28er Kehrer Jet - welcher Motor für mein Boot

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    • flizzr94 schrieb:

      Wichtig ist auch der Fall des Ausfalls von einem Antriebsstrang. Es soll trotzdem noch in gewisser Weise manövrierfähig sein und den Weg zurück an Land mit einem einzelnen Antriebsstrang schaffen
      Hallo Ferdinand,
      wenn bei einem Katamaran eine Antriebsseite ausfällt wird dieser ohne Ruder nur noch im Kreis fahren.
      Also wenn hier eine Redundanz gewünscht wird, dann würde ich entweder hinter jedem Prop/Jet-Antrieb eine Steuerdüse/Ruder, oder ein/zwei Bugstrahler montieren.

      M.f.G. Jörg
      Im Bau: Megayacht, Yachttender

      in Fahrt: Moonraker, Pegasus III, Andrea Gail
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      Regler die von explizit von LiFe Akkus gespeist werden können - oder viel mehr ist es nur ein LiFe Modus aufgrund der niedrigeren Spannung im Gegensatz zu LiPo Akkus, gibt es nur ganz wenige. Die sind dann zumeist noch für Bürsten Motoren ausgelegt.
      Wieso sind die LiPos so populär, wenn doch LiFe um einiges sicherer sind, das leer fahren besser verträgt und die Einsatztemperaturen eine größere Spanne aufweist?
      Kann mir das nur damit erklären, das das mehr an Spannung und Kapazität von Relevanz ist.
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      Bei den ESC's von Castle Creations kann der Spannungs Threshold in 1/10V Schritten eingestellt werden. Ich hab ein Talon 25 in einem Flugzeug wo ich einen LiFe Akku drin habe. Mit einem USB oder BT Link kannst du via PC oder Smartphone alle Parameter einstellen. Je nach Modell (bei den Car Line) kannst du auch zwischen Brushed und Brushless wählen sowie mit oder ohne Sensor.
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      Eine Vorwärts/Rückwärtsregelung brauch ich ja nicht, sondern ausschließenlich Vorwärts denn der Impeller muss immer in eine Richtung drehen, nur die Schubrichtung wird geändert durch das KaMeWa Schubumkehrsystem.

      Heißt für mein Boot, das wenn ich den Steuerknüppel der Funke auf Rückwärts schiebe, ein Servo die Schubumkehrtklappe bewegt und der Motor wie auch bei der Vorwärtsfahrt in die gleiche Richtung rotiert.
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      Die Suche nach Reglern hat eine kleine Auswahl ergeben. Wichtig dabei war es mir die Belastbarkeit in der Stromstärke etwas höher anzusetzen, als es im Datenblatt des Motors angegeben ist (7Ampere dauer, 10A max) - aber nicht zu hoch, da sonst der Überstromschutz keine Wirkung mehr mit sich bringt.
      Trotzdem sollte die Eingangsspannung min. adäquat zum Spannungsbereich vom Motor (10-24V) passen, ein Schalt-BEC besitzen, hohe Taktfrequenz von mehreren KHz, programmierbar sein und gerne noch andere Feinheiten besitzen.

      Chargery Super HV S-BEC 10A, 3-14S LiPo

      MTTEC KETO HV BEC 12s 10A/20A Peak V2

      Die können vom LiFe Akku gespeist und darauf angepasst werden, sodass auch der Unter/Überspannungsschutz gewährleistet ist.
      Damit sollte ich doch gut aufgestellt sein.?
      Bevorzuge den ersten der beiden.

      Ist für euch als Modellbauerfahrene sicher eine überflüssige Frage.
      Als kompletter Neueinsteiger ist es nur sehr sehr viel Input. Jede technische Spielerei gibts in 1000facher Ausführung und jede ist gleich aber irgendwie auch nicht. Es ist einfach nervenaufreibend sich da durch zu wuseln und ohne zu wissen was GENAU das richtige ist(weil auch einfach die Erfahrung fehlt) und eine Entscheidung zu treffen.
      Deshalb bin ich froh euch fragen zu können und möchte das auch nutzen um mir nach und nach eine Leitline aufzustellen.
      DANKE für die Unterstützung :fr:
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      Hallo Ferdinand,
      die von dir verlinkten Module sind keine Drehzahlsteller, sondern DCDC-Wandler.

      Meine Empfehlung für deinen Roxxy-BL-Motor C35-30-300 U/V mit 2,8 Dauerlaststrom wäre z.B. dieser 18 A BL-Steller von Mpx. Der angegebene BEC-Strom von 2 A sollte für max. 2 Standardservos genügen.

      Sollten diese 2 A nicht reichen, dann kannst du auch externe BECs o. DCDC-Wandler nehmen.
      Sinnvoll wäre hier zunächst eine Aufstellung aller 5-V-Verbraucher und eine Summierung deren Ströme. Die anschließende Dimensionierung wäre dann z.B der 1,5-fache Gesamtstromwert. Aufgerundet auf den nächsten ganzzahligen Wert.

      M.f.G. Jörg
      Im Bau: Megayacht, Yachttender

      in Fahrt: Moonraker, Pegasus III, Andrea Gail
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      Brummbaer schrieb:

      Die verlinkte Elektronik sind BEC-Module, KEINE Regler..........
      Na das wäre es jetzt gewesen.... bestellt und gewundert warum es nichts klappt

      Käptn Graubeer schrieb:

      die von dir verlinkten Module sind keine Drehzahlsteller, sondern DCDC-Wandler.
      Die BEC-Module gibts also einzeln und aber auch in den Reglern mit integriert. Verstehe.

      Käptn Graubeer schrieb:

      Roxxy-BL-Motor C35-30-300 U/V mit 2,8 Dauerlaststrom
      Für die Motoren habe ich mittlerweile 3 verschiedene Dauerlaststrom angaben gefunden... siehe Bilder


      Servos werden gar nicht viele.:
      1 für jeweils 1 Jet mit 4,5-6,5kgcm Stellkraft lt. KMB zur Schubumkehr
      1 Servo für eine Schleppkupplung zu separaten Ausklinkung von Köder & Blei (wiegt zusammen maximal 200-250g) -> wenig Stellkraft, da nur das Stängchen vor und zurück bewegt wird.


      Gibt es Servos bei denen man den Bewegungsradius in Schritten oder Stufen einstellen kann? Sprich wenn ich die obige Schleppkupplung mit den 2 Nuten nutze und beispielsweise zuerst das Blei ausgeklinkt werden soll, der Köder aber erst 1 Minute später. Also das der Servo nur in den zwei Schritten halb eingezogen und komplett eingezogen arbeitet.
      Wenn das nicht möglich ist steige ich auf 2 einzelne Kupplungen um. Die wären dann magnetisch & somit würde auch der Servo wegfallen.



      Käptn Graubeer schrieb:

      Sinnvoll wäre hier zunächst eine Aufstellung aller 5-V-Verbraucher und eine Summierung deren Ströme
      Ich stell eine Liste zusammen. Am liebsten sofort. Nur sind wir als Klasse morgen extra in die Schule einbestellt worden um 2 Klausuren zu schreiben, bleibt mir vorerst nichts anderes über als lernen lernen lernen...
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      Bei Jets hast Du 1 Servo für die Steuerung rechts/links und 1 für die Rückfahrklappe.
      bei 2 Jets also 4 Servos oder 2 deutlich stärkere Servos, die auch mehr Strom benötigen

      VG Ralf
      SMC Elmshorn e.V.
      Im Hafen:
      Inselversorger Amrum von Krick
      CUX87 von Billing
      St Canute von Billing
      Renown von Billing
      Psycho Micro Speeder
      Lizard Extreme von MHZ

      In der Werft:
      Luisa alias Victoria von Krick
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      Die Belastbarkeit des Motors wäre mir zu gering. Das ist für mich am falschen Ende gespart.
      Der Impeller entspricht vom Leistungsbedarf einem 45er Prop aus der K-serie von Graupner. Du willst zwar nur bis max. 5000U/min gehen, aber dennoch ist das nicht zu unterschätzen.
      Du kannst auch nicht nur auf die Leistungsangaben vom Motor schauen. Das sind nur die Belastungen die der Motor über 5-10 min vertragen kann ohne thermischen/mechanischen Schaden zu nehmen. Das bedeutet auch nicht, das bei 5 A oder 120 W Schluss ist. Wird vom Motor mehr leistung verlangt, dann zieht der auch den den dafür benötigten Strom um die zu bringen. Und irgendwann kommt dann Rauch.
      Und dann noch mal rechnen. Angbenommen die 130W stimmen und Du willst 5S nutzen. Dann hast Du schon 7 A Dauerstrom. Sind schon 2A mehr als die angegebenen 5A. Nicht viel, aber bei so einem kleinen Maschinchen kann das schon den Unterschied machen.
      Noch dazu wenn man berücksichtigt, das für Schiffsmodelle eine 33er Schraube empfohlen wird. Diese Schrauben haben aber nur etwa 0,8er Steigung, als nur etwa die Hälfte vom Impeller

      Gruß Heiko
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      Was für eine Diskussion wegen des Antriebes eines Futterboots......
      2 28er Kehrer laufen vernünftig mit 2 700er Blechdosen von Graupner und einem soliden Regler von zB Modellbauregler oder sonst wo her. 3s oder 4s ist denen auch egal. Damit holt man auch eine 10kg Fuhre aus dem Schilf.

      Für solche Antriebe gibt es doch ausreichend Erfahrung bei den Modellbauern und als blutiger Anfänger sollte man sich auf die Erfahrungen anderer verlassen. Mit 5000 Touren auf dem Jet passiert wenn sich das Futterboot irgendwo verhakt hat mal gar nix mehr. dann ist Badetag angesagt.

      Ihr könnt mich gern für meine Meinung zerreißen, aber jemand der noch nie ein Boot gebaut hat sollte sich hier auf Konfigurationen verlassen die funktionieren und nicht bloß funktionieren könnten.
      Wenn irgendwelcher Dreck im Jet ist, geht der Strom nach oben, bis zum Geruch von Elektrisch......
      und dann sind bei Unterdimensionierung wahrscheinlich Regler, Motor und Akku schwarz......

      VG Ralf
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      flizzr94 schrieb:

      Doch ein Boot extra kaufen wollte ich nicht - im ersten Moment. Da mir die Investition als unrentabel erschien. Doch wenn man mehr und mehr darüber nachdenkt ergeben sich doch einige Vorteile, die du ja auch schon erwähntest. Vielleicht sollte ich wirklich 100€ in die Hand nehmen und ein günstiges Boot mal näher betrachten..
      Hallo Ferdinand,
      warum verfolgst du diesen Ansatz zunächst nicht weiter ?

      Nach ausgiebigen Testfahrten als Versuchsträger ( mit evt. Änderungen an z.B. Akkus, Steller, Motoren, etc. ) kannst du danach ja immer noch dein eigenes Boot bauen, falls notwendig.

      Frei nach dem Motto "Versuch macht kluch" werden dir dann einige Zusammenhänge klarer, und die neuen Erkenntnisse können dann in die Neukonstruktion einfließen, und dir bestimmt die eine o. andere Fehlinvestition ersparen.

      M.f.G. Jörg
      Im Bau: Megayacht, Yachttender

      in Fahrt: Moonraker, Pegasus III, Andrea Gail
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      Brummbaer schrieb:

      Für solche Antriebe gibt es doch ausreichend Erfahrung bei den Modellbauern und als blutiger Anfänger sollte man sich auf die Erfahrungen anderer verlassen.
      Na scheinbar gibts da aber auch keine eindeutige Konfiguration.. auf einer Seite waren alle vorhergehenden Motoren viel zu groß dimensioniert und jetzt ist er zu klein dimensioniert?
      In der Beschreibung den Motors steht geschrieben " für Schiffsmodelle bis 9000g " nach aktuellem Kenntnisstand wird das Boot mit Ladung von 3kg insgesamt bei 7 Kilogramm Gewicht landen und mehr wird es auch nicht.
      Und ja sag deine Meinung. Dafür wird dich keiner zerreißen vor allem nicht im Forum, was zum Meinungs- und Erfahrungsaustausch gedacht ist.

      Larger schrieb:

      Das sind nur die Belastungen die der Motor über 5-10 min vertragen kann ohne thermischen/mechanischen Schaden zu nehmen. Das bedeutet auch nicht, das bei 5 A oder 120 W Schluss ist. Wird vom Motor mehr leistung verlangt, dann zieht der auch den den dafür benötigten Strom um die zu bringen. Und irgendwann kommt dann Rauch.
      Und dann noch mal rechnen. Angbenommen die 130W stimmen und Du willst 5S nutzen. Dann hast Du schon 7 A Dauerstrom. Sind schon 2A mehr als die angegebenen 5A. Nicht viel, aber bei so einem kleinen Maschinchen kann das schon den Unterschied machen.
      Welche Motoren (BL) sollte ich denn deiner Meinung nach verwenden? Ich wiederhole - Brushless -

      Larger schrieb:

      Noch dazu wenn man berücksichtigt, das für Schiffsmodelle eine 33er Schraube empfohlen wird.
      60mm 3 Blatt wird empfohlen
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      Käptn Graubeer schrieb:

      warum verfolgst du diesen Ansatz zunächst nicht weiter ?
      Hab mir ein Boot gekauft und hier liegen. Nur bin ich noch nicht dazu gekommen zu fahren. Steht für das WE an.

      Käptn Graubeer schrieb:

      Nach ausgiebigen Testfahrten als Versuchsträger ( mit evt. Änderungen an z.B. Akkus, Steller, Motoren, etc. ) kannst du danach ja immer noch dein eigenes Boot bauen, falls notwendig.
      Die Notwendigkeit besteht ja ohnehin da ich es im April präsentieren möchte.

      VG
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      Larger schrieb:

      Auf der Multiplexseite wird 30mm 3Blatt genannt
      Jup, das stimmt. Und in der Bedienungsanleitung (auf der gleichen Seite unten im Bereich des Downloads) steht 60mm 3 Blatt ...
      scheinbar sind die sich wohl auch nicht so ganz einig...

      Aber wie dem auch sei, wenn der Motor zu klein gewählt ist, welche ungefähre Größe sollte ich den andenken zu nehmen? Im Beitrag #76 hab ich nochmal Vorschläge gemacht.

      VG Ferdinand
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      Zu Bürstenmotorzeiten gab es mal eine Faustregel, Schraubendurchmesser nicht größer als Ankerducrhmesser. Die gilt so bei BL nicht mehr, aber das so ein kleiner motor problemlos eine 60mm Schraube treiben soll kommt mir schon seltsam vor.
      Eine konkrete Motorempfehlung habe ich nicht, da Du den Jet ja nicht voll auslasten willst.
      Andersrum, ursprünglich war der Motor für den 28er Kehrer eine 700er an 14 Zellen mit etwa 20.000 U. So ein 700er hat bei guter Kühlung etwa 25A Dauer vertragen, macht etwa 420 W.
      Wenn Du jetzt nur max. 1/3 der Drehzahl nutzen willst, würde ich unabhängig vom Diagramm immer noch 10-15 A anpeilen. Da sind dann gut Reserven vorhanden. Motordurchmesser würde ich über 40mm gehen. Der Preisunterschied ist ja nun auch nicht sooo groß. Ebenso die Regler. Die würde ich auch großzügig mit 30A dimensionieren. Du fährst nicht ständig Vollgas und Teillast stresst den Regler. Da kommt ein großer Regler mit mehr Masse, die Wärme aufnehmen kann besser zurecht.

      Aber ganz abgesehen davon, ich hätte gar keine Jets genommen. Ich hätte Schraubentunnel gebaut und die Schraube in einer Kortdüse laufen lassen. Das wird schön wendig

      Heiko