„Suhr & Cons. 2“ (war: Krick „Felix“, die 978te...)

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • „Suhr & Cons. 2“ (war: Krick „Felix“, die 978te...)

      Moin,

      mir ist schon klar, dass das Thema Felix von Krick ein ziemlich ausgelutschtes ist, aber der Bausatz ist eben auch sehr attraktiv. Erstens vom Preis her, aber das Boot sieht auch extrem knuffig aus. Für mich als gebürtigem Hamburger ist eine Barkasse natürlich fast ein „Muss“, schließlich habe ich schon seit frühester Kindheit den Hafen aus der Barkassenperspektive erleben dürfen. Auf den zweiten Blick fallen aber doch ein paar Unstimmigkeiten und „Schönheitsfehler“ am Modell auf. Vor allem zwei größere „Fehler“ stören mich doch erheblich. Das eine ist die fehlende Scheuerleiste, die ich mittels Kunstoff-Vierkant- und Halbrundleisten „nachgerüstet“ habe, das andere ist die im Verhältnis zur Rumpflänge viel zu lange vordere Kajüte. Hier werde ich das hintere Fenster weglassen, das Deck habe ich schon entsprechend angepasst. Weitere geplante Umbauten sind die Verkürzung des vorderen Fensters und eventuell den Einbau einer Schleppeinrichtung, um irgendwann einmal eine noch zu bauende Schute schleppen zu können. In meinem Kopf schwirren noch weiter Individualisierungen herum, die ich gern umsetzen möchte, aber vielfach noch gar nicht weiß, wie ich das umsetzen soll. Fotos vom Bau sollen auch noch kommen.


      Tschüß

      Volker
    • So, zwei neue Erkenntnisse gewonnen. 1. Uhu Plus und Kricks ABS ergeben keine feste Verklebung. 2. Passgenauigkeit scheint bei Krick keine so große Rolle zu spielen. Da passt ja wirklich nichts zusammen, zumal man in einem tiefgezogenen Rumpf mit den „runden Kanten“ kaum präzise Auflagestellen hinbekommt, bzw. wenn man die Konturen nachschleift, die Maße noch weniger passen. Die Spanten haben dagegen überhaupt keinen Bezug zur Form des Rumpfes, die muss ich nochmal neu anfertigen, die Plicht muss angestückelt werden, da etwa 5mm zu kurz. So einen Schrott habe ich bei Graupner nie erlebt. Vielleicht aber auch nur Glück gehabt. Jedenfalls wird die Sache doch aufwendiger als gedacht. Für einen „Einsteigerbausatz“ eigentlich indiskutabel, denn damit schreckt man Einsteiger eher ab. Irgendwie wird‘s weitergehen, ich weiß nur noch nicht wie.

      Volker
    • Moin!
      Ich hab mal bei UHU auf der Homepage nach ABS gesucht, da wird UHU PLUS nicht angegeben. Für ABS empfehlen sie dort hauptsächlich Lösungsmittelkleber. Bei beiden PLUS ist von Kunststoff keine Rede. Seltsam für einen Epoxidharz-Kleber. :s:
      Ich habe mit Epox-Klebern immer gute Erfahrungen gemacht. Allerdings war der letzte "endfest", der für unsere schnellebigen Zeiten vermutlich nicht mehr verkaufsfähig ist.
      :id: Ach übrigens: Aufrauen ist extrem wichtig. Wirklich sehr, sehr wichtig! Wirklich wirklich!
    • :no1: ….das ist nicht richtig. Bei ABS/PS wird definitiv Primer als Haftvermittler zwischen den aufzubringendem Teil und der Oberfläche ABS/PS verwendet. Und der ist definitiv lösungsmittelhaltig......
      Kapitaen Blaubaer :moin:
      :wink: "Noch einer der Remstalskipper"
      ______________________________________________________

      Werftaufenthalt: zuviele :pf:
    • So, nachdem ich mich jetzt etwas intensiver mit dem Bausatz beschäftigt, und auch andere Bauberichte gelesen habe, komme ich zu dem Schluss, dass Krix die Felix nicht als Barkasse, sondern als Einweg-U-Boot konzipiert hat. Wie zum Teufel soll man diesen Kernschrott jemals wasserdicht bekommen? Wer konstruiert solchen Murks? Ich weiß ja, irgendwie wird man das hinkriegen, aber warum muss ich mir da Gedanken machen, das sollen gefälligst die Konstrukteure bei Krick tun! Das Ding wandert jetzt erst mal ganz tief in den Keller, und ich werde in mich gehen, ob ich nochmal einem anderen Schiff eine Chance geben soll, oder ich das Hobby ganz sein lasse. Schiffe bauen, dazu habe ich Lust, aber Schiffe erstmal umkonstruieren zu müssen, um sie vernünftig einsatzfähig zu bekommen, so hatte ich mir das nicht vorgestellt.


      Gefrustete Grüße

      Volker
    • Leider keine Fotos gemacht, jetzt ist alles verpackt im Keller, aber auf Fotos wäre da nicht viel zu erkennen. Nur soviel: 3 Öffnungen im Deck, die nur von lose eingelegten Platten, bzw. einer lose aufgesetzten Kiste abgedeckt werden. Die Kabine wird nur aufgesetzt, ohne Sicherung und Dichtung, deckt aber eine geradezu riesige Öffnung im Deck ab. Wenn da Wasser überkommt, läuft das direkt ins Schiffsinnere und damit auf Antrieb und RC-Anlage. Barkassen gelten ja auch im Original als nicht besonders sinksicher, aber musste man das auch aufs Modell übertragen?

      Volker
    • Hallo Volker.

      Jetzt mal ruhig Blut.
      In der Tat ist es ärgerlich wenn ein paar Sachen nich 100% passen.
      Aber, dicht bekommt man jedes Holzmodell... und je nach Skill-Level kann es nunmal sein, das auch ein einfacher Holzbaukasten eine Herausforderung wird.
      Da nützt es aber nichts auf alles und jeden ein zu fluchen und das alles zu verteufeln. Dafür gibt es unter anderem dieses Forum, dass man sich vernünftig mit Gleichgesinnten unterhalten kann, sich Tips holt, und auch Bilder seiner Sorgenstellen mal einstellt, um von den Kollegen einfach gezielte Hilfe zu bekommen.
      Fertigungstoleranz kommt auch noch hinzu, und Holz ist zudem ein Naturprodukt und unterliegt auch natürlichen Schwankungen...

      Vieleicht wäre für den Start ein Modell mit fertigem Kunststoffrumpf eine bessere Wahl gewesen, aber sogar hier kann es immer mal Toleranzen geben. Anpassen gehört nunmal zum aufbauen dazu... und eine gewisse Sorgfalt, Geduld und Präzision eben auch...

      Jetzt liegt es an dir.
      Gruß Thomas

      Mitglied im SMC Fulda e.V.

      An der PierIm Dock
      robbe Paula BasisFairey Spearfish 30
      Barkasse "Gerlinde"Damen FCS 2710
      Springer Tug "Elefant"robbe Katja (zurück gestellt)
      Fahrgastschiff „Stadt Schlüchtern“robbe San Diego (zurück gestellt)
    • So seh ich das auch........!

      Erfolg haben heisst einmal mehr aufstehen als hinfallen.

      Ein kaltes Bier, den Bausatz wieder aus dem Keller geholt, Fakten sammeln, Fotos machen, fragen, ausprobieren, ändern, verbessern, experimentieren....., das ist doch Modellbau!

      So eine kleine Barkasse kann doch einen Seemann nicht erschüttern!

      LG! Nessy
    • Hallo Volker!

      Es wäre schade wenn du so schnell die "Flinte ins Korn" wirfst.
      Nimm doch einfach das geschriebene von Stefan und den anderen, welche dir schon geantwortet haben, an.

      Beim Bau des KFK (zusammen mit meinem Sohn) waren wir auch am verzweifeln.
      Hier waren es die falschen Berechnung der Spanten (Balkenbucht).
      Ein paar Bilder und die notwendigen Fragen hier ins Forum gestellt und schon wurde uns geholfen.
      Besser kann es doch nicht laufen und man kann hier richtig lernen.

      Überlege es dir noch einmal.
      Übrigens mein RC-Einsteigermodell war die "Elke" umgebaut zum KFK.



      Gruß
      Andreas

      PS: Volker hat vor einer Stunde darum gebeten, dass sein Account gelöscht werden soll. Er meint es also ernst.
      Geduld ist der Schlüssel zur Freude. :2:
    • Hallo Volker,
      du hast recht, die Felix ist im Standard an einigen Stellen etwas optimistisch konstruiert.
      Der hintere Deckel unter dem das Servo platziert ist sollte geschraubt und mit etwas Silikon abgedichtet werden. Der Aufbau sollte mit einer Schraube, vielleicht als Lüfter getarnt, befestigt werden.
      Alles in allem ist es kein Modell für schlechtes Wetter.
      Ich würde mich freuen wenn wieder Freude an dem Modell findest.

      Viele Grüße
      Edgar
    • Moin,

      eine Barkasse ist nicht unbedingt freundlich für den Anfänger.
      Die Felix als solche kenne ich nicht im Detail, aber es gibt einen
      relativ guten Materialsatz aus GFK von Modelmast. Auch da ist
      die Passgenauigkeit nicht die einer Anfängerpackung Lego, aber
      im M 1:15 ein deutlich Fahrwassertaugliches Modell und im Material
      GFK ein deutlich robusteres.
      Junge, lass Dich nich unterkriegen.
      mit besten Grüßen aus einer kleinen ostfriesischen Werft

      ich zeichne noch mit Bleistift auf Papier, kann kein CAD, fräse nicht CNC,
      sondern habe Handwerkzeug wie Laubsäge und Feile in Gebrauch ....
    • Mein erstes Holzmodell war der Eisbrecher Elbjørn. Daran habe ich mindestens ein halbes Jahr gebastelt. Bei so vielen Einzelteilen macht man immer mal einen Fehler beim Zusammenbauen, aber dann gleich aufgeben? Niemals! Einige Teile wollten einfach nicht richtig passen. Von Krick bekam ich den Hinweis, dass mir ein Service-Set fehlte, welches mir kostenlos zugeschickt wurde. Die darin enthaltenen Teile passten dann auch! Der Service von Krick ist eigentlich sehr gut.
      Gruß
      Jürgen
    • Moin,
      auch ich habe die Felix mal gebaut. Und hunderte Andere auch. Kann mich nicht erinnern, dass jemand sich so abfällig über das Modell und seine Hersteller geäußert hätte. Vielleicht solltest Du auch mal bei Dir selbst anfangen die Fehler zu suchen. Wenn Du Modelle bauen willst, wo alles absolut passgenau und ohne Nacharbeit zusammengeleimt werden kann, musst Du Modelle von Revell und Co. bauen. Da könnte das vielleicht klappen. Bei den anderen muss man schon etwas mitdenken und gegebenenfalls nacharbeiten.
      Auf jeden fall ist es falsch, gleich die Flinte ins Korn zu schmeissen.

      Gruß
      Dieter
    • Erstmal Danke für die aufmunternden Antworten. Mein Problem ist einfach, dass das Boot im Decks-, Plicht und Kabinenbereich mehr Löcher hat als ein Schweizer Käse. Einige „lose“ Abdeckungen könnte man mit diesen durchsichtigen Vorreibern, wie sie Graupner und Robbe z.B. verwendet haben, sichern. Aber die größten möglichen Wassereinbruchstellen sind nunmal Kajüte und Motorabdeckung. Und da habe ich keine Idee, wie man das ohne komplette Neukonstruktion dicht bekommen soll. Natürlich könnte ich das Schiff stumpf nach Anleitung zusammenbauen und es dann nach dem Motto: „wird schon irgendwie gutgehen“ fahren lassen, aber da in „meinem“ Gewässer eben auch 1:1-Boote unterwegs sind, und deren Bug- und Heckwellen eben doch mal Wasser überkommen lassen, muss das Schiff eben auch obenrum dicht sein. Ich gebe ja gern zu, dass das bei einer Barkasse nicht unbedingt einfach ist, erwarte aber von einem Hersteller auch, dass er sich darüber Gedanken macht.

      Volker