Segelyacht " Elan 43 " in 1:6

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      Um die Kielflosse mit dem Rumpf verbinden zu können, haben wir den Einbau dreier Gewindehülsen in die Kielflosse vorgesehen. Man könnte natürlich auch entsprechende Gewindebolzen in der Kielflosse befestigen, aber wir wollten aus Transportgründen keine hervorstehende Teile haben.
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      Die Hülsen sind ca. 150 mm lang, bestehen aus Edelstahl, haben einen Innendurchmesser von 10 mm und an ihrem Ende ein
      8 mm Gewinde.
      Zur besseren Fixierung beim Einbau in die Kielflosse dient eine Hilfsrippe aus 4 mm GFK Plattenmaterial.
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      Die genaue Position der Gewindehülsen wurde ja bereits beim Formenbau festgelegt, so konnten jetzt die Hülsen mit Hilfe der bereits erwähnten Passstifte problemlos eingesetzt und mit einer, auf der Form verschraubten Leiste, gegen Verrutschen gesichert werden.
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      Die Hifsrippe und das Laminat der Kielflossenhalbschale wurden mit angedicktem Harz verklebt
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      und die Gewindehülsen erhielten ebenfalls eine Verbindung zum Laminat mit dem gleichen Material. Hier wurden aber für eine höhere Festigkeit noch zusätzlich Glasfaserkurzschnitzel
      dem Harz beigemischt.
      comp_40.jpgcomp_42.jpg40,42
      Jetzt konnte diese Hälfte der Kielflosse in Ruhe aushärten.

      gleich geht's weiter.
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      Nachdem die erste Hälfte der Kielflosse mit den eingeharzten Gewindehülsen ausgehärtet war, konnten wir mit der anderen Hälfte fortfahren.
      Auch hier wurden zunächst alle zu verklebende Bereiche gut angeschliffen,
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      und dann, - wie schon beim Ruderblatt,- an den Kannten selbstklebende Schaumstoffstreifen aufgebracht um ein Abrutschen des angedickten Harzes zu verhindern.
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      Dort wo die Gewindehülsen mit dem Laminat zu verkleben waren,
      wurden entsprechende Mengen angedickten Harzes so plaziert, daß eine ausreichende Verklebung gewährleistet war.
      Außerdem erhielten die Kanten beider Halbschalen ebenfalls jeweils eine Raupe aus angedicktem Harz, zusätzlich kamen im Bereich der Vorderkante mehrere Stränge Glasrovings zum Einsatz.
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      Dann wurde die Form geschlossen und in einem,- aus einem Karton und
      einer Terrariumheizung gebautem,- Wärmekasten drei Tage lang getempert.

      Nach dem Öffnen der Form lag dann die fertig laminierte Kielflosse vor uns.

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      Nach dem Verschleifen der Kanten fand eine erste Anprobe statt.
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      Bis hierhin waren wir mit unserer Arbeit zufrieden!

      Gruß, Manfred
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      Zum Befestigen der Flosse am Rumpf haben wir Innensechskantschrauben aus Edelstahl M10 X 180 mm besorgt und für unsere Belange entsprechend abgeändert und mit einem Gewinde M8 versehen.
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      Probeweise wurde die Kielflosse dann schon einmal mit dem Rumpf verschraubt um vor dem Einguß des erforderlichen Ballastbleis den perfekten Sitz zu überprüfen.

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      Alles passte zu unserer Zufriedenheit und wir konnten uns nun dem Bleiguß widmen.
      Dazu haben wir uns eine Hilfsvorrichtung gebaut, bestehend aus einer
      stabilen Sperrholzkiste, einem Stück Dachlatte und einer Kunststofffolie.

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      Die Kiste wurde mit der Folie ausgelegt, die Kielflosse hochkant hineingestellt und durch die Dachlatte mit der Kiste verschraubt.
      Anschließend wurde die Kiste mit Wasser befüllt. Dieses sollte für
      eine ausreichende Kühlung des Laminates sorgen.

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      Rest folgt