Pleite am See oder was mache ich falsch, Elektronik

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    • Pleite am See oder was mache ich falsch, Elektronik

      Hallo,

      heute war ich mit meiner Barkasse Felix, dem Segelboot Clipper und einer China-Bastelei ( eine Art Air-Boot auf Flaschen uun zwei Propellern )am See

      Vor der Abfahrt Funktionsprüfung, alles ok.

      China- Bastelei ausprobiert, alles ok.

      Clipper reingesetzt, mit wenig Wind sehr schwerfällig und das Ruder muss größer.

      Barkasse Felix fertiggemacht, keine Reaktion des Motor auf die Fernsteuerung( Zuhause war alles ok)Servo geht, Fernsteuerung aus: Motor läuft leicht an, Trimmung verändert minimaler Motorlauf. Bei dieser Kombi: Robbe Regler rokraft 100yP 15/20 A, China Pistolen Fernsteuerung, wahrscheinlich Baugleich zu der günstigen von Carson, 4000 mAh NiMH Akku, Originalmotor Felix.

      Was passiert: Der Wind hört auf, die Clipper mitten auf dem See, also gewartet, bis das Schiff ein wenig näher gekommen ist und mit dem China Boot das Segelboot rausgeschubst.

      Zuhause mit einer anderen Kombi versucht: Quicrun 1625, Carson Reflex, gleicher Akku, läuft viel besser aber, wenn ich das Ruder betätige geht der Regler aus. Der Motor soll einen 20 A Regler benötigen , der Regler hat 25A. Verbraucht der Servo soviel. Sollte ich generell einen Empfängerakku anschließen?

      Kann es sein das die Chinafernbedienung nicht die Leistung freigibt?

      Welchen günstigen Regler würdet ihr mir empfehlen bzw. auch Fernsteuerung( gerne Pistole)?


      Eine Menge Fragen...
      Fast Fertig: Diva und Barkasse Felix
      Noch in der Werft: Segelboot Clipper
    • Erstmal mit dem Sender einen Reichweitentest machen.

      Solche Aussagen "wahrscheinlich Baugleich mit..." ..taugen erstmal gar nix.

      Mit reduzierter Sendeleistung komme ich bei meinen Sendern ca 100m weit.
      Hat der Sender keine solche RangeTest Funktion und nach 50m schon Aussetzer taugt die FB nur was für Spielzeugautos, aber nicht für Schiffe.
      ( auf dem Wasser schrumpft die Reichweite, Stichwort Fresnelzone )
      Den Test am besten mit ( frisch geladenem ) Empfängerakku machen.
      Danach kann man sich die weiteren Baustellen ( Regler / Fahrakkus anschauen.

      Bei Pistolendendern sieht man Häufig die Flysky GT2/ GT3, mit Carson hab ich aus obengenannten Gründen ( war aus einem RTR Car ) keine guten Erfahrungen.
    • Moin,
      Sollte ich generell einen Empfängerakku anschließen?
      das BEC in den Reglern ist mit 1 bzw. 1,2A ein bisschen schwach, sollte für ein Servo eigentlich ausreichen aber wir wissen ja nicht, wieviel Strom es tatsächlich zieht.
      Die Regler sind meiner Meinung nach i.O., aber statt Empfänger-Akku würde ich ein externes (Schalt-)BEC nehmen. Rotes Kabel vom Regler dann aus dem Servo-Stecker ziehen und isolieren.

      Wieviel Volt hat dein Fahr-Akku?
    • Das ist für den Quicrun schon ein bisschen knapp, der hat ein lineares BEC das wahrscheinlich mit einem einfachen Spannungsregler gebaut wurde. Diese brauchen meist eine 2V höhere Eingangs-Spannung als das, was rauskommen soll.
      Wenn das BEC belastet wird (z.B. durch das Servo) und dein Akku nicht mehr der beste ist kann es sein, daß die Eingangs-Spannung zusammenbricht und damit das BEC keine 5V mehr ausgeben kann.

      Grade gesehen das die Angaben bei Robbe zum BEC nur 0,5A beträgt, bei manchen Händlern aber 1,2A. Wird aber in jedem Fall wohl auch nur ein Spannungsregler sein.

      Probier' daher erst mal einen anderen Akku falls der jetzige nicht mehr neu ist. Bleibt das Problem bestehen nimm' ein externes BEC (Ausgangs-Spannung beachten / angeben!) zur Versorgung des Empfängers und der Servos.
    • Hallo Jan.

      Das kenne ich auch von den Reglern.
      Manche Standard-Servos haben einen relativ hohen Stromverbrauch, grade auch wenn du eventuell mal 2-4 schnellere Ruderbewegungen hintereinander machst.
      Zieh das rote Kabel aus dem Stecker vom Regler, und häng ein kleines BEC direkt zwischen Fahrakku und Empfänger.
      Das sollte das Problem lösen.
      Aber einen Reichweitentest würde ich auch sicherheitshalber bei einem „nicht genau bestimmbaren“ Sender machen.
      Gruß Thomas

      Mitglied im SMC Fulda e.V.
      An der PierIm Dock
      robbe PaulaFairey Spearfish 30
      Barkasse "Gerlinde"Damen FCS 2710
      Springer Tug "Elefant"Lotsenboot Schilksee (Pilot)
      Fahrgastschiff „Stadt Schlüchtern“Katja (pausiert)
      San Diego (pausiert)
    • Ich würde auch mal auf das BEC tippen. Ich habe das BEC nur mal so zum Testen in meiner Bermpohl verwendet, da hängt ja einiges an Elektronik und Servos im Schiff dran. Meine MC 26 hat dann sofort die Fehlermeldung "Empfänger Unterspannung" gebracht. Deshalb lieber mal einen externen Empfängerakku oder ein externes BEC verwenden. Bei entsprechend großen Modellen ist es ja eh kein Problem, weshalb ich da immer einen externen Empfängerakku verwende, bevor ich Trimmblei zugeben muss!
      Fahrfertig: Aeronaut Classic, Kalle, Graupner Pegasus III, Graupner Vegesack und Theodor Heuss
      Im Bau: Adolph Bermpohl, Aeronaut Queen, Robbe Happy Hunter
      Restaurierung: Graupner Tedje
    • Hallo Jan,
      verzeih, daß ich direkt und offen antworte. Mit Abstand betrachtet ist das durch einen Motor angetriebene Modell nur die Hülle für dem Motor. In Deinem Fall ist der gesamte Antriebsstrag zu betrachten, d. h. vom Sender bis zum Elektromotor. Mit anderen Worten mit der Elektronik/Elektrik bastelt (spielt) man nicht sondern man arbeitet gründlich und sauber, man handwerkt. Die Begründung hast Du bereits am See erfahren.
      Erst wenn alle Komponenten auf einander abgestimmt sind, d. h. nicht aus zufälligen Resten bestehen, ist eine Voraussetzung für eine andauernde Freude am Modell gegeben. Weitere Voraussetzungen sind präzises Arbeiten. Dazu gehören u. a. feste Klemm- und Lötverbindungen sowie die notwendige Leistung für die gewünschte Betriebszeit.
      Mit einem Gruß, Wolf

      - alle sagten: „Das geht nicht!“, bis der kam der es machte.
    • Der Robbe Regler muss doch programmiert werden. Da kann es sein, das die Pistole mit den Regelwegen nicht klar kommt. Ich bin kein Elektroniker und kann das schlecht erklären.
      Hängt mit der Impulsbreite zusammen. So was sollte man zu Hause in aller Ruhe austesten. Dann funktioniert das auch am See. Da macht man zur Sicherheit auch noch mal einen Reichweitentest bevor man fährt. Ich gehe auch mal davon aus, das es eine 2g4 Steuerung ist. Da sind mögliche Störungen von Hause aus weniger als bei dem MHz Anlagen.
      Treten Störungen auf, setzt man sich hin und testet in Ruhe alles nacheinander aus, aber immer nur ein Parameter ändern, sonst stochert man im Nebel.
      Und wenn man dann irgendwo fragt ist eine etwas ausführlichere Fragestellung mit genauer Verhaltensbeschreibung und vermuteten Fehlern hilfreich.
      Viele einfache PIstolensteuerungen aus Fernost GT2, GT 3 gibt es technisch gleich von Carson Absima usw.

      Heiko