Durchkentern in der Badewanne is was für Luschen ...

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    • Durchkentern in der Badewanne is was für Luschen ...

      Moin,
      man sieht ja hier und da Videos von Durchkenterversuchen der kleineren Modell-Seenoteinheiten. Hut ab, wenn man das beim Bau auch berücksichtigt und noch ausprobiert. Unsere Badewanne ist zu klein für die GESINA, es geht aber auch anders: Man man gebe der Holden die Fernbedienung in die Hand ("ich will nich") und geht nach kurzer Einweisung dann barfuß auf die nächstgelegene Buhne um Fotos zu schiessen. Die Nordsee vor Wangerooge hat an diesem Strandabschnitt heute nur eine brechende Welle und eigentlich ist das Wasser fast zu langweilig um tolle Fotos zu schiessen...
      GESINA-Nordsee-00001.jpg

      Wäre da nicht, 'das andere links'....
      Statt draussen herumzufahren driftet sie immer wieder gefährlich nahe an die Brandung...

      GESINA-Nordsee-00017.jpgGESINA-Nordsee-00018_cr21500.jpg

      mit 'nem Schubser ging es wieder raus...
      GESINA-Nordsee-00024.jpgGESINA-Nordsee-00025.jpg


      gerade noch rechtzeitig....

      GESINA-Nordsee-00028.jpg



      Beim nächsten 'Landungsversuch' gibt's das erste Durchkentern, ich versuche auf der Muschel- und Pockenbewachsenen Buhne zum Strand zu kommen.
      Wieder rausgeschoben und beim zweiten Durchkentern ist alles egal und ich halte nochmal die Kamera drauf:

      MPSD0240cr_cr.jpgGESINA-Nordsee-00032.jpgGESINA-Nordsee-00035.jpg

      Danach stellt sie sich wieder auf und wird von den nächsten Brandungswellen aufrecht auf dem Strand stehend überlaufen, bis ich da bin. Ruder reagiert noch, aber Motor läuft langsam und reagiert nicht auf Gas. Akkus abgestöpselt, Elektronik auch, dann das Wasser mit nem Taschentuch aus dem Kiel bereich geholt, wär die Elektronik verpackt gewesen, hätte ich wahrscheinlich noch weiterfahren können.

      Äußere Schäden: 0.00! Innere: wohl der alte Fahrtenregler.

      Danach dann das übliche: Duschen, Legen, Föhnen. Sämtliche Stecker (ausser der Akkus) in Leitungswasser gespült und trockengeföhnt. Ebenso die GESINA.
      Gut, fahren ist jetzt hier nicht mehr, aber wer hat schon solche Fotos von einem im Prinzip noch heilen Boot.
      VG
      Joerg
      In der Werft: Ausflugskutter (Antje II) - SRB MAX CARSTENSEN - Ponton/Schute - Spaßboot auf Basis Möwe Rumpf 1:20
      Am Ausrüstungskai: 7m Strandrettungsboot GESINA 1:10, Planbau - Springer Tug aus PS 1:20 und immer mal wieder eines der fertigen Modelle
      Im Hafen: SRB WILMA SIKORSKI 1:20; Motorrettungsboot LÜBECK 1:20; Graupner Feuerlöschboot 1:25(?)
    • siehe 1995, die Alfried Krupp.
      Auch in 1:1 hätte die Gesina das wohl durchgestanden, ein paar Beulen mehr, aber sonst... Motor wär wohl auch aus, zu der Zeit hätte der Diesel wohl Luft gezogen. Aber die Besatzung wär übel dran gewesen. Das war ja eher ein Campingstuhl zu der Zeit.
      Andererseits hätten die wahrscheinlich auch besser gesteuert. :pf:
      VG
      Joerg
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    • die Kurzzeitkapitänin wollte ja nicht ans Steuer... gibt am Ende ausser der entgangenen Fahrtzeit nicht viel zu meckern, solche Fotos so schnell nicht wieder. Und über einen neuen Fahrtenregler brauch ich auch nicht mehr diskutieren :yes3:
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    • Klasse!

      Und ein Dank an die Partnerin für die Unterstützung dieses Projektes!
      Nur so dürfen wir hier davon erfahren.

      gibt es außer bei den U-Boot Fahrern irgendwo noch Infos hier zum seetauglich machen von den Schiffen?

      Herzliche Grüße Georg
      Fast Crew Supplier
      VSP RAVE Tug
      Anti-Rolling

      Viele Laser
      Happy Hunter 1982,
      Neptun I 2016 (für den Nachwuchs)
      Neptun II 2017 (für die Badewanne)
    • Beam schrieb:

      gibt es außer bei den U-Boot Fahrern irgendwo noch Infos hier zum seetauglich machen von den Schiffen?
      Eigentlich geht's um Risikoabschätzung, mit meiner Wilma Sikorski wär ich da auch gefahren, den am Aufbau hab ich extra eine Schraube zum befestigen für Seegang. Das Risiko die Antennen die vielen Antennen auf dem Dach abzuberechen wär ich für den Spass eingegangen (hatte ich ja schon an der Ostsee gemacht, ohne Durchkentern). Eigentlich gab's nur zwei Risiken, bei ablandigem Wind abzutreiben (also nicht zu weit rausfahren) und in die Brandungswelle zu geraten.
      Das dritte Risiko, dass die Steuerfrau nicht die geringste Ahnung vom Steuern hat und es nicht so klappt wie bei Kindern, denen man die FB in die Hand gibt und allenfalls das Vollgas vorher begrenzen sollte, das hab ich nicht auf dem Plan gehabt.

      Ach ja, die pieksiege 4-Stabantenn hatte ich nicht drauf und der Aufbau war noch zusätzlich mit einem Band gesichert, hat aber auch so gehalten. Die Soundelektronik war natürlich auch nicht an Bord.

      Aber wenn man alles planen kann wirds doch langweilig....

      Der Witz ist, dass ich nach dem ich bei der WILMA SIKORSKI den Antrieb und damit das Innenleben ausgetauscht hatte, auch für die GESINA vorhatte den Raum unter dem Aufbau etwas zu entkernen und die Elektronik anders zu 'verpacken', da mir klar ist, dass die GESINA nicht ganz dicht ist. Nur kam der Urlaub kurzfristig dazwischen....

      Schönen Sonntag,
      Joerg
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    • Tolle Geschichte die zum Glück gut ausgegangen ist und hervorragende Bilder!!! :h:
      Und ich beneide Dich um das Fahrrevier ...
      • Im Hafen: African Queen II, Z-Class Racer - 1959, Griechisches Fischerboot Naxos, 12 Foot Outboard Runabout, Luftschrauben-Gleitboot "Silbervogel", Arbeitsboot mit 2x Jetantrieb, Fischkutter „Rita“, Baggerponton
      • In der Werft: Opduwer
    • maxfly95 schrieb:

      Klasse Bilder, das würde ich auch gerne mal machen;)
      Die Fotos oder das Durchkentern?

      ;0)
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    • nina schrieb:

      Das wäre doch noch was , dicht machen, und das Durchkentern ist kein Problem mehr.
      ziemlich dicht sollte kein Problem sein, aber z.B. Tür und Dachluke sind zwar zugeklemmt aber nicht so exakt gebaut, dass da noch ein Dichtgummi/schaum reinpassen würde. Ein bisschen Wärme sollte auch entweichen...

      Der Rest.... ich war noch nicht soweit, der Urlaub kam zu früh. Und durchkentern war ja nicht geplant. Das Wasser muss auch nicht unbedingt beim durchkentern reingekommen sein, sondern vielleicht eher als die Gesina danach mit dem Bug zum Strand auf selbigen lag und noch einige Wellen rübergerauscht sind. Ich hab zwar den unteren Teil der Türöffnung zugeklebt, aber nicht so hoch wie die Plicht. Bei voller Plicht kann es durch die nicht ganz dichte Tür also durchsickern.
      Die Plicht hat zwar zwei Ablauflöcher, aber die Wellen haben immer frisch gefüllt.

      Letzendlich war die Wassermenge im Boot aber echt ein Witz für die action.

      Und Durchkentern ist immer ein Problem, zumindest bei den alten Schiffen, das tut der Besatzung nicht gut --- und ein Diesel zieht schnell mal Luft.

      Mit dem richtigen Boot bei den richtigen Wellen kann das surfen in der Brandung echt Spaß bringen, aber die sollten dann wirklich dicht sein und nicht zu feine und zu viele Aufbauten haben, weil da das Durchkentern mit einkalkuliert wird. Die Brandungswelle in diesem Fall war dafür aber nicht so geeignet.

      Die Wilma Sikorski ist auch nicht dicht, hat sogar ein Fenster offen wegen der Wärme vom 400er Speed (gerade umgebaut auf brushless) und wegen der größeren Geschwindigkeit auch gut geeignet zum Wellensurfen, nur hat sie zuviele Antennen, so dass auch hier Durchkentern nur überlebt werden sollte und nicht geplant (einmal war's echt knapp):
      20180510-0106-Prerow.jpg
      201805-0165-Prerowxx.jpg
      20180510-0158-Prerow-vsm.jpg

      Wenn schon keine Funktionen, dann aber Spaß!
      VG
      Joerg
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    • nina schrieb:

      reizen würde mich das auch, doch dafür doch zu feige !!
      Alles nur eine Riskoabschätzung .... und hinterher Waschen ob mit oder ohne Durchkentern. Salzwasser frisst, nach 2 Tagen weisst du spätestens wo du schlecht gemalt hast bei Metall.

      Wir hatten damals ein Stahlboot.... da wusste man schon, warum man im Winter sorgfältig geschliffen und gemalt hat.

      Ehrlich, ich würd's auch nicht mit jedem Boot machen und ich werd die, mit denen ich es mache, auch nie vollständig Wasserdicht bekommen. Ein Restrisko bleibt, aber das ist ja auch der Thrill...
      Ein Restrisiko hat man aber auch auf dem Teich wenn etwas schnellere Boote unterwegs sind und die Fahrer/innen nicht wirklich patentfähig sind.

      btw. hätte ich keine Fotos von der Seite machen wollen, dann wär auch nichts passiert die Wellen waren zwar relativ hoch (für die GESINA) aber lang, fast schon langweilig... eben bis auf die eine am Strand....

      Vorher Wellen beobachten, Strömung und Wassertiefe, in der Ostsee gibt es viele flache Strände, in der Nordsee kommts dann noch auf Gegend und Wasserstand an. In Wangerooge bei Hochwasse findet man selten einen Platz wo nicht mehr als eine Welle bricht, ist das Wasser weiter runter, kann man neben den Buhnen Glück haben. Hätte alles Überlebt wär ich auch nochmal auf die Wattseite bei Hochwasser gegangen, da war auflandiger Wind, schöne Wellen aber auch kurz, gut für spektakuläre Fotos ohne Rolle.

      Und natürlich sollte alles fest sein im Boot, das aber auch auf dem Teich, man weiss ja nie.

      Meine Lübeck würd ich auch nicht in die See schmeissen, die war nur auf dem Bodden, das hat gereicht, war schließlich auch Salzwasser.

      VG
      joerg
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    • JojoHH schrieb:

      ziemlich dicht sollte kein Problem sein, aber z.B. Tür und Dachluke sind zwar zugeklemmt aber nicht so exakt gebaut, dass da noch ein Dichtgummi/schaum reinpassen würde. Ein bisschen Wärme sollte auch entweichen...
      "Wärme und dicht" ist so eine Sache: man sollte nicht vergessen, dass sich durch den Motor usw. der Innenraum im Betrieb aufwärmt und damit auch die Aufbauten Warm werden. Kentert ein Modell durch, dann kühlt alles schnell ab und der Druck fällt, es wird also Luft und ggf. auch Wasser ins Innere gesogen. Wenn es im statischen "Badewannentest" noch gut ausschaut, findet im obigen Beispiel das Wasser schnell seinen weg durch die kleinsten Öffnungen.
      Daher haben z.B. Elektronik-Komponenten fürs Auto, die im Außenbereich angebaut werden, eine Membrane, die Luft durchlässt aber kein Wasser.
      Stefan

      Modelle fahrbereit: T22, S130 (robbe), Bugsier 1 (2x)
      Baustellen: Weselmann-Kümo, Minensucher 1943, Tor Anglia
    • StefanK schrieb:

      "Wärme und dicht" ist so eine Sache: man sollte nicht vergessen, dass sich durch den Motor usw. der Innenraum im Betrieb aufwärmt und damit auch die Aufbauten Warm werden. Kentert ein Modell durch, dann kühlt alles schnell ab und der Druck fällt, es wird also Luft und ggf. auch Wasser ins Innere gesogen
      Da muss es schon ziemlich dicht sein, keine Angst, das ist sie nicht. Allerdings ist der Weg des Wassers auch nicht zu leicht, denn sonst wär sie voll bis zum Rand gewesen.

      Die Elektronik in Boxen bekommt Deckel und wird mit Temperatursensor geprüft wie warm sie wird. Soundmodul und Lichtplatine sollten eigentlich kein Problem sein. Die Boxen sind auch nicht völlig dicht, irgendwo müssen die Kabel ja raus.

      Fahrtenregler werd ich sehen was geht, trial an error eben. Die Elektronik soll wegen dem Schwerpunkt möglichst tief liegen, damit kann es aber sein, bei zuviel Wasser über, das mal was über den Süllrand schwappt und genau drauf. Sonst würd ich alles unter das Laufdeck montieren.

      Motor bleibt frei und ist wohl die einzige richtige Wärmequelle, bei normalem Wetter ist die Dachluke und oft auch hinten die Tür auf, gerade im Sommer wenn es eh schon warm draussen ist. 'Auf See' ist was anderes, aber da würde z.B. das Soundmodul und Lautsprecher auch wieder ausgebaut.

      Auch haben die Boxen Deckel die ich im Sommer auf dem Teich einfach abnehmen kann, und wie du von den Autos schon schreibts, eine Seite der Box mit Fliegengitter oder Strumpf oder so abdichten hält auch kurzzeitig Wassertropfen ab.

      Und ehrlich, nochmal hab ich so eine Rolle eigentlich nicht vor :no1:

      Bei der Wilma Sikorski hatte ich übrigends genau aus dem Wärmegrund ein hinteres Seitenfenster aufgeklappt.

      Demnächst im Baubericht....
      VG
      Joerg
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