Silikonfender

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    • Silikonfender

      Moin, Gemeinde. Heute habe ich angefangen, mir meine Fender selbst zu bauen. Zuerst aus nem Buchenrundstab 2 Urpositive gedreht. Anschließend Abformsilikon bestellt, danach die Formgehäuse erstellt. Einfach von Teelichten den Wachskern entfernt. Wenn das Silikon dann geliefert wurde, erst nur eine Schale befüllt und den Fender reingedrückt. Vorher an den Polen je eine Stecknadel eingestochen, damit ich eine definierte Position bekomme. Wenn das Silikon dann ausgehärtet ist wird die 2te Schale gegossen. Dazu einfach eine weitere Kerzendose mit Silikon befüllt und die noch nicht entformte erste Form drüber gestülpt. Klar, vorher erst mit Vaseline abgerieben, damit sich das auch trennen lässt. Zum herstellen der Fenderkugeln dann die beiden Hälften aufeinander gelegt und mit einer Spritze den Hohlraum verfüllt. Vorher noch ein Stückchen Faden mit Knoten eingelegt, an dem man später den Fender am Boot festbinden kann. Ich hoffe, das ich das so hin bekomme, wie ich mir das vorstelle. Wer Fehler in der Vorgehensweise findet, nur drauf aufmerksam gemacht. Fender 01 .JPG
      Allzeit ne Handbreit Wasser unterm Kiel
    • Fehler keinen richtigen gefunden, aber besorg dir möglichst dünnflüssiges Silikon.
      Eine geschlossene Form mit dem Silikon zu füllen, was ich kenne ist nahezu unmöglich. Das gibt Luftblasen ohne Ende.
      Entlüftungslöcher würde ich auch mal planen, sonst wird das mit dem Füllen per Spritze nichts.

      Alternativ gibt es glaube ich bei Breddermann Harz was nicht richtig hart wird und weich bleibt.
      Das ist dann auch so niedrigviskos, dass du es 1. durch die Spritzenkanüle bekommst und 2. die Form richtig füllt.
      Grüße

      Tobias
    • Time Bandit schrieb:

      Fehler keinen richtigen gefunden, aber besorg dir möglichst dünnflüssiges Silikon.
      flüssiges Latex?????
      In der Werft: Ausflugskutter (Antje II) - SRB MAX CARSTENSEN - Ponton/Schute - Spaßboot auf Basis Möwe Rumpf 1:20
      Am Ausrüstungskai: 7m Strandrettungsboot GESINA 1:10, Planbau - Springer Tug aus PS 1:20 und immer mal wieder eines der fertigen Modelle
      Im Hafen: SRB WILMA SIKORSKI 1:20; Motorrettungsboot LÜBECK 1:20; Graupner Feuerlöschboot 1:25(?)
    • Man kann die Form ja auch für weitere Modelle nutzen. dann relativieren sich die Kosten wieder.
      Das mach ich auch öfters. Denke zwar dann auch oft für 2 oder 3 Stück einen Form herzustellen rechnet sich nicht, aber
      ich verwende sie dann öfters. Das teuerste ist ja die Silikonform. Je nach dem um welches Teil es sich handelt
      braucht man ja nur wenig Gießharz (ich verwende Resin).

      Mit zweiteiligen Formen habe ich mich noch nicht so befasst. Ich weis nur daß man 2 Löcher in die Form machen
      sollte. Eins zum befüllen und eins wo die Luft raus kann. Evtl. die befüllte Form etwas auf den Tisch klopfen
      um evtl. Blasen zu entfernen.

      Bei Gelegenheit will ich mich mal n den Bau von zweiteiligen Formen einarbeiten.

      Die Idee mit den Fender aus Silikon finde ich gut.
      @rock n roll Manfred, noch ein Vorschlag wie ich es auch bei runden Dingen mache.
      Ich baue mir eine Umrandung (Lego) auf ein Stück Holz klebe ich ein stück doppelseitigs Klebeband.
      Die Umrandung stelle ich darauf. Das Klebeband sollte so breit sein (evtl 2 Streifen nebeneinander)
      daß die Form darauf steht. Die wird dann auch vom Klebeband gehalten. In deinem Fall würde ich die
      Holzkugel mittig in die Umrandung auf das Klebeband setzen und gut andrücken. Dann langsam das
      Silikon einfüllen. Beim einfüllen die Kugel evtl mit einem Zahnstocker od. ähnl. andrücken damit sie
      durch den Auftrieb nicht vom Klebeband gelöst wird. Wenn das Silikon ausgehärtet ist, die Umrandung lösen.
      Da die Stelle der Kugel wo sie auf dem Klebeband klebte nun oben ist, ist da nur eine ganz Dünne Schicht
      Silikon. Am Pol selbst dürfte sogar ein Öffnung sein. Die Kugel müsste sich einfach rausdrücken lassen.
      Dann mit Resin befüllen. Beim Enformen wird wahrscheinlich oben an der Kügel etwas Reste anheften,
      jenachdem wie vorsichtig man befüllt. Das lässt sich aber leicht abschleifen.

      So würde ich z.B. runde Fender herstellen. Wie sich das enformen von Silikon aus Silikonformen verhält,
      kann ich nicht sagen. Da habe ich keine Erfahrung. Kann mir nur vorstellen daß man sehr gut mit Trennmittel
      einsprüht (oder Vasiline) oder evtl. ein anderes Silkon zum abgiessen verwendet. Müsste man sich mal beim
      Hersteller erkundigen.

      Soweit mal mein Senf dazu.........

      Gruß Kurt
    • Ich bin mit meinen Überlegungen etwas weiter gekommen. Was Kosten Nutzen angeht, so ist mir das reichlich egal, zumal ich bisher noch keine weichen Fender gefunden habe, außer den gehäkelten. Dann habe ich mindestens 5 Boote damit auszurüsten, je Boot 6 bis 8 Stück, ergibt mindestens 30 Stück. Somit werden die selbstgemachten doch recht günstig, vorausgesetzt, es funktioniert so, wie ich es mir vorstelle. Zur Befestigung. Da habe ich mir überlegt, ich knote da n Stückchen Zahnstocher dran, das dürfte sicherer halten als nur ein Knoten, der eingegossen ist. Damit der nicht absinkt oder so, wird erst eine Formhälfte mit Harz befüllt, da wird die "Leine" eingelegt, die Kanüle der Spritze bis fast an den Boden dazu. Dann wird die Form verschlossen und weiter verfüllt. Werde aber beim Formbau noch 2 Positionierungshilfen einbauen, damit die Formhälften dann auch richtig positioniert sind. Eventuelle überstände werden am fertigen Werkstück einfach abgeschnitten. Der einzige Unsicherheitsfaktor ist die Viskosität des Harzes. Da habe ich keinerlei Erfahrung mit. Habe zwar schonmal ne Silikonform erstellt, das ist aber so lange her, das kann man auf heutige Materialien nicht mehr übertragen. Da war auch das befüllen wesentlich einfacher, man konnte das Anmachgefäß einfach in der Form ausleeren.
      Allzeit ne Handbreit Wasser unterm Kiel
    • rc-modellbau-schiffe.de/wbb2/i…ebff1d084886dd8bcc34876aa

      Form in 3D Drucken und abformen mit Silikon, man kann natürlich auch etwas selbstgebautes nehmen.

      Für den Bau einer einfachen Form wie für diesen Fender nimmt man ein Knetsilikon, dies gibt es in unterschiedlichen Härten. Wie man Formenhälten zueinander fixiert dürfte allgemein bekannt sein.

      Giessform.jpg
      Quelle: Mayco Glasuren

      Oben am Fender sollte ein Zulauf sein, da kann man einen Wachsdraht nehmen, oder ein Rundholz, dann sollte ein Gußtrichter angebracht werden.

      Für den Fender nimmt man dünnfliessendes Silkon (Doubliersilikon), auch das gibt es in unterschiedlichen Härten, auf Shore Härte achten, je höher der Wert, desto härter, und giesst es in einem dünnen Strahl in die Form, hat man keinen Druckbehälter zur Hand, der Luftblasen verhindert, sollten Luftabzugskanäle angebracht sein.
      Silikone haften nicht auf Silikon, da ist kein Trennmittel erforderlich.

      PS: Für den Fall, dass es jemanden am Rande interessiert: Als Info für die Zeit für 3D:
      Zeichnen ca. 30min, im Netz finden 3min, aufbereiten für 3D Druck 1min, Drucken von 15 Fendern 1h18min.

      Screenshot (3).png

      Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von AxelF ()