boot eben keine Haken schlagen kann.
      Wenn der leichtere Drehzahlsteller und ein weiterer Empfänger zum Verlöten da ist, wir die RC-Technik final aufgebaut und dann folgt die Verschönerung, wie Windschutzscheibe aus einer geeigneten Blister-Verpackung, ggf. Polster etc.

      Ich habe nochmals gerechnet - hätte ich wohl vorher machen sollen: 25% größer, also in M 1:16, hätte ich doppelte Verdrängung und damit viel weniger Stress mit dem Gewicht gehabt. Und das Boot hätte immer noch handliche 27cm Länge und 10 cm Breite.
      Stefan

      Modelle fahrbereit: T22, S130 (robbe), Bugsier 1 (2x), Örjan (14cm Schlepper)
      Baustellen: Griech. Fischerboot, Weselmann-Kümo, Minensucher 1943
    • moin,
      das man bestimmte dinge so filigran wie möglich baut, ist ja normal. aber eine ruderanlage ist für mich ein sicherheitsrelevantes bauteil und da finde ich deine anlage etwas für ein standmodell und nicht für ein normal zu fahrendes boot.
      aber das ist nur meine meinung. nicht das du über irgend etwas drüber fährst und das boot mit einem defekten ruder auf dem see oder im schlimmsten fall auf einem fluss oder kanal treibt.


      gruß
      thomas
      Hubraum ist eben durch nichts zu ersetzen! Manchmal geht aber auch reichlich Ampere. Und allen immer genug
      Wasser unter dem Kiel!
    • muscle schrieb:

      moin,
      das man bestimmte dinge so filigran wie möglich baut, ist ja normal. aber eine ruderanlage ist für mich ein sicherheitsrelevantes bauteil und da finde ich deine anlage etwas für ein standmodell und nicht für ein normal zu fahrendes boot.

      Hi,
      na ja, das Ruder mag vielleicht filigran und zerbrechlich aussehen, aber ich kann das Boot bedenkenlos am Ruderblatt hochheben! (klappt das bei allen in diesem Forum vorgestellten Modellen?) Ist schon ein Unterschied, ob 87g mit 7km/h auf ein Hindernis knallen oder 5000g mit 80km/h. Die kinetische Energie ist 1500 mal so hoch!
      Stefan

      Modelle fahrbereit: T22, S130 (robbe), Bugsier 1 (2x), Örjan (14cm Schlepper)
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    • Majue schrieb:

      Hallo,

      ich habe mir dein Foto noch einmal angesehen. Vielleicht solltest du das Ruder noch etwas verändern, damit dein schönes Boot etwas besser manövrieren kann. So könnte es aussehen, dann würde der Wasserstrom besser abgelenkt und die Optik von "oben" würde sich dadurch nicht verändern:
      Ich habe gestern mal mit Schnipsel aus Blisterverpackung und Tesa experimentiert: mit einem vergrößertem Ruderblatt kann ich den Wendekreis beiderseits deutlich verbessern.
      Es klappt auch eine '8' auf einem Pool mit 3,6m Durchmesser.
      Also säge ich nochmal ein Blatt gemäß Deinem Vorschlag aus und löte es statt dem bisherigen an. Das erscheint mir als "minimalinvasiver" Eingriff. Besser als irgend etwas eingeklebtes demontieren und dabei Furnier und Lackierung beschädigen.
      Stefan

      Modelle fahrbereit: T22, S130 (robbe), Bugsier 1 (2x), Örjan (14cm Schlepper)
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    • Prima, wenn das funktioniert!
      Da sich bei meinem Entwurf der Drehpunkt in der Mitte des Ruders befindet, leitet es fast den gesamten Wasserstrom ab. Dein Ruder hat höchstens den halben Wasserstrom abgeleitet. Vermutlich kommst du jetzt auch mit einem geringeren Winkel aus. Ein zu starker Einschlag wirkt sich negativ auf die Geschwindigkeit aus.
      Gruß
      Jürgen
    • Hier ist das neue Ruder:
      P7252554a.JPG
      Rechtskurve jetzt bis 1m Durchmesser möglich, links deutlich besser aber immer noch 2 bis 3m. Es liegt auch etwas an der etwas schwergängigen Ruderachse: links muss der Servo schieben und da biegt sich der Federdraht gerne etwas
      Stefan

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    • Katastrophe!

      Ruder ablöten und nach dem gezeigten Foto um ca. 90 Grad nach links drehen. Dann an der geraden Kante einen Schlitz sägen und das Ruderblatt mit dem Draht verlöten. Dadurch kommt das Ruderblatt HINTER die Schraube und wird endlich angeströmt. Somit hat es auch RUDER-Wirkung. Damit dürfte eine Kurve, egal in welche Richtung UNTER 50cm Normal sein. Mit einer einfachen Spatenform, und einer angelöteten Welle im vorderen Drittel der Fläche kann man sogar auf 20cm wenden :)
      MfG, Ernst
      (Moderator)

      Das Vorteilhafte an Standmodellen ist, dass sie selten absaufen...

      IG-Yachtmodellbau seit 1996

      Under Construction: Wider 32 in 1:10 - Baby Horace III - 37' Midnight Express Center Console :bd:

      MFC Ikarus Kempten - Modellfliegen auf 895,2m Starthöhe :)
    • Hallo zusammen,

      Die "Katastrophe" ;) hat einen ganz konkreten Grund: Ich möchte die Welle am Ruder vorbei ziehen können. Die aktuelle Form ist dafür gesägt. Mir ist schon klar, dass ich mit einem Ruderblatt, das den Propeller deutlich über die Mitte abdeckt, ganz andere Wendekreise schaffe. Dann muss ich das Ruder demontierbar neu konstruieren. Jetzt teste ich das noch mal auf einem richtigen Gewässer, dann sehe ich weiter.
      Stefan

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    • Die unterschiedlichen Kurvenradien kommen auch vom Radeffekt des Propellers.
      Moin zusammen,

      Auch ich bin ein Holzwurm und Tiller-Fan

      Derzeit fahrbar
      der Schoner Hamburg
      ein Optimist
      die Optimist von Graupner
      Ariane von Schaffer
      Schnellboot Dachs von Graupner (Bj. 1971)


      In der Werft
      Riva Aquarama Spezial
      Gracia von Graupner
    • Danke für das Interesse und die Vorschläge zur Verbesserung. Wenn ich vieles davon nicht beherzige liegt es daran, dass es zuerst mal ein sehr kleines Modell ist, bei dem etwas andere Sachzwänge herrschen, als an einem normal großen Modell! Ich habe mich langsam in den Bereich < 100g getastet.

      Hier mal eine kleine Übersicht meiner Modelle < unter 1 Kg, ein paar Alltagsgegenstände zum Größenvergleich sind hineingestreut; alles M1:100 bis auf das Mahagoni-Boot:
      Dateien
      Stefan

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    • Heute habe ich nochmals getestet - mit neuem Ruder.
      Der Wendekreis ist zwar nicht vergleichbar mit dem meiner Schlepper, aber mir reicht das jetzt.
      die Ruderwirkung wird bei höherer Geschwindigkeit besser - ähnlich wie bei einem Zwei-Schrauber mit nur einem Ruder
      Stefan

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    • Nach dem "Aufräumen" der RC-Technik, d.h. alle Verbindungen außer Akku wurden verlötet, möchte ich das gewonnene Gewicht von ca. 7g für den Ausbau des Cockpits verwenden, das jetzt frei von Kabeln ist.
      Es sollte eine Sitzbank hinein mit echtem Leder. Meine Vorräte an dünnem Leder geben ein ausreichend großes Fleckchen in Schwarz her. Ähnlich dünn ist auch ungefärbtes Leder.
      Schwarz ist vermutlich wenig vorbildgetreu da man sich da schnell mal den Hintern verbrennt, wenn die Sonne brät.
      Naturfarbenes wird aber wohl schnell Wasserflecken bekommen.
      Das Leder soll auf einem Unterbau aus Balsaholz geklebt werden.
      Stefan

      Modelle fahrbereit: T22, S130 (robbe), Bugsier 1 (2x), Örjan (14cm Schlepper)
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    • Ich habe mich jetzt für das helle Leder entschieden und daraus eine Sitzbank gebaut.
      P8052562a.JPGP8052560a.JPG

      Bei der Lehne habe ich einen festen Unterbau gewählt, das Sitzkissen dagegen ist echt gepolstert aus Schaumstoff, den meine Frau aus einem Sommerkleid entfernt hat und an den Rändern so schön fein ausläuft... :bhi:
      Die Sitzbank kann problemlos entfernt werden, sie sitzt mittig nur auf dem Kiel.
      der Balsa-Unterbau sieht etwas wüst aus, weil ich einfach mal angefangen habe und immer wieder Verstärkungen gebraucht habe, um das Leder ordentlich festzukleben.
      P8052561a.JPG
      Das Leder ist doch nicht so empfindlich auf Wasserflecken, anscheinen nicht lohgegerbt; behandeln mit Lederfett sollte reichen.
      Stefan

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