Kleiner Flitzer

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    • Kleiner Flitzer

      Hallo liebes Forum,

      inspiriert von dem Baubericht zum Runabout im Maßstab 1:20 von StefanK und dem eigenen Wunsch, einen kleinen Flitzer aus Holz zu bauen, habe ich diese Tage mit dem Bau begonnen. Folgende Punkte standen im Lastenheft:
      • Plan passt auf eine DIN A4-Seite
      • Rumpf aus Balsaholz
      • Antrieb mit einem Speed 300 und 2S LiPo
      • Deck in Teak/Mahagoni
      • Weitgehende Nutzung vorhandener Komponenten; müssen auch mal weg :)
      Also habe ich mich hingesetzt und einen kleinen Plan gezeichnet, daraus die Spanten konstruiert und zunächst an einem einfachen Pappmodell verprobt. Nachdem dass alles ganz gut passte, folgte der Zuschnitt der Spanten aus 2mm Balsa. Der Bau erfolgte klassisch über Kopf; den Kiel habe ich dieses Mal als Teilstücke zwischen den Spanten eingefügt. Dies sollte für ein Modell dieser Größe ausreichend stabil sein.
      Anbei einige Bilder zur Illustration; der Bau ist schon ein wenig weiter fortgeschritten. Ich versuche, mit dem Bericht ein wenig aufzuholen.

      Kommentare und Hinweise sind jederzeit sehr willkommen.

      Viel Spaß wünscht
      Alexander
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    • Hallo Alexander,

      es freut mich, dass mein Baubericht zu weiteren solchen Modellen inspiriert!
      Zum selbst Entwerfen fehlt mit die Erfahrung mit Gleitern, aber Svenson hat noch viele andere derartige Modelle veröffentlicht, die schon fertig zum bauen sind, also mit vollständigem Spantriss für ein A4-Blatt.

      Viel Spaß beim Bauen und immer schön aufs Gewicht achten!
      Stefan

      Modelle fahrbereit: T22, S130 (robbe), Bugsier 1 (2x), Örjan (14cm Schlepper)
      Baustellen: Griech. Fischerboot, Weselmann-Kümo, Minensucher 1943
    • Hallo zusammen,

      vielen Dank für die ersten Kommentare. Ich bin auch der Meinung, dass man mit jedem gebauten Modell etwas lernen kann. :thumbup:
      Und die Briefwaage steht immer in Reichweite.

      Weiter geht es mit dem Baubericht; wie bereits geschrieben, habe ich die Spanten aus 2mm Balsaholz geschnitten und über Kopf auf eine Helling befestigt. Danach habe ich Eckverstärkungen und die Kielstücke eingeklebt. Als nächstes kamen dann schon die Seitenwände dran, für die ich 1,5mm Balsaholz verwendet habe. Die Öffnung im Kiel habe ich mit einem kurz eingespannten 4mm Bohrer eingebracht. Anschließend wurden die Kielstücke mit 1mm Sperrholz seitlich vertärkt.
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    • Das Ruder entstand ebenfalls im Selbstbau. Dazu verwende ich eine 2mm Schubstange mit M2 Gewinde, die in eine U-Form gebogen wird. Aus ABS schnitze ich dann ein passenden Füllstück, dass dann mit 5min Epoxy und zwei 0,5mm ABS-Stücke als Deckel verklebt wird. Anschließend noch in Form schleifen und ein passenden Stück Alurohr als Ruderkoker zuschneiden, und fertig ist ein Ruder mit einem Gewicht von 3,8g
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    • Im nächsten Arbeitsschritt habe ich die Unterseiten des Rumpfs verklebt. Hier kamen reichlich Stecknadeln zum Einsatz, wobei ich die Beplankung zunächst nur an den hinteren vier Spanten verklebt hatte. Erst im zweiten Schritt wurde sie dann am Bug verklebt. Damit ist die Beplankung schon einmal gut fixiiert und man kann die Anpassung am Bug einfacher vornehmen.
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    • Nachdem alles fest und getrocknet war, habe ich alles sauber verschliffen und eine Lage GFK mit einer 80er Matte auflaminiert. So erhält das Balsaholz außen eine ausreichende Festigkeit. Stickwort Gewicht: hier waren 5gr Harz plus 2gr Härter ausreichend. :thumbsup:
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    • Zur Glättung der Oberfläche habe ich 2K Polyester Spachtel verwendet; dabe sollte man eine möglichst dünne Schicht auftragen. um hinterher weniger Schleifarbeit zu haben. Diese Schleifarbeiten erledige ich immer mit Nassschleifpapier; das liefert gute Resultate und verhindert natürlich den elendigen Schleifstaub.
      Ein Blick auf die Waage: Mit eingebauten Stevenrohr und einer zweiteiligen (noch nicht eingeklebten) Montageplatte im Heck liegen wir bei 81 gr. Ich denke, dass sieht ganz gut aus.

      So viel für heute; der Baubericht hat den Baufortschritt fast eingeholt.

      Allen noch einen einen schönen Abend,
      Alexander
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    • Hallo zusammen,

      die Zeit zwischen den Tagen hatte ich dazu genutzt, die Schleifarbeit abzuschließen. Als letzten Schritt vor dem Lackieren habe ich dann noch eine Schicht Harz aufgetragen, um die letzten kleinen Unebenheiten zu beseitigen und vor allem, um eine homogene Oberfläche für die Lackierung zu haben.

      Lackiert wurde mit Belton Sprühlack; kenne bzw. verwende ich noch nicht so lange, geht aber ziemlich gut damit. Ich bin leider nicht so der Lackier-Profi. :dno:
      Da das Wetter derzeit ein Lackieren im Freien nicht zulässt, habe ich mich dann nach einigen Tagen Regen doch dazu entschlossen, drinnen zu lackieren. Ging so halbwegs vom Sprühnebel her, ist aber keine gute Idee, und werde ich nicht wiederholen. Es ist doch erstaunlich, wo die Farbe überall landet.

      Anbei einige Bilder zum Ergebnis, ich bin zufrieden. :thumbsup:

      Damit kann ich mich jetzt dem Deck zuwenden, das in Mahagoni mit kleinen Veredelungen entstehen soll. Das wird aber erst nächstes Jahr etwas werden. :saint:

      Ich wünsche allen Modellbauern einen guten Rutsch ins Neue Jahr, und wünsche uns alles ein ganz normales 2021!!

      Viele Grüße
      Alexander
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    • Hallo zusammen,

      ich war nicht untätig und komme hiermit meinen Berichtspflichten nach. :wink:
      Nachdem die Lackierung soweit in Ordnung war, habe ich mir überlegt, wie das Deck aussehen könnte und habe dazu zunächst wieder ein Pappmodell erstellt, um die Proportionen zu überprüfen. Danach habe das Deck aus 2mm Mahagoni zugeschnitten.
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    • Danach wollte ich mit dem Vorschiff weitermachen, musste aber feststellen, dass ich nur Leisten mit 5mm Breite hatte. Und die sind definitiv zu breit für so ein kleines Modell. Ich finde, dass sieht sehr schnell recht unschön aus. Daher habe ich 3mm Leisten bei Architekturbedarf.de bestellt; die habe eine große Auswahl und liefern i.d.R. recht schnell.
      Damit war als nächstes die Plicht dran; mittlerweile fertig sind die Rückwand, die Seitenteile sowie das Armaturenbrett. Für letzteres habe ich 6mm Alurohr für die Darstellung der Instrumente verwendet. Da müssen allerdings noch "Instrumente" rein.
      Den Aufbau habe ich mir so gedacht, dass ich den Boden samt Sitz herausnehmen kann, um an Motor un Kupplung zu kommen; wird ja hoffentlich nicht so häufig sein. Der Boden kommt als nächstes dran; da muss ich sehen, wie genau das mit dem Motor passt.
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    • Als letztes habe ich heute dann noch ein kleines Steuerrad gebastelt. Das sollte natürlich auch aus Mahagoni sein, und damit die Maserung passt, habe ich zunächst vier 90° Winkel mit entsprechender Richtung der Maserung herausgeschnitten und verklebt. Danach eine M4 Schraube reingedreht und den Akkuschrauber als Drehbank missbraucht. Für so ein kleines Teil geht das dann schon. :thumbsup:
      Danach habe ich das Holz innen mit dem Dreml rausgeschliffen und anschließend die Kanten ein wenig verrundet.
      Als letztes habe ich aus 0,3mm Alu das Mittelteil geschnitten und gefeilt. Das ganze wird dann mit einer M2-Schraube und passender Aluhülse im Armaturenbrett montiert.

      Ich hoffe, der kleine Flitzer findet weiterhin Eurer Interesse; Rückmeldungen sind wie immer sehr willkommen.

      Viele Grüße
      Alexander
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    • sehr schön geworden dein Armaturenbrett und das mit der Maserung muss ich mir merken, hätte ich nie dran gedacht :kratz:
      Was m.E. ein wenig merkwürdig aussieht ist dass du nun zwei verschiedene Breiten beim Decksrand hast (im Bugbereich schmaler als dann bei den Aussparungen für die Pflicht), würde das irgendwie angleichen. Aber dies nur meine 5 Cents, ansonsten sehr toll geworden, bin schon gespannt wie es weiter geht!
      Meine Projekte auf:
      modellteich.wixsite.com/ahoi
    • Hallo Alexander,

      Du hast dein Cockpit deutlich besser umgesetzt als ich. Ich finde aber schade, dass du dem originalen Plan alle gewölbten Flächen ausgetrieben hast: sowohl die Seite am Heck, als auch Längs- und Querwölbung des Decks. Diese geben dem Boot Eleganz, was ich leider hier etwas vermisse.
      Stefan

      Modelle fahrbereit: T22, S130 (robbe), Bugsier 1 (2x), Örjan (14cm Schlepper)
      Baustellen: Griech. Fischerboot, Weselmann-Kümo, Minensucher 1943
    • Hallo zusammen,

      vielen Dank für Eure Rückmeldungen und Eure Meinungen!!

      @Mahu90: Dein Hinweis zum Bootsrand ist natürlich völlig richtig. Ich habe dazu einfach vergessen zu erwähnen, dass ich den Rand noch nicht fertig bearbeitet habe. Der ist derzeit noch nur grob vorgeschnitten. Ich habe dazu noch die Idee, das Deck so ca. 2mm überstehen zu lassen. Das schaue ich mir an, sobald das Deck verklebt ist.

      @StefanK: Wölbungen geben dem Boot Eleganz, da stimme ich Dir völlig zu; beim Rumpf habe ich das auch umgesetzt. Vermutlich war das auf den Bildern aufgrund des nicht fertigen Decks nicht zu sehen gewesen. Daher noch mal ein Bild mit der richtige Perspektive. Eine Wölbung des Decks habe ich aber in der Tat weggelassen.

      Viele Grüße
      Alexander
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    • Hier mal ein Foto von meinem Heck, gebaut nach Plan "Sea Scout":

      der Heckspiegel hat Krümmungen an allen 4 Kanten, die Seitenbeplankung ist nicht nur verdreht (was du auch realisiert hast), sondern auch zum Heck hin gewölbt.
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      Stefan

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    • Hallo Stefan,
      I see what you mean. :)
      Insgesamt ist mein Entwurf da ein wenig "eckiger". Die Deckswölbung hat mich heute doch noch ein wenig beschäftigt. Ich überlege mittlerweile doch, noch eine einzubauen. Ich müsste nur zwei Leisten runterschleifen und dann eben gerundete Leisten einkleben. Ich hatte ein wenig Sorge, bei einem gerundeten Deck die Einleger vorne sauber einzusetzen. Aber ich kann sie ja auch einsetzen und das Deck danach mit der Wölbung versehen. :thumbsup:

      Viele Grüße
      Alexander