Die kleine Tarana

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    • Inzwischen ist die zweilagige Bleipeplattung am Kiel fixiert und wird demnächst einlaminiert.
      Auf den Fotos ist die Kielsohle noch nicht final angepasst, ich schnitze das Blei einfach mit einem scharfen Messer - das gibt nur grobe Späne, die man gut bändigen kann.
      Die Anpassung der Beplattung ist auch nicht in "Sichtqualität", eine intensive Fein-Bearbeitung des Bleis möchte ich vermeiden. Vorhandene Spalten werden hier "zugeschmiert", während ich ansonsten ohne große Spachtelei arbeiten möchte.
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      Stefan

      Modelle (Auswahl): T22, S130 (robbe), Bugsier 1 , Örjan (14cm Schlepper), Griech. Fischerboot, Sea Scout
      Baustellen: "kleine Tarana", Rocket
    • Die "kleine 13" schwimmt jetzt auch:
      Gestern morgen das Blei einlaminiert, danach das vorderste und hinterste Feld noch mit dem Rest Harz gefüllt, um das Blei richtig festzukleben. Im gut warmen Heizkeller bei ca 35°C (Solaranlage!) ist das auch in 8h ausgehärtet. die Waage meint 2357g, mit dem verbliebenen Füßen also 2,30kg. Das sind schon mal 1,8kg Ballast. der sich in den untersten 4,5cm des Kiels befindet und noch Platz für mehr lässt.
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      Bei mir müssen alle Modelle so schnell wie möglich "ins Element", der Gartenpool kam da gerade recht. Im 1. Versuch gab es einen noch minimal leckenden Plankenstoß, bei dem zu wenig Harz ankam. Dieser wurde mit Sekundenkleber gefüllt. Danach passe es:
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      Noch etwas hecklastig, es ist aber auch noch Ballast nachzulegen
      Stefan

      Modelle (Auswahl): T22, S130 (robbe), Bugsier 1 , Örjan (14cm Schlepper), Griech. Fischerboot, Sea Scout
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    • Hier mal wieder ein Lebenszeichen von meiner Tarana:

      Das Ruder wollte ich aus Birkensperrholz aussägen. Leider war es innen löchrig wie ein schweizer Käse und packte es wieder weg.
      Im 2. Anlauf mal wieder der Griff zu einem Stück alte Douglasie: den Ausschnitt am Hals geschickt zusammengeklebt fürs Blatt ergab ein zufriedenstellendes Ruder.
      Mit einer Bohrung am Fußpunkt für ein 3mm Messingröhrchen, das mit Sekundenkleber eingeklebt ist und einer 2mm Bohrung durch die Ruderhacke für einen Metallstift ist das untere Lager schon fertig. Die Ruderhacke besteht insgesamt aus 15 Lagen Flugzeugsperrholz und sollte den Metallstift hinreichend fest halten., aktuell reicht sogar ein Zahnstocher
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      Für die Anlenkung überlege ich gerade einen Seilzug durch den Heckspiegel zu realisieren, wie im Baubericht zu "Bullseye" zu sehen (siehe Link und Diskussion an anderer Stelle).
      Der Platz hinter der Plicht ist schon recht beschränkt. Die Röhrchen für den Durchzug würde ich dann in den oberen Beschlag fürs Ruder integrieren, so dass es kaum auffällt.
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      Den Spant Nr. 4 habe ich ursprünglich weggelassen und jetzt durch einen Decksbalken mit dem Stück Rückwand für den Einstieg ergänzt.
      Spant Nr. 6 brauche ich nicht.
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      Stefan

      Modelle (Auswahl): T22, S130 (robbe), Bugsier 1 , Örjan (14cm Schlepper), Griech. Fischerboot, Sea Scout
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    • So langsam muss ich mal Beschlagteile bestellen, aber die Vielfalt z.B. bei Steingräber lässt mich gerade etwas ratlos werden - wie schon geschrieben, es ist mein erstes Segel-Modell:

      Seilscheiben für Blöcke: 7mm Durchmesser, 1,8mm breit? Ich habe mir 1mm geflochtene Schnur gekauft im Baumarkt für die Takelage.

      Spanner für Wanten, Stage etc. M1,4? M2? Welchen Verstellweg brauche ich?

      Haken: handelsübliche Schraubhaken? Hält das im Deck oder reißen die aus? ich habe schon 4mm Verstärkung unters Deck eingeklebt. Alternativ Rüsteisen aus MS-Blech auf die Bordwand?
      Ösen, Augbolzen? Nach Bedarf selbst aus MS-Draht biegen und verlöten?
      Habe ich was wichtiges vergessen?

      Wer kann mir hier ein paar Hinweise geben? Danke!
      Stefan

      Modelle (Auswahl): T22, S130 (robbe), Bugsier 1 , Örjan (14cm Schlepper), Griech. Fischerboot, Sea Scout
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    • Kuck mal bei Elde Modellbau. Die haben viel in Messing.

      Augbolzern habe ich aus Messingschrauben selbst gemacht. Den Kopf entsprechend beigeschliffen, Loch durchgebohrt und fertig.
      Für Wantenspanner würde ich so grob schätzen, kommst Du mit 35-40mm Gesamtlänge klar. Handelsübliche Schraubhaken sollte auch gehen, da reisst nichts aus, bei so einem kleinem Modell sind die Kräfte nicht so gewaltig.
      elde-modellbau.com/epages/bd40…21b491ae/Products/E546415

      elde-modellbau.com/epages/bd40…ce=&FacetRange_ListPrice=

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      elde-modellbau.com/epages/bd40…ce=&FacetRange_ListPrice=
    • Neu

      Hier ein paar Fotos vom aktuellen Baustand:
      Keine Angst: das "Schweinchenrosa" ist nicht der finale Anstrich des Unterwasserschiffs.
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      Stefan

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      noch ein paar Worte zum Bauzustand:
      Verstärkung unter Deck für Wanten, Pardunen, damit Schraubhaken halten; die Variante mit Rüsteisen an der Bordwand habe ich verworfen, um eine glatte Außenhaut zu haben - man möchte das Boot vielleicht mal auf der Rückbank des Autos transportieren - da sollte nichts hängenbleiben.
      Der Servo ist zwar klein, aber mit "4,1 kg" beschrieben, meinen wohl physikalisch korrekt 40Ncm, ich hoffe das reicht, es war der stärkste unterhalb der "Standard-Baugröße", der mir untergelaufen ist. Die anlenkung ist mit Seilzug direkt durch den Heckspiegel geplant, also kein Seilzug auf die Ruderpinne. Der Bauraum hinter der Plicht ist in 1:10 doch recht beschränkt.
      Die Decks-Unterbeplankung besteht aus 1,5mm Birken-Sperrholz
      Stefan

      Modelle (Auswahl): T22, S130 (robbe), Bugsier 1 , Örjan (14cm Schlepper), Griech. Fischerboot, Sea Scout
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      Heute habe ich mich mal an selbst hergestellten Schraubhaken versucht und dabei verschiedene Varianten probiert:
      1. Version
      1,5mm Kupferdraht auf 5mm Holzkern gewickelt und Ringe hergestellt
      diese gelötet auf
      1.a) aus SPAX Schrauben Schrauben 10x2 (Stahl verzinkt)
      1.b) Messingschrauben ca. 2x10 Senkkopf

      2. Version
      1mm Messingdraht freihändig zu einem U gebogen und gelötet auf
      2.a) Messingschraube ca. 2x10 Senkkopf
      2.b) Messingschraube 1,4 x 8

      Frage als Anfänger ist nun: was taugt?
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      Stefan

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      Mein Freund Peter ist einen anderen Weg gegangen, in dem er bei Bronzeschrauben den Kopf flachgefeilt hat und dann ein Loch hineingebohrt hat. Danach werden die Teile in vorgebohrte Löcher eingeschraubt.

      Dort kann man Schäkel verwenden, Pelikanhaken einhängen oder anderes Zubehör z. B. aus dem Angelladen (S-Haken) benutzen.

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      Somit wird auch eine Lötstelle (die u. U. eine Schwachstelle wird) vermieden.
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      Moin,

      mein Favorit wäre die 2mm Messingschraube mit dem U-Bügel. Allerdings dann hartgelötet. Bei Weichlot hätte ich die Befürchtung, dass das abreißt wenn man da mal hängenbleibt usw. Im normalen Betrieb könnte das auch weichgelötet halten - wäre mir zu unsicher.

      Für meine "große" Tarana werde ich Axels Version mit den abgefeilten Schrauben (4,5mm Messing) verwenden. Das ist dann ein Teil und geht ganz sicher nicht kaputt.

      Was auch erstaunlich stabil ist: Ein Bügel mit langen Schenkeln direkt eingeklebt: Bohrungen im richtigen Abstand einen Tick größer als der Drahtdurchmesser. Die einzuklebenden Schenkel mit einer kleinen Feile leicht eingekerbt. Epoxy mit einer Kanüle über die ganze Bohrungslänge "injizieren" und den Bügel einstecken (so quetscht auch kein Kleber aus der Bohrung nach oben, zumindest wenn die Bohrungen keine Sacklöcher sind) . Wenn möglich nachträglich die Schenkelenden ( wenn man da rankommt) von unten umbiegen und mit eingedicktem Epoxy sichern.

      Gruß Martin
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      Ja, in wieweit weichgelötete Teile halten, ist eine gute Frage. Hartlöten habe ich noch nie versucht. Meine Löterei der Muster war auch nicht handerklich korrekt, da ohne Löt-Lehre mir eine Hand fehlt...
      Ich habe mal gelesen: alle Wanten einer Seite müssen das Bootsgewicht tragen können. Also mit 1,5kg großzügig gerundet müsste es halten - eine volle 1,5l PET-Flasche daran aufhängen ;)
      Aber für die Wanten gefällt mir die Idee mit den Drahtbügeln am Besten und ist die einfachste Lösung! Ein Umbiegen der Enden lässt sich bei mir noch bewerkstelligen.
      Die Lösung mit flachgefeilten Schrauben ist sicher auch nicht schlecht, aber da braucht es schon größere Schrauben als Ausgangsbasis, da ist mein Modell schon etwas klein.
      Es gibt auch ganz kleine Schraubösen im Bastelbedarf, aber deren Gewinde ist - wie bei vielen Schraubhaken und Ösen - sehr schwach ausgeprägt und ich habe Angst, dass sie ausreißen - zumindest für Stage und Wanten ist mir das zu heikel.
      Stefan

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      Wenn Du gelötete Teile vermeiden möchtest, kannst Du eventuell aus einem "L" Messingprofil je nach deinem Dimensionswunsch ( vielleicht 6 mm breit ) Stücke abschneiden einen Schenkel oben abrunden und mit einer Bohrung versehen. Anschließend am Deck einen 6 mm Langloch herstellen und den Winkel von unten durchstecken. Man kann den Winkel eventuell aus einem Flachmaterial ungleichschenkelig auch herstellen. ( Vorausgesetzt Du kommst durch die Öffnungen am Deck bis zu der "Pütingspunkte" dazu )
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      Um zu prüfen, ob weichgelötete Teile halten, habe ich mal eine volle 1,5l Flasche an den selbst gelöteten Schraubösen aufgehängt und ein wenig gestresst. Keine der 4 Varianten hat ein Problem!
      Zumindest in der Gewichtsklasse meiner Tarana sollte es halten.

      Außerdem habe ich heute mal die ersten Blöcke versucht - den ganzen Korpus nur aus Olivenholz.
      Maße: Seilscheibe 7mm, Block ist 15mm hoch, 10mm breit und 8mm dick
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      Stefan

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      Nessy schrieb:

      Wo bekommt man den Olivenholz her?
      Hallo Stefan,

      Das ist in der Tat eine gute Frage, es gibt kein Olivenholz so als Schnittholz außer im Messermacherbedarf.
      Man findet es im Brennholz der Olivenhain-Besitzer und kann sich dann selbst an einem krummen Stück abarbeiten, bis man ein brauchbares Stück herausgesägt hat.
      Alternativ könnte man Vesperbrettchen als Olivenholz kaufen und zersägen.
      Stefan

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