Hydroplane "Rocket" als Kleinmodell

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Hydroplane "Rocket" als Kleinmodell

      Hallo zusammen,

      nach dem Kleinprojekt
      14,5' Runabout in 1:20
      juckt es mir in den Fingern, noch ein ähnliches Projekt aus dem reichhaltigen Fundus von Svensons Free Boat Plans Plans zu starten:
      Hydroplane Rocket.

      Ich schwanke noch, ob ich den Baumaßstab 1:20 beibehalten oder doch auf 1:16 gehen soll.
      Da das neue Vorhaben nicht größer ist als mein "Sea Scout", wäre ich wieder bei gut 80g Gesamtgewicht in M1:20. Der Größere Maßstab würde um 200g erlauben bei 28cm Gesamtlänge und ich wäre doch deutlich flexibler.
      Das würde dann wohl auch folgenden Motor erlauben: Racerstar BR1811-3800KV, vermutlich in der 2000kV Version.

      Das Vorbild "Rocket" ist mit 25 bis 60mph beschrieben, also im Modell bis 24km/h. Ich frage mich, ob so alte Rumpfkonstruktionen taugen, bzw. bei starker Verkleinerung auch noch funktionieren.

      Wer hat hierzu Erfahrung?
      Stefan

      Modelle fahrbereit: T22, S130 (robbe), Bugsier 1 (2x), Örjan (14cm Schlepper)
      Baustellen: Griech. Fischerboot, Weselmann-Kümo, Minensucher 1943
    • Hallo Stefan
      Die Rocket find ich auch Klasse- gute Wahl.
      Egal welchen Maßstab du bauen wirst, ich bin dabei.

      Maßstab:
      Wenn es ein Fahrmodell werden soll, würde ich den größeren Maßstab wählen.
      Als Hydro ist ein Mehr an Größe und somit auch an Gewicht viel Wert.
      Das Boot wird auf Grund des flachen Bodens und des geringen Gewichts große Wellen nicht so gut verkraften.
      Zusätzlich ist bei einem Fahrmodell auch ein "V" im Rumpf eine Möglichkeit das Fahrverhalten geschmeidiger zu machen.
      Zum Motor: Mot wieviel S willst du fahren?

      V. G. Lars
    • Hallo Lars,

      danke für Deine Einschätzung. Der verlinkte Motor ist auf max. 2S spezifiziert, würde da auch bleiben wollen, da bei mir schon etliche 2S Akku in verschiedenster Grüße vom 300mAh bis 3800mAh vorhanden sind und ich einfacher testen kann. Meinst Du, der Motor passt dafür? Oder doch 3800kV für 2S? Ich habe keine Erfahrung, ob ich wie bei Verdränger die Geschwindigkeit einfach mit Wurzel(M) skalieren kann oder andere Zusammenhänge dominieren.

      Ich wollte mich als Anfänger im Thema am originalen Bauplan orientieren und nicht planlos experimentieren.
      Ich muss erst mal den Motor, für dem zum Glück bemaßte Zeichnungen abrufbar sind, ins Modell einplanen und klären, ob das mit M 1:16 funktioniert, auch resultierender Wellenwinkel etc.

      Bauen wollte ich Seite und Deck wieder mit Mahagonifurnier, damit auch wieder in dieser Rubrik :nick: .
      Nur der Coden wird diesmal aus Funiersperrholz geplant (0,6 oder 1mm)
      Stefan

      Modelle fahrbereit: T22, S130 (robbe), Bugsier 1 (2x), Örjan (14cm Schlepper)
      Baustellen: Griech. Fischerboot, Weselmann-Kümo, Minensucher 1943
    • Also zwecks Größe - musst wirklich DU wissen, denn es ist dein Projekt - ABER es ist alles tatsächlich um einiges einfacher, wenn du eine sinnvolle Größe wählst. Und diese ist tatsächlich bei 400-600mm am einfachsten, praktischsten und auch Preis/ Leistung aller Komponenten. Bei den kleinen Taschenraketen ist es echt immer sehr fummelig und manches auch äußerst schwierig umzusetzen.
    • Hallo Stefan

      Meine Erfahrungen:
      Bei einem vollgetauchten Antrieb soll die Drehzahl möglichst nicht über 20.000 gehen.

      Brushless Motoren und Regler nehmen Fahrten im Teillastbereich übel.
      Sehr preiswerte Teile sind hier besonders anfällig.

      Mit 2000 KV bist du gut dabei.
      Nimm dazu einen Regler mit 30- 50% mehr Kapazität, als in den Motordaten steht.

      Bei den alten Hydros geht es weniger um die Höchstgeschwindigkeit, mehr um ordentlich Drehmoment.

      Probiere dann lieber verschiedene Props, um an das optimale Setup zu kommen.


      Ich bin kein! Motorenpapst.
      Das sind Erfahrungen, mit denen ich bisher gut gefahren bin.
      Vielleicht hat hier im Forum ein Modellbauer mehr Plan und kann dich dazu mit mehr Wissen beraten.

      V. G.
    • hondatobi schrieb:

      Also zwecks Größe - musst wirklich DU wissen, denn es ist dein Projekt - ABER es ist alles tatsächlich um einiges einfacher, wenn du eine sinnvolle Größe wählst. Und diese ist tatsächlich bei 400-600mm am einfachsten, praktischsten und auch Preis/ Leistung aller Komponenten. Bei den kleinen Taschenraketen ist es echt immer sehr fummelig und manches auch äußerst schwierig umzusetzen.
      Hallo Tobi,

      Ich habe inzwischen schon einiges an "Kleinkram" gebastelt und ganz gut damit gefahren. Die Komponenten sind zum Glück auch nicht mehr so das Problem und preiswert geworden bei Eigenimport.
      Die Größe bis 30cm hat für mich den Charme, das sie in die Fahrrad-Satteltasche passen und ich einfach damit losziehen kann. Außerdem sparen sie enorm Platz im Haus und passen auch in die Vitrine im Wohnzimmer neben dem üblichen "Grusch".
      Stefan

      Modelle fahrbereit: T22, S130 (robbe), Bugsier 1 (2x), Örjan (14cm Schlepper)
      Baustellen: Griech. Fischerboot, Weselmann-Kümo, Minensucher 1943
    • Das Projekt "Rocket" hängt gerade etwas, weil in dem Artikel in Svensons nur 3 Spanten vollständig abgebildet sind.
      Ich muss also die Decksform der meisten Spanten irgendwie rekonstruieren - wie genau ist noch offen :dno: .
      Der Plan zur "Sea Scout" war zum Glück vollständig.
      Außerdem krame ich gerade im Fundus meiner Motoren und versuche da Unbekanntes zu bestimmen.
      "Mabuchi D=23,5mm, 31mm lang ohne Lager; an 5V 9600/min Leerlauf bei 70mA; vergleichbar mit "Speed 300"?
      Könnte einen vorhandenen 20mm Propeller mit Steigungszahl etwa 1,1 antreiben mit 2S LiPo

      Der kleine Brushless ist mir noch nicht ganz geheuer :kratz:
      Stefan

      Modelle fahrbereit: T22, S130 (robbe), Bugsier 1 (2x), Örjan (14cm Schlepper)
      Baustellen: Griech. Fischerboot, Weselmann-Kümo, Minensucher 1943
    • Kleines Update der Planungen:
      Ich habe mir jetzt mal einen kleinen Brushless-Motor bestellt:
      Racestar BR1106 3800KV, Länge und Durchmesser 14mm, 2,3A bei 2S
      Der dreht zwar etwas zu schnell, aber immer noch der langsamste, den ich bei den kleinen Quadcopter-Motoren gefunden habe.
      Aber ich muss ihn ja nicht voll ausdrehen und kann mit der Gaskurve an der Funke begrenzen.
      Ich möchte die finale Planung mit dem Motor in der Hand machen.
      Stefan

      Modelle fahrbereit: T22, S130 (robbe), Bugsier 1 (2x), Örjan (14cm Schlepper)
      Baustellen: Griech. Fischerboot, Weselmann-Kümo, Minensucher 1943
    • Hier mal ein kleines Update zum Projekt:
      Heute kam der Motor samt Regler.
      Der Motor ist echt winzig, auch wenn man die Maße hat, man ist doch überrascht, wie klein das Ding ist.
      Dafür war der mit bestellte Brushless ESC für beide Richtungen doch deutlich größer als gedacht - es waren keine Maße oder Gewicht angegeben. Aber mit 24g 4x so schwer wie der Motor und definitiv zu groß X( .
      P2123089.JPG

      Trotzdem habe ich mal alles mit dem Lötkolben zusammengeheftet, den Motor auf einen improvisierten Halter geschraubt, da Außenläufer und getestet.

      Dabei brach gerade mein bisher nur theoretisches Weltbild zum Thema Brushless-Motor zusammen.
      Der Motor läuft beliebig in eine Richtung an ?!? :sh: :sh: :sh:
      Hebel vorwärts vorwärts passt, Hebel rückwärts Motor lauft an wie vorher. beim nächsten Versuch wieder wie erwartet usw...
      Man kann sich bei Motoren täuschen, aber ein Außenläufer ist diesbezüglich recht deutlich.
      Ich dachte immer, das Drehfeld zwingt den Läufer in eine Richtung und kann gar nicht falsch anlaufen :(
      vielelicht ist da was defekt - eine Wicklung kaputtt - abgelötet und durchgemessen alle 3 Wicklungen haben gleichen Widerstand, soweit ich das messen kann.

      Jetzt bin ich völlig ratlos - was ist hier faul? Regler kaputt oder falsch?
      Ich bin bisher der Annahme, das die Reihenfolge der Anschlüsse zwar Einfluss auf die Richtung hat die aber reproduzierbar ist?
      Stefan

      Modelle fahrbereit: T22, S130 (robbe), Bugsier 1 (2x), Örjan (14cm Schlepper)
      Baustellen: Griech. Fischerboot, Weselmann-Kümo, Minensucher 1943
    • Die Rocket ist ein schönes Boot ....ich habe die ganze Zeit den Bau der Rocket "2" von Dan Lee Boat Building auf Facebook verfolgt.
      Ein wunderschönes 1:1 Boot.
      Er hat den Bau auch auf seinem YouTube Kanal in einer Slideshow dokumentiert



      Hier ein anderes Filmchen vom Test



      Dan Lee bietet seinen CAD Plan in Originalgröße oder auch in 1:5 und 1:12 Modelgröße an (£8.00 Modellplan)
      Hier : danleeboatbuilding.co.uk/produ…hull-gentleman-race-boat/
      Da ich mit meiner Gar Wood Speedster nach Plan angefangen habe wird das erst einmal nichts mit der Rocket :pf:
      L..G. Gerhard
    • Da gibt es nichts zu programmieren, zumindest weiß ich nicht wie.
      Der Regler ist schon auf vorwärts und rückwärts ausgelegt, Stillstand bei Mittelstellung
      Mal sehen....
      Für den gedachten Zweck ist er zu groß, Alles kleinere ist nur für eine Richtung
      Stefan

      Modelle fahrbereit: T22, S130 (robbe), Bugsier 1 (2x), Örjan (14cm Schlepper)
      Baustellen: Griech. Fischerboot, Weselmann-Kümo, Minensucher 1943
    • Der muss aber doch zu programmieren sein. Schau mal in der Beschreibung nach. Normalerweise gibt der beim Einschalten eine Tonfolge ab. Es gibt dann aber auch eine Stellung, in der die Tonfolge anders ist. Wird normalerweise mit dem Gasknüppel geregelt. Dann sollte man im Programmiermodus sein. Hier kannst du dann die einzelnen Parmeter einstellen.
      Sonst schreib mal die Daten des Reglers hier ein, dann kann man mal schauen, was da los ist.
      Wer REchtschreibfehler findet, darf sie behalten!
    • Die Beschreibung lautet:

      Product information:


      Bidirectional 30A 2-4S UBEC 2A 5V
      This product adopts imported components and is tested at full power before delivery.
      Can be used for vehicles, boats, underwater thrusters.
      Bidirectional 1: 1 power output, without brake, direct reverse, fast speed and good linearity.
      No need to calibrate the throttle stroke, plug and play.
      This product contains UBEC output.
      Remarks:
      1. When using this product, the remote control throttle stick must be in the middle position, otherwise the ESC cannot start.
      2. This product does not need to calibrate the throttle stroke. After the ESC starts, if the motor starts to rotate, you can use the remote controller to fine-tune the throttle to stop the motor.
      3. This product is not welded at the factory

      An Programmieren habe ich da jetzt nicht gedacht. Wie schon geschrieben, bin ich in Sachen Brushless kompletter Anfänger :dno:
      Foto ist weiter oben, aber da ist auch nicht mehr Info.
      Der piept mir zwar was vor beim Aufstart, aber weder ich noch unsere Nymphensittiche können was damit anfangen obwohl die sonst jeden "Piep" kommentieren.
      Stefan

      Modelle fahrbereit: T22, S130 (robbe), Bugsier 1 (2x), Örjan (14cm Schlepper)
      Baustellen: Griech. Fischerboot, Weselmann-Kümo, Minensucher 1943
    • Die Bezugsquelle möchte ich nicht vorenthalten, aber da ist nichts weiteres zu finden
      banggood.com/Double-Sides-Brus…CN&ID=520459&rmmds=search

      Der Regler macht auch sonst einen ordentlichen Eindruck: läuft schon bei recht kleinem Knüppelausschlag an, ordentliche Kabel mit Silikon-Mantel, Kühlkörper
      mal nach "ZMR ESC brushless" gurgeln oder die Kommentare studieren, da gibt es öfters noch Hinweise
      Stefan

      Modelle fahrbereit: T22, S130 (robbe), Bugsier 1 (2x), Örjan (14cm Schlepper)
      Baustellen: Griech. Fischerboot, Weselmann-Kümo, Minensucher 1943