Aus Fehlern lernen... große und kleine Unglücke von Anfängern und Profis

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    • Ist bei den Fliegern noch ausgeprägter.
      Wie Bekannte mir berichteten, nehmen die vor jedem Flug gedanklich Abschied von Ihrem Modell...

      Ich hatte da auch mal so ein Erlebnis der besonderen Art:
      Täter war ein Standard Eco-Rennboot. Meine Hopf Spirit hatte die unangenehme Eigenart, bei den unüblichen Rechtskurven auch mal abzutauchen.
      Vorangegangen war der ungeplante Empfängerwechsel am Teich - an die Failssafe-Programmierung hatte ich natürlich nicht mehr gedacht.
      Vollgas-Rechtskurve - abgetaucht, die 2,4MHZ-Funke verliert den Kontakt - und mangels Failsafe läuft das Böötchen unter Wasser mit Vollgas weiter - sch...
      Ich hatte die Spirit gedanklich abgeschrieben, als ich nach einigen Minuten immer unter Wasser einen roten Schatten vorhuschen sah - der drehte offensichtlich unter Wasser weiter seine Runden!
      Nach ca. 8 Minuten war der Akku leer und mein Eco ist tatsächlich wie ein Korken wieder aufgetaucht :pf:

      LG Jürgen
    • coolwater schrieb:

      Ist bei den Fliegern noch ausgeprägter.
      Wie Bekannte mir berichteten, nehmen die vor jedem Flug gedanklich Abschied von Ihrem Modell...


      LG Jürgen
      so einen blödsinn habe ich ja bei uns im verein noch nie gehört.

      gruß
      thomas
      Hubraum ist eben durch nichts zu ersetzen! Manchmal geht aber auch reichlich Ampere. Und allen immer genug
      Wasser unter dem Kiel!
    • schönen Sonntag Mittag zusammen…

      Auch aus der Art und Weise bestimmte Posts zu formulieren kann man sicherlich lernen. Der Schwerpunkt in diesem Thread liegt aber mehr in den konkreten Fehlern im Modellbau.

      Daher:
      Wagt euch vor mit euren Pleiten, Pech und Pannen!

      und weil es so fies und für - wie sagte Herr Prof Wieler von RKI so schön- das Zusammenkneifen der Pobacken ist, hier nochmal:


      Herzliche Grüße Georg
      Fast Crew Supplier
      VSP RAVE Tug
      Anti-Rolling

      Viele Laser
      Happy Hunter 1982,
      Neptun I 2016 (für den Nachwuchs)
      Neptun II 2017 (für die Badewanne)
    • muscle schrieb:

      coolwater schrieb:

      Ist bei den Fliegern noch ausgeprägter.
      Wie Bekannte mir berichteten, nehmen die vor jedem Flug gedanklich Abschied von Ihrem Modell...


      LG Jürgen
      so einen blödsinn habe ich ja bei uns im verein noch nie gehört.
      gruß
      thomas
      Moin Thomas,

      entschuldige wenn ich dir zu Nahe getreten bin.

      Meine persönliche Erfahrung: Es hat schon seinen Grund, wenn ich nach Autos, Schiffchen, Eisenbahn und Flugversuchen auf das Fliegen verzichte.
      Peace Jürgen
    • Moin Georg,

      sorry für das "Doppelposting": ich wollte auf der frischen Seite wieder auf das eigentliche Geschehen zurücklenken...
      ... muss aber zugeben, selbst bei der grottenschlechten Videoqualität komme ich nicht umhin mir das mehr als 3x anzusehen.
      Zum Video:
      - wie kann man seine erste Fahrt in einem Gewässer machen, wo kein fußtiefer/erreichbarer Zugang ist...
      - wie kann man ohne Reichweitentest mehr als 10 m wegfahren?
      - wieso geht es in fließendes Gewässer?
      - wieso oberhalb des Wehrs?
      - Was hat er für eine Funke? Genau so alt, eventuell noch 27 MHz (muss nicht per Definition schlecht sein)?
      - wieso richtet er die Antenne auf das Boot (bei 0:16 erkennbar), wo doch Dipolstrahler senkrecht zur Antenne die größte Signalstärke senden?

      Hier ist schon eine Situation, wie bei den Fliegern: (stromab :D runter kommen sie alle...

      Aber erstmal einen ganz großen Dank für die bislang winderbaren Beiträge!!!
      Ich bleibe gespannt, welche noch so kommen.

      Herzliche Grüße
      Georg
      Fast Crew Supplier
      VSP RAVE Tug
      Anti-Rolling

      Viele Laser
      Happy Hunter 1982,
      Neptun I 2016 (für den Nachwuchs)
      Neptun II 2017 (für die Badewanne)
    • Moin,

      ein hab ich noch:
      ein Bekannter fragte mich nach meinem Hobby und ob ich
      ihm einen Rat geben könnte, ob Hubschrauber (Modell) fliegen
      wirklich so schwer wäre. Nach kurzer Unterhaltung und meiner
      frage wieso, und oder ob er damit anfangen wollte, verneinte er
      erzählte mir aber folgendes:
      Ein Arbeitskollege von ihm lies Montag morgens seinen Frust
      deutlich spüren, er hatte im www einen ARTF Helikopter gekauft
      und wollte zusammen mit seinem Sohn fliegen, da er als Vater
      es seinem Sohn vorführen wollte, wurde der erste Start von der
      Terrasse aus ausgeführt. Um nicht zu nahe am gefährlichen Boden
      zu sein, wurde erstmal ordentlich das Gerät auf Höhe gebracht,
      mit dem Ergebnis, das der Hubschrauber in eine Höhe entschwand,
      wo man ihn nicht mehr sehen konnte und damit war er dann auch
      weg. Auch ausgedehnte Suchaktionen blieben erfolglos, einfach
      weg.
      Ich klärte meinen Bekannten über das Luftrecht für Modellflieger
      auf, Sicherheitsabstände, First-Check-up, Fail-Safe, den Sinn eines
      Modellflugplatzes etc, aber das war alles zu spät wie er mir später
      dann erzählte, der „Pilot“ war so gefrustet, das er sich auf so etwas
      nie wieder einlassen wollte.
      Ich hoffe nur, das der 400€-Heli keinen Schaden angerichtet hat.
      Fazit: Unwissenheit und Selbstüberschätzung sind eine gefährliche
      Kombination, nicht nur für einen selbst, auch für andere.

      An unserem Clubsee ist in direkter Nachbarschaft auch der Modellflugplatz,
      als Gruppe standen wir am Ufer, als einerseits von links aus weiter
      Entfernung Rufe zu hören waren und andererseits aus größerer Höhe
      ein Flugmodell außer Kontrolle geraten war und genau auf uns zu
      abstürzte. Gott sei dank hatte das Gerät eine schlechte Trefferquote,
      denn es schlingerte arg und war daher schwer einzuschätzen - man
      wusste gar nicht so recht, wohin man ausweichen musste und zum
      anderen waren die meisten aus der Gruppen zum einen durch das
      Rufen aus der Ferne abgelenkt und andere hatten die Konzentration
      auf das jeweilige Boot draußen auf dem See. Totalschaden am Flieger,
      keine Personenschäden.
      mit besten Grüßen aus einer kleinen ostfriesischen Werft

      ich zeichne noch mit Bleistift auf Papier, kann kein CAD, fräse nicht CNC,
      sondern habe Handwerkzeug wie Laubsäge und Feile in Gebrauch ....
    • Interessantes Thema, da kann ich (leider) auch was zu beitragen....

      Außerhalb des Wassers habe ich quasi die selbe Geschichte wie Boris erlebt. Mein Schwager hat sich vor etwa 5 Jahren eine Drohne gekauft, die er stolz bei uns im Garten präsentierte. Natürlich wurde auch gezeigt, wie hoch das Teil denn fliegen kann - bis es irgendwann nicht mehr reagierte. Trotz aufwändiger Suchaktion haben wir es nie wieder gesehen.
      Ein anderer Bekannter hatte ebenfalls mal einen Kontrollverlust an seiner Drohne, zum Glück in einer normalen Höhe. Dank des W-Lan-Signals der Drohne konnte er sie wiederfinden. Nur 20 Meter neben einem Gewässer.

      Bei den kleinen Booten hatte ich auch schon Pech. Mein erstes Schiff, die Tön12 haben wir mit in den Urlaub in einen Bungalowpark nach Holland genommen. Ich war damals noch im Grunschulalter. Gemeinsam mit meinem Vater und seiner Vegesack, schipperten wir auf einem der Tümpel im Park, bis die Tön12 nicht mehr steuerbar war. Erklären konnten wir uns das nicht, man hörte deutlich den Motor und auch die Ruderbewegungen. Erst als wir sie mit dem Boot meines Vaters ans Ufer bugsiert hatten, bemerkten wir, dass ich die Schraube verloren hatte....
      Das war tatsächlich das einzige Malheur mit diesem Boot.

      Ganz im Gegensatz zu meinem "Havariekreuzer", meiner Sea-Commander.
      Die hatte ich gebraucht und bereits fertig gebaut gekauft. Fast jedes Wochenende waren wir damit an irgendeinem See. Das Ding war damals schon mächtig flott unterwegs, auch da ich einen stärkeren Motor verbaut hatte. In Bergkamen riss ich mir dadurch mal ein Ruder ab, da ich über ein Hindernis gefahren war. Der Wasserspiegel in dem See sank wegen Bergschäden kontinuierlich. Ein paar Wochen später konnte ich dann auch erkennen, dass es sich bei dem Hindernis um Metallschrott handelte, früher war dort wo heute der See ist ein Industriebetrieb.
      Zum Glück, und das kann ich mir bis heute nicht erklären, ist der Rumpf heil geblieben, so dass die Sea-Commander schnell wieder auf dem Wasser war. Aber nur kurz, da bereits bei der nächsten Fahrt offenbar ein toter Fisch an der Wasseroberfläche trieb. Die Schraube schraubte sich förmlich da hinein, wodurch natürlich sofort der Motor blockierte. Nachdem das Modell ans Ufer getrieben war und wir die unappetitliche Ursache entdeckten, wurde außerdem ein abgerauchter Fahrtregler diagnostiziert.
      Als Schüler fehlt natürlich ständig Geld, daher wurde der Fahrtregler durch einen mechanischen Regler ersetzt, den ich aus irgendeinem Grund noch herumliegen hatte. Gleichzeitig wurde die Sea-Commander von einem auf drei Motoren umgebaut. Die beiden äußeren wurden nur bei Vollgas, ebenfalls mit einem mechanischen Regler zugeschaltet. Wenn ich mir diese Konstruktion heute vorstelle...… X/
      Trotz der abenteuerlichen Ansteuerung der Motoren bewährte sich das Modell, so dass ich es mit nach Holland in einen Kurzurlaub bei einem Freund mitnahm. Er war im (echten) Schlauchboot unterwegs, ich steuerte vom Ufer aus die Sea-Commander. Plötzlich hatte ich bei Vollgas keinen Kontakt mehr zum Boot. Mein Bekannter hatte keine Chance, die über's Wasser rasende Sea-Commander mit seinem Schlauchboot einzuholen.
      So konnte ich nur zusehen, wie sie in einer langen Kurve auf das Ufer zu hielt und in voller Fahrt an Land donnerte. Erst zwei Meter vom Wasser entfernt blieb sie liegen, die Motoren liefen noch mit Vollgas. Wieder hatte ich extremes Glück gehabt. Alle drei Schrauben waren ausgefranst und die Ruder verbogen. Aber ansonsten war nichts kaputt gegangen. Selbst der Aufbau, der vom Boot geflogen war, lang unbeschädigt daneben. Selbst fahren konnte ich an dem Wochenende noch mit dem Boot. :rolleyes:
      Und die Moral von der Geschicht? Mechanische Fahrtregler taugen nicht. :P Zumindest nicht ohne Failsafe. Aber selbst mit Failsafe wäre mir das heute zu unsicher.
      Viele Grüße aus Castrop-Rauxel
      Matthias
    • Moin Georg
      So warˋs gar nicht gemeint. :pr:
      Ich habe mir das Video mittlerweile 3x angesehen und kannˋs nicht fassen.



      Moin Mathias
      Sich lösende Schrauben scheinen bei Töns Standard zu sein :bhi2:
      Und die Moral von der Geschicht vergesse Schraubensicherung nienicht.


      Gruß Georg

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von GHeist ()

    • Einer geht noch:
      Vor langer, langer Zeit hatte ein Kollege eine Minispeed von Graupner "leicht" aufgerüstet. Mit einem Elt-Max 30 und einer Vielzahl von NC-Zellen wollte er damit wohl den Geschwindigkeitsrekord an unserem See brechen.
      Leider hatte er die mögliche Zuladung etwas überschätzt, weshalb das Böötchen relativ schnell Wasser aufnahm. Dies nahm die Elektronik SEHR schnell übel und es ließ sich nicht mehr steuern, sondern fuhr nur noch (schnell) in kleinen Kreisen auf dem See herum.
      Der Tiefgang nahm stetig zu, bis es schließlich versank. In der trüben Brühe blieb es lange Zeit verschwunden.
      Anläßlich des Totalverlusts eines selbst konstruierten U-Boots haben wir dann einige Zeit später den See mit einem 2m-breiten Rechen aus Muniereisen systematisch "durchkämmt". Das U-Boot blieb verschollen, aber neben ein paar anderen Wracks taucht auch die Minispeed auf. Der Kunststoff war labberig geworden und die spärliche Elektronik durch den Modder zerstört. Aber, was uns sehr wunderte war, dass der Motor nach einer gründlichen Reinigung und Schmierung der Lager wieder einwandfrei lief.
      Viele Grüße :wink:
      Wolfgang
    • Moin Alle,

      hier wurden ja schon viele abenteuerliche Geschichten erzählt.
      Jede Menge Havarien, versunkene U-Boo..., Verzeihung, Boote und Schiffe die aus unterschiedlichen Gründen (aus denen man dann doch durchaus was lernen kann, wenn man die Info rausfiltert), Drohnen die aufstiegen ohne je wieder zur Landung anzusetzten und sogar schlingernde Flugzeuge [die drohten in eine Menschenmasse von Modellskippern zu rasen].
      Die „Bild“ hat gerade angerufen und verweist darauf dass Ihr das Vorrecht der skandalöse Berichterstattung gehört. Ihr könnt also aufhören euch gegenseitig zu toppen.

      Wenn ich mir das jetzt alles als Einsteiger durchlesen würde, dann wär die Abmeldung aus diesem Forum mein nächster Schritt.
      Ich dachte dieser Thread soll helfen ?? Für Profis wie auch Anfängern. Aber alle nörgeln sie über Nachwuchsprobleme und dass die Jugend von heute kein Bock hat.
      Man muss sie auch führen ! Der Lerneffekt bleibt aber bisher , größtenteils, aus.


      Beam schrieb:

      Liebe ForenMitglieder,

      ...

      ich mache regelmäßig Fehler, Ärger mich darüber, verfluche den Modellbau und steh mir manchmal damit selber im Wege.
      Dabei ist der Lernerfolg aus Fehlern durchaus groß und es ist keine Schande Fehler auch einmal zu machen und diese einzugestehen.
      Im Gegenteil: aus Fehlern nicht zu lernen ... das ist manchmal fatal:

      ...

      ich möchte euch also bitten eure kleinen und großen Missgeschicke hier einmal unten anzuhängen, in der Hoffnung, dass wir alle ein klein wenig schlauer und unsere Boote schöner werden und eventuell auch länger leben.

      Das kann alles mögliche sein, wie der falsche Bohrer für das falsche Material, oder eine LED ohne vor Wiederstand, gespart am falschen Ende, ...


      ...

      Vielleicht können wir alle gemeinsam drüber lachen und dem ein oder anderen helfen diese Fehler nicht wiederholen zu müssen.

      Wagt euch vor mit euren Pleiten, Pech und Pannen!

      Herzliche Grüße
      Georg
      Klar, es ist spannend zu lesen wie hier und dort ein Boot aufs Ufer knallte und sich mehrfach überschlug weil der Motor aus ungeklärten Gründen auf Vollgas blieb. Aber wo ist da die Hilfestellung am Ende ?
      Boote bauen - schön und gut. Aber bloß nicht aufs Wasser setzten und fahren lassen ?

      Jeder kann hier natürlich seine Geschichten erzählen und ausschmücken wie er möchte aber achtet dann vllt wenigstens am Ende auf ein lehrreiches Fazit!

      -

      Ich für mein Teil finde einer der Top 10 Fehler im Modellbau ist, dass wir uns zuviel zumuten und ungeduldig sind!

      Das äußert sich auf zwei Arten:

      Zum einen dass man sich direkt am Anfang ein schon zu hohes Ziel setzt !
      „Wieso eine kleine Paula II bauen, wenn die Düsseldorf viel größer und schneller ist und 3 Löschmonitore hat ?“
      Oder am besten direkt den Eigenbau eines Flugzeugträger oder der Bismarck in 1:100.
      Das ist doch mal spektakulär.

      Mein erstes Modell war die Dolly in der Feuerwehrversion. Zusammen mit meinem Vater gebaut. Danach einen Fischereikutter und dann die Wiesel.
      Letzte mittlerweile verkauft und die ‘‘Jugendboote‘‘ sind, auf Wunsch, in den Besitz meines Vaters gegangen. Nun hab ich wieder Platz für neues und auch anspruchsvolleres.
      Da ich aber die letzten paar Jahren inaktiv war durch mein anderes Hobby, bau ich im Moment ein Plastik-KIT auf RC um. Danach werd ich mich wohl an das Multi Boat V2 von Graupner wagen um meine Kenntnisse des Jet-Antriebs auszubauen. Alles hübsch der Reihe nach.


      Und zum anderen, das wir uns Zuviel aufhalsen.

      „Einen OffshoreSchlepper zu 50% fertig.
      Eine Adolph Bernpohl nimmt die andere Werkbank ein und hat nicht einmal RC-Komponenten gesehen.
      Einen Holzspantenrumpf, zur Hälfte angefangen, auf dem Regal. Keine Ahnung was das mal werden sollte.
      Und im Forum wird gerade von einer möglichen Info-Quelle und daraus resultierende Frästeile für die Spanten einer norwegischen Seenotrettereinheiten gesprochen. Da muss ich auch mitmachen. Immerhin kann es ja sein dass das Internet morgen abschmiert und alle Infos weg sind.“

      Ich will damit nicht behaupten dass mir der Fehler noch nie passiert ist.
      Auch ich hab schon zwei Modell gleichzeitig auf der Helling liegen gehabt. Aber ich hab schnell gemerkt dass das nichts bringt und eins davon ganz schnell an einem Freund abgegeben. Er ist nun auch von Modellboot-Virus infiziert und hat es auch bald fertig für die Jungfernfahrt. Und ich konnte an meinem einzig verbliebenen Modell ohne Ablenkung durch andere weitermachen.


      Also mein Tipp an die Einsteiger:

      Fangt klein an. Dann stellt sich die Erfolge schnell ein und ihr konntet euch weiterentwickeln und danach nach größeren Streben.
      Denn was bringt eine angefangene Düsseldorf im Keller oder auf dem Dachboden? Nur Staub und Ernüchterung und am Ende wird das Hobby wieder aufgeben bevor es richtig anlief.


      Lasst eure Modelle mit eurer Fähigkeit wachsen.
      gruß Marcel aka Scholzman

      im Bau: Combat Boat 90 1/35
    • Scholzman schrieb:

      [...]
      Der Lerneffekt bleibt aber bisher , größtenteils, aus.
      [...]
      Das finde ich eigentlich nicht. Bei den meisten Geschichten wurde die "Ursache" des Malheurs genannt, somit ist ein Lerneffekt gegeben. Und das ganze liest sich deutlich kurzweiluger als ein weiterer bierernster Tread wo mit mahnenden Zeigefinger über zu viel oder zu wenig Vorsicht philosophiert wird.

      Achtung, der letzte Satz könnte Spuren von Ironie enthalten. Denn genau wie mein Vorredner (m. M. n. zu Recht) vor übermäßiger Vorsicht warnt, gibt es Treads, in denen vor dem Gegenteil gewarnt wird.
      ;)
      Viele Grüße aus Castrop-Rauxel
      Matthias
    • Moin,

      Stichwort: Sea Commander (mir fällt gerade auf, das ich doch schon ein paar kitzelige
      Momente am Ufer hatte)
      Als die Sea Commander heraus kam, hatte mein Bruder sich den Bausatz sofort beim
      Händler gekauft. Ein Schnellbaukasten war das im wahrsten Sinne des Wortes, er kam
      am Freitag von der Arbeit mit dem Bausatz nach Hause, StabilitExpress und geübte
      Handgriffe, Lack aus der Dose, Abziehbilder und alles was man so benötigte war
      vorhanden, die äußeren Motore waren 600er und der mittlere ein 750er. Das einzige,
      was am Samstag spät nachmittags dann auffiel war, das er nicht genug Kabel hatte,
      da wurde dann das genommen, was noch so da war. Sonntag vormittags dann an die
      nahe gelegene Kieskuhle und ab gings, sie fuhr klasse, bei schnellem Gas geben sprang
      sie förmlich aus dem Wasser, sogar der Gewichtsschwerpunkt stimmte, nach ein zwei
      Runden fing sie an zu dampfen, es qualmte und mit letzter Not kam sie noch ans Ufer,
      Deckel auf, beißender Qualm stieg meinem Bruder ins Gesicht, beherzt löschte er den
      Brand mit einmal halbtauchen des Bootes, durchschwenken und wieder ausgießen.
      Schadensursache: Kabelbrand in den Zuleitungen von den Akkus zu den Reglern.
      Fazit: Stromleitungen müssen ausreichend dimensioniert sein!
      Es konnte übrigens alles trockengelegt und schadfrei wieder gereinigt werden, der
      Kabelbaum wurde erneuert und die Sea Commander fuhr noch jahrelang bei ihm in
      der Flotte, allerdings störten ihn die Schmauchspuren an den Fenstern, die hat er dann
      mal mit Abtönfolie von innen abgedunkelt.

      Meine "Bremen 9" ging mal auf Bojenkurs:
      Bei einem Treffen rauchte einem Kollegen der Regler ab, ich lieh im meinen V80R
      Regler aus der Bremen 9. Dann Stunden später kaufte er mir den Regler ab, in einem
      anderen Boot hatte ich noch einen V80R drin, da ich in dem Boot bereits die Akkus
      leergefahren hatte, aber die Polizei doch noch mal einen Einsatz fahren sollte und
      deren Akkus voll waren tauschte ich den Regler, kurzer Test am Ufer und rein ins
      Element, Motoren und Servo liefen, nur das bei Vorwärts nicht viel kam, sie dümpelte
      nur, das war mir beim Test am Ufer nicht aufgefallen, da hatte ich nur ganz langsam
      Gas gegeben, um die Drehrichtung der Motoren zu prüfen. War anfangs falsch, das
      konnte ich an der Funke umschalten. Was ich nicht bedacht hatte war die Progrmmierung
      bei Fahrt vor hatte ich nun 10% bei Rück dann 100% Vollgas. Es kam, was kommen
      musste, einem anderen Boot wollte ich zurückweichen, zog unbedacht den Hebel
      nach hinten und die Bremen schraubte sich mit viel Getöse rückwärts und bäumte
      sich zur Boje auf. Der Schreck war schnell verdaut und an der Funke die Servowege
      neu programmiert, nur das die Bremen deutlich tiefer lag als sonst. Über die Öffnungen
      des Lautsprechers im Deck unterhalb des Beibootes hatte sie ordentlich Wasser
      aufgenommen, ich bekam sie noch ans Ufer, obwohl beide Motoren bereits unter
      Wasser waren.
      Der Regler ist wasserdicht, den Akkus hatte das Wasser nichts anzuhaben, die
      Motoren habe ich mit WD 40 und Pressluft gereinigt (der Dienst unter Wasser
      hatte sie nicht beschädigt) alles andere der Elektronik war hoch verbaut.
      Fazit: Wird am System etwas geändert oder getauscht, alles trotzdem gründlich prüfen,
      auch wenn es sich um vermeindlich gleiche Bauteile handelt.

      @Marcel:
      falls Du es nicht gelesen hast: ich hänge ein Fazit an meine kleinen Anekdoten an,
      um Missverständnissen vorzubeugen, und ich habe nicht den Eindruck, das es hier
      darum geht, sich gegenseitig zu toppen, ich verbuche daher diese Bemerkung unter
      "humoristischen Sarkasmus" :fr2:

      Wenn man es so nimmt kann es einen Neuling abschrecken und teilweise auch das
      Hobby vermiesen. Den Drohnen- und Helikopterfliegern hier in den hier geposteten
      Geschichtchen sei gesagt: Blick in die Anleitung und sinnerfassendes Lesen hätte u.U.
      geholfen. Mir fällt auf, das es meistens eine Verkettung von Umständen ist, die zum
      Ereignis führte. Wer sich deswegen aus einer informativen Plattform abmeldet kann
      auch den Fernseher ausschalten und glauben der Krieg in Syrien wäre dann vorbei.

      Wer hier sinnerfassend mitliest kann viel lernen. Die Kommunikation hier in Text und
      Foto ist doch eher harmlos, wobei ich das Video anfangs als "prägend" bezeichnen
      möchte (für die, die es live erleben mussten, war es möglicherweise traumatisch) und
      obwohl es eine Situation heftig und schonungslos darstellt, ist es nicht so krass wie
      die Lehrfilme, die ich bei der Bundeswehr in der Fahrschule ansehen musste.

      Aus Fehlern anderer darf man kostenlos lernen.
      mit besten Grüßen aus einer kleinen ostfriesischen Werft

      ich zeichne noch mit Bleistift auf Papier, kann kein CAD, fräse nicht CNC,
      sondern habe Handwerkzeug wie Laubsäge und Feile in Gebrauch ....
    • Buenas noches.
      Efectivamente el video es traumático y duele verlo desde casa, cuanto ni mas para los que tuvieron que sufrirlo en su modelo, pero es la suma de todas las cosas que no se deben hacer en la primera prueba de un modelo, corriente de agua, mucha profundidad para el rescate del modelo, salto de una presa con piedras, falta de energía en el mando, el desastre se veía venir de un momento a otro.
      También me ha tocado perder un modelo en la primera prueba. Construí el que fue mi primer y último avión de RC, y el primer día de vuelo elegí la pista de despegue equivocada, un camino de tierra que no estaba lo suficientemente liso para mi modelo y no supe escalar los baches a la escala de mi modelo, lo que para mi eran pequeñas piedras y minúsculos baches, para mi modelo se tradujeron en tremendos baches y obstáculos que le hacían saltar sin control y cambiar de dirección constantemente, hasta que se levanto del suelo pero no lo suficiente como para esquivar la última piedra, que lo hizo volcar y romperse en un montón de trozos, dos años de trabajo que se rompieron en diez segundos.
      Por lo tanto debes tener cuidado con los obstáculos que rodean a tu modelo y tratar de escalarlos a su tamaño, no al tuyo.
      También he perdido un mini dron al segundo día de vuelo, por no comprobar las pilas del radio mando, no solo se gastan las pilas del modelo que tiene motores, también se gastan las pilas de la radio que está emitiendo señales constantemente.

      Un saludo a todos, y manténganse lejos del Corona.


      Gute Nacht.
      In der Tat ist das Video traumatisch und es tut weh, es von zu Hause aus zu sehen, wie viel mehr für diejenigen, die es in ihrem Modell erleiden mussten, aber es ist die Summe all der Dinge, die beim ersten Test eines Modells nicht getan werden sollten, Wasserströmung, viel Tiefe für die Rettung des Modells, Springen von einem Damm mit Steinen, Mangel an Energie bei der Steuerung, die Katastrophe wurde von einem Moment auf den anderen kommen gesehen.
      Außerdem musste ich im ersten Test ein Modell verlieren. Ich baute mein erstes und letztes RC-Flugzeug, und am ersten Flugtag wählte ich die falsche Start- und Landebahn, eine unbefestigte Straße, die für mein Modell nicht glatt genug war, und ich konnte die Schlaglöcher, die für mich kleine Steine und winzige Schlaglöcher waren, nicht in den Maßstab meines Modells klettern, Für mein Modell bedeuteten sie gewaltige Stöße und Hindernisse, die ihn außer Kontrolle geraten ließen und ständig die Richtung wechselten, bis er vom Boden aufstand, aber nicht genug, um dem letzten Stein auszuweichen, der ihn umkippen und in einen Haufen Scherben zerbrechen ließ, zwei Jahre Arbeit, die in zehn Sekunden zerbrach.
      Sie müssen also mit den Hindernissen um Ihr Modell herum vorsichtig sein und versuchen, sie auf ihre Größe zu erklimmen, nicht auf Ihre.
      Ich habe am zweiten Flugtag auch eine Minidrohne verloren, weil ich nicht die Batterien der Fernsteuerung überprüft habe, nicht nur die Batterien des Modells, das Motoren hat, sondern auch die Batterien des Funkgeräts, das ständig Signale aussendet.

      Grüße an alle, und halten Sie sich von der Krone fern.


      Übersetzt mit DeepL.com/Translator (kostenlose Version)
    • Zum Thema Abschreckung für Neulinge ...

      Nun , egal , was man tut , ob Hobby , Haushalt oder Sport : wo gehobelt wird fallen Späne . Das wird immer so sein . Ich wünschte mir , ich hätte in den Anfängen meiner " Karriere " von solchen Erfahrungen profitieren können , eine Menge Murks wäre mir erspart geblieben ( vor allem in der Rubrik " wir kloppen alles ins Modell was grad da ist ....immer gutes Zeug kostet doch Geld ). Nein , wer schlau ist ( und Neuling ) der liest hier mit und kann eine Menge Pleiten , Pech und Pannen vermeiden ...und wenn nicht ist er zumindest nicht allein . Hat mich oft getröstet

      By the way , nur ein Beispiel : ich habe gut 30 Jahre Kampfsport gemacht , was da alles an Brüchen , Stauchungen , Quetschungen , Zerrungen und verletztem Stolz zusammengekommen ist ....oh Mann . Hab ich aufgehört ? Nö
      Wenn ein motiviertes Menschlein ein Schiff bauen will wird er es bauen . Wenns klemmt gibt es hier eine Menge erfahrener Bastler die helfen .
      Plankenanarchist
    • Beam schrieb:

      ich möchte euch also bitten eure kleinen und großen Missgeschicke hier einmal unten anzuhängen, in der Hoffnung, dass wir alle ein klein wenig schlauer und unsere Boote schöner werden und eventuell auch länger leben.
      Das kann alles mögliche sein, wie der falsche Bohrer für das falsche Material, oder eine LED ohne vor Wiederstand, gespart am falschen Ende, ...

      Die Dynamik des Threads setzt ja einen deutlichen Schwerpunkt auf die Umwandlung von Fahrtmodellen in Wracks.
      Noch ist es bei meinem eigenen Kutter nicht so weit.
      Hier eine Auflistung all unserer Fails ein verkürzter Baubericht:

      Mein Mann kam kurz vor Ende seines Studiums auf die Idee, ein Modellsegelschiff zu bauen. Ein Komilitone zog mit, und ich musste auch, weil Material in größeren Mengen günstiger zu beschaffen ist. Schließlich zog er dann aus beruflichen Gründen 400km weit um - und bei mir ein. Mit einem halbfertigen Holzboot, und ich musste dann jetzt auch mit dem Bau beginnen.
      Niko sei Dank, ich musste weder die Spanten aussägen noch den Helgen selbst bauen. Das war schon erledigt. Der Baubeginn wurde dann forciert, indem Niko den Helgen mit Spanten bestückte, mir vor die Nase stellte und sprach: "Längsspanten drauf und dann Abschleifen."
      - Ich habe mir mit Sekundenkleber die Haut von den Fingern gerissen.
      - Ich habe mit gepflasterten Händen einen Schleifklotz und Sandpapier angefasst und mir direkt wieder weh getan.
      - Ich habe die Steuerbordseite geschliffen, mich den Tränen nah vor die Backbordseite gestellt und verkündet, das Schleifen ja wohl das Ätzendste überhaupt ist.
      - Niko wollte seinen Kunststoffkiel nicht mit der Hand schleifen. Ist ja auch anstrengend. Nach der Bearbeitung mit dem Exzenter bildeten sich zügig etliche oberflächliche Risse. Offenbar fährt das Boot aber weiter problemlos damit herum.
      - Ich habe die erste Planke (von 4, einfacher Knickspant) aufgelegt - die falsche zuerst. Weil ich es ja besser weiß als der, der schon 20 davon gebaut hat. Ergebnis: Noch mehr schleifen.
      - Ich bin dann auf die glorreiche Idee gekommen, die Holzoptik erhalten zu wollen (was auch geklappt hat, auch wenn es Sperrholzoptik ist): der Rumpf wird gebeizt. Bei meinem ERSTEN Rumpf auf Spant, der auf KEINEN Fall gespachtelt werden durfte, weil Holzoptik so wichtig ist (hat übrigens auch ohne Spachteln gut geklappt, der Rumpf ist gerade und glatt. Spanten schleifen hat sich gelohnt.)
      - Ich weiß bis heute nicht ganz genau warum, aber das Gelcoat ist von der angeschliffenen Glasfasermatte heruntergelaufen wie Regen vom gewachsten Auto.
      - Ich habe vor lauter Frust Niko die elende Arbeit überlassen, die ausgehärteten Gelcoattropfen wieder abzuschleifen. Woraufhin er eine deutlich helle Stelle in das gebeizte Holz geschliffen hat. Hätte das erneute Beizen sch...e ausgesehen, hätte ich den Rumpf wahrscheinlich entsorgt.
      - Ich habe die Bauteile für das Cockpit voreilig auf Maß geschnitten, sodass hinterher 3 Teile neu gesägt werden mussten.
      - 5-8 andere Teile der Aufbauten hatte ich so auf das Sperrholz aufgezeichnet (beim Anzeichnen war ich ganz zu Anfang dabei), dass sie so wenig Platz wie möglich verbrauchen. Dumm nur, dass gerade bei gebogenen Teilen die Faserrichtung zur Weiterverarbeitung recht wichtig ist - Sperrholz ist nicht in jede Richtung gleich biegsam.
      - Ich habe die Platte für das Deckshausdach insgesamt 5x gefertigt: falsche Farbe (gebeizt), richtige Farbe, aber deutlich zu dunkel (gebeizt), richtige Farbe, aber zum Trocknen liegen lassen wo es Regentropfen abkriegt (helle Punkte mit Wasserrand), alles korrekt bis auf die Faserrichtung. Und dann einmal richtig.
      - Ich habe mich über Niko lustig gemacht, weil er sein Boot dermaßen in Lack ertränkt hat. Heute lackiere ich meinen Kutter nach, was eine Sauarbeit ist.
      - Nach einem längeren Baustopp kam dann die Forderung, jetzt doch endlich das Deck aufzulegen. Während ich also meine Decksplatte vorbereitete, begann Niko plötzlich, ein Loch in das Heck seines Schiffs zu bohren. Grund: Er hatte das Kabel für das Hecklicht vergessen. Erneuter Baustopp bei mir.
      - Bevor ich meinen Flaggenstock am Heck aufgestellt habe, hat Niko seinen schon zweimal abgebrochen. Meiner ist jetzt biegsam.
      - Während ich also meine Aufbauten Stück für Stück aufs Deck pflanzte, fiel mir auf, dass der Wassergarten gar kein Speigatt hat. Bekommt der Kutter Wasser über Deck, steht der Mast in einem kleinen Pool, ohne Abfluss. Die Speigatten habe ich dann jetzt, immerhin 4 Jahre später, endlich gebohrt.
      - Ich habe mir beim Anbringen von Zier-Furnierleisten (Aufbügeln mit Sekundenkleber) nicht nur die Finger verklebt, sondern auch noch verbrannt.
      - Da wir zunächst völlig andere Positionen für die Akkus vorgesehen hatten, bekam mein Boot 2 zusätzliche Stringer. Die angedachten Plätze wurden aber durch die Verwendung von anderen, sichereren Akkupacks überflüssig, schon vor der ersten Fahrt. Den einen Stringer habe ich letzte Woche entfernt, der andere wird auf ewig bei der Wartung und Trocknung des Bootes stören.

      Nach dem Bau der ersten 2 Kielbomben aus Dachdeckerblei war nicht mehr genug Plattenmaterial für meine Bombe übrig. Also musste gegossen werden. Zu der Zeit haben wir die Positivform (eine Hälfte der Bombe) noch beim nahen Telepoint drucken lassen. Davon eine Negativform aus Gips, 2 Tage trocknen, einen Topf opfern für die Bleischmelze und mit dem Dieselkocher auf den Parkplatz stellen und 2x Bleigießen spielen. Den Dönermann gegenüber hats gefreut.
      - Die Gipsform ist beim ersten Guss deutlich angerissen, beim zweiten Guss zerbrochen. Längere Trockenzeit und auch Vorheizen der Gussform im Backofen ist uns natürlich erst hinterher eingefallen. So waren also mehr Nacharbeiten (spachteln, Schleifen) am Kiel fällig.
      - Anschließend durfte ich noch lernen, dass Styrolspachtel ein ziemlich ungeeigneter Untergrund für nitroverdünnte Farbe ist. Am Ende musste alles noch einmal ab, Gelcoat über die Bombe, und dann wieder Lack. Der dann endlich hielt.
      - Und dass Revell-Lack und Zaponlack auch nicht unendlich gut kompatibel sind. Die weißen Streifen habe ich aber wegbekommen.

      - Im Betrieb der beiden fertigen Boote kamen dann noch diverse Umbauten dazu: die Servos mussten stärker werden, der Empfänger musste geschützt werden (siehe oben), die Umlenkseile fürs Ruder laufen über Ruderquadranten, von denen aktuell Version 3 in meiner Kiste liegt.
      Ach ja, und wenn der Ruderverein trainiert, dann segelt man nicht im Weg herum. Das gibt heftige Ohrfeigen für die Takelage, und fleckige Segel.


      Das Tragische daran ist, ich arbeite auf der Werft, in der Arbeitsvorbereitung. Ich sollte wissen, wie man Arbeiten so vorbereitet (plant und Zeug bestellt), dass man auch arbeiten kann. Wie ihr seht, hat es mich nicht davon abgehalten, an nur einem Boot ziemlich viel Mist zu bauen.
      Aber es fährt.
      In Fahrt: Dulcibella "Paddy", Robbe Double Dragon, Robbe Atlantis "Mistral" ----- In Pflege: die Küken der BrushlessEnte
      Weisheiten des Dekans: "Der Tiefgang sollte generell nicht größer sein als die Seitenhöhe."
      Google-Map Modellgewässer
    • Odin schrieb:



      "Fazit: Wird am System etwas geändert oder getauscht, alles trotzdem gründlich prüfen,

      auch wenn es sich um vermeindlich gleiche Bauteile handelt."

      ......und ich habe nicht den Eindruck, das es hier

      darum geht, sich gegenseitig zu toppen.......

      .......Blick in die Anleitung und sinnerfassendes Lesen hätte u.U. geholfen.
      Mir fällt auf, das es meistens eine Verkettung von Umständen ist, die zum
      Ereignis führte. ........


      Wer hier sinnerfassend mitliest kann viel lernen. .........
      .......Aus Fehlern anderer darf man kostenlos lernen.....
      Ich sehe das genauso.

      Wenn ich etwas ändere, wird erst mal in der Badewanne getestet oder an anderer Stelle, die ""sicher"" ist. In meinem Baubericht vom Schwimmkran wurde mein Video "etwas belächelt", nachdem am See eine Sicherheitsleine am Modell befestigt war. Ich hatte am Antrieb etwas geändert. Ich versuche sehr sorgfältig zu bauen, wobei ich nicht sicher sagen kann, das auch da mal eine Verkettung von Umständen zur Havarie oder schlimmerem führen kann.

      Deshalb habe ich die Fliegerei vor etwa 20 Jahren aufgegeben.
      Nach vielen Jahren in einer virtuellen Fluggesellschaft und viel Erfahrung mit der Theorie der Fliegerei mit dem Flugsimulator wollte ich auch mal einen richtigen Modellhubschrauber bauen und fliegen. Ich nahm "Unterricht" bei einem Modell-Hubschrauber-Lehrer im Verein auf einem Modellflugplatz, so mit Lehrer-Schüler Steuerung. Bei einem meiner ersten Alleinflüge erfasste beim Start noch auf dem Boden eine Windböe den Hubschrauber und ich machte den Anfängerfehler, statt voll hoch wollte ich den Start abbrechen und Gas (pitch) wegnehmen. War aber schon zu spät, der Hubschrauber schon zu leicht und das Teil (120 cm Rotor) kippte zur Seite.
      Reparatur ca 400 DM.

      Wochenlang alles wieder mit Ersatzteilen repariert und zusammengebaut. Zum Einfliegen den Fluglehrer gebeten, für den ersten Kontrollflug.
      Alles nochmal kontrolliert und das Teil stieg auf ca. 20 m. Dann blieb plötzlich der Heckrotor stehen und in der Wiese war eine kleine "Delle" und ein paar Grasbüschel fehlten. - Totalverlust !

      Was habe ich gelernt: Vergiss den Schrauben-Sicherungs-Lack nicht bei der Verbindung zwischen Motor und Heckrotorwelle.

      Was habe ich noch gelernt:
      es gibt Fehler, die kosten viel Geld.
      Modellflug ist nicht mein Ding.

      Schiffe bleiben beim "Absaufen" eher ganz, wenn mann nicht gerade an einem Wasserfall fährt und sie noch bergen kann.


      Wolfgang
    • Moin zusammen,

      also ich hatte jetzt schon mehrfach echt gute Mittagsminuten beim Durchlesen der verschiedenen hier geteilten Erfahrungen!
      Danke!

      Ich kann mir auch vorstellen, dass nicht jeder all diese Ereignisse selbst erleben muss, um vielleicht doch die ein oder andere Schönheit nicht dauerhaft zu verlieren.

      Wie kann es hier weitergehen?

      Eine Liste mit Maßnahmen oder möglichst zu vermeidenden Doofheiten?

      Oder immer wieder weitere der schön anschaulichen Einzelschilderungen?

      Einen schönen Start in das erste Adventswochenende
      Georg
      Fast Crew Supplier
      VSP RAVE Tug
      Anti-Rolling

      Viele Laser
      Happy Hunter 1982,
      Neptun I 2016 (für den Nachwuchs)
      Neptun II 2017 (für die Badewanne)
    • Moin Georg,

      Eine ewig lange Liste mit guten Tips bringt da nicht so viel
      denke ich, die Liste lese ich nicht so motiviert und ich lerne
      daher eher aus den Anekdoten hier.
      mit besten Grüßen aus einer kleinen ostfriesischen Werft

      ich zeichne noch mit Bleistift auf Papier, kann kein CAD, fräse nicht CNC,
      sondern habe Handwerkzeug wie Laubsäge und Feile in Gebrauch ....