28er Kehrer Jet - welcher Motor für mein Boot

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • 28er Kehrer Jet - welcher Motor für mein Boot

      Hey, Hi und Hallo,

      Ich bin noch jüngst im Forum angelandet, habe mir schon viele Beiträge über Stunden/Tage angeschaut & durchgelesen - doch keine passende Antwort gefunden. :dno:
      Vielleicht bekomme ich sie ja aus dem geballten Forenwissen :nick:
      Habe mir wie oben geschrieben, 2 x 28er Kehrer Jets nach KaMeWa bestellt. Die guten sind auch schon unterwegs. :)
      Antreiben sollen die ein noch ungebautes Futterboot, welches als Verdränger Trimaran seine Gestalt aus Multiplex ummanteln mit GFK Matte, annehmen soll.
      Angehende Maße sollen bei ca 60x40x25 liegen - wobei die auch noch ggf. Abweichen können, da einiges untergebracht werden soll. (Echo, GPS, Rasberry Pi4B + DCDC converter, LEDs, und eventuell noch eine Kamera sowohl über, als auch unter Wasser).
      Inklusive der Futterzuladung (3kg) bleibt es schätzungsweise u 10 kilo.

      Das sind so die ungefähren Randbedingung. Und nun zu meiner eigentlichen Frage:

      Die Jets möchten auch angetrieben werden. Dazu hab ich mich über das Forenwissen für BL Außenläufer entschieden. Speziell für Die. (Oder lieber weniger KV?)

      Zusätzlich benötige ich noch alles andere :sh: also Servos, Regler, Akkus & co.....
      Als Akku hatte ich 4sLiPo ins Auge gefasst, wobei auch das noch lange nicht in den Stein gemeißelt ist.

      Regler zum Motor werden mir von Roxxy selbst vorgeschlagen:
      Roxxy Smart Control 45 MSB

      ROXXY BL-Control 930-6

      ROXXY Smart Control 940-6 SV f.Futaba S.Bus 2
      Das soll keine Werbung darstellen! Ich bin absoluter Neuling im Modellbau und nicht auf irgendwelche Marken festgelegt!

      Für die Lenkung sollte es reichen die Drehzahl der Jets unterschiedlich zu regulieren bzw anzusteuern - oder?

      Konstruktive Kritik ist ausdrücklich erwünscht!! Tipps, Denkanstöße und Vorschläge/Optimierungen erbeten. :bitte:


      Viele Grüße aus Sachsen-Anhalt
      Ferdinand
    • Hallo Ferdinand,
      herzlich willkommen im Forum.

      Nach meiner Einschätzung dürfte dein Futterboot mit o.g. Setup auf ca. 5 m/s kommen.

      Hast du schon mal hier und ff. geschaut ?

      Wenn du keine Lachse und Schwertfische jagend erlegen willst, wären doch auch 1,5 bis 2 m/s ausreichend.

      Die Idee Jetantriebe in Gewässer mit unbekanntem Pflanzenwuchs zu verwenden wird nur so lange funktionieren, bis die Ansaugöffnungen verstopfen. Es sei denn, du montierst ein Gittereinlaufschutz mit sehr kleiner Maschenweite und betreibst die Jets mit kleiner Sogwirkung, d. h. niedriger Drehzahl.

      M.f.G. Jörg
      Im Bau: Megayacht, Yachttender

      in Fahrt: Moonraker, Pegasus III, Andrea Gail
    • Hey Jörg

      Vielen Dank für eine Antwort.

      Du hast völlig Recht, 5m/s sind absolut übertrieben. 2m/s hört sich super als Richtwert an. Das liegt auch im von mir angestrebten Bereich.

      Die Schutzgitter hab ich vergessen zu erwähnen, da es wohl von vornherein in meinem Kopf so verankert war.

      Danke für die neue Lektüre :) den verlinkten Threat hab ich noch nicht gelesen.

      Also schau ich nach Motoren mit weniger KV.
      Sollte ich die Wattzahl so ~ beibehalten? (270W)

      Bin halt einfach von 0 Wissen gestartet, hab einiges gelesen, aufgegriffen & wieder verworfen anderes aufgegriffen & wieder verworfen.... es gibt sooo viele Meinungen und Möglichkeiten sich etwas zurecht zustellen. Das hat mich erstmal erschlagen...
      Nunja. Jeder fängt mal an :nick:

      Viele Grüße Ferdinand
    • Hallo Ferdinand,
      ist alles gut, jeder fängt ja mal klein an.

      Wenn ich ein 10 kg Frachtschiff mit Selbstentladefunktion für leichte Schüttgüter konstruieren sollte, welches auch in Ufernähe nicht in Bäumen mit herunterhängenden Zweigen und Büschen stecken bleiben soll, ergäbe sich ein flacher Katamaran mit zwei mittelgroßen ( D = 50 mm ) Metall-Propellern in Drahtkäfigen und langsamlaufende drehmomentstarke ( ca. 40-50 W ) Motoren.

      Eine max. Geschwindigkeit von ca. 1 m/s wäre schon ausreichend. Fische reagieren auf schnelle Bewegungen und laute Geräusche. Wenn man sie nicht vertreiben will, muss der Antrieb leise und langsamlaufend ( 1.000 -2.000 U/min ) sein.

      Das Haupteinsatzgebiet von Jetantrieben besteht hingegen in der Verwendung von Schiffen mit geringem Tiefgang und hohen Geschwindigkeiten ( > 15 m/s ).

      Von daher würde ich in einem Futterboot keine Jetantriebe verbauen.
      Als Akkus empfehle ich in diesem Fall 2 - 4s LiFePos . und keine gefährlichen LiPos.


      M.f.G. Jörg
      Im Bau: Megayacht, Yachttender

      in Fahrt: Moonraker, Pegasus III, Andrea Gail
    • Jaa, tatsächlich war auch die erste Überlegung ein Antrieb mit 2 Propellern in der von dir angegeben Größe mit einem langsamlaufenden BL, mit vielen Turns und (eigentlich) mehr Watt - doch du schreibst was von 40-50Watt. ?( Die Leistung wird in Watt angegeben... lässt mich das nicht auf die "Power" bzw. das Drehmoment schlussfolgern? oder viel mehr, steht das nicht im Zusammenhang?

      Um nochmal den Jet aufzugreifen, es gibt einige so angetriebene Futterboote und gerade den geringen Tiefgang finde ich Vorteilhaft. Das ermöglicht mir gerade die Ufernahe Befahrung (mit moderater Geschwindigkeit um den Sog gering zu halten).
      Denn ein herunterhängender Baum sollte ja nicht von dem Antrieb unter dem Boot angesogen werden und eventuell im Wasser liegende Äste werden so "überfahren" und gleichzeitig nicht angesogen durch ihre eigene Masse und ein saugseitiges Schutzgitter.
      Bei Algen.. naja hatte ich in den heimischen Gewässern bis dato noch nie Probleme, da es sich zumeist um "Bodendeckerpflanzen" handelt. Über Treibgut mach ich mir eher weniger Sorgen, da das Schutzgitter die Öffnungen entgegengesetzt zur Fahrtrichtung haben soll. Finde leider kein passendes Bild - aber prinzipiell wie bei einer Reibe.

      Einzig und allein die Geräuschkulisse..hmm..

      Bei mehreren Booten von renomierten Herstellern ist die Rede von Low-Noise-Motoren. Was hat es damit auf sich?? Hab mal fix :GO: befragt, nur auf die Schnelle kein verwertbares Ergebnis bekommen...

      Die Wahl der Akkus ist meinerseits ein wenig vernachlässigt worden... danke für den Hinweis!
      LiFePos sind gerade was Temperaturen betrifft störunanfälliger (?) das ist ein großer Vorteil um im Sommer auch bei 30-40°C das Boot einsetzen zu können.
      Mein Schlauchboot von 2,40m Länge wird von einem MinnKota (55Lbs) angetrieben, welcher von einer LiIon Rebelcell gespeist wird. Bin super zufrieden damit. :thumbsup:

      Mein Plan war es jetzt voll im 3D CAD zu stecken und das Boot zu konstruieren.... doch erstmal heißt es den von dir verlinkten Thread leeeeeesen :) naja, man muss Prioritäten setzen :id2:

      VG und einen schönen Abend noch,
      Ferdinand
    • Hallo Ferdinand,

      flizzr94 schrieb:

      Die Leistung wird in Watt angegeben... lässt mich das nicht auf die "Power" bzw. das Drehmoment schlussfolgern? oder viel mehr, steht das nicht im Zusammenhang?
      ja, der Zusammenhang ist wie folgt:

      Leistung = Drehmoment x Drehzahl,
      bzw.

      P = M * w,

      P in Watt,
      M = Drehmoment in Nm und
      w = Kreisfrequenz = 2 * pi * f
      f = Drehfrequenz in 1/s,

      oder etwas geläufiger:

      P = M * n : 9,95
      mit n = Drehzahl in U/min.

      flizzr94 schrieb:

      Über Treibgut mach ich mir eher weniger Sorgen, da das Schutzgitter die Öffnungen entgegengesetzt zur Fahrtrichtung haben soll.
      Wenn die Ansaugöffnung des Jet statt nach unten, nach vorn gerichtet ist, entsteht trotzdem ein Sog in horizontaler Richtung. Ein flaches Ansauggitter kann sich dann auch sehr schnell zusetzen.
      Anders sähe es aus wenn du ein kegelförmiges Ansauggitter horizontal mit der Spitze in Fahrtrichtung vor jeden Jet montierst. Dann würden die angesaugten Fremdkörper durch die schräg liegenden Gitterstäbe radial nach außen transportiert.
      Dies gilt aber nicht für kleine Schwebeteilchen wie z.B. 1 mm große Pollen u.ä. die durch das Gitter hindurch in den Jet gelangen.

      Aber nochmal: Die Jetantriebe verursachen einen kleinen gebündelten starken Wasserstrahl mit einer größeren Geräuschkulisse als ein langsamdrehender Schiffspropeller.

      flizzr94 schrieb:

      Mein Plan war es jetzt voll im 3D CAD zu stecken und das Boot zu konstruieren...
      Warum nimmst du nicht zwei 90 cm Blumenkästen aus ABS ?
      Und änderst die Stirnseiten in ein Schneiden-Bug und -Heck ähnlich der Form eines dreieckigen stehenden Prismas ?

      M.f.G. Jörg
      Im Bau: Megayacht, Yachttender

      in Fahrt: Moonraker, Pegasus III, Andrea Gail

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Käptn Graubeer ()

    • Neee, die Öffnungen der Löcher soll quasi nach hinten, in Richtung Heck gerichtet sein.
      Meinst du, dass 1 mm kleine Partikel für den Jet schädlich sein können? Ich meine.... die lassen sich ja niemals nie verhindern. Dann würde das ganze aber auch kein Sinn bei jeglichen Booten machen.

      Mit den Blumenkästen ist eine total witzige Idee :D so einfach aber auch genial :D
      Doch über das Boot bzw. die Konstruktion dessen und die Programmierung des Rasberrys beläuft sich meine Facharbeit. Da kommen die "Haushaltstricks" nicht sooo gut an.^^

      Vielleicht sollte doch auf den Propeller Antrieb zurückgreifen... :hm:

      Ich schlaf erstmal noch 1-3 Nächte drüber.. der Jet liegt schon da... hab mich eigentlich schon auf die beiden gefreut :bhi:


      In diesem Sinne :GN:
    • Hallo Ferdinand,

      flizzr94 schrieb:

      Neee, die Öffnungen der Löcher soll quasi nach hinten, in Richtung Heck gerichtet sein.
      Du meinst damit doch nicht wirklich die Ansauglöcher ?

      Mein Konstruktionsgedanke ging eher in Richtung Raupenantrieb wie in Jagd auf Roter Oktober.
      Nur das hier der magnethydrodynamische Antrieb durch einen Jetantrieb im Inneren ersetzt wird.

      flizzr94 schrieb:

      Meinst du, dass 1 mm kleine Partikel für den Jet schädlich sein können? Ich meine.... die lassen sich ja niemals nie verhindern.
      Ja genau, es sei denn du fährst ausschließlich in sauberen Freibädern.
      Frag mal Jetbootkapitäne zu ihrem Wartungs- und Säuberungsaufwand nach Fahrten in freien Gewässern.


      flizzr94 schrieb:

      Doch über das Boot bzw. die Konstruktion dessen und die Programmierung des Rasberrys beläuft sich meine Facharbeit. Da kommen die "Haushaltstricks" nicht sooo gut an
      Also mein Prof hätte keinen Wert darauf gelegt, das das Rad zum wiederholten Mal neu erfunden wird.
      Sein Motto lautete eher: So einfach wie möglich - so kompliziert wie nötig.

      Du kannst die Konstruktion ja gerne in CAD machen. Aber wer sollte dir denn beim Bau die Verwendung preiswerter vorgefertigter Bauteile übelnehmen ? Besonders dann wenn der Zeit- und Kostenaufwand ja schon limitiert ist.

      M.f.G. Jörg
      Im Bau: Megayacht, Yachttender

      in Fahrt: Moonraker, Pegasus III, Andrea Gail

      Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von Käptn Graubeer ()

    • Ich melde mich wieder zurück :)
      Aaaalso, der magnethydrodynamischen Antrieb wäre wohl ein bisschen übertrieben ^^
      Bin mir echt unsicher, ob die Jets zurückgehen oder nicht... viele der "neuen" Futterboote werden mit denen angetrieben & sogar damit beworben, dass sie problemlos durch Krautfelder fahren können. 8|

      >Vielleicht kann sich ja mal ein Jet Kapitän dazu äußern<

      (Norm-)Kaufteile sind völlig in Ordnung. Doch als angehender Maschinenbautechniker kann ich einfach keinen Blumenkasten umfunktionieren. :no2:
      Ich bin dir trotzdem sehr dankbar für die Ratschläge. Keine Frage! Aber es soll schon vernünftig hergerichtet werden und unabhängig von der FA, ist das auch mein eigener Anspruch.

      Aus dem laufen Thread "Motoren, Drehzahlsteller + Propeller - gibt es eine optimale Kombination" hat sich für mich ehrlich gesagt nichts ergeben. Ist allerdings auch dem geschuldet, dass ich von dem E-Technik Fachgesprächen nicht viel verstehe.
      Werde mir nochmal neue Motoren für die Jets raussuchen - aber auch für einen Propeller antrieb.

      VG
      Dateien
      • FBunten.jpeg

        (86,64 kB, 24 mal heruntergeladen, zuletzt: )
    • flizzr94 schrieb:

      viele der "neuen" Futterboote werden mit denen angetrieben & sogar damit beworben, dass sie problemlos durch Krautfelder fahren können.
      Hallo Ferdinand,
      Kennst du den Unterschied zwischen Werbung und Erfahrung ?
      Der eine verkauft dir Hard- u. Software während der andere dir Wissen anbietet.

      Wenn du noch keine Erfahrung mit Jetantrieben und deren Sogwirkung hast, dann frag mal einen Jetkapitän.
      Die Sogwirkung kann so stark werden, das unter dem Einlaß, der Jet sogar das Wasser von hinten entgegen der Fahrtrichtung ansaugt !

      flizzr94 schrieb:

      Aus dem laufen Thread "Motoren, Drehzahlsteller + Propeller - gibt es eine optimale Kombination" hat sich für mich ehrlich gesagt nichts ergeben. Ist allerdings auch dem geschuldet, dass ich von dem E-Technik Fachgesprächen nicht viel verstehe.
      Wenn du bei der ersten Lesung nicht alles verstehst, ist das nicht schlimm. Das Wesentliche zur Auswahl des Antriebes steht auf der ersten Seite in den Beiträgen 1, 8 und 10.

      Ansonsten kannst du gerne konkrete Fragen stellen.

      Vielleicht hilft dir auch dieser Artikel über Jetantriebe im Modell.

      M.f.G. Jörg
      Im Bau: Megayacht, Yachttender

      in Fahrt: Moonraker, Pegasus III, Andrea Gail
    • Ich habe mehrere Boote mit Jetantrieb und konventionellem Antrieb und würde sagen, die Wahrscheinlichkeit dass man sich was in den Antrieb fängt ist ca. gleich, vielleicht mit leichten Vorteilen beim Jet. Allerdings geht da dann auch mal was kaputt (Stator gehäckselt etc).
      1mm Partikel sind überhaupt kein Problem auch 3mm nicht, eher lange dünne Hälme, die sich um den Impeller wickeln.
      Das hat man bei schraubengetriebenen Booten genauso wie im Jet, wobei ich noch nie in zugekrauteten Seen gefahren bin (Gefahr zu hoch, dass man schwimmen gehen muss)
      Da kann ich mir gut vorstellen, dass das mit Jets deutlich besser funktioniert, einfach weil die sich nicht jeden Halm fangen.

      Wenn du deinen Rumpf als Verdränger baust, dann wird der niemals 5m/s erreichen. Dafür haben die Jets bei 10kg Gewicht nicht annähernd genug Power. das Boot wird schön im Verdrängermodus bleiben und irgendwas zwischen 4 und 6 km/h laufen (je nachdem wie die Form deines Trimarans aussieht).
      Motoren würde ich eine Nummer größer nehmen und mit weniger kv (oder weniger Akkuspannung). Jedes Mehr an Leistung was du da reinsteckst verpufft nur, weil dein Rumpf gar nicht schneller werden kann.
      Wenn es ein Roxxy sein soll multiplex-rc.de/produkte/31499…bl-outrunner-d35-55-590kv
      Mir wären die Motoren aber zu teuer für den Einsatzzweck, die langweilen sich ja zu Tode.
      Alles was an den Jet ranpasst und so 10.000 1/min dreht sollte passen.
      Am günstigesten kommst du imho mit 2 700er Bürsten klar, die brauchen nur 1 Regler und lenken funktioniert mit der Düse so oder so besser (also Servo nehmen!).
      10.000 eiinfach deswegen, weil die Jets deutlich drunter kaum Schub machen, für die Rumpfgeschwindigkeit würden wahrscheinlich auch 5000 reichen.
      Grüße

      Tobias
    • Time Bandit schrieb:

      1mm Partikel sind überhaupt kein Problem auch 3mm nicht, eher lange dünne Hälme, die sich um den Impeller wickeln.
      Hallo Tobias,
      kannst du freundlicherweise mal schildern wie groß der Zeitaufwand bei der Demontage, Reinigung und anschließender Montage des Jets ist ?

      M.f.G. Jörg
      Im Bau: Megayacht, Yachttender

      in Fahrt: Moonraker, Pegasus III, Andrea Gail
    • Hey hey

      @Käptn Graubeer
      Ja, den Unterschied zwischen Erfahrung und Werbung kenne ich ;)
      Hab mir auch m.E.n. unabhängige Kundenbewertungen und Erfahrungen angeschaut. So ist’s nicht.

      Danke für den Artikel. Der liefert einiges interessantes an Informationen.

      Habe jetzt einige Zeit überlegt & war auch hart am struggeln, ob’s die Jets wirklich werden und naja... was soll ich sagen, die besten Erfahrungen sind doch immer die eigenen, nicht?

      Werde also die Jets einsetzen und hoffentlich meine Freude damit haben :D in jedem Fall werde ich davon berichten!

      Mir ein günstiges Modell zu kaufen um Vergleiche zu ziehen/Schwachstellen zu analysieren ist gar keine schlechte Idee. Nur fallen bei mir, als Schüler, die geldlichen Mittel ziemlich knapp aus ||

      @Time Bandit

      Hallo Tobias und danke für deine Antwort.
      5m/s sind auch gar nicht mein Ziel. 2m/s sind anzustreben. Das ist nämlich auch die Geschwindigkeit, mit der Echolote noch saubere Messergebnisse ausgeben. Zumal das Mehr an Leistung wohl nur verpufft.

      Es müssen keine Roxxy Motoren werden jedoch BL Outrunner.
      Hatte mit den KMB Jets ~12.000 1/min anvisiert. Sollte ja passen. Wenn ich die von dir geschickten Motoren mit 590 KV einsetzen würde, würde ich mit den 4sLiFePos bei 12V doch aber nicht auf die angestrebten 10 bzw. 12 tausend 1/min kommen (?)

      Weiß leider nicht, wie ich Absätze Euer Nachrichten markieren und somit gezielt beantworten kann.
    • flizzr94 schrieb:

      Weiß leider nicht, wie ich Absätze Euer Nachrichten markieren und somit gezielt beantworten kann.
      Hoi Ferdinand, moin,

      mit der linken Maustaste die Textpassage markieren und dann "Zitat einfügen" ;)

      Gruss Michael
      Lieber 'ne schneidíge Havarie als ein lahmes Ausweichmanöver !

      Mitglied im MBC Moormerland e.V.
    • flizzr94 schrieb:



      Hallo Tobias und danke für deine Antwort.5m/s sind auch gar nicht mein Ziel. 2m/s sind anzustreben. Das ist nämlich auch die Geschwindigkeit, mit der Echolote noch saubere Messergebnisse ausgeben. Zumal das Mehr an Leistung wohl nur verpufft.

      Es müssen keine Roxxy Motoren werden jedoch BL Outrunner.
      Hatte mit den KMB Jets ~12.000 1/min anvisiert. Sollte ja passen. Wenn ich die von dir geschickten Motoren mit 590 KV einsetzen würde, würde ich mit den 4sLiFePos bei 12V doch aber nicht auf die angestrebten 10 bzw. 12 tausend 1/min kommen (?)

      Weiß leider nicht, wie ich Absätze Euer Nachrichten markieren und somit gezielt beantworten kann.

      2m/s schaffst du nur, wenn du den Rumpf deutlich länger machst und die 3 Schwimmer unter Wasser sehr schmal.
      Sonst ist bei 3,5-4 km/h bei deiner geplanten Länge definitiv Schluss, da Rumpfgeschwindigkeit erreicht. (Rumpfgeschwindigkeit [km/h] = Wurzel (Länge Wasserlinie [m]) * 4,5)
      Ich glaube bei 15-20:1 Länge/Breite wirds deutlich schneller, deswegen sind Wettkampfruderboote so schmal.

      Bei meinem Text oben fehlt das Wort max. bei der Drehzahl.
      Ich würde eher so mit 8-10k 1/min rechnen. Da kommt natürlich nicht der Megaschub raus, aber für Rumpfgeschwindigkeit wirds locker reichen. Strahlgeschwindigkeit geschätzt bei 10k 1/min liegt schon bei > 15 km/h.



      @Käptn Graubeer Demontage dauert natürlich deutlich länger als bei einem normalen Prop. Aber genau beziffern kann ichs nicht. Lässt sich auf jeden Fall problemlos am See erledigen.
      Grüße

      Tobias
    • @Time Bandit
      Guten Abend,

      du hattest mir ja diese Motoren geschickt multiplex-rc.de/produkte/31499…bl-outrunner-d35-55-590kv.
      Sind 2x 700 Watt nicht etwas zu viel? Hatte an weniger gedacht, so bei 300-max 500 Pro Motor. Und weniger KV um die 700-900 mit 4s LiFePo Akku.
      Wie gesagt, müssen keine Roxxy sein.


      Time Bandit schrieb:

      (Rumpfgeschwindigkeit [km/h] = Wurzel (Länge Wasserlinie [m]) * 4,5)
      Der Rechnung nah zu Folge wäre liegt die Geschwindigkeit bei 1,6km/h ohne Abzüge von Reibung und Widerstand... Das wäre arg wenig.

      @Käptn Graubeer

      Hab mich vorhin auf einer Seite rumgetrieben, die Futterboote im großen Stil vertreibt. Bei denen werden auch "Low-Noise" Motoren angeboten. Die Motoren sind Brushed Motoren.
      Optional BL bekommt man einen Graupner Brushless HPD Powermotor.

      VG
    • Du landest bei 0,6m Wasserlinienlänge bei 3,5km/h.
      Reibung etc spielen dabei keine Rolle, das hat was mit dem Wellenbild zu tun, was dein Rumpf erzeugt.
      Bei Rumpfgeschwindigkeit ist die Welle so lang wie deine Wasserlinie, bzw. Bug und Heckwelle treffen sich und das Heck des Boots gräbt sich ein.
      Ab da wird es dann nur schneller, wenn der Rumpf als Gleiter auf die Welle kommt (da ist dein Boot aber viel zu schwer und hat als Trimaran kaum eine passende Form) oder wenn das Längen-Breiten-Verhältnis extrem groß ist, bzw. der Rumpf sehr schmal.

      Und die 3,5km/h wirst du mit den Jets sehr sehr früh bei wenig Drehzahl erreichen.
      Alles andere ist Energieverschwendung, weil schneller wirds nicht, du erzeugst nur größere Wellen.
      Ich würde schätzen du musst so ca. 100W in deine Motoren reinstecken um auf Rumpfgeschwindigkeit zu kommen, da der Wirkungsgrad von Jets bei niedrigen Drehzahlen miserabel ist.

      Such dir einen passenden Motor mit für deine Akkuspannung passender Drehzahl raus, der zu deinem Budget passt.
      Nach was du schauen muss weißt du.
      Ich würde 2 Bürstenmotoren nehmen.
      Grüße

      Tobias
    • Hallo Ferdinand,

      ich weiß ja nicht wie groß dein Budget ist.
      Aber wenn man bei 0 beginnt, würde ich zunächst mal prüfen ob es nicht günstiger ist ein Futterboot aus dem unteren Preissegment zu testen und die Erfahrungen zu dokumentieren. Diese können dann mit den bisherigen Anforderungen verglichen und Vor- und Nachteile für eine Neukonstruktion diskutiert werden.

      Für die jetzt schon bestellten Jetantriebe von ca. 100,-€ hättest du schon fast ein komplettes Futterboot incl. RC-Anlage und Ladegerät bekommen.
      Aber Jetantriebe allein ergeben noch kein einsatzfähiges Boot. Es fehlen noch Motoren, Akkus, Rumpf, RC-Anlage, ... Für deinen Selbstbau wirst du mind. 1000,-€ kalkulieren müssen.

      Fazit: Du machst meiner Meinung nach den 3. Schritt vor dem 1. und verbrennst unnötig viel Geld.

      Eine logische Vorgehensweise wäre folgende:
      1. Information und Definition der Aufgabe und Problemstellung
      2. Aneignung spezieller Fachkenntnisse im Bereich Physik, Antriebsarten für Wasserfahrzeuge, Steuerungtechnik, etc.
      3. Analyse der auf dem Markt erhältlichen Lösungen und deren Vor- u. Nachteile
      4. Testobjekt auswählen und praktische Erfahrungen und Kenntnisse verifizieren und mit den gestellten Anforderungen vergleichen.
      5. Schwachstellen am Testobjekt ggfs. ändern und neuer Test.
      6. Auswertungen und Erfahrungen unter Einbeziehung der Kosten für eine Neukonstruktion diskutieren.

      7. ...--> Vorteile einer Neukonstruktion gegen Änderung / Tuning am Markt erhältlicher Produkte ( Testobjekt) abwägen,

      ...evt. Neubau ...

      M.f.G. Jörg
      Im Bau: Megayacht, Yachttender

      in Fahrt: Moonraker, Pegasus III, Andrea Gail

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Käptn Graubeer ()