Gummidämpfer gießen

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    • Gummidämpfer gießen

      Hallo Modellbaukollegen,

      ich weiß meine Frage ist zwar nicht zum GFK Formenbau, aber ich bin mir nicht sicher wo ich es sonst einstellen hätte müssen.

      Ich möchte an meiner HE4, den im Bild dargestellten sagen, wir mal Gummidämpfer in 1:20 realisieren. Ein Frästeil aus Polystyrol würde wahrscheinlich beim ersten Kontakt
      mit einem anderen Objekt brechen. Deshalb hatte ich mir überlegt dieses Teil als ein schwarzes Gummiteil, dass mittels einer Silikonform erstellt wird herzustellen.

      Von vorne weg ich habe noch keine Erfahrung wie die Herstellung einer Silikonform und das letztendliche Gießen genau funktioniert. Ich habe lediglich einen Artikel in der
      Modellwerft Extra Nr. 4 von Lothar Wischmeyer "Herstellung von Silikonformen / Abformen von Modellteilen in Silikonformen" den ich als Referenz für mein Vorhaben vorliegen habe.

      Ich würde das Teil als Urteil aus Alu fräsen und dann eine Silikonform herstellen (Dann würden die Tonnen an alten Legosteinen die ich noch auf dem Dachboden habe auch eine Verwendung finden).
      Da ich eh bei R&G eine Bestellung auslösen möchte, wollte ich Euch fragen ob Ihr mir hier ein paar Tipps, bzw. eine Produktempfehlung für das Silikonkautschuk der Form, bzw. welches Gießharz zum
      ausgießen der Gummidämpfer (Shore Härte 20-40?) am besten geeignet wäre. Dieses sollte nach dem Trocknen eine schwarz matte Oberfläche aufweisen.

      Danke für Eure Tipps.

      Gruß Gerd
      Dateien
      In der Werft: Krick HE4 im Maßstab 1:20
      In der Werft: DGzRS Ernst Meier Hedde im Maßstab 1:20
      In der Planungsphase: Zollboot Bremen im Maßstab 1:20
      Im Werftmuseum: Graupner B-24
    • Hallo Gerd,
      der von Dir genannte Lieferant bietet sehr gute, erklärende Dokumentationen und auch Beratungen. Ich an Deiner Stelle würde mich vom Händler beraten lassen. Fragen sind kostenlos und die Beschreibungen der Produkte auf den Seiten des Lieferanten sind meist ausreichend.
      Mit einem Gruß, Wolf

      - alle sagten: „Das geht nicht!“, bis der kam der es machte.
    • woldig schrieb:

      Hallo Gerd,
      der von Dir genannte Lieferant bietet sehr gute, erklärende Dokumentationen und auch Beratungen. Ich an Deiner Stelle würde mich vom Händler beraten lassen. Fragen sind kostenlos und die Beschreibungen der Produkte auf den Seiten des Lieferanten sind meist ausreichend.
      Hallo Wolf,

      das werde ich morgen mal versuchen!

      Danke Dir!

      Gruß Gerd
      In der Werft: Krick HE4 im Maßstab 1:20
      In der Werft: DGzRS Ernst Meier Hedde im Maßstab 1:20
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    • Moin Gerd,
      soweit ich weiß wird richtiges Gummi kalt in die Form gespritzt und dann erhitzt. Erst dann bleibt die wirkliche Form erhalten. Ich hab mal in einer Gummiklitsche gearbeitet. Formschläuche wie aus dem Motorraum sind erst mal aus Rohgummi, werden dann über entsprechende Rohrgeometrien gezogen und kommen dann in einen Kessel, erst danach behalten sie auch ihre Form. Ich würde versuchen die auch aus irgendwas silikonähnlichem herzustellen. Eventuell eine Negativform und dann mit schwarzem Aquariensilikon ausspritzen. Das löst sich auch nicht auf im Wasser.
      Gruß Thomas
    • Suschi77 schrieb:

      Moin Gerd,
      soweit ich weiß wird richtiges Gummi kalt in die Form gespritzt und dann erhitzt. Erst dann bleibt die wirkliche Form erhalten. Ich hab mal in einer Gummiklitsche gearbeitet. Formschläuche wie aus dem Motorraum sind erst mal aus Rohgummi, werden dann über entsprechende Rohrgeometrien gezogen und kommen dann in einen Kessel, erst danach behalten sie auch ihre Form. Ich würde versuchen die auch aus irgendwas silikonähnlichem herzustellen. Eventuell eine Negativform und dann mit schwarzem Aquariensilikon ausspritzen. Das löst sich auch nicht auf im Wasser.
      Gruß Thomas
      Hallo Thomas,

      Auch ein guter Vorschlag.

      Gruß Gerd
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    • Hallo Gerd
      So ganz trivial ist das mit Silkon aber auch nicht. So einfach über die Urform drübergießen (wie es gerne dargestellt wird) wird wohl bei deinem Teil nicht funktionieren.
      Im Harz sind dann immer noch Luftblasen drinne, die am Abguss gerade bei Kleinteilen auffallen.
      Ich hatte mir schon Rüttelplatte und eine Vakuum-Box gebaut um die Luft raus zu bekommen.

      Und ob der Aufwand für 1 Stück lohnt?
      (fräsen, Abgussform erstellen, dann erst das Bauteil)

      Schon mal über 3D-Druck nachgedacht?
      Da gibt es auch Material, das gummi-artig rauskommt. Wir hatten das schon in der Firma als Ersatz für Dichtungen. War allerdings ziemlich wabbelig, aber gibt es sicher verschiedene Härten.
      Auch wenn du keinen Drucker hast, würde sich sicher hier im Forum jemand finden, der dir aushelfen kann.
      Peter
    • Im Schiffspropeller gab es vor einiger Zeit einen Bericht, in dem Christian Kamp Fender für einen Mooring Tug gegossen hat:
      christians-modellwerft.de/app/…%20Gummi.pdf?t=1517671833

      Es wird im Bericht auf einen Online-Shop hingewiesen, welcher elastisch aushärtendes Gießharz anbietet:
      shop.breddermann-kunstharze.de…in-giessharz-PU-flexibel/

      Als Formsilikon kann man wieder das 2K von R&G nehmen. Mit dem habe ich gute Erfahrung gemacht, als ich für die Waterbike Regatta "Rostock Open" Pokale aus Epoxy gegossen habe.

      shop1.r-g.de/art/415220
      Auf See:
      Unter Segel: Cacatua Galerita, Paddy (Dulcibella); AnnaXS (MicroMagic); Lundi (Footi)
      Unter Motor: Lotse Survey; EnteEnte; Rennboote
      Werft:
      Segler Rotwein (Hegi)
      Flotte Damen 1:50: SL 804; MC 1205 Kludde; ST 1205 SWS Essex; ST 1606 Red Bee; ST 1907 Jotünn; FCS 5009 Red Eagle
      Basic Design:
      Flotte Damen 1:50: ST 1405 Gerd Bliede
    • Eine Gummi-Rundschnur halbieren ist bestimmt lustig - das würd ich mir verkneifen, schon der Finger wegen. Elastisches Gießharz gibt es offensichtlich, siehe oben. Als Form würde ich ein halbiertes Alurohr verwenden, mit der Wasserwaage gerade ausrichten und vollgießen. Vielleicht gibts ja so ein Rohr auch schon fertig, PVC ist m.E. zu labberig.
      Nur mal so als Gedanke.... :id:
    • Gruß Achim

      HoTT Mx12 - Mx20 - Mc20 / Georg Breusing (Werftaufenthalt), Cap San Diego, Southampton Tug (gepimpt),
      Feuerwehrschiff (2mot. 160cm Schaffer-Rumpf), Aeronaut Victoria, Aeronaut Princess, Aeronaut ANNA 3, Micro Magic, St.Germain, Robbe Atlantis, SPRINTA Rc. Ein paar Flieger.

      mfsv-bs.de/
    • Hallo zusammen,

      Die HE4 hat bereits im Bausatz ein Moosgummi D-Profil enthalten um die Scheuerleiste um den Rumpf herum zu verkleiden. Der Dämpfer im Bugbereich ist aufgrund seiner Wabenkonstruktion ja die Herausforderung. Wenn ich nur ein Gummiprofil gewollt hätte, dann würde ich das D-Profil auch da anbringen. Ich möchte aber Scale bauen und eine tatsächliche Funktion in diesem Bugdämpfer realisieren.

      Ich werde wahrscheinlich eine Resinform drucken lassen, die wiederum dann mit schwarzem Silikon ausgegossen wird.

      Ich werde Euch die Ergebnisse dann präsentieren.

      Gruß
      Gerd
      In der Werft: Krick HE4 im Maßstab 1:20
      In der Werft: DGzRS Ernst Meier Hedde im Maßstab 1:20
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      Im Werftmuseum: Graupner B-24

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von DeMaster ()

    • Ok. Missverständnis.
      Wenns um die Gitterform geht, lass es aus TPU drucken.
      Ich nehme für so etwas gerne "extrudr TPU flex hard"
      amazon.de/extrudr%C2%AE-TPU-Ha…ard&qid=1610457984&sr=8-2
      Das ist fast unkaputtbar.
      Gruß Achim

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      mfsv-bs.de/
    • @DeMaster : Warum willst Du das Teil eigentlich als Gummiteil erstellen?? wenn Du Scale bauen willst, würde ich mal bei der WSP in Hessen anfragen, woraus das Teil wirkich ist, aber meine Erfahrung im Wassersportbereich lässt mich arg daran zweifeln, dass es im Original ein Gummiteil ist, zumal ich das Bild mit der Bugansicht mal stark vergrössert habe und für mich nach geschweisstem Alu oder ähnlichem Aussicht. also eher dafür gedacht um notfalls auch mal mit dem Bug irgendenwo unsanft anzulanden ohne gleich den eigentlichen Rumpf strukturell zu beschädigen. Würde mich nicht wundern, wenn das Teil bei Beschädigung relativ easy entfernt und ersetzt werden kann.

      Lt. Wiki heisst die HE4 inzwischen Hessen4 und liegt in Mainz-Kastel als Ersatzboot, Ist sozusagen auf die Reservebank gewandert.

      Das Teil evtl. zu drucken, könnte eine gute Variante sein.
      Segler und Moderator im Yacht-Forum
      Fahrbereit:Diverses Werft:Diverses ( <-- kommt bei raus, wenn die Signatur anderen zu gross ist :bhi2: )
      In Zukunft: zwei Projekte warten im Keller...
    • segelgunnar schrieb:

      @DeMaster : Warum willst Du das Teil eigentlich als Gummiteil erstellen?? wenn Du Scale bauen willst, würde ich mal bei der WSP in Hessen anfragen, woraus das Teil wirkich ist, aber meine Erfahrung im Wassersportbereich lässt mich arg daran zweifeln, dass es im Original ein Gummiteil ist, zumal ich das Bild mit der Bugansicht mal stark vergrössert habe und für mich nach geschweisstem Alu oder ähnlichem Aussicht. also eher dafür gedacht um notfalls auch mal mit dem Bug irgendenwo unsanft anzulanden ohne gleich den eigentlichen Rumpf strukturell zu beschädigen. Würde mich nicht wundern, wenn das Teil bei Beschädigung relativ easy entfernt und ersetzt werden kann.

      Lt. Wiki heisst die HE4 inzwischen Hessen4 und liegt in Mainz-Kastel als Ersatzboot, Ist sozusagen auf die Reservebank gewandert.

      Das Teil evtl. zu drucken, könnte eine gute Variante sein.
      Hallo Gunnar,

      Ich glaube zwar nicht, dass das Teil aus Aluminium ist, aber ich habe einen super Kontakt zu dem verantwortlichen Beamten der die Boote der hessischen Wasserschutzpolizei betreut. Ihn werde ich mal fragen. Ich geb Euch ein Feedback wenn ich was weiß.

      Danke und Gruß
      Gerd
      In der Werft: Krick HE4 im Maßstab 1:20
      In der Werft: DGzRS Ernst Meier Hedde im Maßstab 1:20
      In der Planungsphase: Zollboot Bremen im Maßstab 1:20
      Im Werftmuseum: Graupner B-24
    • Neu

      segelgunnar schrieb:

      Gerd, mach das mal... würde mich interessieren, ich tippe auf ALU oder Stahl-Verzinkt vom Bild her...
      Hallo Gunnar,

      Von dem Beamten der bei der WSP für die Boote verantwortlich ist, kam folgende Information:

      Die Anstoßhemmer sind aus PE Kunststoff gefertig. Diese Teile können sie auch für Sportboote im Fachhandel wie z.B. SVB bestellen. Hier werden sie mit Sicherheit auch mehr über das Material erfahren können.“

      Ich habe mal auf der Homepage von dem Bootausrüster SVB gesucht, aber leider nichts finden können. Bei einer Google Suche wird unter Anstosshemmer immer der Anstoß beim Fußball mit angezeigt...

      Egal, ich werde mit Hilfe von Jan versuchen den „Anstosshemmer“ aus schwarzem Silikon in einer 3D gedruckten Form auszugießen.

      Ich werde Euch das Ergebnis zeigen.

      Gruß Gerd
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