Kg-Rohr Katamaran Antrieb und Technik

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    • Kg-Rohr Katamaran Antrieb und Technik

      Hallo zusammen,

      ich bitte im Vorfeld schon mal um Entschuldigung das mein Fahrzeug weder hübsch noch aufwendig oder sonst was ist. Es schwimmt momentan einfach nur und soll nun von alleine fahren.

      Ich habe mir zu Testzwecken einen Rahmen aus KG-Rohren zusammen gesteckt. Er wird aber noch kleiner da er noch zu groß ist bzw. ich nicht so viel Auftrieb benötige.

      Ich habe zwei 125er KG Rohre genommen und möchte nun links und rechts einen sinnvollen günstigen Antrieb verbauen. Könnt ihr mir Tipps geben was ich nehmen könnte?

      -Als Batterie habe ich an einen 12V 9Ah Blei- Geld Akku gedacht.
      -Geschwindigkeit 7 Km/h wenn möglich
      -wichtig ist mir das ist eine gewisse Schubkraft habe, da das Gefährt am Ende sicherlich 12 Kg auf die Waage bringt.


      Vermutlich benötige ich einen langsamen Motor mit großer Schraube?

      Ist es überhaupt möglich so ein Gefährt kostengünstig voran zu bringen?

      Ich würde mich freuen von euch zu lesen.

      Vermutlich kann ich auch auf ein 110er Rohr nehmen und so das Gewicht etwas reduzieren.

      Anbei mein Kg-Katamaran

      Schöne Grüße
    • Hier mal ein Bild vom ersten Schwimmversuch.

      Aktuell habe ich etwa 20 - 25 Kg Auftriebt, da ich "Nur" 8-9 Kg benötige kann ich das ganze noch deutlich abspecken.

      Ist es sinnvoller einen Innenliegenden Motor mit Stevenrohr zu nehmen oder einen Unterwasserantrieb?
      Dateien
    • Hallo,
      ich würde Stevenrohre einbauen und die Motoren ins innere legen. Statt der 125er KG-Rohre auf 75er oder 90er HT umbauen, um von der riesen Verdrängung runter zu kommen. Ausserdem könnte man die 88° Bögen gegen 67° Bögen tauschen, so würde der Bug etwas sanfter steigen.
      Fahrbereit:
      "Spielzeugyacht"

      In Arbeit:
      "Bismarck" in 1:200
      "Hovercraft" in 1:50
    • Hi,

      vielen Dank für deine Vorschläge.

      Das 75er HT-Rohr reicht von der Traglast nicht aus, das würde untergehen. Bei Ht-DN 90 wird es ziemlich knapp, könnte aber gehen.
      Um das alles besser einzuschätzen werde ich mal einen groben Aufbau machen und dann alles wiegen.


      Die Idee mit dem Stevenrohr gefällt mir inzwischen auch besser als zu beginn.


      Welche größenordnung für den Motor und Schraube sollte ich wählen?

      755er Motor z.B. sowas
      Ebay 755er China

      - Gleichstrom 12 V, Strom 0,14 A, Geschwindigkeit 3500 U / min
      Ist eine 5mm Antriebswelle technisch sinnvoll?

      oder ist dar Motor zu groß oder klein?


      Schraubenauslegung, kann ich es so rechnen?

      Wunschgeschwindigkeit 7 Km/h

      = 7.000.000 mm/h : 60

      = 117.000 mm/min


      Propeller idee (vermutlich zu groß?)

      Graupner 2317.40

      Durchmesser 40mm
      Steigung 1,4
      Weg pro Umdrehung = 56mm





      Würde ich jetzt Drehzal Motor x Weg pro Propeller-Umdrehung rechnen dann würde sich folgede Geschwindigkeit ergeben:


      3500 1/min x 56mm = 196.000 mm/min

      etspricht etwa 11,7 Km/h -> schafft das Gefährt sicherlich nicht!


      daraus würde ich jetzt erst mal schlußfolgern das der Prop nicht optimal ausgelegt ist ??



      Oh man sooo viele Fragen und noch kein Handschlag getan
    • da gebe ich dir recht, die Schraube kann recht einfach gewechselt werden.

      robbe Power 755/40
      Technische Daten
      Zellenzahl: 10-15 NiMH
      Spannung: 12-18 V
      Drehzahl: 5.600-8.400 U/min
      Motorwelle: 5mm
      Strom max: 4,5 A
      zul. Strom: 8 A
      Abmessungen: Ø 47x83mm
      Gewicht: 286g

      Wäre sowas denkbar, oder hast du spontan einen Vorschlag.

      Die Chinesen sind mit Angaben über Ströme und Leistung doch etwas zurückhaltend.
    • Hallo Marco,

      deine Schraubenberechnung für die angestrebten 7 km/h ( ca. 2 m/s ) ist schon auf dem richtigen Weg.
      Nur hast du leider den Schlupf nicht mit einbezogen.

      Bei dieser Geschwindigkeit eines Katamarans mit Röhrenrümpfen würde ich einen Schlupf von gut 0,3 ansetzen.

      Nehmen wir weiter an der Robbe Power 755 /40 hat bei 12 V und max. Wirkungsgrad eine Lastdrehzahl von 5600 U/min. so ergibt sich eine Propellersteigung H von:

      H = v : n : 0,7 = 2 m/s : 93,3 U/s : 0,7 = 0,0306m.

      Für einen möglichst großen Durchmesser muss das Steigungsverhältnis klein sein. Die 3-Blatt Ku-Props von Grp haben ein H/D = 0,53 damit erhalten wir

      D = H : 0,53 = 30,6 mm : 0,53 = 57,7 mm.

      Die nächst erhältlichen D sind 55 und 60 mm.

      Bleibt noch die Frage nach der Wellenleistung oder Stromaufnahme.
      Aus meinen Motor-Prop.-Versuchen mit einem 900er BB Torque 12 V und einem 60er 3-Blatt Ku-Prop von Grp ergab sich eine Stromaufnahme von 6,6 A bei ca. 5.200 U/min.

      Der Power 755 / 40 ist aber nur für 4,5 A bei 5.600 U/min ausgelegt und daher zu schwach.

      Meine Empfehlung daher:

      A: Den 900 BB Torque 12 V mit einem 60er oder 65er 3-Blatt Ku.-Prop an 12 V mit 7 ... 8 A,
      oder:
      B: der Power 755 / 40 mit einem 45er oder 50er 3-Blatt Ku.-Prop an 12 V mit 4 ... 5 A

      M.f.G. Jörg
      Im Bau: Megayacht, Yachttender

      in Fahrt: Moonraker, Pegasus III, Andrea Gail

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Käptn Graubeer ()

    • Hallo,

      vielen Dank für die Unterstüzung.

      Ich habe mir jetzt 2x 900er Motoren und Regler bestellt. Ich werde mir dann wie vorgeschlagen die 60er und 65er und kleinere 55er Propeller bestellen für Versuche.

      Hat jemand einen schönen Vorschlag wie ich das Stevenrohr schön befestigen kann. Ich überlege so eine komplett Wellenanlage zu kaufen wo oben nur der Motor drauf geschraubt wird, ob das sinnvoll ist weiß ich leider nicht.
    • Hallo Marco,

      in der Annahme, daß Du bei Deiner Planung bleibst, für die Bootskörper Kanalrohre verwendest, gehe ich davon aus, die Bootskörper willst Du jeweils mit einem Kanalrohrdeckel verschließen.

      Es ist m. E. ratsam zum Computer zu greifen, ersatzweise Papier und Bleistift, und den geplanten Einbau z. B. der Motoren, Stevenrohre/Wellen, Propeller und Ruder zu entwerfen. Noch befindest Du dich in der Planung. Modellbau nach der Methode „trial and error” kostet unnötig Geld und führt ggf. zu Frustration und gelegentlich zum Abbruch. Ich wünsche Dir viel Erfolg und bitte um Bilder Deiner weiteren Arbeiten.
      Mit einem Gruß, Wolf

      - alle sagten: „Das geht nicht!“, bis der kam der es machte.
    • Hallo Marco,

      not_high schrieb:

      vielen Dank für die Unterstüzung.

      Ich habe mir jetzt 2x 900er Motoren und Regler bestellt
      bitte sehr, gern geschehen.
      Achtung, bei den 900er Motoren gibt es verschiedene Varianten. Diese unterscheiden sich in der Leistung, dem Gewicht, der Leerlaufdrehzahl und dem Wellendurchmesser.
      Ich hoffe du hast den richtigen gewählt.

      M.f.G. Jörg
      Im Bau: Megayacht, Yachttender

      in Fahrt: Moonraker, Pegasus III, Andrea Gail
    • Hallo Woldig,

      die Idee mit den Kanal Rohren kommt daher, das ich schnell einen schwimmfähigen Rumpf bekomme.

      Die Wellen Durchführung ist aber wie du angedeutet hast nicht sauber. Schon gar nicht wenn ich mit der Welle hinten stumpf aus einen Deckel raus gehe.

      Momentan überlege ich, das KG-Rohr unten am Heck schräg ab zu schneiden so wie es bei vielen Modellen ist.
      Dazu müsste ich dann aber eine Bodenplatte befestigen. Sinnvollerweise mit Kunststoff Schweißen.

      Styrodur als Schwimm-Körper wäre auch nett, wobei ich hier ach Probleme bekomme alle Teile zu befestigen.
    • Hi,

      ich habe mir gerade fix ein Modell aufgerissen und ein bisschen die Komponenten geschoben.

      Wie Woldig schon sagte, ohne Skizze wäre es schief gegangen.

      Der Motor hat die Abmessungen vom 900BB
      Antiebswelle aktuell 8° nach unten

      Den Boden hinten werde ich nach dem aussägen mit einer Bodenplatte verschweißen.

      Die Feinplanung kommt noch da die Abmessungen vom Kardan fehlen und ich noch keine Ahnung vom Aufbau des Stevenrohres habe.
      Dateien
    • Hi,

      Guter Hinweis, es ist nicht viel mehr Arbeit und die entstehenden Kräfte durch den Winkelversatz werden reduziert.

      Kannst du mir sagen welche Karadngelenke du verbaut hast. Ich kämpfe mich hier von Thema zu Thema aber die einzelnen Unterpunkte sind doch schon recht umfangreich.

      Und dann habe ich noch eine Frage zum Stevenrohr.

      Wird es nur durch die Lager und einer Öl / Fett Füllung im Rohr gegen eindingendes Wasser abgedichtet? Keine Simmerringe?

      Hast du zufällig eine Lagerbezeichnung für mich und die Bezeichnung der Klemm / Stellringe?

      Wenn ich es so sehe ist es am Ende vermutlich das einfachste wenn ich mir die Antriebswelle aus 6mm Edelstahl und das Steven Rohr selber drehe.