Gewicht einer Wiesel von Graupner

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    • Gewicht einer Wiesel von Graupner

      Hallo zusammen, eine ganz GROSSE Frage an die Wiesel Fahrer hier im Forum.
      Wie schwer sind eure Boote????? :???:
      Ich habe ja meine Eigenbau Zollboot auf der Basis einen Wieselrumpfes auf gebaut. Das Boot ist optisch soweit fertig bis auf Kleinigkeiten. Ich wollte gestern eine Testfahrt machen und habe beim Einsetzten in das Wasser einen kleinen Herzstillstand bekommen, da das Boot fast eine Kenterrolle gemacht hat. Der Aufbau ist in absoluter Leichtbauweise erstellt, sprich er ist leer bis auf die Zuführung von Kabel, LED, usw.
      Das Fahrgewicht sind im Moment ca 3kg, eher weniger. Also, mit den Akkus. Ist das zu leicht?? Beim Einbau der Akkus habe ich darauf geachtet, sie am tiefsten Punkt an zu bringen. Als Antrieb dient ein 600 BB 12 Volt. Akkus(2x6Zellen) mit Zusatz Akku sind ca. 1100 Gr.
      Über Infos wäre ich sehr dankbar. :kratz:

      Reiner
      Do what has to be done :kratz:
    • Baywatch 62 schrieb:

      habe beim Einsetzten in das Wasser einen kleinen Herzstillstand bekommen, da das Boot fast eine Kenterrolle gemacht hat
      Hallo Reiner,
      das gleiche Problem hatte Graupner damals auch, und hat kurzerhand aus der maßstäblichen Verdrängung des Originals mit 160 t (206t) : 40³ = 2,5 kg (3,2kg) das Modellgewicht fahrfertig auf 4,2 kg heraufgesetzt.

      Für maßstäbliche 12,9 km/h wären 4 x 33 W notwendig. Das ist mit einem 600er nicht machbar.

      M.f.G. Jörg
      Im Bau: Megayacht, Yachttender

      in Fahrt: Moonraker, Pegasus III, Andrea Gail, Bugsier 3, Rembertiturm, Grimmershörn
    • Hallo Jörg, erst mal Danke für deine Antwort. Ich habe den 600 bewusst eingesetzt. 1. war er vorhanden 2. Es reicht mir eine zügige Fahrt, da ich das Modell an eine Barkasse angelehnt habe. Ich muss mal schauen, wie ich den Schwerpunkt runter bekomme. Ich hoffe nicht, dass es an den von mir verklebten Struckturplatten auf dem Deck liegt.

      Reiner
      Do what has to be done :kratz:
    • Baywatch 62 schrieb:

      Ich hoffe nicht, dass es an den von mir verklebten Struckturplatten auf dem Deck liegt.
      Ahoi Reiner,
      kannst du diese näher beschreiben, Material, Größe, dicke, Gewicht ?

      Ein 600er Motor mit 160 - 220g tief im Rumpfinneren ist auch sehr wenig. Besser wären da 2 St. 700er BB Turbo 12 V a 350 g, und statt 1,1 kg NiMh-Zellen würde ich diesen 2 kg LiFes 12 V - 15 Ah-Bausatz empfehlen.

      M.f.G. Jörg
      Im Bau: Megayacht, Yachttender

      in Fahrt: Moonraker, Pegasus III, Andrea Gail, Bugsier 3, Rembertiturm, Grimmershörn
    • Hallo Reiner,
      das Gewicht des Modells wird aus dem Gewicht des Vorbildes nach bekannter Formel berechnet. Weicht das Modell wesentlich vom Vorbild ab, dann sollte man sich an seiner Erscheinung im Wasser orientieren. Grundsätzlich dient der Wasserpaß oder die zweifarbige Lackierung des Vorbildes als Markierung für die Tauchtiefe. Ist man auf Augenmaß angewiesen so kann man eine gedachte Linie zwischen Mitte Vorsteven und Ruderschaft bilden.
      Mit einem Gruß, Wolf

      - alle sagten: „Das geht nicht!“, bis der kam der es machte.
    • Hallo Jörg,
      die Platten haben 1,5 mm und wiegen 6 Gramm bei 10x6cm. Dh, Ich habe auf dem Deck ca 90 Gramm verklebt. Denke dieses nicht so groß ins Gewicht fällt. Den Aufbau muss ich erst mal genau wiegen. Und die ganzen schweren Einbauten sind fast auf dem Boden.

      Hallo Wolf,
      klar orientiere ich mich schon am Wasserpass. Aber, ich habe ja kein Original Modell ,sondern ich habe mich wahrscheinlich zu stark am Original des Zollbootes Haltnau angelehnt. Und da habe ich im Moment eine fast schmerzliche Lektion gelernt. Hatte auch leider keine Möglichkeit gehabt, dass Boot im Bau ins Wasser zu bringen, da wir keine Badewanne besitzen.


      Werde vorerst mal 2x12 Zellen probieren um auf Tiefgang zu kommen. Konnte leider die Küchenwaage nicht verwenden, um das Boot komplett aus zu wiegen. Meine Frau ist gerade am Backen. :s:

      Danke erst einmal für eure Anregungen.

      Reiner
      Do what has to be done :kratz:
    • Hallo

      Das Problem mit dem Schwerpunkt habe ich gerade an einer Dachs, das Ding fährt um die Kurve wie ein Schluck Wasser, habe da zwei 500er Race mit 7,2 Volt.
      Wie krieg ich den Schwerpunkt nach unten oder weiter nach unten ?
      Einfach Auflasten auf die 4 kg ??
      Grüße
      mein Verein: Schiffsmodellbauclub Ludwigsburg SLB
      Avatar: Verstellpropeller der Breusing
    • Baywatch 62 schrieb:

      die Platten haben 1,5 mm und wiegen 6 Gramm bei 10x6cm. Dh, Ich habe auf dem Deck ca 90 Gramm verklebt.
      Hallo Reiner,
      ja die 90 g auf Deckshöhe sollten nicht das Problem verursachen.
      Stell doch mal ein paar Bilder deiner Aufbauten 3-Seitenansicht incl. von unten ein. Vielleicht lassen sich hier und da noch ein paar überflüssige Dekagramm finden.

      M.f.G. Jörg
      Im Bau: Megayacht, Yachttender

      in Fahrt: Moonraker, Pegasus III, Andrea Gail, Bugsier 3, Rembertiturm, Grimmershörn
    • Hallo Jörg,
      rc-modellbau-schiffe.de/wbb2/i…igenbau-eines-zollbootes/,
      das ist mein aktueller Baubericht mit Bildern. Da sind auch Bilder vom Aufbau dabei.Werde morgen Abend mal die Maße bestimmen. Wie gesagt, innen komplett „hohl“; 1mm Polystyrolplatten, mit Fensterausschnitten, Mast ein 5mm Alurohr .

      Reiner
      Do what has to be done :kratz:
    • Verpfuschnix schrieb:

      Hallo

      Das Problem mit dem Schwerpunkt habe ich gerade an einer Dachs, das Ding fährt um die Kurve wie ein Schluck Wasser, habe da zwei 500er Race mit 7,2 Volt.
      Wie krieg ich den Schwerpunkt nach unten oder weiter nach unten ?
      Einfach Auflasten auf die 4 kg ??
      Grüße
      Hallo Martin, ja das ist eine Variante davon. Du kannst den Schwerpunkt des Modells durch mehr Gewicht nach unten bringen.
      So prüfst du das: du hälst das Modell an Spitze und Heck mit den Ballen der Zeigfinger und wanderst mit der hinteren Hand zu dem Punkt, wo das Modell anfängt zu kippen. Packst du mehr Gewicht in den Rumpf, wirst du sehen, dass du die hintere Hand weiter unten platzieren kannst.
      Die Zweite Variante ist, Gewicht aus den Aufbauten rauszuholen. Sämtliche Verstärkungen im Aufbau raus, Wände des Aufbaus ausdünnen, Spanten rausbrechen, Metallteile durch Kunststoff ersetzen, 3D Drucke hohl ausführen etc. Schau mal nach, was du dort findest, wiege aber Aufbau und Rumpf vorher.
    • Schönen Abend zusammen,
      ich denke, dass ich des Rätsels Lösung gefunden habe. Der Aufbau mit der Länge von 54cm, Breite 11cm und einer Höhe von über allem mit 21cm davon 10 cm Aufbau, Rest Mästchen, wiegt 564gr. Hätte ich nie gedacht. Da ich ja mehr als versucht habe, den Aufbau in einer absoluten Leichtbauweise zu erstellen. Ich werde den Aufbau noch von ca 50 gr befreien können. Mehr geht nicht. Das Boot wiegt leer 3,762 Kg, mit 2 Akku bin ich bei 4,560 Kg, mit 4 Akku bin ich bei 5286Kg. Heftig und deutlich mehr, als ich zu Anfang gewogen habe. Dachte, ich liege mit Akku bei ca. 3,5 Kg. Ich habe mich dazu entschlossen, einen Teil der Platte im Boot statt aus Balsa in 2mm Alu zu machen. Bringt für den Bereich, wo die Akku liegen ein Plus von sage und schreibe 50 gr. Dann werde ich noch ca. 450 gr Blei so bearbeiten, dass es am Kiel liegt. Dann hätte ich ca. 500gr im Kiel. Hoffe, dass das reicht. Habe keine Lust, dem Boot einen komplett neuen Aufbau zu verpassen. Wäre schade drum. Hätte nie gedacht, dass ich einmal anfangen muss, als Gramm Jäger zu fungieren. :bw: :cry:
      Wenn jemand sonst noch Anregungen und Tipps hat, her damit. :id2:

      Schönen Abend noch

      Reiner
      Do what has to be done :kratz: