Baubericht Fomo 2021 (Baunummer 16)

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    • Aktuell bin ich immer noch beim Beplanken des Rumpfes, das ist eine Arbeit, die mir wirklich extrem Spaß macht. Zu Beginn tauchten schon Zweifel auf, der Rumpf hat diverse Fragmente (also Einkerbungen) , die herausstechen, also diese waagrechten Linien, die ich sonst von meinen bisherigen Schiffen nicht kenne. Ich weiss gar nicht, wie ich es beschreiben soll, schaut Euch die Spanten an, dann wisst ihr, was ich meine-hoffentlich...

      Ich bin dann so vorgegangen, dass ich zu Beginn Leisten gerade an diesen Stellen eingeklebt habe. Ich nehme Balsaholz mit 2 mm Stärke, die Leisten sind verschieden breit, je nachdem wie man es braucht. Bestellt habe ich sie bei Arkowood, absolut empfehlenswert und hier aus der Gegend. Dann wird es schnell stabil. Man sollte dabei immer steuerbord und backbord wechseln, klebt man nur eine Seite komplett auf, besteht Gefahr von Verzug des Rumpfes.

      An manchen Stellen schrägt man die Leisten an, sodass sie gut einpassen. Das sieht man gut auf Bild 6741. Hier wird also zunächst nur die vordere Stelle eingeklebt. Ist es getrocknet, kann man den Rest der Leiste einkleben, die Rundung kriegt man dann gut hin.

      In ein paar Tagen bin ich fertig, dann gibts nochmals Bilder...Hier aber einfach ein paar "Impressionen"

      Das Boot sieht jetzt schon fantastisch aus, das wird ein tolles Projekt. Ich werde übrigens eine Fantasie-Version bauen (eventuell ein fiktives James-Bond-Boot), daher ist auch die obere Abschlussleiste nach hinten anders gebogen als bei den wirklichen Versionen. Ich fand, dass das gut aussah und baut man kein direktes Vorbild, kann man viel improvisieren und nach eigenem Geschmack ändern. Muss man nicht gut finden, ich mags so meist aber lieber, siehe auch das letzte FoMo...

      Grüßle aus Stuttgart


      martin
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      Thunfischfänger Trevignon II 1:87
      Forenmodell Fast Crew Supplier 1:87
      Shrimp Boat (Lindberg-Bausatz) 1:60

      einsatzbereit:
      Graupner Lotse (als Polizeiboot), griechisches Fischerboot, Springer Tug (im Tim & Struppi Design), Frachtschiff Santa Teresa, Bugsier 18 Kuhwerder, LEGO Frachter City 7994, Hansajolle, Motoryacht Mistral, Seenotrettungskreuzer Theodor-Heuss
    • Moin Martin
      Das sieht schon sehr gut aus wie du das Baust. :resp:
      Dein Rumpf sieht nach 2 Wellenanlagen aus ... da bin ich gespannt wie das Läuft :pr:
      Gruß Wolfgang
      wer Rechtschreibfehler findet darf sie behalten
      In Bau : Nordic in 1:50 Baubericht Notfallschlepper Nordic in 1:50
      ForenModell 2021 Forenmodell 2021 Vorabmodell
      Luftkissenboot SR N6
    • Hallo Wolfgang,

      Danke! Ja, es wird so langsam. Der Rumpf ist seit gestern beplankt, grad bessere ich die gröbsten Stellen aus. Ich will ungern das Holz durchschleifen, daher passe ich auf und zur Not muss eben nochmals nach dem Laminieren verbessert werden, aber das ist ja eh so.

      Ich schleife mit 100er an, dann mit 320er Papier nochmals feiner. Einige Stellen werden auch schon gespachtelt, dazu nehme ich immer den Simprop Schnellspachtel. Sobald das dann gemacht ist, wird Glasgewebe laminiert. Dann wird es auch stabiler, aktuell ist es schon eine sehr fragile Angelegenheit.

      Aber das Schiff sieht gut aus, sehr wuchtig, so einen großen Rumpf hatte ich noch nie :D
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    • Danke Peter!

      Ich hab keine Waage, es ist aber sehr leicht. Muss mal schauen, ob ich das irgendwo mal wiegen kann. Ich bin aber aktuell schon beim Laminieren. Ich wollte das so schnell wie nur möglich machen, da das Balsaholz doch sehr leicht kaputt geht.

      Eine LED wollte ich vorne in den Bug einbauen, ansonsten muss ich mal schauen, was zu machen ist.

      Grüßle


      Martin
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    • Das Laminieren und Schleifen, Spachteln, Schleifen, Spachteln, etc. ist zur Zeit meine Baustelle. Aber so langsam reduzieren sich die unsauberen Stellen...Der Rumpf ist da wirklich nicht so einfach zu bearbeiten...

      Im Einzelnen:

      Zunächst startete ich mit Glasgewebe 163g/m² von R&G, so wie ich es eben immer gemacht habe. Nur dass ich bisher eigentlich nur einfachere Rümpfe laminiert habe, das Gewebe auf den Kiel legen und dann von Kiel nach außen einpinseln und gut ist. So ging das leider hier nicht, durch die verschiedenen Brüche und Kanten (siehe Foto) im Rumpf drückt man das Gewebe an eine Stelle an, dann geht man ein bisle weiter, drückt es etwas weiter oben an und schon löst es sich wieder an der ersten Stelle :cursing:

      Gut, Plan 1 gescheitert...Ich hab dann die Löcher, wo die Matte nicht am Rumpf klebte, erstmal wieder aufgeschliffen, dann die sehr unsaubere Bearbeitung mit HT2 von R&G erstmal ohne Gewebe überstrichen. Nun habe ich eine Matte 80 g/m² gekauft, die ist deutlich flexibler in der Handhabung und habe einzelne Teile ausgeschnitten und diese dann mit HT2 laminiert. So langsam wurde es...

      In jedem Fall empfehle ich ein dünneres Gewebe bei diesem Rumpf.

      Als dritten Schritt dann einmal nur mit HT2 innen laminiert. Der Rumpf hat jetzt schon gute Stabilität.

      Aktuell bin ich bei Schritt 4, schleifen, spachteln, Ihr kennt das...Ist alles weitgehend eben, streiche ich nochmals mit HT 2 über und schleife dann wirklich fein, 240er, 320er, dann 600er.

      Es wird schon, aber aktuell komm ich auch nur weniger voran als üblich...

      Bilder reiche ich nach...
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    • Moin Axel und Peter,

      wie recht ihr habt, die Blasenbildung sieht man natürlich schon während des Laminierens, ich habe es dann aber trocknen lassen und dann die Blasen aufgeschliffen. Ich habe dann auch bei Variante 2 Streifen bzw. kleine Vierecke, Größe eben ja nach benötigter Fläche geschnitten, das ging gut.

      Solche Kanten hatte ich noch nie, aber wieder was gelernt.

      Grüßle


      Martin

      PS. Wenn ich das HT 2 anrühre, warte ich danach meist so 20-30 Minuten, dass es ganz leicht andickt. Bevor man die Matte dann auflegt, pinsele ich schon immer den Rumpf ein, dann die Streifen drauf und nochmals überpinseln. Laminiert man Stellen, die senkrecht liegen, so sollte man dann nochmals nach 60-90 Minuten etwaige Fließstellen überstreichen, damit möglichst wenige Stellen zum Wegschleifen entstehen...Das HT2 ist sehr dünnflüssig und zieht auch sehr gut ins Balsa ein, verstärkt es schon dadurch.
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    • hier 3 Bilder vom aktuellen Bauzustand. Gestern habe ich nochmals 15 ml HT2 ohne Matte drübergestrichen, morgen kommt das Gleiche nochmals. Dann Wassertest in der Badewanne. Und dann schleife ich den Rumpf vollständig eben...

      Diese 2 Lagen HT2 decken die Spachtelstellen vollständig ab und man kann dann relativ gut schleifen...
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    • Nach viel Laminiererei habe ich nun den ersten Wassertest mal gemacht, der Rumpf ist zumindest nicht in Bewegung dicht, das ist schon einmal was. An Zuladung packte ich 2 Liter Milch rein, das wird aber nicht reichen, um die Wasserlinie zu erreichen.

      Aber besser ist, etwas zu leicht zu planen und dann mit Gewichten zu arbeiten, als am Ende zu tief im Wasser zu liegen.

      Als Gewichte habe ich mir schon vor längerem einen Satz Reifenauswuchtgewichte in der Bucht bestellt (siehe Bild). Die kann man schön einkleben und man kann sauber justieren, da jeweils 5 g und 10 g-Blöcke enthalten sind.
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    • Danke, Manfred! Eigentlich müsste das dieses Jahr schon noch hinzubekommen sein. Ich melde mich eh mal noch die Tage wegen eines Treffens am See, aber das Wetter ist so unbeständig...

      Zurück zum Bericht:

      Aktuell überlege ich die Motorisierung. Alles soll ja so einfach und ursprünglich gebaut werden, eben wie vor den Zeiten des 3D-Drucks. Also, 2 Motoren mit Propeller, idealerweise Motoren, die man immer bekommt und auch nicht sooo teuer. Ich dachte vielleicht an den Aeronaut Race 480 7,2 V. Dazu Propeller mit Durchmesser 40 mm. Würde der ausreichen? Oder doch ne Stufe größer mit dem Race 620 navy.

      Es muss nicht Aeronaut sein, aber den 480er habe ich in meiner Einhorn (Springer Tug) und der bringt zumindest gefühlt viel Druck/Power auf den Propeller.

      Die Motoren gibts sicher auch als No-Name-Variante, aber so hätte man eine Bezugsquelle auch für die Zukunft und falls Andere das auch mal so bauen wollen.

      Falls jemand ne Meinung hat, nur zu, sonst muss man es wohl auf einen Versuch ankommen lassen ;)
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    • Jay1893 schrieb:

      Aktuell überlege ich die Motorisierung. Alles soll ja so einfach und ursprünglich gebaut werden, ... Also, 2 Motoren mit Propeller, .... Ich dachte vielleicht an den Aeronaut Race 480 7,2 V. Dazu Propeller mit Durchmesser 40 mm. Würde der ausreichen? Oder doch ne Stufe größer mit dem Race 620 navy.

      Es muss nicht Aeronaut sein, aber den 480er habe ich in meiner Einhorn (Springer Tug) und der bringt zumindest gefühlt viel Druck/Power auf den Propeller.
      ...
      Falls jemand ne Meinung hat, nur zu, sonst muss man es wohl auf einen Versuch ankommen lassen
      Ahoi Martin,
      ich würde ja gerne helfen,
      aber mir fehlen Daten zum Original / Vorbild; Über Verdrängung, max Geschw.. und Leistung, sowie dein Modellmaßstab, Verdrängung, Länge CWL, ..

      M.f.G. Jörg
      Im Bau: Megayacht, Yachttender

      In Fahrt: Moonraker, Pegasus III, Andrea Gail, Bugsier 3, Rembertiturm, Grimmershörn
    • Hallo Ihr 2,

      also die Preise der Motoren sind ja schon einmal krass, zur Not versuche ich es einfach mal.

      @Jörg: Es ist gar nicht so leicht für mich, da die nötigen Antworten zu geben.

      Daten Original: 40-50 Knoten, je nach Variante, Pfahlzug: 2,4 Tonnen, Motoren 2xRollsRoyce 25A3, Länge 12,6 m (es gibt auch etwas andere Versionen), Gewicht 7,5 t,

      Mein Modell ist 80 cm lang, Maßstab ist also so 1:15,5

      Hilft das? Eine grobe Einschätzung zu den nötigen Motoren reicht mir völlig. Übermotorisierung muss nicht sein...

      Grüßle in die Runde


      Martin
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    • Jay1893 schrieb:

      Daten Original: 40-50 Knoten, je nach Variante, Pfahlzug: 2,4 Tonnen, Motoren 2xRollsRoyce 25A3, Länge 12,6 m (es gibt auch etwas andere Versionen), Gewicht 7,5 t,

      Mein Modell ist 80 cm lang, Maßstab ist also so 1:15,5

      Hilft das? Eine grobe Einschätzung zu den nötigen Motoren reicht mir völlig. Übermotorisierung muss nicht sein.
      Moin Martin,
      wenn du nach diesem Vorbild mit zwei 28er-Kehrerjets baust, und wir dieses Kehrerdiagramm berücksichtigen, dann kann man folgende Beispielrechnung für rund 2 x 130 W Wellenleistung bei 9.500 U/min ( laut Kurve in o.g. Diagramm ) anstellen:
      Hydrolift P-42 SAR-2.png
      (Datei-Download)

      Vorr.: Der Kehrerimpeller hat eine Steigung von 40 mm. Hier würde ich zunächst auf eine Bestätigung seitens Kehrer warten, der bis zum 25.7.2021 im Urlaub ist.

      Sollten die o.g. Annahmen zutreffen, ergäbe sich für BL-Motoren und annähernde Scale-Geschw. von ca. 22 km/h folgende Motorparameter:
      Spezif. Leerlauf-Drehzahl : 835 U/V an 12 V,
      und eine Dauerstromaufnahme von 12 A.

      Dann wäre meine Empfehlung:
      2 Stück: Mpx Roxxy 880 U/V C28-34-10 mit je 67 g. und einem Dauerstrom ( < 5 min. ) von 17 A,
      oder:
      2 Stück: Mpx Roxxy 830 U/V C35-48-05 mit je 172 g. und einem Dauerstrom ( < 5 min. ) von 45 A,

      Letztgenannter Motor wäre meine erste Wahl, da dieser trotz des höheren Gewichtes eine größere Belastungsreserve bietet.

      Und mit diesen 1,3 kg schweren 10Ah 4s Lifes, ergäbe sich dann ein Fahrspaß mit 22 km/h von geschätzt:
      t min = 10 Ah *0,8 : 23 A = 0,35 h = 21 Minuten.

      M.f.G. Jörg
      Im Bau: Megayacht, Yachttender

      In Fahrt: Moonraker, Pegasus III, Andrea Gail, Bugsier 3, Rembertiturm, Grimmershörn

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Käptn Graubeer ()

    • Ich hatte diesen hier im Blick: https://hobbyking.com/de_de/turnigy-ld2840a-1800kv-brushless-motor-400w.html
      Auch etwas überdimensioniert und aktuell nicht auf (EU-)Lager. Da ich die Jets von Modellteile verwenden will, habe ich nach 28ern geguckt.

      Vermutlich reicht auch dieser hier:
      hobbyking.com/de_de/propdrive-…less-outrunner-motor.html?
    • Neu

      Moin Ihr alle, Danke!!!!

      Da ich ja mit den ursprünglichen Brushed-Motoren ausstatten will, habe ich mir jetzt einfach mal die Woche die 2 Pollin-Varianten geholt (aus dem Eintrag von Peter, Nr. 35). Diese werden mit Propeller betrieben, also kein Jet-Antrieb. Mal sehen, was sich so ergibt. Die Problematik mit dem Jet-Antrieb (siehe aktuelle Thematik im Vorabmodell-Thread) werde ich also nicht haben.

      Falls die nicht passen sollten, greife ich als nächstes zu den Brushless-Empfehlungen.

      Jörg, falls Du einschätzen könntest, welchen der beiden Motoren Du eher nehmen würdest? Bin immer wieder erstaunt, wie man sowas mathematisch berechnen kann. Da hab ich sowas von null Ahnung...Also, falls Du eine Meinung hast, dann gerne her damit. Sonst teste ich den kleineren Motor erst einmal aus:
      pollin.de/p/hochleistungs-glei…or-johnson-hc685lg-310552

      Und welchen Regler sollte man einbauen? Einen von modellbau-regler? Ich habe noch nie so große Motoren verbaut, baue ja eher immer kleine Schiffe...Und welche Dimension sollte der Lipo haben, damit man anständig fahren kann. Bin für Anregungen offen...
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