BleiGel oder Blei- Säure Akkus

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    • BleiGel oder Blei- Säure Akkus

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      Hallo Zusammen,
      da meine 12V 42 Ah Blei- Gel Akkus nun schon über 16 Jahre alt sind und zum Teil
      bei Belastung extrem einbrechen, will ich mir neue anschaffen.
      Nun ist die Überlegung diese Blei-Gel Akkus euch Blei- Säure-Akkus (PKW Starterbatterie)
      zu ersetzen, da diese ungefähr 50% von den Anschaffungskosten von Blei-Gel Akkus liegen.

      Gewichtstechnisch und in den Abmessungen sind diese nahezu identisch.

      Da ich bei meinen Modellen nicht auf das Gewicht achten muss, kommen Lipo Akkus nichtin die engere Auswahl.

      Nun meine Frage: Hat jemand Erfahrung mit "PKW Batterien" im Modellbau und was würde
      dagegen sprechen diese Akkus einzusetzen?

      Danke für euren Rat bzw. Tipps

      Grüße Joachim
      Im Bau Containerschiff CM/S Cap Trafalgar im Maßstab 1:50

      Fertig gebaut: MSV Fennica, Eisbrecher Otso und Forenmodell 2015BN25. Alle Modelle im Maßstab 1:50
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      Hallo Joachim,

      was mir als erstes einfällt ist die Lagerung der Akkus, im Modell, beim Transport und auch zuhause.
      Blei-Säure-Akkus sind, im Gegensatz zu Blei-Gel-Akkus lageabhängig. Sprich, sie müssen aufrecht stehen.
      Sollte Dir ein Akku beim Transport umfallen gibt das ne schöne Sauerei.
      Dann kommt dazu, dass Säure-Akkus ausgasen können. Es kann also eine Geruchsbelastung beim Laden geben.

      Ob Dir diese Punkte das gesparte Geld wert sind musst Du selbst entscheiden.

      Gruß, Markus
      Im Dienst:
      Robbe San Diego
      Krick Felix
      Graupner Saphir
      Kaiser K-425

      In der Werft:
      Robbe Happy Hunter
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      Moin,

      MarkusH schrieb:

      Blei-Säure-Akkus sind, im Gegensatz zu Blei-Gel-Akkus lageabhängig. Sprich, sie müssen aufrecht stehen.

      Sollte Dir ein Akku beim Transport umfallen gibt das ne schöne Sauerei.
      Dann kommt dazu, dass Säure-Akkus ausgasen können. Es kann also eine Geruchsbelastung beim Laden geben.
      moderne Blei-Säure Akkus sind auslaufsicher und teilweise absolut wartungsfrei. Beispiel
      Die anderen Punkte treffen aber zu.
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      Hallo Joachim,
      Du solltest gegebenenfalls Georgs (Beam) Vorschlag folgen und Dich bei den Herstellern über Vor- und Nachteile der jeweiligen Kfz-Batterien informieren.
      Standard-Kfz-Batterien sind grundsätzlich nicht kippsicher (Kurzschluß durch Bodenschlamm) und sollten in belüfteten Räumen geladen werden. Sie gelten als gasdicht, haben aber ein Überdruckventil, - weshalb!?!
      Mit einem Gruß, Wolf

      - alle sagten: „Das geht nicht!“, bis der kam der es machte.
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      Racker schrieb:

      Moin,

      MarkusH schrieb:

      Blei-Säure-Akkus sind, im Gegensatz zu Blei-Gel-Akkus lageabhängig. Sprich, sie müssen aufrecht stehen.

      Sollte Dir ein Akku beim Transport umfallen gibt das ne schöne Sauerei.
      Dann kommt dazu, dass Säure-Akkus ausgasen können. Es kann also eine Geruchsbelastung beim Laden geben.
      moderne Blei-Säure Akkus sind auslaufsicher und teilweise absolut wartungsfrei. BeispielDie anderen Punkte treffen aber zu.
      Wo steht, dass die Batterie auslaufsicher ist? Konnte ich jetzt nicht entdecken.
      Selbst AGM-Batterien werden aufrecht stehend transportiert und da schwappt keine Säure im Inneren umher.
      Ich für meinen Teil würde mich nicht trauen, eine Blei-Säure Batterie ungesichert zu transportieren.
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      Moin Markus,

      MarkusH schrieb:

      Wo steht, dass die Batterie auslaufsicher ist? Konnte ich jetzt nicht entdecken.
      Das steht dort nicht, aber es gilt allgemein für moderne Blei-Säure Batterien. Hier steht es aber auch dabei.

      Ich für meinen Teil würde mich nicht trauen, eine Blei-Säure Batterie ungesichert zu transportieren.
      Ich würde sie weder kopfüber transportieren noch betreiben, aber mir auch keine Sorgen wegen auslaufender Säure machen, wenn sie doch mal kippt.
      "Kopfüber" war natürlich übertrieben, aber wie gesagt sollte auch ein Betrieb in einem Modellschiff kein Problem darstellen was die Säure angeht, ein Auto fährt ja auch nicht immer nur auf einer planen Fläche.
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      Mfg. Rainer
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      Hallo Zusammen,

      danke für die vielen Antworten bzw. Ratschläge.

      Dass man einen "Säure"-Bleiakku stehend transportieren bzw. betreiben muss ist mir schon klar.

      Ein 12V - 42 AH Akku wiegt ca. 15kg und wenn dieser im Rumpf fixiert ist fliegt er auch nicht so einfach
      umher.

      Falls er auf einmal Kopf stehen sollte ist das Boot auch untergegangen.

      Mir geht es mehr um die Leistungsdaten. Sind diese vergleichbar?

      Sind Blei-Säure Akkus genauso belastbar wie Blei-Gel-Akkus?
      Um die Haltbarkeit von Blei-Gel-Akkus nicht zu verringern, sollten diese ja nicht mehr als die Hälfte
      entladen werden.
      Wie sieht es da bei den klassischen "Auto-Batterien" aus?

      Hat hier jemand Erfahrung?

      Grüsse
      Joachim
      Im Bau Containerschiff CM/S Cap Trafalgar im Maßstab 1:50

      Fertig gebaut: MSV Fennica, Eisbrecher Otso und Forenmodell 2015BN25. Alle Modelle im Maßstab 1:50
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      Nochmals mein Statement dazu:
      Ich halte KFZ-Starter-Batterien für Modellbauzwecke als ungeeignet, es sei denn sie sind extrem überdimensioniert und werden wie im KFZ benutzt:
      sehr kurzzeitig (vielleicht 10s) extreme Ströme liefern um einen kalten Motor ggf. vorzuglühen (habe mal 160A gemessen) und zu starten.
      Danach lädt der Generator wieder nach.
      Ein Modellbauer möchte seine eingebaute Kapazität auch ausnutzen.
      Es gab mal so Daumenregeln: jeder vollständige Zyklus einer Starterbatterie halbiert deren Lebensdauer.
      also 20 volle Zyklen sollen drin sein ... (mein Wissen ist nicht mehr aktuell)
      Um dem Problem bei Start-Stopp-Automatik zu begegnen, hat mal ein dt. Hersteller extra eine zweite zyklenfeste "Stützbatterie" eingebaut.

      Inzwischen kommen die ersten Litium-Autobatterien aber davon reden wir nicht.

      Stichwort Zyklenfest oder "deep cycle"
      z.B. hier um auf den oben verlinkten Anbieter zu bleiben
      wsb-battery.de/shop/2x-12V-36A…RO-ROLLSTUHL-Elektromobil
      Stefan

      Modelle fahrbereit: T22, S130 (robbe), Bugsier 1 (2x), Örjan (14cm Schlepper)
      Baustellen: Griech. Fischerboot, Weselmann-Kümo, Minensucher 1943
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      Man kann es auch mal von einer anderen Seite betrachten:

      Wie schnell ist ein See versaut, wenn das Schiff unter geht und die Säure dann viel schneller ausläuft als bei einer AMG oder Blei-Gel Batterie.

      Ich denke, auch darüber MUSS ein Modellbauer sich Heute Gedanken machen.

      Wer jahrelang an einem Modell baut und vielleicht 500, 1000 oder 2000 Euro investiert, will (und darf) es ja nicht auf dem Grund liegen lassen.

      Aber bis es gehoben ist, vergeht Zeit, und da sind alle anderen Accus sicherer als Säure Batterien aus dem KFZ Bereich.

      Wolfgang
    • Neu

      funktionsmodellbau schrieb:

      Nun meine Frage: Hat jemand Erfahrung mit "PKW Batterien" im Modellbau und was würde
      dagegen sprechen diese Akkus einzusetzen?
      Hallo Joachim,
      PB-Akkus im Modell müssen andere Anforderungen als im PkW erfüllen.
      Grundsätzlich gibt es bei PB-Akkus 2 Varianten: Pufferbatterie und Zyklenbatterie.

      Pufferbatterien werden als USV u.a. für kleine Ströme mit langer Verfügbarkeit und hohen Innenwiderständen hergestellt. Lebensdauer ca. 10 - 15 Jahre.

      Zyklenbatterien oder Starterbatterien mit niedrigen Innenwiderständen dienen nur zur kurzfristigen Speicherung und Abgabe von hohen Strömen, z.B. zum Starten von Verbrennungskraftmaschinen. Lebensdauer ca. 2 - 5 Jahre oder 350 450 Zyklen.

      Im Modell werden aber mittlere bis hohe Ströme für einen möglichst langen Zeitraum gefordert. Hierfür wurden von den Herstellen spezielle Traktionsbatterien entwickelt. Die besten Erfahrungen habe ich mit Excidebatterien vom Typ Sonnenschein dryfit GF-Y gemacht.

      Die derzeit besten, sichersten und preiswertesten Antriebs-Akkus sind aber die LiFePo-Akkus. Sie können hohe Ströme bis zur fast vollständigen Entladung abgeben.
      Sie sind ca. 3 - 4 mal teurer als Pb-Akkus halten aber mit 2.000 - 10.000 Zyklen ca. 4 - 10 x länger. Und haben damit bezogen auf die Lebensdauer von Zyklus * Wh den geringsten Preis.

      M.f.G. Jörg
      Im Bau: Megayacht, Yachttender

      in Fahrt: Moonraker, Pegasus III, Andrea Gail
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      Rainer K. schrieb:

      Vorteile der Varta Blue Batterien

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      • Alle Batterien sind GUG (gefüllt & geladen) und sofort einsatzbereit
      • Absolut frisches Produkt ohne langer Lagerhaltung
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      Danke für die Werbung. Musst du aber zumindest erklären, was ecosteps sind.

      @Graubeer: Meine Autobatterie hat jetzt gute neun Jahre gehalten, bevor sie den Geist aufgegeben hat. Ich kannte einige Großmodellbauer, die Autobatterien, teils LKW, in ihren Modellen hatten. Da gehts zum einen ums Geld zum anderen um gut transportierbaren Ballast. Die hatten keine Probleme, mit ihren Pötten zu fahren. Verstehe nicht, wo die Bedenken hier herkommen.

      @knipser: Das bisschen Säure wird dem See nichts ausmachen. Ich hatte in meiner Ex-Firma mal 20.000 Liter Phosphorsäure in den Untergrund gepumpt (Schlauch geplatzt, Becken ausgelaufen, Loch im Hallenboden). Blubb, weg wars. Die Säure war am selben Tag weder im Fluss noch im Boden nachzuweisen, komplett neutralisiert. Der Entschäumer war das Problem...

      Ausserdem fließt nicht so einfach Säure aus einer Starterbatterie.
      Ausser man lässt das Modell da ewig unten sowie die Container der Zoe.