Moonraker 2021 Baubericht

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    • Moonraker 2021 Baubericht

      Moin

      durch einen glücklichen Zufall konnte ich eine ungebaute Moonraker erwerben. Wollte ich schon immer mal bauen. Flugs 3 Kehrer Jets besorgt und oassende Motoren. Durch die Kehrer Jets musste der Heckspiegel nach vorne um ca 20 mm versetzt werden. Weil die Jets dadurch bei Rückwärtsfahrt unter die Trimmklappen spülen würden, habe ich die Jets um 18 mm verlängert, hinter die Ausströmdüse eine zweite geklebt ohne Stator. Der Leistungsverlust dürfte tu verkraften sein da die Jets brushless angetrieben werden und Es nicht an Leistung fehlen wird. Die Eingangsseite musste ebenfalls angepasst werden. Aber Bilder sprechen Worte.72EABD98-6A88-47AB-BE6D-F2136CE4578C.jpeg88FED10D-67EC-461C-9569-46CC7009305A.jpeg65FF6E11-C0AA-43EF-B12A-AEE6CADC6E75.jpeg61B5B651-39D3-4DEF-BDB9-1FD194484ADA.jpegA476C35C-DA57-4454-AC6E-67161DF3BAB1.jpegC9DEC6DB-8178-4DCD-8113-69AC3B63D837.jpeg
    • Hallo Alex,
      herzlich willkommen hier im Forum und Glückwunsch zu deinem Modell.

      abuss schrieb:

      hinter die Ausströmdüse eine zweite geklebt ohne Stator. Der Leistungsverlust dürfte tu verkraften sein da die Jets brushless angetrieben werden und Es nicht an Leistung fehlen wird
      Ich an deiner Stelle würde die Statoren in den Jets keinesfalls weglassen. Sie erhöhen den Schub um ca. 20 - 25% in dem sie einen großen Teil ( 80-90% ) der Rotationsenergie des Impellerstrahles in kinetische Energie zurückverwandeln.

      Anderenfalls müsstest du wertvolle Akkuenergie dafür opfern und höhere Stromwärmeverluste sowie überproportional höhere Strömungsverluste in Kauf nehmen.
      Dies ginge bei gegebener Verdrängung zu Lasten der Fahrzeit.

      Das 120t schwere Original erreichte 1995 mit 8,5 MW Gesamtwellenleistung rund 66,7 kn.
      Das 7,7 kg Modell in 1 : 25 benötigt demnach 544 W für 13,3 kn ( 7,2 m/s = 26 km/h ).

      Angenommen deine 3 Motoren laufen bei Vollast mit einem Wirkungsgrad von 0,9, das Akkugewicht läge bei ca. 1/3 ( 8s LiFe = 2,6 kg), und werden zu 80 % entladen, dann ergäbe sich eine Mindestfahrzeit bei Dauervollgas von:

      t min = 100 Wh/kg x 2,6 kg x 80% : (544 W : 0,9 ) = 0,34 h = 20,6 min.

      Das Mehrgewicht der 3 Statoren von ein paar Gramm rechtfertigt meiner Meinung nach in jedem Fall eine Fahrzeitverlängerung von 5 min.

      M.f.G. Jörg
      Im Bau: Megayacht, Yachttender

      in Fahrt: Moonraker, Pegasus III, Andrea Gail, Bugsier 3, Rembertiturm, Grimmershörn
    • Larger schrieb:

      Die Statoren weglassen ist ein Kapitalfehler
      Die sorgen dafür, das die Drehung der Wassersäule aufgehoben wird Das ist der Witz beim Jet und sorgt für den richtigen Bumms
      Deswegen muss auch der Spalt zwischen Der Rotor und Stator möglichst klein sein

      Heiko
      Das war wohl ein Missverständnis; Natürlich ist in der Düse der Stator, aber bei der zweiten Düse, die ich als Verlängerung nütze ist kein zweiter Stator montiert!
    • Guten Abend allerseits

      der Bau ging die Tage etwas weiter. Ich habe mir vorgenommen die Einbauten zu komplettieren solange der hintere Teil des Decks noch nicht eingebaut ist. Geht doch alles etwas einfacher so. Die Anlenkungen sind fast fertig und funktionieren. Nun ist mit auch klar warum so viele grausam enstellte Moonrakers zu sehen sind. Das Modell war definitiv nix für Anfänger. Erst recht wenn man die Kehrer Jets einbaut, gibt es viel anzupassen. Auch sind viele Boote mit Stabilit zugeschmiert. MMn der übelste Kleber. Ich klebe alles mit angedicktem 24h Epoxy, oder Sekundenkleber. Die Umlenkung der Düsen übernimmt ein 180 Grad Servo Von Hitec, Hitec Servos verwende ich auch für die Steuerung und die klappen.

      Bei den Anlenkungen unterlief mir dann doch noch ein kleiner Fehler: Servoseitig müssen die Bowdenzüge natürlich lösbar sein, sonst kann man die Jets nicht entfernen zu Service Zwecken.... 472A1629-6575-47A2-87E0-8034311A7C0E.jpeg249459AF-7AE9-4230-8A36-F4DBCB6C0EBF.jpeg
    • Hallo Alex,

      das sieht alles sehr aufgeräumt und sauber aus. :resp:
      Und ich stimme dir zu: Stabilit ist keine Option, auch für mich. Alleine der Gedanke an das "schöne Ausblühen" nach einiger Zeit. Und wenn man dann noch zuviel reinschmiert... :bw:
      Ich benutze auch die von dir genannten Kleber Epoxy mit versch. Topfzeiten, evtl. mit Matte oder Flocken, und Sekundenkleber. Komische Duplizität der Dinge :pf:
      Ansonsten gebe ich dir in Bezug auf die Trimmklappen auch Recht: Weglassen geht strömungstechnisch garnicht. Wer´s ganz perfekt machen will, geht natürlich nur, solange der Rumpf noch nicht lackiert ist, der spachtelt, auch die beiden Abrisskanten, die eine vor den Trimmklappen, sowie die Zweite an der Verlängerung der Heckstufe, scharf an, damit es auch eine Abrisskante ist. Frank hat einmal zu mir gesagt: "Miss mal den Radius der Abrisskante, und multipliziere in mit dem Maßstab.......ein richtiges Schiff käme niemals ins gleiten, da sich das Heck beim Gasgeben festsaugt". Das gilt, etwas abgeschwächt natürlich auch für unsere Modelle - zumindest kommt es schneller ins gleiten!

      Und nun viel Spass beim weiteren Bau. Bin gespannt wie es weitergeht.
      LG, Bert :wink:
      .....der sich jetzt wieder an sein Coronet-Yacht-Modell, alias Zollboot Buchhorn, macht :nick:
      Der einzige Weg, eine Versuchung loszuwerden, ist ihr nachzugeben!

      • fertige Yacht: Retro-Yacht Coronet P32 Sedan im Maßstab 1:11,5
      • inne Werft: Sportboot ARRIVA 2552 im Maßstab 1:10
      • I.G. Yacht-Modellbau: Letztes Homepage-Update am 01.04.2021, Aktuelles
    • Hi Bert

      Ich habe mich natürlich etwas eingelesen vor Baubeginn! Sowohl die Stufe am Heck wie auch an den beiden Klappen habe ich scharfe Kanten angespachtelt. An die zweite Kante hinter den Klappen hatte ich allerdings gar nicht gedacht....muss ich noch nachholen! Ich bin gespannt wie das Boot laufen wird mit den Motoren und den angesteuerten Trimmklappen. Mit 3s laufen die Motoren bei Weitem nicht an ihrem Limit. Muss auch nicht, die Yacht ist ja kein Rennboot.

      lg zurück, Alex