Baubericht "Tarana" IMO 03

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Bei meinen früheren Arbeiten habe ich immer wieder festgestellt, dass ich eine oder andere Detaillösung vor der Beplankung hätte erledigen sollen. Mit schweben für die Ruderanlenkung zwei Lösungen vor und dazu musste ich den Servo hinter dem Plicht anbringen. Die Anpassungsarbeiten für das Servobrett nach der Beplankung könnten sich knifflig gestalten, daher habe ich bereits jetzt schon das Brett samt Servo platziert. Der Zugang zum Servo wird durch eine kleine abnehmbare Klappe an der Plichtwand erfolgen.
      Tarana 3.jpgTarana 4.jpg
    • ursprünglich habe ich vorgehabt das Kielgewicht im ganzen aus Blei zu gießen. Für Axel erscheint laut Unterlagen das angegene Kielgewicht zu gering und er wird deshalb nach der Schießung des Rumpfes mit den Bleikugeln das notwendige Gewicht ermitteln bzw. das Boot ausbalanzieren. Weil ich in dieser Hinsicht keine Erfahrungswerte habe, werde ich die weiteren Bauschritte von erfahreneren Modellbauer abwarten. Ich wollte aber nicht das ganze notwendige Gewicht in Form von Kugeln ganz am Schluß in Kielraum füllen. Deshalb möchte ich im Vorfeld die vorhandene Hohlräume mit angepassten gegossenen Bleiteilen passgenau ausfüllen ( An dieser Stelle Vielen Dank an Wolfgang für seine Ursprungsidee ). Ich werde zwar diese Teile als ganzes wiegen aber ich gehe nicht davon aus, dass damit das notwendige Gewicht errreicht sein wird.
      Die notwendigen Gussformen habe ich bereits vorbereitet und ich bin gespannt wieviel Kg es sein wird.
      Tarana 5.jpgTarana 6.jpg
    • Moin Tekin,

      Schöne Idee mit den gegossenen Gewichten!

      Ein paar Infos, die dir vielleicht helfen:
      So sieht das bei mir im vorderen Bereich des Kiels von Innen aus.

      Da ist max. 3mm Platz zwischen der Beplankung und dem Kiel. Das Gewicht würde also max. 10mm
      stark sein dürfen:

      rc-modellbau-schiffe.de/wbb2/i…2705ca235afd13b584f35293dAm hinteren Ende ist das noch enger. Das kriege ich nicht ordentlich fotografiert, aber ich denke für mehr als 1mm pro Seite ist da kein Platz.



      Weiter geht´s:

      Die angedübelte Giebelwand von Spant 6 passt korrekt wenn der Spant im Originalzustand verbaut ist.
      Also müsstest Du da die Bohrungen wieder heruntersetzen - oder neue machen:

      rc-modellbau-schiffe.de/wbb2/i…2705ca235afd13b584f35293d

      Und nochmal zur Info bzgl. der Breite von Spant 6:

      rc-modellbau-schiffe.de/wbb2/i…2705ca235afd13b584f35293d

      Viele Grüße

      Martin
    • U 67 schrieb:

      Tekin, du bist ein Querulant (sehr positiv gemeint)
      Du gehst deinen eigenen Weg und machst dir im Vorfeld sehr viele Gedanken.
      ich denke bei so einem Projekt kommt es auch sehr viel auf die "Gedankenvielfalt" an und probiere meinen Teil beizutragen. Wenn ich mir aber so bei den ersten Bauberichten die realisierten Gedankengänge ansehe dann sage ich mir " Du hast noch viel zu lernen ". Jedenfalls für mich ist die Devise "Der Weg ist das Ziel "
    • Das ist ja eigentlich Sinn der Übung.
      Man baut etliche Modelle, die ja eigentlich am Ende alle gleich sein müssten.
      Nur: es gibt keine Bauanleitung, das Modell ist noch nie gebaut worden, es sind sicher noch ungereimtheiten da, die noch nicht entdeckt wurden, oder die man hätte besser oder sinnvoller oder anders machen können....
      Und so hat jeder seine Vorstellungen und ideen, wie er an das Thema herangeht, und so auch für andere gangbare Wege aufzeigt, oder aber Wege, die in die Irre führen können.
      So habe ich meine herangehensweise in der Konstruktion, das Prinzip ist immer gleich, und beim Bau ebenfalls, nur mit zunehmender Erfahrung wird da eben auch abgewandelt, und fliesst dann wieder in die nächste Konstruktion mit ein. Arno ist da auch mit im Boot, der verändert dann schonmal unzweckmässige Details, weil er im Fräsen und im Bau deutlich mehr Erfahrung hat als ich.
      So trägt jeder dazu bei, eine sehr umfangreiche Bauanleitung hier zu erstellen. Da lernt einer vom anderen.
    • Das Styropor als Gussform eignet sich zwar nicht schlecht aber die Oberfläche sollte man viel glatter vorbereiten ( wieder etwas dazu gelernt ). Jedenfalls die angepassten Bleiteile sind alle auf ihrem Platz. Alle Bleiteile wiegen gemeinsam schwache 7 kg. Ich hoffe, dass das Modell nicht sehr tief im Wasser liegen wird. Ich habe mich bei diesem Projekt für diese Lösung entschieden ( den Ballast vor dem beplanken platzieren ). Falls es nicht nicht optimal funktioniert dann werde ich beim nächsten Projekt anderen Weg gehen.
      Tarana 9.jpgTarana 10.jpg
    • Die Boardwände sollen in Mahagoni werden ( 1,5 mm x 7 mm ) deshalb mache ich eine Doppelbeplankung und die erste Lage ist 1,5 mm Flugzeugsperrholz in 10 mm Streifen. Ich wollte nicht , dass das Modell durch zwei dicke Schichten schwerer wird. Bekanntlich kein Vorteil ohne Nachteile und das Material ist zwar sehr elastisch lässt sich sehr gut über die Rundungen legen aber dafür wenig "Fleisch" für's Schleifen ( ich hätte eventuell Ceiba - Sperrholz nehmen können aber ist nicht leicht aufzutreiben ). Die Unebenheiten zu vermeiden muss man jeden Streifen mühsam anlegen ( selber Schuld wer wollte die Boardwände in Mahagoni haben ). Die ersten Streifen von der ersten Lage sind schon darauf.
      Tarana 11.jpgTarana 12.jpg
    • Moin Tekin,
      freut mich, dass es bei dir weitergeht.
      Und dass du komplett anders vorgehst als wir, habe ich erwartet.
      Aufwendige Arbeit :resp:

      Was mir etwas Sorge bereitet, ist dein Ballast.
      Erstens scheint mir 7 kg doch etwas viel, sollte aber noch im Rahmen zu sein.
      Bei mir ist das Gesamtgewicht incl. 3 Winden, Regler, BEC und Akku 3S/2200 jetzt bei 8,83 kg mit 6 kg Blei.
      Ich habe also noch gut 1kg für die Tagelage., das reicht gut, vielleicht kann ich noch etwas nachgießen, aber sicher nicht 1 kg.
      Zweitens der Schwerpunkt, ich bin mir ziemlich sicher, dass dein Schiff hecklastig wird.
      Im letzen Feld habe ich gar kein Blei, im vorderen bis zum überlaufen (bei Wolfgang ist das auch so).
      Stell das Schiff doch mal auf eine schmale Latte und prüfe, wo jetzt der Schwerpunkt liegt.
      Er muss ziemlich genau bei Spant 6 liegen. Das wird zwar keine genaue Messung, weil die Helling und Hellingfüße noch dran sind, aber einen groben Anhaltspunkt gibt es.
      Jetzt kannst du noch gut korrigieren.
      Gefühlsmäßig würde ich sagen, das Blei aus dem letzten Feld raus, dann könnte es passen.
    • U 67 schrieb:

      Gefühlsmäßig würde ich sagen, das Blei aus dem letzten Feld raus, dann könnte es passen
      Vielen Dank für dein Feedback. Um mit dem Doppelbeplankten Rumpf ( ohne Deck / Takelage / Technik / usw ) zu dem Gewicht von 7,5 kg zu kommen, werde ich wie folgt vorgehen:
      1) Für die Unterbeplankung benötigte Streifenmenge als Gewicht ermitteln.
      2) Danach dieses Gewicht verdoppeln ( für die zweite Lage aus Mahagoni )
      3) Das Modell wie jetzt ist wiegen ( den Schwerpunkt ermitteln )
      4) Danach so viel Gewicht runter nehmen ( vorallem vom Heckberich ) bis ich samt doppelte Beplankungsmaterial 7,5 kg erreiche.
      Dann könnte es bzw. sollte es das "Ding" wie vorausgeplant im Wasser liegen.
    • Ja gut, so müsste es klappen.
      Ich habe gerade bei mir nachgesehen, mein Rumpf war lackiert ohne Hellingfüße 7,65 kg.
      Wie schon erwähnt habe ich noch etwas Reserve. Wenn du also auf 8 kg statt 7,5 kommst, wird das sicher auch noch okay sein, der Rumpf verträgt viel.
      Am wichtigsten ist jetzt der Schwerpunkt.
    • U 67 schrieb:

      Wie schon erwähnt habe ich noch etwas Reserve. Wenn du also auf 8 kg statt 7,5 kommst, wird das sicher auch noch okay sein, der Rumpf verträgt viel.
      Am wichtigsten ist jetzt der Schwerpunkt.
      ich habe die Bleigewichte jeweils ganz am Heck - und Bug bereits entfernt. Jetzt wiegen die Spanten samt Stringer ( und mit dem Blei ) knapp über 6 kg. Die beiden Beplankungslagen wiegen 1,5 kg. Somit sollte ich das angestrebte "Idealgewicht" vom Tarana erreichen. Der Schwerpunkt ist auch genau bei Spant Nr.:6 ( auf einem Rundstab gelegt ). Nochmals Vielen Dank für dein Feedback.
    • Sehr gerne.
      1,5 kg Beplankung? Das ist aber sehr viel, beim Schleifen geht ja auch noch was runter.
      Nun gut, du kannst das ja beim Bauen weiter beobachten.
      Es wundert mich auch, dass du vorne Blei rausnehmen konntest.

      Ich habe meinen Dampfer gerade auch nochmal komplett mit eingebautem RC ins Wasser gesetzt, er ist wieder leicht hecklastig.
    • U 67 schrieb:

      1,5 kg Beplankung? Das ist aber sehr viel, beim Schleifen geht ja auch noch was runter.
      Nun gut, du kannst das ja beim Bauen weiter beobachten.
      Es wundert mich auch, dass du vorne Blei rausnehmen konntest.
      Für die Unterbeplankung habe ich ca. 140 Stk 50 cm lange und 10 mm breite Streifen vorbereitet. Voraussichtlich werde ich 120 stk davon benötigen. 30 Streifen wiegen 170 gr. ( 120 stk 680 gr ). Ich habe die Doppelbeplankung mit 1,5 kg grob aufgerundet. Du hast sicherlich recht , dass die gesamte Beplankung nicht 1,5 kg wiegen wird. Ich habe jetzt vorläufig sowohl am Heck und auch am Bug die Bleigeweichte entfernt ( nach der Beplankung wäre umständlicher gewesen ). Ich kann nachträglich die notwendige Mengen wieder hinein legen.
    • nietlogger schrieb:

      Warum beplankst du nicht direkt mit Mahagoni?
      Für mich war es der Arbeitsaufwand entscheidender Faktor. Wenn ich direkt mit Mahagoni beplankt hätte würde ich min. 2 mm bis 2,5 mm dickes Matrial in 7 mm breite benötigen ( wäre sicherlich aufzutreiben gewesen Preis ? ). Beim Rundungen beplanken stehen zwar die Streifen auf der Stringerseite zusammen auf der Oberfläche hingegen auseinander. Das vorzubeugen müsste man die Längskante von Planken abschrägen ( ohne dabei die Breite zu verändern = natürlich freihändig ). Als alternative könnte man die Beplankung aus dem 2,5 dicken Furnier ( ebenso eine Preisfrage ) mit einer schrägen Kante selber schneiden ( dazu sollte man aber eine Tischkreisäge mit verstellbarem Sägeblatt haben ).
      Bei der Doppelbeplankung nehme ich 1,5 mm ( ebenso 7 mm breit ) dicke Mahagoni Streifen und somit habe ich beim beplanken von Rundungen und anderen kritischen Stellen viel weniger Aufwand.
      Hinzu kommt, dass ich um die einfache Beplankung dicht zu bekommen laminieren müsste. Ich werde die Unterbeplankung zuerst nass in nass 2 x mit Eposeal einlassen. Anschließend kommt die Mahagoni darauf zum Schluß innen und aussen ganz satt wieder Eposeal versiegeln und gut ist.