Helgoland / Carreraumbau die Zwote

  • Manche Modelle sind wie Bazillen .....sie kommen immer wieder . So wie in meinem Fall eine Helgoland von Carrera . Deutlich bessere Struktur wie mein erstes Modell und auch aus dem hab ich was ordentliches gemacht . Mal sehen ob die zwote genau so schön wird wie die erste ( hier mal Bilder von derselben ) . Das Schiff war damals mein Einstieg hier ins Forum , ein Baubericht findet sich auch in dieser Rubrik.

  • Moinsen,


    soderle , das Schiff ist da und wurde gestern inspiziert und teilzerlegt .


    Pro :
    Besserer Grundzustand wie bei meinem ersten Projekt
    Kein " vergilbtes " und vergammeltes Boot
    Was da ist ist im Urzustand der 70er Jahre
    Keine Macken und Schrammen


    Contra :
    Viele Teile fehlen wie Schlauchboot , Scheinwerfer , Mast etc.
    Im Rumpf war noch die alte 70er Jahre Spielzeugtechnik , die habe ich zuerst entfernt . Das heisst auch , das der gute alte Uraltmotor immer noch das irre laute Rappelgetriebe antreibt . Aber es funktioniert , habe mal Strom hinzugefügt .


    Alles in allem , ein bessere Basis zum Wiederaufbau als Version 1 . :yes3:


    Als erstes muss ich die Decksausschnitte wegflexen , der Pott muss massiv an Gewicht verlieren :pf:

  • Hallo Michael,
    ja der Modellbauvirus. Habe selbst das Modell auf und an Hand von Originalfotos nach gebaut. Hatte seinerzeit nur noch den Rumpf und ein Teilstück vom Aufbau. Der "Neubau" hat zwar fast ein Jahr gedauert aber es hat sich gelohnt. Aber ich sehe du hast es im Griff und auch das Hauptproblem erkannt, das Gewicht.
    Ich werde öfter mal vorbei schauen, um zu sehen, was ich eventuell noch an meinem Modell ändern könnte.
    Gruß
    Michael

    Im Fahrbetrieb:

    • Polizeiboot Helgoland
    • Fischkutter Elke
    • Krabbenkutter TÖN 12

    In der Werft:

    • Reedeschutzboot Typ Tümmler Nr. 022

    In der Planung:

    • Graupner Sea Commander Erneuerung / Umbau
  • Ab heute geht es hier auch mal weiter . Die alten Stevenrohre wurden mittels Lötkolbentrick entfernt , das ging ganz gut . Nun werde ich mir gleich neue Technik besorgen : 2 x Motore 400er 7,2 V , neues Ruderservo nebst 2 mal neuer Wellenanlage und auch die alten , viel zu grossen Ruder werden durch neue Exemplare ersetzt . Bilder kommen auch demnächst , versprochen .

  • Eigentlich wollte ich heute mit meiner Schätzin bummeln gehen ( und meine Technik einkaufen ) . Beim Blick aus dem Fenster ( als die Gute doch mal um 11.00 aus dem Bett kam - Urlaub , you know ) meinte sie ....Brauchen wir heute etwas ? Nein ? Mach Frühstück und den Kamin an ...ich geh heute nicht raus . Und so guckt sie ihre Lieblingsserien und ich werkel hier nachdem ich alles was ich brauche online bestellt habe .


    Hier ein paar Bilder vom plastic chainsaw massacre . Dieser Kunststoff ist für die Ewigkeit gemacht und unglaublich zäh . Zum Einsatz kam das ganze vorhandene Arsenal , vom Cutter über Dremel / Trennscheife bis Stichsäge . Ergebnis : etwa 180 g überflüssiges Zeug sind aus dem Deck raus . Noch ein wenig die Kanten glätten , feddich !


    Ein Bild von der Rumpfkante hab ich mal gemacht um die enorme Wandstärke zu zeigen . Mit dem Rumpf könnte ich auch Baseball spielen .


    Ach ja , braucht noch wer ein paar 50 Jahre alte Stevenrohre ?


    Jetzt muss ich aber erstmal auf die bestellten Brocken warten .

  • Frage an die Pro`s : ich würde gern den Kleber mit dem die Stevenrohre eingeharzt waren entfernen um die neuen Anlagen sauber mit Epoxy einzusetzen . Ich habe die Befürchtung das das Harz mit dem Uraltkleber reagieren könnte :kratz:

  • So , der Kleber ist raus . Er hat die Konsistenz von noch nicht ausgehärtetem Teer und Gummi , sieht auch so aus und riecht so ähnlich . Mir ist schleierhaft wie das so lange halten konnte . Egal , nun kann ordentlich weitergearbeitet werden . Ein Knackpunkt ist die Ruderanlage . Kürzt man die Koker nicht hat man kaum eine Chance eine ordentliche Anlenkung zu montieren da zwischen Koker und Deck vielleicht 1,5 cm liegen . Kürzt man den Koker zu sehr besteht die Gefahr einer Undichtigkeit . Darum werde ich mir erst Gedanken machen wenn ich die neuen Ruder habe .

  • So , der Kleber ist raus . Er hat die Konsistenz von noch noch ausgehärtetem Teer und Gummi , sieht auch so aus und riecht so ähnlich . Mir ist schleierhaft wie das so lange halten konnte . Egal , nun

    Sikaflex für Autofenster dürfte nicht so verschieden sein, hält auch lange.
    J

    In der Werft (modellwerft.spuelsaum.de:( Ausflugskutter (Antje II Umbau) - Ponton/Schute (Eigenbau)
    Am Ausrüstungskai: Immer mal wieder eines der fertigen Modelle
    Im Hafen: 7m SRB GESINA 1:10 (Planbau) - 7m SRB MAX CARSTENSEN 1:20 - 9.5m SRB WILMA SIKORSKI 1:20 ) - MRB LÜBECK 1:20 - Springer Tug aus PS 1:20
    Wo:www.smc-elmshorn.de

  • Weiter geht`s , die Scheiben ( welche schon sehr milchig waren ) wurden aus dem Aufbau entfernt . Erstens ist das lackierfreundlicher , zweitens werden die durch 0,5 mm Vivakscheiben ersetzt . Dann hab ich noch die Klebereste vom Brückendach weggeschliffen wo einst der Mast saß . Den muss ich auch noch komplett neu bauen da er bei meinem Boot fehlt . Die on - off - Prägung eines Schalters auf dem Vordach wurde auch plangeschliffen und die dort befindlichen 2 Löcher zugespachtelt .

  • Weiter im Text : Wellen , Ruderanlagen , Servos, Kupplungen und Props sind bestellt und nach Durchsicht meiner Elektro - Grabbelkiste habe ich tatsächlich noch 2 400er Motoren gefunden . Die werkelten einst in meiner Aeronaut - Bismarck . Getestet und für gut befunden , jetzt noch neue Kondensatoren und Kabel dran , feddich ist die Laube . Weiter werden 15 cm Peba - Wellen 4 mm sowie 35er Dreiblatt - Raboeschprops zum Einsatz kommen .


    Daten :


    Spannung: 3,6-8,4V
    Leerlaufdrehzahl: 16500 U/min-1
    Stromaufnahme: 11A
    Gewicht: ca. 78g
    Außendurchmesser: 37,8 mm
    Länge: 28,9 mm

  • Nun ja , in der Hoffnung , Staub , Dreck und den stark vorhandenen Gilb zu entfernen hab ich den Aufbau mit Neutralreiniger gründlich abgeschrubbt . Alles weg , der Gilb ist da . Ergo alles anschleifen , grundieren und neu lackieren . Bevor das passiert wurden alle Bullaugenöffnungen ausgebohrt da ich dort Messingbullaugen einsetzen werde . Zur Probe habe ich mal ein paar gesteckt , die werden natürlich später , nach dem Lackieren eingeklebt

  • habe ich tatsächlich noch 2 400er Motoren gefunden . Die werkelten einst in meiner Aeronaut - Bismarck . Getestet und für gut befunden

    Moin Michael,
    nach dieser Berechnung und diesen sowie Gerrits Originaldaten:

    ( Datei zum Download gibt es hier )
    ..würden eher diese Max Power 450 mit 960 U/V an 6s NiMH passen.


    Deine Aeronaut Race 400er drehen mit 2.290 U/V ca. doppelt so hoch und würden anfangs ca. den 8-fachen Strom benötigen. :sh:
    Das birgt die Gefahr des schnellen Hitzetodes wegen Überlastung ( 8 * 4 A = 32 A gegenüber In = 3,2 A ) in sich.


    Oder du wechselst auf 30er 3-Bl.Kunststoffprops wie diese o. diese mit halber Steigung.


    M.f.G. Jörg :wink:

  • Hallo Michael,
    bei meiner Helgoland hatte ich die selben Probleme und habe folgende Lösungen angewendet.
    1. Ruderkoker - entfernt und durch entsprechende Messingrohre ersetzt und mit Hilfe eines quer im Heck eingeklebten Balsaholzklotzes stabilisiert,
    2. Motoren - wie Jörg vorgeschlagen denke ich es ist eine sehr gute Wahl, aber auch ich habe 400 Graupner Motoren eingesetzt. Bei der ersten Probefahrt wurden die leider etwas warm. Deshalb auf jeder Welle ein Lüfterrad befestigt. Durch den Luftstrom bleibt jetzt alles im Rahmen.
    3. Da mein Rumpf feine Risse aufwies musste von innen eine Glasfaserschicht zur Stabilisierung aufgetragen.
    Damit mein letzter Hinweis achte auf das Gewicht. Die max. Zuladung ist schnell erreicht, wenn man vom Originalzustand abweicht.


    Gruß
    Michael

    Im Fahrbetrieb:

    • Polizeiboot Helgoland
    • Fischkutter Elke
    • Krabbenkutter TÖN 12

    In der Werft:

    • Reedeschutzboot Typ Tümmler Nr. 022

    In der Planung:

    • Graupner Sea Commander Erneuerung / Umbau
  • Nicht ohne Grund habe ich alles weggeflext was ging . Ich kann ja von den Erfahrungen meiner ersten Helgi profitieren . Die habe ich soweit restauriert wie sie dem Zustand etwa 1 Jahr vor ihrer Ausserdienststellung entsprach ...sogar Beleuchtung war installiert . Definitiv kein Rauhwassermodell und das Kurvenfahren war schon tricky . Nächste Woche , wenn ich meine Teile bekomme geht es weiter .


    Gruss
    Micha


    P.S. Hat jemand noch einen Mast in der Grabbelkiste ?

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