Bau- und Erfahrungsbericht der Revell Skipjack 1/72 mit Ausbausatz von Maximus Modellbau

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    • Bau- und Erfahrungsbericht der Revell Skipjack 1/72 mit Ausbausatz von Maximus Modellbau

      So, nachdem ich nun meinen lang versprochenen Baubericht der Skipjack nachgeliefert und dazu gleich noch die Bilder und ein neues Video dazu sortiert hab, will ich euch dies natürlich nicht vorenthalten. :yes3:

      @MAXIMUS (danny) natürlich bitte frei fühlen, den Text, Bilder und Co auf deiner Seite zu übernehmen. Dafür ist er ja ursprünglich gedacht.

      Viel Spaß beim Lesen und ich hoffe auf konstruktive Kritik. :keule:

      ---

      Vor knapp einem Jahr erfüllte ich mir, anfangs zum spanischen Corona-Lockdown, einen langersehnten Wunsch indem ich mir die Skipjack mit RC-Ausbau zulegte. Ich hatte bereits die 212A (1:144) mit einem Bausatz von Maximus gebaut und war daher voller Erwartung. Der Bestellprozess via Mail verlief einfach und unkompliziert, wie gewohnt. Kurze Zeit später bekam ich dann ein riesiges Paket zugeschickt.

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      Ich hatte das große Glück, dass ich den Revellbausatz direkt mitbestellen konnte. Herr Engelhardt hatte noch einen übrig und war so freundlich, diesen direkt mit Richtung Süden zu schicken. Es war also das "absolut sorglos" Paket und ich konnte es kaum erwarten mit dem Bau zu beginnen.

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      Schon das Auspacken war eine Freude. Alles war ordentlich in Folie eingepackt und sonstiges Füllmaterial war gut gewählt und plaziert. Alles war heil und in perfektem Zustand. Diverse Druckteile waren in einer extra Box verpackt, Kleinstteile zusätzlich gesichert.

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      Ich habe dann zunächst die Technikmodule gebaut, begonnen vom Heck nach vorn. Ausnahmslos alle Teile passten super! Die vorbereiteten Kunststoffteile griffen perfekt ineinander und mit je einem Tropfen Sekundenkleber hielt alles bombenfest. Am Heckspant mit den Durchbrüchen schien mir der mitgelieferte Pumpenauslass aus Kunststoff etwas fragil was sich dann auch schnell bestätigte. In einem unachtsamen Moment ist er abgebrochen, konnte aber im Handumdrehen durch ein Metallröhrchen ersetzt werden. Ansonsten lief alles nach Plan. Die zugehörige PDF-Bauanleitung ist eindeutig und einfach zu verstehen. Zusätzlich sind gute Tipps anbei, die hier und da das Leben einfacher machen. Wichtig wäre hier vielleicht noch anzumerken, dass die O-Ringe auf den Verschlussspanten unbedingt verklebt werden müssen. Dies ist zwar klein in der Anleitung bebildert, aber ein zusätzlicher Hinweis kann Dummies wie mir hier das Leben vereinfachen.
      Vielen Dank auch an dieser Stelle nochmals an Danny Engelhardt, der mir hier erstklassigen "Support" geliefert hat.

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      Aktueller Bestand

      - Fliegerei -
      Align T-Rex450L Dominator (6S)
      Align T-Rex250
      DJI Spark
      Eclipson Model R (in Planung)

      - Seefahrt -
      Revell / Maximus Modellbau 212A (1:144)
      Revell / Maximus Modellbau Skipjack (1:72)
      Hopf Mono Rumpf (unbekannt) - Aka "Nessi"
      Graupner Eiswette (Fritz Knack 1:20) "im Bau"
      RC-Benchy (3D Druck Rumpf) "im Bau"
      Vora-Modellbau Tender Elbe "auf Halde"

      - Berädert -
      MAN KAT Overlander (1:87 4x2)
      Orlandoo Jeep (1:35 4x4)

      ... ohne große Pläne, wo die Reise hinführt.
    • Der Aufbau des Technikgerüst war nach wenigen Stunden erledigt. So konnte die Elektronik verbaut werden. Hierzu zwei kleine Verbesserungsvorschläge. Mir fehlte die Möglichkeit einen zentralen Spannungs- und Massepunkt zu setzen. So feilte ich mir ein Stück Platine zurecht und druckte mir am 3D Drucker ein Minigehäuse. (passendes Filament war leider zu dem Zeitpunkt nicht vorhanden :pf: )

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      Ich hatte den empfohlenen Lageregler von Norbert Brüggen mitbestellt. Hier war nach Plan keine Halterung für vorgesehen. Da der Baustein in einer bestimmten Ausrichtung angebracht werden muss und auf der horizontal auf der Längsachse justierbar sein sollte, kam auch hier das grüne Filament zum Einsatz und ein kleiner Haltearm wurde gedruckt. Diesen dem Bausatz beizulegen wäre für Leute hilfreich, die keinen 3D Drucker zur Verfügung haben.

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      Der letzte kniffelige Teil war der bugseitige Verschlussspant. Hier waren beim Fräsen der Teile leider Riemen der Fräse locker und dadurch waren die Bohrungen für die Schrauben leicht versetzt. Augenscheinlich war der Versatz kaum sichtbar, aber es reichte aus um die passenden Muttern im Technikträger zu verfehlen. Kurzum, es lag genug Ersatzmaterial bei um eine neue Deckelscheibe auszusägen und vier Löcher bohren ging dann auch leicht von der Hand. So lag also der fertig verschlossene Technikträger im wunderschönen Plexiglaszylinder vor mir.
      Natürlich musste sofort getestet werden. Die Badewanne wurde geflutet.

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      Die Röhre war dicht! Sehr gut! Also konnte es mit dem Rumpf weitergehen. Auf die Bauschritte des reinen Revellbausatz geh ich nicht näher ein. Auch hier lief alles problemfrei. Natürlich mussten Schnittkannten und Trennstellen gefeilt und ein paar Details in der Oberfläche nachgearbeitet werden, aber auch hier passte alles tip top.

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      Das Aufsägen des Rumpfes war spannend. Es sollte ja alles passen, musste leichtgängig sein aber nicht auffällig. Daher dünnstes Sägeblatt und vorsichtig, Stück für Stück. Die vorgegebenen Stellen in der Anleitung passten perfekt, sodass das Einpassen der Spanten und der Verschlussringe weniger Aufregung brachte, als befürchtet. So wurden Technik und Rumpf verheiratet.

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      "Zuletzt" machte ich mich an das Kreuzruder. Ich hatte ein mittelschweres Trauma von der fitzelig kleinen 212A, weil meine dicken Finger einfach nicht in das winzige Heck passen wollten. Daher war dieser Punkt bis zum bitteren Ende aufgeschoben worden. Tja, klassischer Fall von "im Voraus zu viele Sorgen gemacht". Die Heckkonstuktion mit den Ansteuerungen ist traumhaft durchdacht und durch moderne 3D Drucktechnik realisiert. Alles passt und funktioniert einwandfrei.

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      ... ohne große Pläne, wo die Reise hinführt.
    • Nun ging es um die restlichen Details. Ich entschied mich, den Turm nicht mit allen Geräten ausgefahren zu bauen. Stattdessen ließ ich drei Antennen ausgefahren und den Rest sicher verstaut. Als die Optik soweit gegeben war ging es zu Freunden in den Pool zum Trimmen. Eine Menge Auswuchtgewichte fanden super im Rumpf Platz.

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      Das Highlight war die Lackierung. Ich wollte einen gut erhaltenen, leicht gebrauchten Eindruck vermitteln. "Eine alte Dame, gut in Schuss."
      Nach der Grundierung und letzten Schleifarbeiten teile ich den Rumpf in das Oberschiff in einem dunklen Mattanthrazit während das Unterschiff rotbraun wurde. Ein paar Details wurden gesetzt und die Decals geklebt. Es folgte eine dünne Schicht Klarlack (glänzender Lack ist härter als Matter). Dann folgte ein grober Wash in schwarz über das gesamte Schiff. Dabei habe ich darauf geachtet, dass die Flussspuren des Wassers am Rumpf befolgt wurden. Anschließend wurde mit hellgrauem Pastell die Wasserlinie angedeutet. Das feine Kreidepulver setzt sich dabei in die Poren der Farbe und bildet einen tollen Effekt. Zu guter Letzt habe ich die Details wie Ausfahrgeräte und den Prop aufgearbeitet. Als mir alles zusagte bekam das Ganze noch einen ordentlichen Mantel Mattklarlack.

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      ... ohne große Pläne, wo die Reise hinführt.
    • Man kann sicher hier und da Stellen finden und Geschmäcker unterscheiden sich. Ich bin extrem stolz auf das Ergebnis und die Gute hat sich nun bereits in unterschiedlichsten Situationen bewährt. Mit wenig Wartung ist sie ein zuverlässiges Boot was bisher immer gute Dienste geleistet hat. Dabei möchte ich erwähnen, dass auch Salzwasser ein ständiger Begleiter ist.

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      Nach nur knapp 6 Wochen Bauzeit konnte ich aus diesem Sorglos-Set ein U-Boot bauen, was meine Erwartungen übertroffen hat. Nach einem Jahr Einsatz hat das Boot deutliche Spuren abbekommen. So sind bereits die Antennen repariert (nicht unter Kanus durchtauchen), den Propeller hat es zerrissen beim Grundkontakt und hier und da waren kleinere Reparaturen nötig. Auffällig ist, nach dieser Nutzung, dass sich bei einigen Druckteilen die Schichten lösen. Mag das Salzwasser sein oder was auch immer, allerdings nichts, was sich nicht lösen lässt. Ich werde die kritischen Druckteile nach und nach mit dünnen Schichten Epoxy verstärken. Damit sollte das Problem gegessen sein.
      Der defekte Prop hat mich darauf aufmerksam gemacht, dass es schwierig scheint, so große Propeller (~57mm) aus Messing, mit einem M3 Gewinde zu bekommen. Ich werde daher als nächsten Schritt die hintere Welle auf M4 umbauen. Der Rumpf ist angepasst und die Teile im Warenkorb. Ich denke danach und mit neuem, schönen Prop wird es weiter auf Patroullie gehen.

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      To be continued...
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      ... ohne große Pläne, wo die Reise hinführt.
    • Hallöchen!

      Schon bemerkenswert in welchem Idyll teilweise die U-Boote unterwegs sind. Äußerst schön!! Wegen der Schiffschraube lasse ich mir etwas einfallen!

      Beste Grüße und stets gute Fahrt.

      p.s. hier mal was von meinem Boot
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