Baubericht HE4

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    • Baubericht HE4

      Moin zusammen,

      nachdem das WSP 47 meines älteren Sohnes fertiggestellt ist, habe ich mein HE4 auf die Helling gelegt. Ich werde versuchen, an Sonderfunktionen auszuprobieren, was geht. Geplant sind ein funktionstüchtiger Kran, das Abklappen des Mastes und eine ausfahrbare Plattform auf der Kabine. Mal sehen, was ich realsiert bekomme.

      Der Rumpf wurde geschliffen und gespachtelt und wieder geschliffen gespachtelt und nochmal geschliffen.

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      Die 2mm-Wellen aus dem Bausatz habe ich durch 4mm-Wellen aus dem Handel ersetzt. Statt der Montagehilfen aus dem Bausatz habe ich 42mm-Pappscheiben auf die Wellen montiert um auch 40er Schrauben einsetzen zu können. Anschließend die Wellen eingeklebt.

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      Da ich nicht die im Bausatz vorgesehenen MAX-Speed 400 einsetzen möchte sondern die 500er konnte ich die Motorhalterungen aus dem Bausatz nicht verwenden und habe aus Aluresten zwei neue Halter gebastelt. Um bei der Motorisierung flexibel zu bleiben ist der eigentliche Motorträger vom Haltewinkel getrennt und wird angeschraubt.
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      Die Halter werden natürlich noch eingeklebt.

      40er Schrauben passen.
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      Als nächstes wird die Ruderanlage gebaut. Mal sehen, wie weit ich vor Ostern komme, denn dann bringt der Osterhase meinem Jüngeren eine Dolly inFeuerwehrausführung. Die muss natürlich vorrangig auf die Helliing.
      Rechtschreibfehler sind Ausdruck meiner Kreativität.

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von infr ()

    • Hallo Ingo,

      mit den 4mm Wellen ist eine gute Wahl. Ich habs leider verpasst und die 2mm Wellen eingebaut.
      was die Motoren angeht, verstehe ich Krick auch nicht wieso die 400er empfehlen. Ich habe auch 500er
      eingebaut und finde die gerade so ausreichend.

      Weiterhin viel Spaß beim bauen. Wenn du für den oberen Fahrstand für die Sitze 2 Bausätze aus Resin möchtest
      (4 Teile pro Sitz) kann ich sie dir gerne giessen. Die von Krick vorgesehenen Sitze finde ich nicht so toll.

      Gruß Kurt
    • Hallo Kurt,

      vielen Dank für das Angebot bezüglich der Sitze. Ich werde gerne darauf zurückkommen, wenn ich mich dem Ausbau des oberen Fahrstandes nähere. Das wird wegen des Nebenprojekts Dolly aber noch etwas dauern. Betreibst Du die 500er mit 12 V oder mit 7,2 V? Ich bin, was die Akkuausstattung angeht, noch unentschlossen. Da wären Tips hinsichtlich der Leistungsunterschiede sehr willkommen.

      Viele Grüße
      Rechtschreibfehler sind Ausdruck meiner Kreativität.
    • infr schrieb:

      Hallo Kurt, Betreibst Du die 500er mit 12 V oder mit 7,2 V?

      Viele Grüße
      M 11,1 Volt. 3S Lipo
      Must mal schauen was dein Motor haben möchte.

      wegen der Sitze melde dich ruhig wenns soweit ist. sind schnell gegossen.
      Form abe ich ja gemacht. Kan sogar sein daß ich schon 2 fertige Sitze (nur gegossen) da liegen habe.
      Ich habe sie dann noch mit echtem Stoff überzogen. Sehe gut aus.
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      Gruß Kurt
    • Hallo Ingo,
      herzlich willkommen hier im Forum und Glückwunsch zu deinem neuen Modell.

      Die Frage nach den besten Motoren lässt sich am ehesten beantworten wenn man sich am 27 kn schnellen Vorbild mit 2 x 370 kW orientiert.

      Danach müsste dein Modell in M = 1 : 20 mit 2 x 46 W rund 6 kn oder 3,26 m/s erreichen.
      Angenommen du verwendest 2 Stück 35er Props mit einer Steigung von H = 0,53 x D = 18,5 mm, und der Schlupf bei AK-Fahrt betrage 0,4 so ergäbe sich folgende Lastdrehzahl n:

      n = 3,26 m/s : ( 1 - 0,4 ) : 0,0185 m = 293,7 U/s = 17.620 U/min.

      oder bei 35er Ms-Props mit einer Steigung von H = 0,9 x D = 32 mm:

      ==> n = 10.187 U/min.

      Angenommen du verwendest 5xx-Bürstenmotoren an 12 V und betreibst diese bei etamax = 0,7, dann ergibt sich folgende Aufnahmeleistung P:

      P = 46 W : 0,7 = 65,7 W bzw.
      eine Nennstromaufnahme von:
      I = 65,7 W : 12V = 5,47 A.

      Die spezif Leerlaufdrehzahlen für 12 V-Betrieb wären dann:
      für 35erProps mit 18,5 mm Steigung:
      nos = 17620 : 0,85 : 12 V = 1727 U/V
      dazu meine 550er-Motorempfehlung:
      RS 550PC-7527, 12V, no = 18.200U/min, Io =1,15 A mit einem AP bei etamax = 16.900 U/min bei 55 W mit 6,6 A

      analog
      für 35erProps mit 32 mm Steigung:
      nos = 10187 : 0,85 : 12 V = 998 U/V.
      dazu meine 550er-Motorempfehlung:
      RS 550SH-6045F., 12V, no = 11.800U/min, Io = 1 A mit einem AP bei etamax = 10.000 U/min bei 44 W mit 5 A


      M.f.G. Jörg
      Im Bau: Megayacht, Yachttender

      In Fahrt: Moonraker, Pegasus III, Andrea Gail, Bugsier 3, Rembertiturm, Grimmershörn

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Käptn Graubeer ()

    • So, nachdem ich die Dolly meines Jüngeren in drei Wochen fertiggestellt habe, widme ich mich wieder der HE4.
      Ich habe mich mal an den Kranausleger gewagt. Mit einigen zusätzlichen Messingdrähten, zwei Messingrohren und Nylonschnur ist er jetzt funktionstüchtig.

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      Als nächstes ist jetzt das Kranfundament mit der Durchführung für die Betätigung des Krans dran.
      Rechtschreibfehler sind Ausdruck meiner Kreativität.
    • Moin zusammen,

      ich hab dann mal ein bisschen weitergebaut. Ich beschränke mich hier aber auf Abweichungen und Sonderfunktionen, da es ja schon sehr gute Bauberichte über HE4 gibt.

      Als Ruder habe ich mich für angepasste Ruder aus dem Zubehör entschieden.
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      Das Ruderservo habe ich so eingebaut, dass man im Ernstfall an die ganze Maechanik herankommt und das Servo zerstörungsfrei ausbauen kann. Als Gestängeanschlüsse habe ich Kugelköpfe eingesetzt, da sie präziser arbeiten als abgewinkelte Drähte. Die von Krick mitgelieferten Gestängeanschlüsse sind m. E. für die Mülltonne, da sie sich nur von oben einstellen lassen. Ich habe mir daher aus einm Stellring einen seitlich klemmbaren Anschluss gebastelt.


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      Auf dem mittleren Bild ist erkennbar, dass die Ruderkoker aufgrund der von mir vorgesehenen 40er-Schrauben stärker als vorgesehen zueinandergeneigt sind.
      Die 40er-Schrauben bringen die Ruder- und Wellengeometrie etwas durcheinander. Bin mal gespannt, wie sich das später im Fahrbetrieb auswirkt.
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      Den Rumpf habe ich dann ersmal liegen lassen und mich den Aufbauten gewidmet. Da gibt es nicht viel zu berichten, ausser dass ich dämlicherweise die Spanten der Back mit Uhu-Allplast eingeklebt habe, mit dem Ergebnis, dass sich das Deck der Back gewellt hat und ich gefühlt ein Pfund Spachtel auftragen und planschleifen musste.

      Als Sonderfunktion soll mein HE4 ein drehendes Radar bekommen. Das ist bei der recht schlanken Mastkonstruktion nicht ganz simpel. Ich habe für mich einen vertretbaren Mittelweg zwischen Optik und vertretbarem Aufwand gefunden.
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      Als nächstes wird der Mast aufgerichtet und der Aufbau mit dem Mast an die Kajüte geklebt. Dann kann ich den Aufbau lackieren und die Antriebsmimik für die ausfahrbare Laufbrücke bauen. Unschlüssig bin ich noch bei den Scharnieren für die, vor der Laufbrücke befindlichen Türen und die automatischen Türschließer
      Rechtschreibfehler sind Ausdruck meiner Kreativität.