Frage zum Holz und Frage zum Gewicht

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    • Frage zum Holz und Frage zum Gewicht

      Hallo zusammen,

      Ich bin absoluter Neuling was holzmodellbau angeht. Habe lange Zeit Plastikmodelle zusammengebaut und angemalt und nun habe ich keine Lust mehr darauf. Ich war schon längere Zeit von dem Thema Holz Modellbau vom Plan zum fertigen Modell sehr angetan. Da ich was das Thema Holz angeht noch nicht so viel Erfahrung habe, habe ich zu diesem Thema ein paar Fragen. Hauptsächlich drehen sich die Fragen um die Stabilität und das Gewicht. Bei Schiffen z.b. wenn ich kleine Schiffe baue nehme ich am besten dünnes Sperrholz richtig? Und bei großen Schiffen nehme ich dann dicke Sperrholz? Wie verhält sich das dann mit dem Gewicht? Gibt es Alternativen?

      Bis dahin alles Gute Robert
    • Hallo Robert,
      das kann man so pauschal nicht sagen. Viele benutzen auch Balsaholz zum beplanken. Habe ich bei meiner Korvette auch so gemacht und muss sagen das funktioniert schon gut. Es lässt sich auch leicht schleifen und bearbeiten. Wieder andere schwören auf Kiefernleisten. Andere nehmen Sperrholz. Ich glaube es gibt keine allgemeingültige Antwort auf deine Frage. Die Korvette hat sehr große ebene Flächen, hier bietet es sich an mit ganzen Brettchen anstelle von Leiste zu arbeiten. Stark strukturierte oder geschwungene Rümpfe sind mit Leisten dann einfacher zu beplanken. Hier gibt es zig Bauberichte mit den entsprechenden Bauweisen. Hast du denn schon ein bestimmtes Boot oder Schiff das du bauen möchtest? Dann wäre es um einiges leichter dir da einen Rat zu geben.
      Grüße Thomas
    • Hallo Robert,

      es wäre hilfreich, in welche Richtung du einen Eigenbau planst. Dann kann man besser weiterhelfen.
      aus Balsa und dünnem Furniersperrholz kann man sehr leicht bauen. Mein kleinstes fahrbares Modell daraus hat nur 50g
      Ich behaupte mal, leichter als viele Plastikmodelle sind.

      Stefan
      Stefan

      Modelle fahrbereit: T22, S130 (robbe), Bugsier 1 (2x), Örjan (14cm Schlepper)
      Baustellen: Griech. Fischerboot, Weselmann-Kümo, Minensucher 1943
    • Hallo Robert, es wäre sicherlich sinnvoll, wenn du dir einen kleineren Holzbaukasten kaufst, nicht gerade von Aeronaut, sondern einer, wo man beplanken musst.
      Kann ja auch gebraucht sein. Aus dem Stand, ohne Erfahrung, wird das schwierig.
      Mir kommen da Firmen in den Sinn wie Billing Boats, Artesania Latina, Mantua, Amati, Constructo, Air Loisir, Dikar, Golden Kits, Cap/New Maquette, Soclaine, Talhoer, Steingräber und Titanic Airlines.
    • Schönen guten Morgen,

      Vielen Dank für die Informationen. 50 g das ist nicht viel wow. Da ich von der Feinmotorik her gemerkt habe das kleine Sachen recht schwierig im Detail zu bauen sind besonders für mich, denke ich dass ich in größeren Maßstäben arbeite. Soll jetzt nicht heißen 1 : 50 beispielsweise bei Schlachtschiff Bismarck oder so aber vllt 1:200 und das auch erst in 5 Jahren wenn ich schon paar Erfahrungen gesammelt habe. Aktuell habe ich einen Trimaran im Maßstab von 1:25 ins Auge gefasst. Habe gesehen das bei der Größe viele auf 5mm Sperrholz gehen. Wenn man jetzt beispielsweise das vom Maßstab vergrößern würde, wäre es dann von Vorteil dann auch stärkeres Sperrholz zu nehmen ohne Probleme zu bekommen dass es dann vom Gewicht her untergeht?

      Viele Grüße Robert
    • Moin,

      um Deine Frage zu pauschalieren und pauschal zu beantworten:
      je größer das Modell, desto weniger Probleme hast Du mit dem Gewicht
      beim Bau (später beim zu Wasser lassen dann doch).
      Beispiel:
      Ein fiktives Vorbild hat bei 18 m Länge eine Verdrängung von 20 to,
      dann wäre das Maßstäblich umgerechnet:

      1:15 1200 mm 5,9 kg
      1:20 900 mm 2,5 kg
      1:25 720 mm 1,28 kg
      1:30 600 mm 0,74 kg

      Nehmen wir mal den Unterschied zwischen 1:15 und 1:30 und nehmen an,
      das man füpr die Technik (Empfänger, Servo, Fahrtregler) bei 1:15 mit 80g
      hinkommt, beim 1:30er müsste man schon Diät halten und nimmt 40 g an,
      dann bleiben 700 g für das Nettogewicht und den Akku oder in 1:15 dann 5,82 kg
      für das Nettogewicht und den Akku.
      Ein Modell bei ca 1 m Länge kann man durchaus mit 2 bis 3 kg Eigengewicht
      bauen, blieben also noch ein paar Kilos für den Akku.
      Für die 1:30-Version führe ich das hier nicht weiter aus, nur soviel: 700 g für
      Modell und Akku sind echt wenig.

      Wenn ich mich für ein Vorbild interessiere, suche ich als erstes nach den
      Daten: Länge und Verdrängung und kalkuliere verschiedene Maßstäbe
      durch. Ich baue nichts unter 80 cm, das ist mir für mich zu klein (ich
      bewundere die, die es können) und da ich ausschließlich fahren will und
      meine Gewässer auch eher mal rau sind (kein Ententeich) brauche ich
      Gewicht (was mir gut zu pass kommt).

      Sind Dir alle Formeln zur Umrechnung ins Modell bekannt? In der Schiffsmodell
      Ausgabe 12/1989 wurde ausführlichst darüber referiert, ich habe mir eine
      Excel-Tabelle gebaut in der ich die Daten eingebe und mir den Vergleich
      in allen üblichen Maßstäben ansehen kann.
      mit besten Grüßen aus einer kleinen ostfriesischen Werft

      ich zeichne noch mit Bleistift auf Papier, kann kein CAD, fräse nicht CNC,
      sondern habe Handwerkzeug wie Laubsäge und Feile in Gebrauch ....
    • Morphus schrieb:

      Bei Schiffen z.b. wenn ich kleine Schiffe baue nehme ich am besten dünnes Sperrholz richtig?
      Hallo Robert, und ein herzliches Willkommen hier im Forum.

      Wenn du bisher Plastikmodelle gebaut hast kannst du die Frage nach der Materialstärke eigentlich selbst beantworten:
      Kleines Modell --> geringe Materialstärke, mit zunehmender Größe kann man die Materialstärke dann erhöhen.

      Grundsätzlich gilt so leicht wie möglich, so stabil wie nötig. Und da kommen die Materialeigenschaften ins Spiel.

      Die Dichte für Holz liegt je nach Holzart und Feuchtigkeitsgehalt zwischen 0,2 und 0,8, für Kunststoffe dagegen bei 0,95 - 1,15 g/cm³.

      Holz hat aufgrund seiner Faserstruktur zwei unterschiedliche große Biege- und Druckwiderstandsbeiwerte. In Faserlängsrichtung sind diese am größten. D.h. Ein Holzstab biegt sich im Gegensatz zu einem Kunststoffstab bei gleichen Maßen und gleicher Belastung weniger durch.

      Bei Platten verhält es sich in Faserrichtung ebenso. Ganz anders dagegen bei Belastungen quer zur Faserrichtung. Um diesen Nachteil für bestimmte Baukonstruktionen auszugleichen wurde das Sperrholz ( 3 o. mehrlagig um jeweils 90° gedreht verleimt) erfunden.

      Für eindimensional gekrümmte Flächen kann dies aber auch von Vorteil sein. Z.B. mittschiffs beim Übergang von der Seitenwand zum Boden.

      Für die Bearbeitung gelten ähnliche Eigenschaften. Sägen, Bohren, Schleifen sind problemlos leicht und schnell möglich. Beim Fügen gibt es einen Unterschied: Kunststoffe können warm und/oder kalt verschweißt werden. Holz dagegen klebt man am besten, bevor die Poren der Oberfläche als Schutz vor Feuchtigkeit geschlossen werden.

      Beim Umformen gibt es kaum Unterschiede. Beide Materialien erwärmen, in der neuen Form fixieren und abkühlen lassen. Um beim Holz eine Rissbildung zu verhindern, muss hier allerdings vorher und während des Umformens eine hohe Feuchtigkeit ( wässern + Wasserdampf) vorhanden sein.

      Für die Langzeitstabilität gegen Wasser und UV-Licht sollten Holz und Kunststoff mit einem Oberflächenschutz ( Lackierung )versehen werden..

      Unter Wärmeeinwirkung dehnen sich Kunststoffe i.A. stärker aus als Holz. Bei Feuchtigkeit quillt dagegen Holz sehr viel stärker als Kunststoff. Da hierbei das Volumen und damit auch die Oberfläche zunehmen, reißen alle Oberflächenbeschichtungen auf und lösen sich leicht ab. Außerdem ist Holz anfällig für Schimmelbildung und wird ohne Schutzbehandlung je nach Holzart nach wenigen Jahrzehnten von vielen Organismen biologisch vollständig abgebaut.

      Beim Schiffsbau nutze ich Holz gerne für Ur- oder Hilfsformen. Wegen der Schimmelbildung vermeide ich dagegen Holz in und auf meinen Schiffsmodellen.

      M.f.G. Jörg
      Im Bau: Megayacht, Yachttender

      in Fahrt: Moonraker, Pegasus III, Andrea Gail
    • Schimmel und Verrottung ist bei Verwendung von Holz im Schiffsmodellbau eher ein Randthema.

      Habe ich hier im Forum noch nicht gelesen. Aber viele Threads über brüchige Kunststoff-Rümpfe.

      Also keine Angst vor Holz...
      Stefan

      Modelle fahrbereit: T22, S130 (robbe), Bugsier 1 (2x), Örjan (14cm Schlepper)
      Baustellen: Griech. Fischerboot, Weselmann-Kümo, Minensucher 1943
    • StefanK schrieb:

      Schimmel und Verrottung ist bei Verwendung von Holz im Schiffsmodellbau eher ein Randthema.

      Habe ich hier im Forum noch nicht gelesen.
      genau wie über Hämorrhoiden oder Herpes. Es ist vielen unangenehm sie zu haben, geschweige denn darüber zu berichten.
      Aber Schimmelsporen können Erkrankungen der Atemwege, Allergien, Hautausschläge und brennende Augen sowie Bauchschmerzen, Übelkeit, Erschöpfungszustände, Konzentrationsprobleme und Infektionserkrankungen hervorrufen.

      M.f.G. Jörg
      Im Bau: Megayacht, Yachttender

      in Fahrt: Moonraker, Pegasus III, Andrea Gail

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Käptn Graubeer ()

    • Odin schrieb:

      Sind Dir alle Formeln zur Umrechnung ins Modell bekannt? In der Schiffsmodell
      Ausgabe 12/1989 wurde ausführlichst darüber referiert, ich habe mir eine
      Excel-Tabelle gebaut in der ich die Daten eingebe und mir den Vergleich
      in allen üblichen Maßstäben ansehen kann.
      Moin,
      hier hätte ich großes Interesse an Deiner Exceltabelle;-) !
      Viele Grüße
      Andreas
      :moin:
      Nur wer sich mit anderen austauscht lernt dazu!
      Adolph Bermpohl Bj 1972, 2014 Generalüberholung
      Schlepper Felix 1:20 rc-modellbau-schiffe.de/wbb2/g…14e313c7b6c1a4e4e2181f7ea
      In der Werft: Solö Ruff rc-modellbau-schiffe.de/wbb2/g…?image-list/&userID=26962
    • Hallo Morphus,

      bitte tue Dir selber den Gefallen und fange mit einem Holzbausatz an! Selbst hier wirst Du auf Schwierigkeiten stoßen, an die Du nie gedacht hättest!
      Ich spreche aus Erfahrung. Ich selber baue soeben die Solö Ruff von Krick und hätte nicht mit einem Klinkerboot beginnen sollen. Aber man wächst mit seinen Aufgaben und es macht einen riesigen Spaß! Werde wohl in Kürze ein Projekt "Solö Ruff von Krick" einstellen.
      Suche Dir ein schönen Bausatz und lege los! Viel Spaß und Glück!
      Viele Grüße
      Andreas
      :moin:
      Nur wer sich mit anderen austauscht lernt dazu!
      Adolph Bermpohl Bj 1972, 2014 Generalüberholung
      Schlepper Felix 1:20 rc-modellbau-schiffe.de/wbb2/g…14e313c7b6c1a4e4e2181f7ea
      In der Werft: Solö Ruff rc-modellbau-schiffe.de/wbb2/g…?image-list/&userID=26962
    • schönen guten Abend zusammen,

      Boah das ist ja mega klasse... So viel Input das überrascht mich und bin froh bei euch gelandet zu sein... Als erstes vielen Dank für die zahlreichen Tipps Anregungen und Informationen das hat mir schon sehr weitergeholfen. Für mich stand von vorn herein die Entscheidung fest dass ich mit Holz arbeiten möchte obwohl bestimmte Teile wenn es an größere Modelle geht z.b. Aufbauten oder auch anbauten denke ich eine Kombination ist nicht verkehrt. Habe mir zu dem Thema auch schon viele YouTube Videos angeschaut wie mache ich was worauf ist zu achten und so weiter. Was natürlich nicht heißen soll dass ich alles weiß um Gottes willen. Ich stimme zu man wächst mit den Aufgaben ganz klar. Ein Video was ich mir angeschaut habe hat beispielsweise auch den Tipp gegeben wenn der Holzrumpf fertig ist den mit Epoxidharz und so einer Fasermatte zu belegen um den Rumpf nochmals zu versteifen und auch wasserdicht zu machen und eine ideale Grundlage für die Farbe zu geben. Da bin ich aber noch weit vorne entfernt.

      Durch die ganzen Beiträge habe ich natürlich zu dem einen oder auch anderen ein paar Fragen wenn es okay ist.

      In den Beitrag von Odin: hast du die Umrechnung von dem original zu dem Modell gemacht die Gewichtsangaben die du dann mit angegeben hast sind aus der Umrechnung entstanden richtig? Die Frage ist wenn jetzt das Modell schwer wäre kann es passieren dass es untergeht oder? Nebenbei erwähnt habe ich mir die Ausgabe bestellt um noch mehr nachlesen zu können.

      Wenn es um die Beschaffung des Materials geht. Also Sperrholz z.b. oder Balsaholz geht ihr dann einfach in den Baumarkt oder habt ihr dafür einen entsprechenden Fachhaendler oder ähnliches?


      Vielen danke für die vielen Informationen von euch. An der Excel Tabelle muss ich ganz ehrlich sagen wäre ich auch interessiert hihi. Ich denke das geht vielen so.

      Entschuldigt bitte falls der Text jetzt etwas länger geworden ist, denke aber als Neuling ist das normal.

      In diesem Sinne frohes Schaffen und vielen Dank nochmals für eure Unterstützung

      Viele Grüße Robert
    • Hallo Robert, ein Modell geht nicht so einfach unter, nur weil es schwerer als erlaubt ist. Das wäre der Extremfall.
      Zuerst liegt es zu tief im Wasser. Daher hat es zu wenig Freibord und Wellen können leichter auf das Deck schwappen. Wenn das nicht dicht ist, bekommst du Wasser in den Rumpf.
      Das kann dir aber auch passieren, wenn der Rumpf nicht dicht ist oder die Propellerwelle.
      Schlimmer ist, dass die Gefahr besteht, dass dein Modell kopflastig wird, d.h. du nicht genügend Gewicht auf den Kiel bekommst, weil da Boot oder die Aufbauten oder die Takelage schon zu schwer ist.
      Kopflastig ist immer blöd, da das Modell entweder umgeweht werden kann oder es in der Kurve umkippt.
      Dann isses wech.
    • Moin Robert,

      jetzt muss ich auch mal meinen Senf dazugeben (mach ich normalerweise eher selten).
      Ich habe sowohl Kunststoffrümpfe (z.b. Bugsier 3), als auch Holzrümpfe (z.b. Aeronaut Diva und Victoria).
      Bei beiden Varianten muss ich sagen, dass hauptsächlich vernünftiger Umgang und auch sachgemäße Lagerung und Pflege dafür sorgen, lange Spaß damit zu haben.
      Selbst ein geklinkerter Holzkutter, den ich vom verstorbenen Vater eines Vereinskollegen übernommen habe (ca. aus den 70er Jahren), weist keinerlei Spuren von Schimmel oder Dergleichen auf.
      Der ist auch nur grob mit Farbe gepinselt und nicht irgendwie laminiert.
      Wichtig ist nur, nach dem Fahrbetrieb eine ordentliche Reinigung und Trocknung stattfinden zu lassen - dann passiert da auch nix.
      Also lass Dich nicht abschrecken und probier einfach einen Bau nach Deinem Gusto.
      Das wird schon.
      Auf jeden Fall wünsche ich Dir viel Spaß und Erfolg beim Bau Deines Schiffes.
      Lass uns bitte dabei mit einem Baubericht teilhaben.

      Viele Grüße
      Axel
      :f5:
    • Morphus schrieb:

      Wenn es um die Beschaffung des Materials geht. Also Sperrholz z.b. oder Balsaholz geht ihr dann einfach in den Baumarkt oder habt ihr dafür einen entsprechenden Fachhaendler oder ähnliches?
      Gescheites Sperrholz in Stärken 0,6mm, 1mm, etc. wie oben beschrieben oder Balsa gibt es kaum im Baumarkt.
      Da musst du die wenigen noch existierenden Modellbau-Läden suchen oder auf Versandhandel zugreifen.

      Zu den Bauweisen gibt es hier zahlreiche Berichte.
      Stefan

      Modelle fahrbereit: T22, S130 (robbe), Bugsier 1 (2x), Örjan (14cm Schlepper)
      Baustellen: Griech. Fischerboot, Weselmann-Kümo, Minensucher 1943

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