Baubericht Graupner Scimitar Speed aus der Zeitkapsel

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Unsere Bürsten-Motoren haben so gut wie keinen elektrischen Innenwiederstand. D.h. wenn man die blockiert und dann Spannung auf die Anschlüsse gibt, wirkt der Motor wie ein Kurzschluss und es fließt so viel Strom, wie die Spannungsquelle hergeben kann. An eine Autobatterie z.B. wäre die Motorwicklung innerhalb von Sekunden verglüht.


      Mein Labornetzteil (LNT) kann aber eh nur 16A liefern, und mein Multimeter nur 10 messen. D.h. ich muss mir eh etwas überlegen, wie ich das mit den mir zur Verfügung stehenden Mitteln messe und danach noch ein bisschen rechnen.
      Ich fang jetzt mal an ...
      Grüße!
      Mike
    • Ein 600er Motor kann blockiert schon 50A ziehen. Sollte man nicht lange anliegen lassen, weil ja nur eine Wicklung bestromt/erhitzt wird und nicht gleichmäßig auf alle Wicklungen verteilt wird.
      Der Blockierstrom wird im Grunde nur vom Wicklungswiderstand begrenzt. Der ist sehr klein, aber nicht Null.
      Wenn Du kein hochauflösendes (Milli-)Ohmmeter hast, dann tut es auch das Labornetzteil: 10A max. Strom einstellen, Motor blockieren, mit Multimeter die Spannung messen. Mit Onkel Ohm den Widerstand berechnen. Danach kann man den Blockierstrom auf die Nennspannung hochrechnen.
      Bei der Messung mal den Anker um ein paar Grad drehen und die Stellung finden, wo nur eine Wicklung bestromt wird (beim Übergang von einer zur nächsten Wicklung liegen meist 2 Wicklungen am Strom).

      Mit Deinem Conrad Motor ist ja dumm gelaufen. Das zeigt wieder den Nachteil von Bürstenmotoren: 200W, 65% Wirkungsgrad, macht 70W Heizleistung. Das schafft nicht jeder Lötkolben...
      Die Wärme entsteht am Rotor, der thermisch denkbar ungünstig am Gehäuse angebunden ist. Die Wärme wird kaum abgeleitet. Vorteil brushless Inrunner: Die Wicklung ist am Gehäuse und kann gut gekühlt werden.

      Beste Grüße,
      Thomas
    • Hallo Udo,
      Thomas und Mike haben ja schon die Problematik der hohen Ströme angedeutet.
      Ähnlich wie hier sollte man folgende Randbedingungen unbedingt berücksichtigen:

      1. Die Strommessung darf nur mit einem Bruchteil der Nennspannung erfolgen, welche max. 50% betragen darf.
      2. Die Messzeit sollte so kurz wie möglich sein und 2 Sekunden nicht übersteigen.
      3. Zwischen 2 Strommessungen sollten mindestens 60 s zwecks Abkühlung eingehalten werden.

      Eine Belastung oberhalb von 50% des Nennstromes, z.B. bei 1.) auch kurzzeitig für 1 s, kann schon eine teilweise Entmagnetisierung der Dauermagnete im Stator verursachen. Die damit verbundene Feldschwächung führt zu höheren Drehzahlen. Um diese zu erreichen nimmt der Rotor im Betrieb mehr Strom auf, was zu einer stärkeren Erwärmung führt. Dies kann durch zunehmende Fehlanpassung letztlich bis zum Totalausfall mit durchgebranntem Motor führen.

      Wird die Messzeit überschritten erwärmt sich die Wicklung so sehr, das sich deren ohmscher Widerstand erhöht und das Messergebnis zunehmend verfälscht.

      Aus diesen u.a. Gründen werden die Blockierströme immer als extrapolierte Werte angegeben. D.h. sie werden immer bei kleinerer Spannung gemessen und dann mittels Ohmschen Gesetz I = U : R, hochgerechnet auf die volle Nennspannung angegeben.

      M.f.G. Jörg
      Im Bau: Megayacht, Yachttender

      In Fahrt: Moonraker, Pegasus III, Andrea Gail, Bugsier 3, Rembertiturm, Grimmershörn

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Käptn Graubeer ()

    • Danke Thomas, Jörg, wiedermal, für die Beiträge!

      Von wegen, ich fang jetzt mal an zu messen ... :bhi2:

      Als ich mich gestern an meinen Basteltisch setzte, lag da vom Vorabend noch der Kopf des Conrad Motors rum, und mein Blick fiel auf ein Kugellager!
      Also habe ich das in das Kyosho-Gehäuse gebaut und den Anker auch wieder zurück in sein Gehäuse gesteckt. Jetzt saust der wieder schön, selbst wenn er für das Boot nicht geeignet ist, kann ich ihn auch wieder in ein Auto stecken.

      Das Timing habei ich wieder zurück auf 0° gestellt, weil er mit geschätzten 5° doch schon spürbar wärmer wurde. Das kenne ich von meinen Slotcar-Motoren so nicht, die fahren wir mit 40 bis 45° Timing.
      Dann habe ich immerhin noch den Leerlaufstrom und die Leerlaufdrehzahl gemessen (eingebaut mit Welle): bei 8V ca. 2,5 A und ca. 25.000 U/min.

      Hoffentlich komme ich heute Abend weiter :whistling:
      Grüße!
      Mike
    • Sooo, Messung Blockadestrom fertig.

      Wenn ich mich nicht komplett vertan habe, hat der Motor bei 8 Volt einen Blockadestrom von 93A, Nennstrom von 17A und eine Leistung von knapp 140 W.
      Kommen mir der Größenordnung nach sinnvoll vor für eine 22T Bürste.
      D.h. ich bräuchte beim Pfahlzug einen Strom von ca. 22A.

      Ich löte jetzt mal ein Messadapter, damit ich mit meinem 10A-Mutlimeter beim Pfahlzug an nur einem der beiden parallelen Akkus messen kann. :rolleyes:

      Screenshot 2021-06-10 221338.png
      Grüße!
      Mike
    • Ahoi Mike,
      die Ströme erscheinen mir doch etwa 10% zu hoch.
      Normalerweise liegen die Nennspannungen auch nicht bei 8 V sondern bei 7,2 V.
      Wiso hast du jetzt einen Leerlaufstrom von 3 A wenn du zuvor 2,5 A angegeben hast ?

      Ich würde daher einen Nennstrom von max. 15 A bei 7,2 V annehmen. Diesen Strom würde ich auch bei Überspannung keinesfalls im Fahrbetrieb überschreiten.

      Zur Kühlung würde ich dann mindestens eine Gebläsekühlung wie z.B. hier montieren:
      Gebläsekühlung 4.jpg

      M.f.G. Jörg
      Im Bau: Megayacht, Yachttender

      In Fahrt: Moonraker, Pegasus III, Andrea Gail, Bugsier 3, Rembertiturm, Grimmershörn
    • Käptn Graubeer schrieb:

      Wiso hast du jetzt einen Leerlaufstrom von 3 A wenn du zuvor 2,5 A angegeben hast ?


      Ich würde daher einen Nennstrom von max. 15 A bei 7,2 V annehmen.
      Oops! Persönliche Erinnerungsschwäche :bhi2: .
      Gut, dass hier wenigstens einer auf mich aufpasst :d: !

      Wenn ich 2,5A einsetze, kommen 15,5A Nennstrom raus. Das passt ja dann mit deinen Annahmen.

      Ich hab jetzt alles bei 8V gemessen und gerechnet, weil das ja meine Akkuspannung ist.
      Und speziell diesen Motor bin ich damals im Auto mit 7 NiCd gefahren, also 8,4V. Der hält das aus (zumindest im Auto :nick: ).

      So, jetzt aber :sleeping:
      Grüße!
      Mike
    • Vor lauter schönem Wetter und Basteleien kommt man ja gar nicht zum schreiben ^^

      In der Zwischenzeit habe ich sowohl Pfahlzug als auch einen Fahrtest gemacht.

      Meine Kids wollten bei dem Wetter natürlich ihr Planschbecken aufgebaut bekommen, das war natürlich die Gelegenheit :D .
      Beim Pfahlzug habe ich drei Props getestet, alles noch rote Graupner aus den 90ern, alle an dem 22T brushed Kyosho Automotor:

      35er Dreiblatt Steigung 0,5-irgendwas: Spannung bricht von 7,9 V auf 6,9 V ein -> 14,2 A
      30er Zweiblatt Steigung 0,8-irgendwas: von 7,9 V auf 7,1 V -> 11,6 A
      35er Zweiblatt Steigung ebenfalls 0,8: von 7,9 V auf 6,8 V -> 15,4 A

      Gemessen habe ich immer an einem der 2s2p Akkus, oben steht dann schon der mit zwei multiplizierte Gesamtstrom.

      Mit dem 35er Zweiblatt leistet er dann im Pfahlzug ca. 105 W, was nach Jörgs Hinweis mit den 130% dann ca. 80W in Freifahrt entsprechen würde.
      Damit bin ich dann letzte Woche auf dem See gewesen, und was soll ich sagen ... :thumbsup: Jetzt ist da Power drin.

      Die Bedingungen waren allerdings ganz anders als beim ersten mal, richtig Wind und entsprechende Wellen, nix spiegelglatt.
      Gegen und mit den Wellen, wenn er also richtig sprang, war Vollgas schon zu viel, er war mehr in der Luft als im Wasser und nicht ganz Vollgas geben sah zumindest optisch schneller aus. Quer zu den Wellen sah es von der Geschwindigkeit sehr gut aus. Könnte sein, dass er mir bei glatter See doch noch ein bisschen zu langsam ist, aber ich bin schon mal in der richtigen Größenordnung.

      Nach ca. 10 min Fahrzeit konnt ich den Motor nicht mehr anfassen. Also zuhause nochmal aufgemacht, Kollektor hat etwas rötliche Farbe angenommen, war also sehr heiß. Aber die Drähte sind alle noch hell. So kann ich den Motor also mit etwas Vorsicht erstmal betreiben.
      Einen Lüfter wie von Jörg gezeigt kann ich leider wegen der Kompaktwellenanlage nicht montieren, und auf der Kopfseite ist die Welle zu kurz. Daher habe ich noch einen kleinen permanent laufenden Lüfter daneben gestellt. Ob es viel nutzt ... wer weiß. Beruhigt aber :) .

      Muss jetzt noch ein bisschen aufräumen, da drin, dann kommt nochmal ein Bild.
      Grüße!
      Mike
    • Was spricht bei dem sauber gebauten Boot dagegen, dem Motor das Leben mit einer ebenso sauber eingebauten Wasserkühlung etwas zu erleichtern?
      "Früher" hat man teilweise auch Messingrohre an die Kohlenhalter gelötet (natürlich kein durchgehendes Rohr!) und so dem Kollektor auch noch das ein oder andere Watt Wärme abgeführt.

      Das hilft zwar nur wenig gegen verbrannten Kupferlackdraht und starken Kollektorverschleiß, dient aber insgesamt sicher als lebensverlängernde Sofortmaßnahme für den Motor!Ein wenig besser geeignet ist vermutlich ein Motor der 550/600er Baugröße mit integriertem Kühlgebläse. Ich werfe mal den recht preiswerten Carson CE4 (Cup Machine) ins Rennen. Mit 23T sollte er einen ähnlichen Drehzahlbereich wie der 22T Kyosho abdecken, aber solange alles läuft, tut ein anderer Motor ja keine Not. ;)

      Viele Grüße
      Mathias
    • Hi Mathias,

      Gegen eine Wasserkühlung spricht eigentlich nur das Gewicht. Der Scimitar ist jetzt schon etwas zu schwer und liegt im Stand zu tief im Wasser. Und es fehlt ja noch das Cockpit und Figuren.

      Ich will also lieber leichter werden, statt schwerer. Ich werde den Motor jetzt so aufbrauchen, und dann kommt vielleicht BL rein.

      Eine Carson Cup Machine habe ich in einem meiner Autos (Tamiya M06). Und habe genau diesen Kyosho 22T im selben Auto dagegen getestet. Der hat so viel mehr Power als die Cup Machine, dass ich freiwillig wieder zurück gerüstet habe ^^ .
      Grüße!
      Mike
    • Neu

      Länger nichts berichtet hier, weil das Wetter erst zu gut, und dann zu schlecht war ;( .
      Aber jetzt habe ich Zeit.

      Ich war mit den Kyosho Automotor noch ein paar mal fahren, bis mir eine Kohlenfeder verglüht ist. Anker und Kollektor sehen aber immer noch top aus, daher dachte ich mir, spar dir den Motor für die Autos auf. Hab da noch ein Chassis, wo er gut reinpasst.

      Also habe ich auf Tipp eines Modellflug-Kumpels einen 2600 kV BL Outrunner bestellt (für 10 € in China ;( ) und von Hobbywing einen 15 € Flugregler dazu. Der hat zwar keinen Rückwärtsgang, aber ich habe vorher festgestellt, dass ich den eh nicht brauche.
      Den Motor habe ich an 4s LiIon betrieben, und ehrlich gesagt, sind die 2600 kV zuviel. Ich hatte den beim Grillen nebenher mit dem Handy berechnet und bestellt und mich irgendwo mit den Zahlen vertan. Bei dem Preis aber nicht schlimm.
      Dann hatte ich Akkus und Regler alles soweit möglich im Heck untergebracht. Und obwohl der Schwerpunkt dann im hinteren Drittel lag, wie ich das schon öfter gelesen hatte, und auch hier ja schon empfohlen wurde, war das viel zu weit hinten.
      Der Scimitar machte fast nur noch Kavalierstarts und fing in Gleitfahrt dann sehr schnell an, auf den Heckecken zu "tanzen". Zweimal habe ich ihn dadurch komplett auf den Kopf gestellt. Ist aber nicht gesunken, und Dank guten Wetter und Badehose konnte ich ihn bergen.
      Dann habe ich noch am See einen Akku weiter nach vorne versetzt. Das war schon viel besser.
      Außerdem hatte ich noch auf eure Empfehlung hier ein paar Graupner K-Props Steigung 1,4 verschiedener Größen besorgt und getestet.

      Leider gibt es von all dem keine Detailbilder. Nur während der Fahrt, aber nicht bei Vollgas. Das war aufgrund des Motors nicht möglich.


      Die Albatros ist der Flieger meines Kumpels, ihr seht, wir hatten gemeinsam viel Spaß :D .

      Nun habe ich einen 2200kV BL Outrunner bestellt und eingebaut, und Regler und Akkus nochmal neu angeordnet. Keine Angst die Kabel werden noch vernünftig sortiert und verlegt, wenn ich die endgültige Konfiguration gefunden habe.


      So wird der nächste Test dann durchgeführt, wobei ich den Steuerbord-Akku jetzt mit wenig Aufwand am See vor und zurück schieben kann.
      Vielleicht ist der Scimitar jetzt mit 860g auch doch etwas zu leicht, dass er so schnell anfängt, auf dem Heck zu tanzen. Dann kommt noch zusätzliches Gewicht rein, z.B in Form von Akkus :nick: .
      Grüße!
      Mike
    • Neu

      Dein Modell sieht oben auf dem Foto absolut Spitze aus! SO sieht gleichmäßiger Speed mit der Glastron aus :)

      Die Modelle aus dieser Zeitepoche wurden alle mit relativ schweren NiCads/NiHM-Akku's gefahren und sorgten durch das Gewicht für eine stabile Fahrlage. Die Grundbasis hiess immer, dass der Schwerpunkt bei diesen Modellen bei ca. 28% der Gesamtrumpflänge vom Heckspant gemessen ist.
      Soll heissen, auch heute sollte der Schwerpunkt dort angesiedelt sein, selbst wenn man den LiPo-Akku weiter vorschieben muss.
      Ansonsten einfach mal mit verschiedenen Propellern experimentieren. Also hier Graupner-K-Props ab 36mm, je nach Motor.
      MfG, Ernst
      (Moderator)

      Das Vorteilhafte an Standmodellen ist, dass sie selten absaufen...

      IG-Yachtmodellbau seit 1996

      Under Construction: in 1:10 - Baby Horace III - 37' Midnight Express Center Console :bd:

      MFC Ikarus Kempten - Modellfliegen auf 895,2m Starthöhe :)
    • Neu

      Hallo Mike,
      da hast Du ja schon einiges mit der Scimitar erlebt...
      Sieht sehr aufgeräumt im Boot aus, prima. Bezüglich der K-Props mit ihrer großen Steigung bin ich etwas skeptisch. Je nach Akkuladezustand ist mit 30000-37000 U/min zu rechnen. Ich fahre mit 35er Schraube mit ich meine Steigung 0,8. Ich kann nicht über mangelnde Geschwindigkeit klagen.
      Versuch macht klug...
      Beste Grüße,
      Thomas
    • Neu

      @promocean

      Ich zitiere uns beide mal von der ersten Seite dieses Berichtes:

      promocean schrieb:



      Da die Scimitar Speed ja ein Rennboot ist, muss der Schwerpunkt bei ca. 28% der Gesamtlänge vom Heckspant aus gemessen sein. Dann wird das Modell gut fahren. Wobei auch gesagt werden muss, dass diese Modelle damals mit den NC-Akkus viel schwerer waren. Da muss heute vermutlich etwas herumexperimentiert werden, um gleiche Fahrleistungen auf's Wasser zu bringen.

      DerSlotracer schrieb:



      Wenn ich auf den originalen Bauplan von Graupner schaue, schätze ich den Schwerpunkt relativ mittig. Die NiCds lagen mittig, der Empfängerakku im Bug vor dem Motor!

      Du hattest mir den Tipp zum Schwerpunkt schon gegeben und ich hatte ihn auch berücksichtigt. Ich glaube dir auch, dass das in den meisten Fällen für Rennboote passt. Aber für meinen Scimitar war es so zu weit hinten.
      Vielleicht messe ich aber auch nur falsch.

      Ich denke aber auch, dass mein Scimitar derzeit nur ca. halb so schwer ist wie damals bei Graupner. Und der sollte ca. 18 km/h fahren. Da bin ich jetzt bestimmt schon deutlich drüber.

      Jedenfalls macht das rum experimentieren zum Finden der idealen Konfiguration jede Menge Spaß :nick: . Und wenn er mal schnell und stabil läuft, werde ich mit GPS die Geschwindigkeit messen.
      Grüße!
      Mike
    • Neu

      Schiffersfritz schrieb:

      Bezüglich der K-Props mit ihrer großen Steigung bin ich etwas skeptisch. Je nach Akkuladezustand ist mit 30000-37000 U/min zu rechnen. Ich fahre mit 35er Schraube mit ich meine Steigung 0,8.
      Ich war da auch zuerst skeptisch. Aber mit 35er und 0,8 Steigung reißt irgendwann am Prop die Strömung ab und er dreht nur noch im eigenen Saft. Hört und sieht man direkt.
      Mit den 1,4er K-Props ist das weg. Am Motor habe ich einen Temperatursensor installiert, der wird schon noch über 80° heiß zurzeit. An der Wicklung gemessen. Die habe ich aber mit Uhu Plus vergossen, da sollte nichts passieren.
      Mit dem neuen Motor erhoffe ich mir etwas weniger Temperatur. Außerdem will ich noch von einem derzeit 3 Blatt 33er Prop auf den kleinsten, 30er, runter. Muss ich aber noch bestellen.


      Nochmal danke für die Tipps an alle! Auch wenn ich die nicht immer alle befolge, hilft es schon weiter beim experimentieren.
      Grüße!
      Mike