Bau eines Baukastenmodelles eines Hafen-und Reedeschutzboot Typ Tümmler Nr. 022,

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    • Hallo zusammen,
      die Bautätigkeiten haben sich jetzt auf den Ausbau des Rumpfes verlagert. Da noch einige Modellbauteile fehlen, habe ich wieder den Frästeilsatz zur Hand genommen. Die Kielflosse wurde gemäß Bauanleitung aus mehreren Teilen zusammen geklebt. Danach Ort der Befestigung am Rumpfboden festgelegt, mit Klebstoff und Schrauben von innen befestigt. Teil 2 folgt später, da die Kielflosse nur stumpf aufgesetzt wurde, wird die Flosse zur Stabilität noch einlaminiert.
      Ferner wurden bereits die Durchbrüche für die Stevenrohre gebohrt und auf Maß gefeilt.

      Rumpf Einbau Kielflosse 2.jpgRumpf_ Einbau Kielflosse 1.jpg



      Gruß
      Michael
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    • Hallo Michael, schön dass du die Details nutzen kannst.
      Hinweis, da ich selbst das Boot halbfertig gekauft habe. Bitte beachte dass du die Wellenböcke in ihrer Abstützung V-förmig baust. Im Moment hat mein Modell nur eine Abstützung für einen Wellenbock. Im Original wäre dieser bei auftretenden Vibrationen garantiert weggebrochen. Zur SCHWALBE nur soviel. An dem Modell ist alles ,außer den Rettungsringen, selbst gebaut. Da war ich ca. 10 Jahre dran es zu bauen. Ich stand damals noch im Arbeitsprozess und deshalb diese lange Zeit. Auch die vielen Recherchen waren doch recht aufwendig. Aber es hat sich gelohnt. Das "positive" an solchen Modellen ist, dass sie nicht mehr so bekannt sind und in ihrer Zeit doch ab und an Veränderungen erfahren haben. Da kann man doch manches in der Bauausführung machen wie man denkt.
      Gruß Günter
    • Hallo Günter,
      ja es ist richtig ein Bau kann sich über Jahre hin ziehen zu mal ich oft auf anderen Unterlagen neue Dinge entdecke und man fängt mit Teilen wieder neu an.

      Aber ich habe am Rumpf weiter gebaut.
      Der Antrieb muss nun mal in den Rumpf. Da der Bauplan eigentlich einen guten Anhalt bietet habe ich mit der Sache hinten angefangen. Die Ruderkoker wurden im Rumpf eingeklebt. Die Lagerung habe ich aus Balsaholz mit einer Verstärkung aus Sperrholz 3mm an den Stirnseiten verleimt, gemäß Spantenriss zurecht gefeilt und in den Rumpf eingepasst. Die Bohrung für die Messingrohre sind mit leichten Winkel zum Lot gebohrt und wurden anschließend verklebt. Die leichte Winkel war notwendig damit das Ruderblatt dem Schiffsboden mit gleichem Spalt folgt.
      Einbauwinkel.jpgEinbau Ruder 2.jpgEinbau Ruder3.jpgEinbau Ruder1.jpg

      Gruß
      Michael
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    • Neu

      Hallo Andy, bei deinem Modell sieht man auch die von mir angesprochenen Wellenböcke gut. Das habe ich bei meiner Antwort damals gemeint. Wenn ihr Weidener Lust habt, könnt ihr auch am letzten WE im Juni mal nach Zwota kommen. Vorausgesetzt das berühmte C macht uns keinen Strich durch die Rechnung.
      Gruß Günter
    • Neu

      Hallo Andi
      Hallo Günter danke für eure Hinweise.
      Das Ruderblatt werde ich nicht verkleinern. Die aufgemalte Form stammt noch aus dem Bauplan, mit dem Ziel der Form des Schiffsboden zu folgen, der Versuch mit dem ersten Ruder war aber nicht zufriedenstellend. Ferner werden die Wellenböcke in V-Form eingeklebt.
      Bei euren Bildern sehe ich das Unterwasserschiff immer in der Farbe grün. Wenn ich es richtig bisher gelesen habe, wurde der Farbton erst in der Marine 1968 ( DV -156/7a) festgelegt, da waren die Boote aber schon abgewrackt.
      Habt ihr einen anderen Wissensstand zu den Farben der Boote?

      Gruß
      Michael
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      Hallo Michael, auf deine Frage nach der Farbgebung beim Unterwasserschiff kann ich mich nur auf das beziehen was ich an Fotos habe. Aber es besteht auch die Möglichkeit für rotbraun. Die Boote der ehemaligen KM waren da auch so in der Unterwasserfarbe gestrichen.. Man hat da ja die sogenannte Bleimennige genommen um Bewuchs und Rost am Boot zu verhindern. Die grüne Farbe hatte aber auch einen Zusatz, der den Bewuchs verhinderte bzw. etwas verringerte. Die Boote liefen ja in dieser Zeit noch unter Seepolizei und nicht unter der Volksmarine. Die Wehrpflicht kam doch erst Anfang der 1960ger Jahre. Ich habe noch mal bei Parow-Info nachgesehen ,leider auch nichts dazu.
      Gruß Günter
    • Neu

      Danke Günter für deine Gedanken,
      am Rumpf habe ich inzwischen ein wenig weiter gebaut. Die Lage der Bullaugen wurden gemäß Linienriss angezeichnet und gebohrt. Die Bullaugen wirken auf den Fotos etwas kleiner/feiner wie beim Aufbau. Deshalb habe ich einfach welche aus Kunststoff ( aus einer Auktion noch im Materiallager) verwendet. Die Bullaugenrückseite wurde mit 2 mm ABS Kunststoff- Reste plan verklebt und mit einer feinen Matte einlaminiert, sollte somit wasserdicht sein.
      In diesem Arbeitsschritt wurden auch die Stevenrohre und Stützlager der Wellen von außen und innen verklebt und innen ebenfalls einlaminiert. Durch die späteren Technikbretter darüber sieht man zwar die Oberflächen nicht mehr, aber Ordnung muss sein.

      Rumpf Bullauge 2.jpgRumpf Antrieb 2_4.jpg


      Gruß
      Michael
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