Baubericht griech. Fischerboot Typ "Gaïta"

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      betrifft letztes Bild !!!
      Sieht schon mal gut aus ! ! ! aaaber das Ruderblatt sollte auf jeden Fall tiefer montiert werden! ! ! So wie bei dir dargestellt bekommt das Ruderblatt höchsten 3/4 des Prop.-Drucks ab.
      Pinnensteuerung erfolgte durch den Fischer, dass er seine Beine im Mannloch hatte und auf dem kleinen "Oberdeck" saß. Beim Netze auslegen stand der Fischer mit beieden Beinem zwischen der Pinne und lenkte sein Boot quasi mit den Beinen. Das Boot wurde in der niedrigsten Geschwindigkeits bewegt wärend der Netze legens.
      Gruß Norbert

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      geht nicht gibt es nicht, alles ist möglich
      ...wenn auch manchmal über Umwege ;)

      " Mega-Yacht" "Shangri-La" fertig für GREVEN 2017

      "NORTHWESTERN" Baubericht

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von nobbi26 ()

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      Hier mal ein Bericht und Fakten zur Küstenfischerei in (Nord) Griechenland !
      Die Fischerei richtet sich in erster Linie nach Fischaufkommen während der Jahreszeiten!
      Man muss sich erst einmal vor Augen halten wann kommt welcher Fisch an meine Küste.
      Generell kann man davon aus gehen dass die großen Schwärme aus ihrem Brutgebiet kommen. Dies ist in diesem Fall das Schwarze Meer.
      „der große frisst den kleinen“
      es geht los mit den Heringsfischen, denen folgen die Makrelen und ähnliche, denen wiederum folgen Bonitos auf griechisch „Palamides“
      Je nach Fisch brauche ich auch verschiedene Netze !!!
      Für Plattfische „Seezunge und Schollen“ verwende ich 3fach Netze soll heißen außen 10cm Maschenweite, innen 4cm Maschenweite, und die andere Außenseite wieder 10cm. Netzhöhe 90cm ! Verlegt wird in weiter Schlangenlinie auf Sand und Schlick. Mein Netz hatte 2000m!
      Für Makrelen benutzt man ein Netz mit einer Maschenweite von 25mm und einer Höhe von 3m
      diese werden in einer Tiefe von ca 20 bis 40m ausgelegt am besten in einem weiten Bogen von 500m.
      Für Bonitos welche dem Makrelen hinterherjagen braucht man ein hohes Netz mit einer Maschenweite von 40mm und einer Höhe von mindestens 6m. Das Netz muss im Wasser stehen.
      Ausgelegt wird es folgendermaßen ! Der Fischer sucht sich eine sandige Bucht. Die ersten 5 meter werden mit einem kleinen Anker an den Strand gelegt. Der Rest wird wie eine große Schnecke ins Meer gelegt, Wobei man nicht tiefer gehen darf als das Netz hoch ist, damit das Netz wirklich bis zur Wasseroberfläche reicht.
      Für Schwarmfische (Standfische) wie Brassen, Barben ect. Gibt es versch. Wege je nach Größe und Ausstattung des Bootes!
      Der „kleine Fischer“ für den Hausbedarf und ein kleines Zubrot hat seine angestammten Plätze wo er seine Netze legt „bzw. Stellt“ denn es sind immer Stellnetze!
      Der Große der geht auch schon mal mit „Ringwaden“ und Zweitboot mit Licht.
      Übrigens in Griechenland war es Pflicht Netze aus Garn zu verwenden. Kunststoffnetze waren verboten!


      Darf gerne in eine andere andere Sparte verschoben werden :wink:
      Gruß Norbert

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      Wow, das sieht gut aus. Wie hast Du die Beschläge gemacht? So gekauft oder selbst? Und dann noch geklebt?
      in der Werft:
      Thunfischfänger Trevignon II 1:87
      Forenmodell Fast Crew Supplier 1:87
      Shrimp Boat (Lindberg-Bausatz) 1:60

      einsatzbereit:
      Graupner Lotse (als Polizeiboot), griechisches Fischerboot, Springer Tug (im Tim & Struppi Design), Frachtschiff Santa Teresa, Bugsier 18 Kuhwerder, LEGO Frachter City 7994, Hansajolle, Motoryacht Mistral, Seenotrettungskreuzer Theodor-Heuss
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      Hallo Norbert,
      vielen Dank für deine zahlreichen Hinweise auf Details, die ich so nicht kenne.

      Das letzte Foto täuscht durch die Aufnahmeperspektive: das Ruder schließt praktisch bündig mit dem Kiel ab. Durch die steilere Achse habe ich es nach der Montage der Beschläge unten neu abgesägt, weil es sogar überstand!
      So sollte die Ruderwirkung ausreichend sein. Ein Teil des Ruderblatts vor der Achse wollte ich doch nicht bauen, weil ich es so noch nie gesehen habe.
      Das Ruderblatt habe ich heute in Leinölfirnis eingelegt und ist für erste Fahrversuche, wie auch der gesamte Rumpf wasserfest genug. Der Motor ist ebenfalls schon eingebaut und verkabelt.

      @Martin:
      die Beschläge sind aus Messingblech und Röhrchen zusammengelötet. Befestigt sind sie mit kleinen Nägelchen 1x10mm, im Ruderblatt sind sie vernietet (abgezwickt und breitgeklopft).
      Die durchgehende Achse wird noch durch kleine Stückchen ersetzt, sie ist nur eine Montagehilfe, damit die Beschläge auch ordentlich ausgerichtet sind.
      Stefan

      Modelle fahrbereit: T22, S130 (robbe), Bugsier 1 (2x), Örjan (14cm Schlepper)
      Baustellen: Griech. Fischerboot, Weselmann-Kümo, Minensucher 1943
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      StefanK schrieb:

      und den oberen Beschlag etwas aufgebogen richting Beplankung.
      das solltest du nicht machen! lieber kürzen. Du wirst kein Kaiki finden an dem der Beschlag so angeordnet ist wie in deinem Foto !!! :no1:
      der untere ist ok, oben bitte kürzen :id:
      Gruß Norbert

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      schau mal on du das noch realisieren kannst. Das ist eigentlich der richtige Abschluss am Heck und dient manchmal auch als Festmacher!
      Dateien
      Gruß Norbert

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