Bau "Vorbericht" zu meiner Elke...

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    • Bau "Vorbericht" zu meiner Elke...

      Erste Gedanken zur Elke– Planungsphase -

      Bevor ich mit meinen praktischen Arbeiten beginne, dachte ich – mach mal nen Plan… („ich liebe es, wenn ein Plan funktioniert…“).
      Also sammele ich erst mal, was ich gerne an meiner Elke so alles hätte.
      Was sich umsetzten lässt, sehen wir dann.

      - Ich hätte gerne, so nen richtigen Diesel Tucker Sound, welcher sicher am liebsten der Geschwindigkeit anpasst und zur Krönung des Ganzen, einen Schornstein, wo der passende Rauch dazu rauskommt.

      - Eine Beleuchtung wäre schick. Positionsleuchten und sowas, die Kajüte, Deckscheinwerfer, und ein drehender Radar Balken…

      - An Deck soll es möglichst nicht so steril aussehen. Ein Kapitän und eine Besatzung braucht so ein Boot. Netz, Fischkisten und so was irgendwie.
      Mein Enkel meint, Kapitän Blaubär, wäre der richtige für den Job… :mattes:

      - Etwas zu sehr nach den Sternen greifen, wäre wohl, wenn man das Netz zu Wasser lassen könnte und wieder einholen…



      Was brauche ich noch:
      Motor und Fahrt Regler
      Servo für Rudersteuerung
      Schiffsschraube
      Sende/Empfänger Einheit
      Fahrakku oder so was Strom macht halt…



      Fragen:

      Hab gelesen, das ein größeres Ruder, mehr Kurs Stabilität bei stürmischer See bringen würde…


      Was hab ich schon gelernt ?

      Ein Sender (Fernsteuerung), braucht den dazu passenden Empfänger.
      Ein Motor braucht einen Fahrtregler.
      Das Ruder wird über ein Servo gesteuert.
      Der Motor treibt über eine Welle, die Schiffschraube an, welche wohl in einem „Rohr“ liegt (?), das ganze heißt Stevenrohr (?) –
      das hab ich noch nicht wirklich verinnerlicht…

      Ja, man sieht schon, völliger Anfänger... keine Ahnung der Kerl.... ja, ich geb es ja zu .... :bd:
      Nehme ja gerne eure Tipps entgegen. Es grüßt euer Legolas
      P.S. - Wer Rechschreibfehler findet, darf diese gerne Behalten oder weiter benutzen, ich erhebe keine Urheberrechte darauf.
    • Servus!!
      Erst mal Glückwunsch zu Deiner Elke! Hast Du einen komplett neuen Bausatz, oder ist der schon angefangen? Zunächst mal zu Deiner Planung. Soundmodule gibt es einige, nur für die, die was taugen, musst Du schon etwas Geld ausgeben, z.B. Beier. Licht an der Elke ist kein Problem, an meiner sind die Positionsleuchten, das Toplicht und der Suchscheinwerfer funktionsfähig. Am Mast habe ich dafür eine einzelne Litze pro Seite runtergeführt, ist fast nicht zu sehen. Das mit dem Abgas geht auch, das sind halt Rauchgeneratoren mit Destillat, ist dann aber weißer Rauch. Ob die Kutter in der damaligen Zeit schon Radar hatten, bezweifle ich. Figuren an Deck machen immer was her, das dürfte kein Problem sein, passende zu kriegen. Eher problematisch dürfte die Sache mit dem Netz sein, dafür ist die Elke wohl eher zu klein. Apropos zu klein, das Ruder passt eigentlich schon! Beim kauf der Fernsteuerung denke immer daran, dass Du ja die Sonderfunktionen schalten möchtest, also dementsprechend Kanäle brauchst. Für das Licht brauchst Du einen entsprechenden Schalter, z.B. eine PS4a von CTi. Regler, Ruderservo usw. findest Du normalerweise im gut sortierten Fachhandel, da bekommst Du auch etwas Beratung. Da ich nicht weiß, wie viel Bauerfahrung Du hast, ein Tipp: nimm dir nicht zu viel vor, beim ersten Modell, denn dann folgt unter Umständen schnell der Frust auf die Lust! Schau einfach auch mal in den anderen Beiträgen zur Elke rein und hol dir Ideen und Anregungen!!
      Hier mal meine:
      20201024_171855.jpg20201022_183047.jpg
      Fahrfertig: Aeronaut Kalle, Graupner Pegasus III, 2x Graupner Adolph Bermpohl, davon 1 mit Vegesack und Theodor Heuss, Wiesel, Elke, Elke als KfK, Nautic, Robbe Happy Hunter, und Wotan, Krick Sexy Lady
      Im Bau: Graupner Commodore und Neptun, bald Krick Felix
      Restaurierung: Graupner Tedje

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von kaipi0070 ()

    • Hallo Wolfgang,
      danke für deine Tipp´s.
      Meinen Bausatz habe ich mir vor über 30 Jahren, dahmals mühsam zusammen gespart... ^^ und dann angefangen und weil ich keinerlei Erfahrung hatte relativ schnell wieder in die Ecke gestellt.
      So fristete der Original Karton gut dreisig Jahre auf den Dachboden, bis ihn letzte Woche meine Enkel entdeckete... :w1:
      Nu hat der Opa einen Auftrag.... :bd: oder so ähnlich... :D :D Elke_1.jpg
      P.S. - Wer Rechschreibfehler findet, darf diese gerne Behalten oder weiter benutzen, ich erhebe keine Urheberrechte darauf.
    • Hallo Legolas,
      die Frage nach Motor, Steller, Propeller, Akkus lässt sich am besten beantworten, wenn man sich bei einem maßstabsgerechten Nachbau am Original orientiert:
      Nach diesen Infos lief das 24 m Original und viele andere ( 612 gebaut von 1942 -57 ) Schwesterschiffe mit einem 162 kW Motor ca. 9 kn bei einer Verdrängung von ca. 110 t.
      Im M = 1: 36 ergibt sich für das 67 cm / 2,35 kg-Modell demnach ein Leistungsbedarf an der Welle von rund 3,5 W für 0,81 m/s ( = 2,9 km/h).

      Angenommen du verwendest einen 45er Propeller mit einer Steigung von 0,53 x D = 23,8 mm, und der Schlupf bei AK-Fahrt betrage ca. 0,2 so ergäbe sich folgende Lastdrehzahl n:

      n = 0,81 m/s : ( 1 - 0,2 ) : 0,0238 m = 42,5 U/s = 2.550 U/min.

      Gesucht wird also ein Motor der bei 2.550 U/min eine Abgabeleistung von 3,5 W an der Welle hat.

      Meine Empfehlung bei einem Direktantrieb wäre dieser Motor mit einem Arbeitspunkt von ca. 5 W bei 2.900 U/min und 1,1 A an 7,2 V.

      Als Drehzahlsteller kann man diesen oder diesen nehmen.

      Mit diesem 3 Ah-7,2 V-Akku wären bei 80%Entladung dann Fahrzeiten von mind. 2 h möglich.

      Die M4-Wellenanlage sollte so kurz wie möglich und so lang wie nötig sein. Eine wartungsfreie mit 2 Kugellager gibt es z.B. hier.

      Eine kleine Kupplung mit Sicherheitsschlupffunktion wäre z.B. diese.

      Als Servo würde ich zu einem wasserdichten Mini-Servo tendieren.

      Viel Spaß beim Bau
      M.f.G. Jörg
      Im Bau: Megayacht, Yachttender

      In Fahrt: Moonraker, Pegasus III, Andrea Gail, Bugsier 3, Rembertiturm, Grimmershörn
    • Ah, o.k.! Aus der Bauanleitung geht ja zumindest hervor, was Graupner damals für die Motorisierung und den Einbau der Fernsteuerung empfohlen hat. Nur dass da halt mittlerweile Jahrzehnte der Entwicklung dazwischen liegen! Mit den Komponenten, die Käptn Graubeer vorgeschlagen hat, kommst du schon recht weit! Bei Modellbauregler findest du auch ein entsprechendes Schaltmodul für z.B. die Beleuchtung und die Regler sind auch recht gut. Ganz wichtig beim Motor ist dass er entsprechend Entstört wird, da findest Du Hinweise im RC-Einbauplan, kannst aber auch, z.B. bei Krick, komplette Kondensatorensätze kaufen. Ganz vergessen habe ich die Frage zum Thema Fernsteuerung. Hier gibt der Markt mittleerweile sehr viel her. Einen Hersteller zu empfehlen wird schwierig, da hier der eine dies und der nächste das sagt. Ich nutze seit Jahrzehnten Steuerungen von Graupner, die sind mittlerweile wieder erhältlich. Es gibt aber noch einige andere Hersteller wie Spektrum, Futaba, FrSky.......! Am besten einfach mal z.B. bei ebay einen Überblick verschaffen, was es gibt und vor allem, wieviel Geld Du für einen Sender und eine Empfänger ausgeben möchtest! Zum Schluß, was Du auf jeden fall auch noch benötigst, ist ein entsprechendes Ladegerät für die Akkus!!
      Fahrfertig: Aeronaut Kalle, Graupner Pegasus III, 2x Graupner Adolph Bermpohl, davon 1 mit Vegesack und Theodor Heuss, Wiesel, Elke, Elke als KfK, Nautic, Robbe Happy Hunter, und Wotan, Krick Sexy Lady
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    • Moin Legolas

      da ich dir in der Vorstellungsrunde den Tipp mit dem Baubericht gegeben habe, werde ich dir hier selbstverständlich auch neugierig über die Schulter schauen und regelmäßig drauf klopfen :2:
      Ist am Anfang immer etwas viel, was man als Einsteiger bewerkstelligen muss, aber du wirst das hinkriegen.
      Das Forum hier ist klasse! Hätte ich bei meinem Einstieg davon profitieren können, wären locker 10 Bücher weniger in meinem Regal wo ich mein Wissen raus gepresst hab.

      Die Elke ist ein schönes erstes Boot :thumbsup:

      Viel Spaß beim Planen und später dann bauen
      gruß Marcel aka Scholzman

      im Bau: Combat Boat 90 1/35
    • Bei allem was Elektronik, Software und Steuerung angeht, gebe ich dir recht.

      Aber diese Annahmen sind nicht korrekt:

      Nach diesen Infos lief das 24 m Original und viele andere ( 612 gebaut von 1942 -57 ) Schwesterschiffe mit einem 162 kW Motor ca. 9 kn bei einer Verdrängung von ca. 110 t.
      Im M = 1: 36 ergibt sich für das 67 cm / 2,35 kg-Modell demnach ein Leistungsbedarf an der Welle von rund 3,5 W für 0,81 m/s ( = 2,9 km/h).


      Die KFK liefen mit 1300er Schraube und 120 PS auf 9,4 Kn.
      Gibt für mich eine 35er Dreiblattschraube und 2 W.
      Das Netz wollen wir ja nicht im Wasser ziehen?
    • Hallo Peter,
      genaugenommen gab es auch 17m und 32m Typen. Diese wurden auf verschiedenen Werften in unterschiedlichen Varianten ausgerüstet. Daraus ergaben sich unterschiedliche Einsatzverdrängungen und Motorisierungen ( 120 PS, 150PS, 200 PS und 220 PS ) .
      Die HF408 ELKE oder ex KfK 612 wurde im Zeitraum ab Aug 1946 - 53 in Hamburg-Finkenwerder gebaut.

      Sollte ein 24m KfK-Kutter mit weniger als 200 PS eine max. Geschw. von 8,5 kn erreichen, dann nur mit einer geringeren Verdrängung als 110 t.

      Solange es keine anderen Quellen gibt, gehe ich davon aus, das diese technische Daten des Originals als Vorbild für Graupners Modell der Elke dienten.

      M.f.G. Jörg
      Im Bau: Megayacht, Yachttender

      In Fahrt: Moonraker, Pegasus III, Andrea Gail, Bugsier 3, Rembertiturm, Grimmershörn

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Käptn Graubeer ()

    • N’abend
      Dass es nur einen Typ des KFK gab wurde ja schon oft erwähnt. Die waren aber nicht alle 24m lang. Bei einem Bauzeitraum von 15 Jahren und über 600 Fertigstellungen wäre das auch höchst unwahrscheinlich. Die Längen lagen zwischen 12 - 24 Meter. Es gab sogar eine 36 Meter lange Version. Wenn ich mich recht erinnere als Schulungsboot.

      Warum ich das eigentlich erzähle?
      So wie mit den Rumpflängen wird es sich auch mit den Schraubengrößen verhalten haben. Es lag sicher nicht immer die selbe Größe parat zum Einbau. Nicht bei 42 verschiedenen Werften in über 7 Ländern. Selbst die neutralen Schweden haben für die Kriegsmarine KFK gebaut, ohne es zu wissen. Das nur By the way.
      Weitere Beispiel was veranschaulicht das nicht alles streng nach Datenblatt lief:
      dass nicht nur linksdrehende Schrauben ( wie beim Militär üblich) sondern auch rechtsdrehende verbaut worden.

      Also belassen wir es doch einfach bei dem Wort „orientieren“, wie Käpt Graubeer es so treffen formulierte.
      Und ein @nietlogger weiß nicht alles. Auch wenn er überall sein Senf hinschmiert.

      Oder man nimmt sich einfach ein Vorbild, die Nordwind, was noch schwimmt. Das dürfte für einen Einsteiger am einfachsten sein. Und so würde ich es auch tun.
      Denn beim ganzen Fachsimpeln und klugscheißen dürfen wir nämlich nicht den eigentlich Zweck dieses Thread vergessen:

      Legolas zu seinem Erstlingswerk zu verhelfen.
      Also nicht verrückt machen lassen. Einer weiß es immer besser.
      gruß Marcel aka Scholzman

      im Bau: Combat Boat 90 1/35
    • Hallo Leute,
      herzlichen Dank für die vielen Info´s. Auch wenn mir erst mal der Kopf raucht nach den vielen Technischen Detail´s.
      "rechts drehend und oder links drehende Schrauben"... kannte ich bisher nur von Milchsäure Bakterien... ;)

      Ne Frage die mir gerade noch gekommen ist, wäre: was sollte ich bei der Schiffsschraube beachten? ---- jetzten werden es doch mehrer Fragen.... :)
      - ein Sound Modul würde an den Fahrtregler angeschlossen, oder gibt es da dann spezielle für?
      - bei Nutzung der Segel, werden diesen dann per Hand gesetzt (also von meiner Hand), oder geht das auch über die Steuerung (wäre es überhaupt Sinnvoll?)
      - Thema Fernststeuerung (werde ich noch mal genauer ansprechen), wie viele Kanäle sollten es denn etwa sein, wenn ich länger was davon haben will und vielleicht später weitere Schiffe damit steueren möchte. (irgendwie passen Pistolengriff Steuerungen nicht so richtig zu einem Schiff ... da bin ich eher etaws altmodisch orientiert :) )

      Schon mal besten Dank
      Gruß Legolas



      P.S. - Wer Rechschreibfehler findet, darf diese gerne Behalten oder weiter benutzen, ich erhebe keine Urheberrechte darauf.
      P.S. - Wer Rechschreibfehler findet, darf diese gerne Behalten oder weiter benutzen, ich erhebe keine Urheberrechte darauf.
    • Moin Legolas,

      Kann mich noch gut an meine Informationslawine erinnern. :f5:
      Also Standard bei den RC-Skippern mit einer einzelnen Welle ist eine, vom Heck in Fahrtrichtung gesehen, rechtsdrehende Schiffsschraube. Im Uhrzeigersinn wenn du möchtest.

      Was den Sender (Fernsteuerung) angeht:
      Sollten weitere Projekte möglich sein oder gar geplant sein, dann rate ich dir von vornherein etwas (besseres) mit ausreichend Kanäle zu beschaffen. Ausreichend bedeuten dass du Luft nach oben hast.
      Um das mal an deine Frage zu verdeutlichen:
      1.Kanal: vorwärts/rückwärts
      2.Kanal: rechts/links
      3.Soundmodul
      4. ...vllt das hissen der Segel? ;)
      5. -
      Fabrikate/Marken der Sender zu erfragen wird in etwa so sein, als würdest du nach bevorzugte Automarken fragen.
      Der eine schwört auf BMW, der nächste auf Volkswagen. Dann kommt einer um die Ecke der mit Dacia zufrieden ist.
      Schau dich dazu vllt mal in der passenden Rubrik hier in Forum um. Da wird viel drüber gefachsimpelt und beraten.

      Was das setzen der Segel angeht:
      Keine Frage, würde sicher super aussehen wenn sie sich mitten auf dem See von selbst hochziehen. Aber bedenke es ist dein erstes Boot.
      Mute dir am Anfang nicht zuviel zu. Das is mein Rat. Lieber die Elke völlig RC-fähig mit Licht (und vllt Soundmodul) aufs Wasser bringen und vor stolz platzen.

      Außerdem muss bei Boot Nummer 2 ja auch noch eine Herausforderung bestehen ;)


      Einen schönen Tag dann noch ... auf später :thumbsup:
      gruß Marcel aka Scholzman

      im Bau: Combat Boat 90 1/35
    • Also ich habe in meinem Truck ein Soundmodul von Servonaut, das wird mit dem Fahrtregler verbunden und ist somit Drehzahlabhängig. Sprich von Standlauf bis Höchstdrehzahl verändert sich der Sound. Falls bei Deiner Elke keine Schiffschraube dabei ist, schau mal in der Bauanleitung, da ist die passende Schiffschraube genannt. Bei einem Einschrauben-Schiff ist die Drehrichtung nicht so wichtig, in Normalfall reicht da ein Kunststoffpropeller, ich nehme halt gerne Messingpropeller. Segeln mit der Elke soll wohl gehen, aber die Segel ferngesteuert zu setzen ist doch etwas Aufwand. Bei meiner Elke sind die nur von Hand zu setzen und das mach ich nur aus optischen Gründen, wenn kein Wind weht! Das Thema Fernsteuerung ist so eine Frage, wobei ich Dir da völlig recht gebe, für ein Funktionsmodell ist eine Pistolensteuerung nix, die ist gut für Rennbote oder Autos. Also entweder Pult- oder Handsender. Die Anzahl der Kanäle ist halt immer abhängig davon, was Du alles ansteuern möchtest. Nur mal als Beispiel, für Vorwärts und Rückwärts brauchts Du einen Kanal, dann noch eine für das Seitenruder. Einen weiteren benötigst Du dann für die Beleuchtung. Bei einem entsprechenden Schaltmodul wie dem PS4a von CTi kannst Du mit einem Kanal 4 Lichtquellen ansteuern, unabhängig voneinander. Möchtest Du jetzt noch ein Radar funktionsfähig, kannst Du das entweder so anschließen, dass es sich dreht, sobald der Empfänger Strom hat, dann brauchts Du keinen weiteren Kanal. Und jetzt wird´s doof. Bei Graupner wird anders gerechnet, wie bei vielen anderen Herstellern. Graupner rechnet für jede Funktion einen Kanal. Bei den meißten Herstellern ist Vorwärts/Rückwärts und Rechts/Links jeweils ein Kanal, somit benötigst Du eine Zweikanal-Fernsteuerung für diese Funktionen. Graupner rechnet hier pro Funktion, sprich bei Graupner sind das schon 4 Kanäle.......! Natürlich stellt sich auch die Frage, was Du mit der Fernsteuerung sonst noch machen möchtest und vor allem, wie viel Geld Du ausgeben möchtest!
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    • Legolas6516 schrieb:

      wäre: was sollte ich bei der Schiffsschraube beachten?
      Hallo Legolas,
      1. Die Geschwindigkeit des Schiffes ist in 1. Näherung proportional zur Steigung des Propellers und der Drehzahl.

      2. Der Wirkungsgrad des Propellers steigt mit dem Durchmesser an.: D = 30 mm --> 30%, D = 50mm --> 50%,

      3. Es gibt für jede Propeller-Schiff-Kombination eine Höchstdrehzahl, bei welcher der Wirkungsgrad wieder fällt und gegen Null geht ( Kavitationsgrenze <--> Umfangsgeschwindigkeit der Flügelspitzen, Strömungsabriß, .. )

      4. Die Wahl ob li oder re-drehend ( vom Heck aus nach vorn gesehen ) beeinflußt bei Einschraubern die Richtung des Radeffektes ( seitliches Versetzen des Hecks ). Dieses ist nur bei An- u. Ablegemanövern relevant.
      Ich montiere bei Einschraubermodellen immer einen linksdrehenden Propeller. Dieser zieht sich bei Fahrt vorwärts mit seinem Gewinde selber fest auf die Welle. Falls eine Kollision mit Treibgut diesen von seiner Kontermutter bei Rückwärtsfaht gelöst haben sollte.

      5. Bei einfachen Modellen und zum Testen nutze ich Kunststoffpropeller. Diese sind sehr preiswert und mit Steigungsverhältnissen H/D von 0,45, 0,53, 0,85, 1,4, 1,5, 1,6 und Durchmessern von 20 mm bis 70 mm erhältlich.
      Messingpropeller werden i.A. nur in den Steigungsverhältnissen von 0,9 oder 0,95 angeboten und sind ca. 3 - 10 x teurer.
      Stahlpropeller findet man vorwiegend bei hochwertigen und schnellen Rennbooten.

      6. Die Flügel- oder Blattzahl eines Schiffpropellers hat nahezu keinen Einfluß auf die Geschwindigkeit oder Schub(-kraft).
      Mit zunehmender Blattzahl verringert sich nur die Schwingungsamplitude des Schiffsbodens direkt über dem Propeller, und die Schubbelastung des einzelnen Flügels. Gleichzeitig sinkt aber durch höhere Reibungsverluste der Wirkungsgrad des Props.
      Am besten sind daher 2 - 4-Blattpropeller bei mittlerer Drehzahl unterhalb der Kavitationsgrenzdrehzahl.

      M.f.G. Jörg
      Im Bau: Megayacht, Yachttender

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      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Käptn Graubeer ()

    • Moin,
      - ja das mit der Fernsteuerrung hab ich schon befürchtet, also dass da jeder was anderes meint... ;) zum Glück muss ich es nicht über´s Knie brechen.
      - Schiffsschraube, könnte natürlich sein, dass eine in der Kiste drin ist... :whistling: - sofern eine zum Bausatz gehörte, so genau hatte ich da auf dem Dachboden nicht alles raus geholt...
      - ach, noch den typische keine Ahnung Frage... Motor, Empfänger, Akku und das alles was so innen im Boot ist, wird das alles einfach rein geklebt, oder gibt es Halterungen oder "Aufnahmen" wo das dran befestigt ist? Oder baut man sich das was? Evtl. könnte mal bitte ein Elke Besitzer, ein Bild von innen machen, das würde mir vielleicht die Augen öffnen ;)
      - wie sieht das eigendlich mit Spritzwasserschutz aus??
      - Akku, wird der fest verbaut oder austauschbar, also fals er leer ist, meinte ich.

      Ich glaube auf so blöde Fragen kann nur jemand kommen wie ich, der absulut keine Ahnung hat. Wieso habe ich mir vor gut dreisig Jahre eigendlich keine Gedanken gemacht.... :pf:
      Da hab ich einfach blind drauf los gelegt...
      Ach, by the way...
      Beim Keller in Stand setzten, ist mir auch aufgefallen, dass ich gar keinen Lötkolben mehr habe.... :sh: muss ich mir auch wieder zulegen, fals da jemand nen Tipp hat...
      und zum Schluss spiele ich mit dem Gedanken in eine Dekupiersäge zu investieren (der Gedanke ist aber schon länger nur hab ich das Gefühl, würde es noch mehr Sinn machen...)...
      So, jetzt aber ab in der Keller damit er bald mal fertig wird und das Trockendock eingerichtet werden kann... :nick:

      Danke für euere Geduld und Unterstützung
      Gruß Legolas


      P.S. - Wer Rechschreibfehler findet, darf diese gerne Behalten oder weiter benutzen, ich erhebe keine Urheberrechte darauf.
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    • Schau mal den Bausatz durch, da müssten mehrere Pläne drin sein. Auf einem steht RC-Einbauplan, dürfte Graupnertypisch aussehen wie Pergamentpapier. der und die Bauanleitung dürften Deine Fragen bezüglich Einbau der Komponenten größtenteils beantworten! Den Akku kann man fest einbauen, muss man aber nicht, so kann man den Akku zum Laden einfach aus dem Schiff nehmen. Wenn ich es nicht vergesse, mache ich heute Abend mal ein Bild vom "Innenleben"!
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    • Käptn Graubeer schrieb:

      Legolas6516 schrieb:

      wäre: was sollte ich bei der Schiffsschraube beachten?
      2. Die Effizienz des Propellers steigt mit dem Durchmesser an.: D = 30 mm --> 30%, D = 50mm --> 50%,
      Ich glaube, du meinst die Effektivität oder noch besser den Wirkungsgrad.
      Bei der Effizienz geht es ja um Material- und Persolanaufwand (vgl. blue efficiency).