wie bekomme ich hier die Farbe runter?

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • wie bekomme ich hier die Farbe runter?

      Hallo liebe Spezialisten,

      ich habe gerade eine Yacht aus relativ dünnem Plastik mit Jet-Antrieb geschenkt bekommen.

      20210520_141536.jpg
      20210520_141545.jpg
      20210520_141621.jpg

      Leider hat der Vor-vor-Besitzer die schrecklich schwarz gestrichen.

      Frage wie bekomme ich die Farbe da wieder runter?

      Und wer kann mir sagen, was das für ein Teil ist?

      Der Jet-Antrieb ist wohl von Graupner, eine Rückfahrklappe war dabei.

      Der Motor hat Rost angesetzt, mal schaun, ob der noch läuft.

      Danke für Antworten

      Wolfgang
    • Hallo Wolfgang,
      Als Lösungsmittel kommen Alkohol, Nitroverdünnung, Waschbenzin oder Aceton in Frage.

      Ich würde an der Rumpfunterseite zunächst mit Auflegen von einem getränkten Baumwolllappen oder Toillletenpapier beginnen. Dieses evt. ein paar Minuten einwirken lassen.

      Achtung Aceton kann ungeschütztes ABS komplett an- u. auflösen und ist mit bedacht als stärkstes Lösemittel zuletzt aufgeführt.

      M.f.G. Jörg
      Im Bau: Megayacht, Yachttender

      In Fahrt: Moonraker, Pegasus III, Andrea Gail, Bugsier 3, Rembertiturm, Grimmershörn
    • Hallo,

      Es besteht beim Abschleifen der alten Farbe die Gefahr,daß die Material-Stärke des Rumpfes noch dünner wird.Eine Abbeize verwenden könnte auch dem Kunststoff schaden.Ich würde mit einem feinen Schleifpapier den Rumpf leicht anschleifen und eine Grundierung auftragen.Und danach deine Wunsch-Farbe.Aber vorher würde ich noch testen,wie der alte Lack haftet und ob dieser eine Grundierung verträgt.
      Gruß,
      Peter
      Kaiserliche Werft in Wilhelmshaven
    • Also in einer anderen Modellbaugruppe wurden wohl ganz gute Ergebnisse mit einem Abbeizer von Tamiya und Revell (nennt sich Paint Remover) erzielt. Hier wurde mal vor einiger Zeit diskutiert, dass wohl gute Ergebnisse mit Bremsflüssigkeit erzielt wurde.
      Ich würde mal googeln, was es mittlerweile noch alles an Abbeizern für Kunststoffe gibt.
      Abschleifen oder Abwaschen mit Verdünnung, Nitro usw. geht natürlich mit genügend Feingefühl auch.
      Allerdings muss man auch sagen, dass alter Lack nicht unbedingt entfernt werden muss, solange sich die Basis des Lackes nicht unterscheidet. Bei nicht selbst lackierten Objekten weiß man dies allerdings selten... :kratz:
    • Moin. Als erstes würde ich testen, ob der alte Anstrich überhaupt tragfähig ist. Dazu Kreppband aufkleben und ruckartig abreißen. Wenn am Klebeband keine Farbe dranhängt, dann ist der Anstrich noch tragfähig und somit ein prima Ausgangspunkt zur Oberflächensanierung. Anschleifen, grundieren, gewünschten Farbton aufbringen. Vll zwischendrin mal mit Feinspachtel drüber gehen, wenn es denn nötig ist. Von irgendwelchen Chemischen Mitteln würde ich bei nem Thermoplastischen Kunststoff die Finger lassen.
      Allzeit ne Handbreit Wasser unterm Kiel
    • Guten Morgen,
      das sieht ähnlich furchtbar aus wie bei meiner Tiger in rot. Tiger C 42 wird kernsaniert
      Da müsste ich endlich mal weitermachen... :S
      Alternativ zu den Vorschlägen hier, die tatsächlich einen hohen 90er-Prozentsatz der Möglichkeiten widerspiegeln, würde ich versuchen, mit einer Abziehklinge VORSICHTIG! zu testen, ob der Lack eventuell "absplittert" Das könnte zumindest schon mal ein paar Stücke/Flächen freilegen, wenn die Haftung des alten Anstrichs nicht mehr so gut ist.
      Ansonsten habe ich ganz gute Ergebnisse mit einer Schleifmaus und fein gekörntem Papier erzielt. Dauert zwar und macht viel Dreck, aber die Wandstärke leidet nicht so sehr.
      Im Zweifel kann immer noch die beliebteste Mitarbeiterin "Manuela" Hand anlegen :bhi2:
      Das mit dem Grundieren ist danach auf jeden Fall hilfreich. Deckt den letzten Mist (hoffentlich) ab und verschafft einen guten Überblick über die Güte der Flächen!
      Viel Erfolg bei dieser lästigen Arbeit, die sich sicher lohnen wird!
      Viele Grüße :wink:
      Wolfgang
    • rock n roll schrieb:

      Moin. Als erstes würde ich testen, ob der alte Anstrich überhaupt tragfähig ist. Dazu Kreppband aufkleben und ruckartig abreißen. Wenn am Klebeband keine Farbe dranhängt, dann ist der Anstrich noch tragfähig und somit ein prima Ausgangspunkt zur Oberflächensanierung. Anschleifen, grundieren, gewünschten Farbton aufbringen. Vll zwischendrin mal mit Feinspachtel drüber gehen, wenn es denn nötig ist. Von irgendwelchen Chemischen Mitteln würde ich bei nem Thermoplastischen Kunststoff die Finger lassen.
      Hallo , dem würde ich mich anschließen , grundieren würde ich an kleiner stelle mal probieren mit der Grundierung deiner Wahl - kommt es dann hoch / Wellen usw. andere Grundierung ( andere Basis ) besorgen u wiederholen …! Ich würde das mit 2 k Isoliergrund / Isolierfüller ( ich nehme von Zweihorn oder Arti ) machen . Den dann nach Trocknung leicht anschleifen , nicht durchschleifen , dann drauf machen was du willst .
      Liebe Grüße
      Ingo
    • Krasses Teil :)

      Kann man aber was Schöneres draus machen.
      Dateien
      MfG, Ernst
      (Moderator)

      Das Vorteilhafte an Standmodellen ist, dass sie selten absaufen...

      IG-Yachtmodellbau seit 1996

      Under Construction: in 1:10 - Baby Horace III - 37' Midnight Express Center Console - Princess R35 :bd:

      MFC Ikarus Kempten - Modellfliegen auf 855m üNN Starthöhe :)
    • Ich schließe mich den Vorrednern an und würde erst mal testen, ob der Lack tragfähig ist. Wenn ja, anschleifen und dann drüberlackieren. Wenn der Lack aber runter muß, gibt´s noch eine weitere Alternative, die den Kunststoff schont. Wenn ich die Karosserien von meinen Tamiya-Lkw entlackt habe, habe ich dafür Backofenspray verwendet. Einsprühen, einwirken lassen und mit warmen Wasseer abspülen. Ist zwar ne ziemliche Sauerei, aber deutlich weniger Aufwand wie schleifen. Ausserdem kommt das Zeug auch in die kleinste Ecke rein, wo man sich sonst mit Schleifpapier einen abfummelt!
      Fahrfertig: Aeronaut Kalle, Graupner Pegasus III, 2x Graupner Adolph Bermpohl, davon 1 mit Vegesack und Theodor Heuss, Wiesel, Elke, Elke als KfK, Nautic, Robbe Happy Hunter, und Wotan, Krick Sexy Lady
      Im Bau: Graupner Commodore und Neptun, bald Krick Felix
      Restaurierung: Graupner Tedje
    • Hat bisher bei den Tamiya Acryl-Lacken und auch bei verchromten Teilen echt gut funktioniert!!
      Fahrfertig: Aeronaut Kalle, Graupner Pegasus III, 2x Graupner Adolph Bermpohl, davon 1 mit Vegesack und Theodor Heuss, Wiesel, Elke, Elke als KfK, Nautic, Robbe Happy Hunter, und Wotan, Krick Sexy Lady
      Im Bau: Graupner Commodore und Neptun, bald Krick Felix
      Restaurierung: Graupner Tedje
    • Liebe Leute,
      danke für die vielen Tipps.
      Die Farbe muss runter, weil sie grausam lackiert (mit einem groben Pinsel) ist und weil sie mit den Fingernagel abgekratzt werden kann.

      Ich habe schon mal mit Verdünnung probiert.

      Das geht, aber doch mühsam.

      Wird von dem Mitteln das ABS brüchig oder sonstwie angegriffen?
      Außer Aceton, das weis ich.
      20210521_172656.jpg
      Das Bachofenspray hört sich gut an, das probiere ich gleich mal aus.

      Viele Grüße
      Wolfgang
    • Ich würde da sandstrahlen (habe von Badger eine spezielle Pistole dafür) und dann mit Universalgrundierung neu aufbauen.
      MfG, Ernst
      (Moderator)

      Das Vorteilhafte an Standmodellen ist, dass sie selten absaufen...

      IG-Yachtmodellbau seit 1996

      Under Construction: in 1:10 - Baby Horace III - 37' Midnight Express Center Console - Princess R35 :bd:

      MFC Ikarus Kempten - Modellfliegen auf 855m üNN Starthöhe :)