Restauration meiner ersten Segelyacht

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      Das sieht doch ganz gut aus. Wenn Du den Twist in den Segeln reduzierst, kannst Du etwas höher am Wind segeln und das Boot sollte an Geschwindigkeit zulegen. So geht doch ziemlich viel verloren.
      Ich habe gesehen, dass Dein Niederholer in einem sehr flachen Winkel am Großbaum ansetzt, so dass das u.U. dafür sorgt, nicht genug Zug nach unten zu bekommen. Die Fock ist keine Pendelfock und damit auch schwer zu kontrollieren. An meiner Optimist habe ich daher die Fock zur Pendelfock umgebaut. Dadurch bekommt man das Achterliek flacher und das Segel ist insgesamt besser kontrollierbar.

      Auf jeden Fall ein sehr schönes Boot!

      Gruß
      Jörg
      Meine Homepage: Joerg´s Modellwerft
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      Der Dampfer läuft gut.
      Kaum eine Tendenz luvgierig zu sein.
      Gut, man könnte im Detail noch was machen, andere Segel würden auch etwas bringen, aber nicht so, dass Du gewaltige Fortschritte siehst.
      Die Welle zeigt, dass dein Schiff sehr schnell Rumpfgeschwindigkeit erreicht, danach wird zwar die Welle tiefer, die Geschwindigkeit wird aber kaum merklich zunehmen.
      Kannst zufrieden sein!
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      Ja da spende ich auch mal :h:

      Wirklich gelungen das Projekt.
      Und wie Axel schon sagte, der Twist im Groß muss raus, dann passt es.
      Was ich nicht gesehen habe istg diue Arbeit mit den Schoten ...
      Moin zusammen,

      ich bin der Neue und absoluter Tiller Fan

      Derzeit fahrbar
      der Schoner Hamburg
      ein Optimist
      die Optimist von Graupner
      Ariane von Schaffer
      Schnellboot Dachs von Graupner (Bj. 1971)


      In der Werft
      Riva Aquarama Spezial
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      Ja super, danke euch.
      Also, am Twist muss ich noch arbeiten, okay.

      Und Ragnar:
      Richtig, beim Filmen kann ich die Schoten nicht bedienen.
      Ich habe ja meine Flieger/Heli-Funke im Einsatz, da musste ich die Schoten auf Throttle rechter Knüppel rastend legen. Ruder ist bei mir immer links, sonst komme ich nachher bei anderen Modellen durcheinander
      Also linke Hand Ruder, rechte iPad halten.
      Mein Auto hat eine Mittelarmlehne, aber ich keinen Mittelarm, komisch eigentlich.
      Wozu sind die Dinger eigentlich da, wenn keiner einen Mittelarm hat?
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      Was auch super geht zum Filmen ist eine Action Cam.
      Meiust werde da dieverse Halter mitgeliefert, die am Lenkrad, Helm oder ähnlichem besfestigt werden können.
      Da wäre es doch eine Überlegung wert, ob man sich da nicht was bastelt ähnlich einer Stirnlampe.
      Dann hat man beide Hände frei und filmt immer das, wo man auch hinschaut.
      Moin zusammen,

      ich bin der Neue und absoluter Tiller Fan

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      Ich bin tatsächlich gerade am überlegen, ob ich eine GoPro o.ä. kaufen soll.
      Dann hat man auch eine ordentliche Bildqualität.
      Ich weiß nur noch nicht, was für eine.
      Habt ihr Tipps?
      Ich will nicht nerven, aber könnt ihr nochmal den Twist anschauen?
      Habe versucht, zu optimieren, aber ich weiß gerade echt nicht, ob das besser geworden ist.

      youtu.be/hI4q7hcHf1w
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      Nachdem ich den Film achtzehn Mal gesehen habe, bleiben vier Punkte übrig.

      - die Fock macht nach meinem Gefühl oben im Achterliek zu weit auf
      - das Unterliek der Fock könnte "runder" sein, damit Du Power auf die Fock bekommst
      - der Fockspalt ist u. U. anzupassen, wenn die Fock insgesamt anders getrimmt ist.

      Bei 1:30 etwa sieht man, dass Du gegen Luvgierigkeit arbeitest. Das dürfte mit den oben genannten Einstellungen weniger werden. Im Idealfall ist es sogar so, dass sich Dein Modell bei Amwindkursen die "Windkante" selbst sucht. Bei einer Bö luvt das Modell von alleine an und fällt auch wieder ab, wenn der Wind wieder nachlässt.

      Ironie an:
      Grundsätzlich lohnt auch der Einsatz der Segelwinde, die Du an Bord hast. Ruhig mal auffieren bei Halbwind.... Ironie aus.

      So - genug gefrotzelt. Wird Zeit, dass man sich mal am Gewässer sieht. Da klären sich solche Fragen und Phänomene ganz schnell im Gespräch.


      Nachtrag:

      Hier ist der link zu einem Video. Dort segelt ein SEESTERN von A. Tiller völlig frei und ohne Eingriff. Man sieht gut, dass das Modell problemlos an der Windkante segelt und seinen Kurs je nach Wind geringfügig ändert:

      vimeo.com/229333382
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      Moin Iring,
      Mir ist unklar, wie der Twist bei der Fock eingestellt werden soll, da die Konstruktion keine bei einer Yacht üblichen und verstellbaren Holepunkte hat.
      Da der Fockbaum am vorderen Ende angeschlagen ist, geht auch eine Veränderung des Verhältnisses von Baumlänge vor und hinter dem Drehpunkt nicht.
      Eine Dirk wäre eine Option- um mehr Twist zu bekommen....
      Zum Video: Du fährst recht offen, fast schon mit halben Wind.
      Ich vermute mal, dass an der Kreuz der Twist der Fock durch mehr Spannung in der Schot ein wenig abnimmt?
      Herzliche Grüße
      Georg
      Fast Crew Supplier
      VSP RAVE Tug
      Anti-Rolling

      Viele Laser
      Happy Hunter 1982,
      Neptun I 2016 (für den Nachwuchs)
      Neptun II 2017 (für die Badewanne)
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      Wie bereits geschrieben. Nach meiner Erfahrung funktioniert eine Fock, die am Vorstag angeschlagen ist nicht so gut, da sich das Ende des Fockbaums nicht so gut kontrollieren lässt. Ein Niederholer funktioniert an der Stelle nicht gut, da er mit zunehmender Spannung das Vorstag durchdrückt.
      Versuche mit einem zusätzlichen Servo, um die Fockschot stärker fieren zu können als die Großschot, brachten nur mässigen Erfolg. Erst der Umbau zur Pendelfock führte zu einem besseren Ergebnis. Die Luvgierigkeit nahm ab, das Boot läuft nun höher am Wind und es sieht besser aus, weil die Fock besser steht.
      Auch wenn das weniger originalgetreu ist, führt das nicht zu einer Verminderung des Segelspaßes ^^ . Optisch halte ich es für absolut vertretbar.

      Noch einen schönen Abend.
      Jörg
      Meine Homepage: Joerg´s Modellwerft
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      Ja, vielen Dank für eure Analysen (18x Axel? Da kriege ich ein schlechtes Gewissen).

      Die Verwirrung ist jetzt wieder perfekt....
      Also bis jetzt habe ich nur das Großsegel angeschaut, Um die Fock habe ich mich noch gar nicht gekümmert.
      Aber das kann ich ja jetzt machen.
      Axel meint, es macht am Achterliek oben zu weit auf.
      Ich habe das Video jetzt auch noch ein paar mal angeschaut, ich finde, das sieht man bei der Halse in Ufernähe ziemlich deutlich.
      Aber wie kriege ich das weg?
      Nur mit der Pendelfock wie Georg und Jörg empfehlen?
      Ich frage mich aber, warum das Focksegel des Seesterns (Video Axel) steht wie eine eins.
      Da ist der Baum auch vorne angeschlagen.
      Könnte ich das Focksegel stabilisieren, z.B. mit Segellatten?

      Und das offen fahren:
      Letztes Jahr bei der Krick Ariadne habe ich die Rückmeldung bekommen, ich fahre zu dicht, das habe ich mir gemerkt, jetzt fahre ich offensichtlich zu offen. Aber das kann ich ja leicht korrigieren.

      Bei gleichmäßigem Wind läuft das Boot geradeaus, da habe ich heute die Hände in die Hosentasche gesteckt, weil es kalt war. Wenn eine Bö kommt, luvt es an.

      Aber mit euren Analysen komme ich sicher noch weiter, einfacher wäre natürlich ein Treffen am Wasser. Also wundere dich nicht Axel, wenn ich eines Tages auf der Matte stehe mit einem Boot unter dem Arm.
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      U 67 schrieb:


      Ich frage mich aber, warum das Focksegel des Seesterns (Video Axel) steht wie eine eins.
      Da ist der Baum auch vorne angeschlagen.

      Aber mit euren Analysen komme ich sicher noch weiter, einfacher wäre natürlich ein Treffen am Wasser. Also wundere dich nicht Axel, wenn ich eines Tages auf der Matte stehe mit einem Boot unter dem Arm.
      Des Rätsels Lösung hinsichtlich der gut stehenden Segel beim SEESTERN ist, dass Fock- und Großbaum einen festen, aber verstellbaren Baumniederholer haben. Damit wird das Steigen der Bäume beim Auffieren unterbunden. Allerdings muss das stabil gebaut werden, weil da vorne dann ganz schöne Kräfte wirken können.
      [img]https://www.rc-modellbau-schiffe.de/wbb2/index.php?attachment/263928/[/img]
      [img]https://www.rc-modellbau-schiffe.de/wbb2/index.php?attachment/263927/[/img]
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      Es ist ja Sinn der Sache, dass man sich hilft.
      Beim Stern ist das auch nicht vom Himmel gefallen, sondern war auch ein Prozess, der ein wenig gedauert hat, der mit der optimierten Konstruktion des Rumpfes begann und mit den Segeln und dem Trimm weiterging. Selbst heute bastelt Peter noch an Verbesserungen, weil immer neue Ideen entstehen, was man noch verändern könnte.
      Grundsätzlich "stehen" ja meine Konstruktionen, aber der Eigner hat es in der Hand, wie sie letztlich segelt, da spielen dann die Segel eine wesentliche Rolle, und wie sie getrimmt werden, aber das kann man lernen.
      Peter bastelt gerade bei seinem Stern an einer zweiten Segelwinde, um den Fockspalt unterwegs einstellen zu können (ich empfehle eh´zwei Winden, wiegt nichts und kostet nichts), so kann man eben die Segel optimal während der Fahrt anpassen.
      Wenn man sieht, wie der Stern im Video ohne jede Ruderkorrektur läuft, ist das aber schon Jammern auf sehr hohem Niveau.
      Dabei ist der Stern keine Rennklasse, sondern lediglich ein einfaches Freizeitschiffchen....