Kg-Rohr Katamaran Antrieb und Technik

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      Hallo Heiko,

      grundsätzlich bin ich deiner Meinung.

      Aber wenn ich hier genau hinsehe, geht der Propellerschub auf dem ca. 15-20 mm frei liegenden Wellenteil mit einem Stellring auf das hintere Ende des Stevenrohres und dann beim Rumpfdurchbruch in den Rumpf.

      Und bei nur 5.000 U/min sollte bei einer 4 mm Welle auf 20 "freien" mm noch keine Schwingungen zu erwarten sein.

      M.f.G. Jörg
      Im Bau: Megayacht, Yachttender

      in Fahrt: Moonraker, Pegasus III, Andrea Gail
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      Hi,

      es ist eine 6mm Welle.

      Die Freie Länge hinten ist mit 30mm vermutlich schon recht lang.

      Ich habe wirklich Schwingungen an der Antriebswelle aber das kommt meiner Meinung nach von dem längeren freien Wellen Ende innen. Ich werde da noch eine Stütze mit Lager anbringen.

      Was ich auch noch machen muss ist ein Absatz auf den Stellringen, damit die Kräfte auf den Lagerinnenring gehen und am Außenring nichts schleift.
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      Hallo Marco,
      wenn möglich solltest du das Stevenrohr weiter nach hinten schieben um das hintere freie Wellenende zu verringern.
      Das Stevenrohr ist erheblich biegesteifer als die Welle.
      Gleiches gilt auch für das Innere. Hier sollte das freie Wellenende ebenso kurz wie möglich sein.

      Und der Absatz an den Stellringen vor den Wellenkugellagern ist natürlich innen wie außen sehr sinnvoll und eigentlich selbstverständlich..

      M.f.G. Jörg
      Im Bau: Megayacht, Yachttender

      in Fahrt: Moonraker, Pegasus III, Andrea Gail
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      Prüf mal ob die Welle wirklich gerade ist
      Die haben fast immer eine Macke
      Entweder auf einer Glasplatte rollen, oder auf einer Drehbank an einem Ende einspannen, mit dem Drehmeisel knapp an das freie Ende und dann von Hand langsam drehen.
      Wenn die Welle sauber rund läuft und Du eine gute Starrkupplung hast, brauchst Du innen kein zusätzliches Lager
      Heiko
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      Hallo Marco,

      falls Du tatsächlich die Absicht hast neue Stevenrohre zu fertigen, dann lies bitte einmal was ich schon an anderer Stelle geschrieben habe.

      Antriebswelle und Stevenrohr anfertigen.

      Als Antriebswelle wählte ich Edelstahl, gehärtet, geschliffen und poliert. Auf ein Ende wurde das Gewinde für den Propeller geschnitten. Das Stevenrohr besteht aus zwei spielfrei in einander passenden Messingrohren, drei Rillenkugellagern, Kugellagerfett und Dichtungen. Zunächst wurde das äußere Rohr auf Länge geschnitten und entgratet. Dann in ein Ende ein Kugellager eingefügt und fixiert *. Danach wurde das dünnere Messingrohr derart gekürzt, das es von der Innenseite des Kugellagers bis etwa in die Mitte des Stevenrohres reicht. Das gekürzte Rohr wurde komplett mit Fett gefüllt und in das Stevenrohr, gegen das Kugellager geschoben. Danach wurde das zweite Kugellager in das Stevenrohr gegen das Distanzrohr geschoben. Dann habe ich ein weiteres dünnes Rohr mit Fett gefüllt und ebenfalls gegen das zweite Kugellager in das Stevenrohr geschoben. Anschließend wurde das dritte Kugellager gegen das zweite Distanzrohr eingepaßt und fixiert. Nun konnte die Welle durch die Kugellager und die Distanzstücken in das Stevenrohr hineingeschoben werden. Das Fett im Stevenrohr dient als Schmierung und Dichtung. Anschließend wurden beide Enden des Stevenrohres noch zusätzlich mit O-Ringen abgedichtet.

      Einzelteile.jpg
      Die Einzelteile

      Maßgeblich ist die Wahl des Durchmessers der Propellerwelle. Damit ergibt sich der Innendurchmesser der Kugellager. Der Außendurchmesser der Kugellager bestimmt zunächst den Außendurchmesser der Innenrohre und gleichzeitig den Innendurchmesser des Stevenrohres. Alle Bauteile beziehe ich normalerweise bei „C“ gegebenenfalls auch aus dem Internet. Es ist nur darauf zu achten, daß bei ALLEN Bauteilen das Maß genau stimmt.

      Eine verläßliche Quelle für die Beschaffung der O-Ringe konnte ich bisher nicht finden. Dieses Problem läßt sich aber umgehen, wenn das zum Wasser zeigende Ende des Stevenrohres etwas länger gewählt wird. Bei der Montage ist dann peinlich darauf zu achten, an dem offenen Ende der Innenwand darf keine Verunreinigung, d.h. kein Fett sein. Auf dem herausragenden Ende der Propellerwelle muß sich ein dünner Film Öl/Fett befinden. Ist das gegeben, dann das Ende des Stevenrohres mit ganz gewöhnlichem Sanitärsilikon füllen. Das Silikon klebt an der Innenwand, nicht aber an der Welle und dichtet perfekt.

      Welle, Stevenrohr, Lager.jpg
      Welle, Stevenrohr, Lager


      Eine Alternative:

      Hier ist das Innenrohr das Stevenrohr.

      Die Lagerhülsen (zwei Stück) sind an den Enden aufgesteckt und tragen die Kugellager.

      Einzelteile, alternativ.jpg

      Einzelteile, alternativ

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      Zusammenbau


      * fixiert:

      Dort wo die Kugellager ## 1 u. 3 sitzen sollen, das Sevenrohr LEICHT !!! quetschen.
      Mit einem Gruß, Wolf

      - alle sagten: „Das geht nicht!“, bis der kam der es machte.
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      Hallo Marco,

      noch ein Nachtrag, solltest Du tatsächlich die Stevenrohre verändern/verlängern, dann ist zu überlegen, ob Du noch eine Finne in Form eines Stützdreiecks über den Stevenrohren einklebst.

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      Dreieck und Stevenrohr

      Auf dem Bild ist vor dem Ruder leider nur schlecht zu erkennen was ich mit „Stützdreieck“ meine. Auf dem Bild ist fernerhin zu erkennen, daß auf das Stevenrohr Lagerschalen aufgesteckt sind. Bei dem Bild handelt es sich um eine sogenannte „cracker box“, ein schnell gestaltetes Kinderspielzeug.
      Mit einem Gruß, Wolf

      - alle sagten: „Das geht nicht!“, bis der kam der es machte.